27:27

Sich nach innen wenden, um dem Herzen zuzuhören

by Miriam Amavi

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In dieser frei vom Herzen gesprochenen Folge geht es darum, sich nach innen zu kehren, um sich zuzuhören. Gerade im Winter, die Zeit der Stille, können wir die leise Stimme unseres Herzens besonders gut wahrnehmen und die Botschaften hinter unserer Angst heraushören. Es geht auch um den Druck sich immer weiterentwickeln zu müssen, um etwas zu erreichen oder endlich gut genug zu sein. Erwähnt habe ich: "The Wisdom of Anxiety" von Sheryl Paul.

Transkription

Hallo,

Du hörst meinen Podcast Peaceful Self Project.

Ich bin Miriam und diese Folge ist irgendwie gerade ganz spontan und ich habe mir gar keine Notizen gemacht.

Deswegen schauen wir mal,

Was durch mich durchkommt heute.

Ich weiß nicht,

Ich war gerade ein bisschen inspiriert,

Über etwas zu sprechen,

Was gerade ein Thema für mich ist.

Ich habe ein Buch angefangen zu lesen,

Das heißt The Wisdom of Anxiety.

Ich weiß nicht,

Ob es das auf Deutsch gibt,

Von Cheryl Paul.

Keine Ahnung,

Ich habe das irgendwie durch Zufall gefunden und dann war ich so,

Wow.

Ich habe immer so ein Buch gesucht,

Was nicht so über Angst und so spricht,

Als wäre es irgendwie was,

Was man loswerden muss.

Und irgendwie was,

Was irgendwie,

Ja so zehn Techniken,

Wie du jetzt irgendwie angstfrei wirst und so.

Also es ist immer,

Es wird immer so dargestellt,

Als wäre es so eine Krankheit und jetzt müsste man es weg machen,

Damit man wieder funktionieren kann.

Klar gibt es auch hier und da so ein bisschen mehr,

Ich sage mal spirituelle Ansätze oder so.

Aber ich habe mich halt immer so ein bisschen gefragt,

Da steckt doch was dahinter.

Und habe natürlich auch so auf meinem eigenen Weg so ein paar Sachen gefunden,

Die dahinter stecken und so.

Aber ich weiß nicht,

Ich habe mich irgendwie richtig gefreut,

Dieses Buch heute zu bekommen.

Und ich habe es auch gerade erst angefangen zu lesen,

Aber ich habe so in den ersten Seiten gemerkt so,

Damn,

Das geht irgendwie tief.

Weil sie irgendwie so darüber spricht,

Dass Angst halt eine Art Geschenk ist,

Um zu unserer Ganzheit zu finden.

Und ja,

Ich kann ja mal so ein Quote vorlesen,

Weil das steht auch hinten auf dem Buch drauf und ich finde das irgendwie voll schön.

Und ich finde allein schon dieses Wort sensitive heart,

Achso ich muss das vielleicht noch ersetzen.

Wir müssen unser Mindset von Scham,

Welches die Angst als Beweis für unsere Zerbrochenheit sieht,

Zu einem Mindset von Neugierig-Sein verändern.

Welches dann sieht,

Dass Angst der Beweis für unser sensibles Herz ist und unsere Vorstellungskraft in unserem Kopf und das Bedürfnis unserer Seele zu wachsen und eins zu werden.

Entschuldigung,

Wenn ich das jetzt richtig scheiße übersetzt habe.

Es war irgendwie gerade nicht ganz so leicht,

Immer von diesem Englisch auf Deutsch zu switchen.

Aber ich hoffe,

Man hat es so halbwegs verstanden.

Also,

Dass die Angst halt einfach uns zeigt,

Die Wunden in uns oder das,

Was in uns wohnt,

Was eben wunderschön ist und was gerne gesehen werden will.

Und wenn wir die Angst immer wegdrücken,

Dass wir das halt nie sehen können und es dann natürlich immer lauter wird.

Und es geht auch nicht nur um die Angst,

Wenn man jetzt eine Angststörung hat oder eben diagnostiziert hat,

Sondern wir alle,

Wir Menschen haben alle Angst.

Und Angst ist eine mega krass tiefe Emotion in uns Menschen,

Weil sie uns halt zum Überleben bringt oder hilft.

Und jeder Mensch hat bis zu einem gewissen Grad Angst.

Und auch wenn es vielleicht manchmal nicht ganz so ist,

Dass man es von außen sehen kann oder dass das Leben eingeschränkt ist oder so,

Also kommt natürlich darauf an,

Wenn man Wünsche hat und man sich die nicht traut,

Aber von außen sieht es halt aus,

Als hätte man ein ganz normales Leben,

Schränkt es das Leben vielleicht trotzdem ein.

Und ich glaube,

Dieses Buch ist auch an alle geschrieben,

Nicht nur die Menschen,

Die eben mit Angststörungen zu tun haben oder so.

Und ja,

Währenddessen ich diese ersten paar Seiten des Buches gelesen habe,

Ist mir dann so ein Bild gekommen von einem Kind,

Was man trösten will,

Wenn es Angst hat,

Wenn es weint.

Und das ist so ein bisschen das,

Was man eigentlich auch mit sich selber machen kann,

Wenn man Angst hat oder wenn man traurig ist oder einfach Emotionen hat,

Die man vielleicht am liebsten wegdrücken will.

Und wir leben halt irgendwie in einer Welt,

Wo man diese ganzen Emotionen halt am liebsten versteckt und wegmacht und schön tief unter den Teppich kehrt,

Weil ja sonst alles viel zu schwierig wird und man gar nicht diese Box der Pandora,

Was?

Pandoras Box aufmachen will,

Weil sonst noch viel mehr Zeugs rauskommt.

Aber das irgendwann uns das Leben halt auch irgendwie dazu zwingt,

Uns mit diesen Dingen auseinanderzusetzen.

Und das ist ja auch jedermanns eigene Entscheidung,

Ob man es macht oder nicht.

Manchmal zwingt einem das Leben dazu,

Manchmal eben nicht.

Aber ja,

Mir ist halt auf jeden Fall in den letzten,

Ich weiß nicht,

Also ich habe schon immer so versucht,

Irgendwie diese Angst loszuwerden und so und es ist ja auch besser und so weiter,

Aber so richtig los bin ich sie nicht.

Und ja,

Ich habe irgendwie immer mehr in den letzten paar Wochen irgendwie gemerkt,

Wie überfordert ich mit diesen ganzen Dingen bin,

Die ich irgendwie machen soll und Uni und irgendwie war für mich all dieses,

Ich muss wachsen,

Ich muss mich weiterentwickeln,

Ich muss weniger Angst haben und so und ich muss all diese Heilungssachen machen,

Damit es irgendwie besser wird.

Und klar habe ich auch immer,

Wie gesagt,

Ich habe all diese Dinge so liebevoll wie möglich gemacht und irgendwie meditiert und Yoga gemacht und so weiter und habe auch mir immer den Raum gegeben,

Wenn es mir nicht gut ging,

Das auch sein zu lassen,

Aber immer nur bis zu einem gewissen Grad.

Also irgendwann,

Wenn es dann zu doll ist oder zu lange gedauert hat,

Bis es mir wieder gut geht oder so,

Hat dann irgendwann so mein Ego angefangen sozusagen,

Nein,

Es muss anders sein und so weiter und ich fange mich schnell so Ideen von meiner Zukunft fest,

Hänge da schnell drin fest und bin dann nicht so flexibel in dem,

Was kommt.

Und das ist auch schon,

Also was mir da immer extrem hilft,

Ist eben dieses Vertrauen in das Universum und Vertrauen,

Dass alles genau richtig ist,

Wie es eben gerade ist und das ist auch,

Wie ich es oft auch sehen kann.

Manchmal kann ich es aber nicht sehen und dann ist es halt nicht ganz so leicht,

Aber wie gesagt,

Im Moment komme ich halt immer schneller wieder in dieses Vertrauen rein und es fällt mir aber halt immer noch schwer in den Momenten,

Wo ich eben nicht dieses Licht in mir spüre.

Und dann werde ich halt manchmal auch ungemütlich zu mir selbst und das machen,

Glaube ich,

Wir alle.

Dieses sich selber dafür ablehnen,

Dass man gerade noch nicht da ist,

Wo man gerne sein möchte.

Und ich habe da auch letztens oder vorhin darüber nachgedacht,

Dass wir oft immer unsere Situation so fest beschreiben und jeder Tag,

Also zu sagen,

Mir geht es im Moment so und so und damit eben so die Woche oder die letzten zwei,

Drei,

Vier Wochen benennen.

Dabei finde ich,

Ist jeder Tag so anders,

Also bei mir zumindest.

Ich weiß nicht,

Wie es bei anderen ist,

Aber ich merke halt einfach,

Wie jeder Tag komplett anders sein kann.

Einen Tag kann ich aufwachen und ich bin so im Vertrauen und bin so yes und bin einfach wegen der kleinsten Sachen einfach total glücklich und bin total dankbar und verstehe überhaupt nicht,

Warum ich an anderen Tagen das nicht spüren kann.

Und dann wache ich manchmal auf und bin einfach total down und denke mir so,

Wieso bin ich immer noch hier?

Wieso fühle ich diese Sachen immer noch?

Und ich glaube,

Dass wir uns das halt auch erlauben können,

Dass wir uns immer anders fühlen und dass wir vielleicht auch mal weniger Angst haben an einem Tag oder mal mehr im Vertrauen sind.

Und wir halt immer gleich alles so schwarz-weiß definieren,

So ich habe Angst da und davor und ich reagiere immer so und so darauf und dass es vielleicht auch anders sein darf und dass es mal an einem Tag doller und mal weniger doll ist und sich das dann auch anzuerkennen und das zu sehen.

Ja,

Also das finde ich ist irgendwie,

Fällt mir immer auf,

Dass ich immer so schnell denke,

Dass was einfach so ist gerade und sich auch erst mal in Zukunft nicht verändert,

Aber dass es ja einfach jeden Tag anders sein kann.

Ja,

Das ist irgendwie,

Ich habe so das Gefühl,

Das wäre eine eigene Folge,

Weil ich dazu eigentlich noch viel zu sagen habe.

Aber was ich eigentlich,

Worüber ich eigentlich in dieser Folge sprechen wollte,

Ist einfach mal alles zu droppen.

Alles,

Was man irgendwie für sich tut und in diesen Hustle,

In den man kommt,

Es gibt glaube ich auch so ein bisschen dieses 19 und 19.

Es gibt glaube ich auch so ein bisschen diese Persönlichkeitsentwicklungsszene zum Beispiel,

Wo man halt immer nur hustelt,

Hustelt,

Hustelt und immer was erreichen will und damit sagt man ja die ganze Zeit sich selber,

Ich bin nicht okay,

So wie ich bin.

Ich muss noch was anderes machen,

Damit ich genug bin.

Ich bin nicht okay,

Wie ich bin.

Und das ist glaube ich auch so in dieser,

Ich sag mal spirituellen Szene und so.

Und immer dieses Versuchen,

Irgendwas zu erreichen oder irgendwie zu heilen.

Das heißt ja auch,

Wenn man sagt,

Ich muss heilen,

Sagt man ja im Endeffekt auch,

Ich bin noch nicht ganz so,

Wie ich bin.

Ich bin erst ganz,

Wenn ich geheilt bin.

Und in einer gewissen Weise stimmt das natürlich,

Aber nur aus einem gewissen Blickwinkel.

Weil wenn man sich als Ganzheit betrachtet,

Ist man jetzt schon in diesem Moment vollkommen und perfekt und genug,

So wie man ist.

Weil einfach nur das alleinige Dasein schon genug ist und so viel Liebe in uns allen ist,

Die wir vielleicht gar nicht sehen können,

Weil wir sie uns selber nicht zulassen.

Und mir ist dann auch aufgefallen,

Dass,

Also in letzter Zeit habe ich auch so gar kein richtiges Bedürfnis mehr,

So auf Instagram zu gucken,

Was so abgeht oder was andere machen.

Oder,

Ich weiß nicht,

Irgendwie so groß über meine Sachen zu reden.

Ich weiß nicht,

Weil ich habe irgendwie das Gefühl,

Dass es so ein bisschen gerade was ist,

Was ich selber,

Also was so ganz persönlich ist und wo es nicht dieses gibt,

Ich muss mich weiterentwickeln und so.

Also zumindest ist natürlich mein Ego die ganze Zeit so,

Ich muss mich irgendwie weiterentwickeln,

Damit es irgendwie besser ist und damit ich heile und so weiter.

Aber das war irgendwie immer so anstrengend für mich.

Zumindest habe ich das so irgendwann gemerkt,

Als ich dann so ein bisschen irgendwann so stressed out war und so overwhelmed von all diesen Dingen,

Die ich irgendwie machen wollte,

Damit es mir besser geht.

Und ich die dann einfach irgendwie nicht mehr machen konnte,

Weil mein Körper so gesagt hat,

Nee,

Das machen wir jetzt nicht.

So chill doch mal und erlaub dir das mal,

Das nicht alles machen zu müssen.

Weil ich glaube,

Wenn man immer weiter versucht,

Sich zu heilen und so,

Kann es auch ein bisschen in so eine Art Sucht geraten.

Und ich habe dann irgendwie so ganz automatisch angefangen.

Da sieht man es auch immer wieder,

Das ist so,

Man muss eigentlich gar nichts machen,

Sondern die Dinge kommen dann irgendwann von alleine,

Wenn man bereit dafür ist.

Und wenn man die ganze Zeit was versucht,

Wofür man auch nicht bereit ist,

Egal in welche Richtung,

Ob es Heilung ist,

Ob es,

Keine Ahnung,

Seilbalancieren ist,

Über 100 Meter Abgrund,

Weiß was ich,

Wenn man das noch nie gemacht hat,

Dann sollte man vielleicht erst mal mit 10 Zentimetern über dem Grund anfangen.

Und dass die Dinge halt so von ganz alleine kommen.

Und irgendwie habe ich dann so gespürt,

Dass ich irgendwie mit diesem ganzen Shit,

Dass ich einfach nicht nach rechts und links gucken muss,

Sondern einfach nur nach innen gehen muss und zu mir nach innen und mir zuhören,

Mir selber zuhören,

Meinem Inneren zuhören,

Diesen Botschaften zuzuhören.

Und irgendwie genau das zu machen,

Worauf ich gerade Lust habe und mir selber zu vertrauen,

Dass das kommt,

Was richtig ist für mich.

Und dass es mir gezeigt wird,

Was richtig für mich ist.

Und klar gibt es dieses von außen so,

Wenn ich jetzt ins Gefängnis gesteckt werde,

Aber ich habe immer noch meine innere Welt und die kann niemand einem nehmen.

Und nicht ohne die eigene Erlaubnis.

Und die gibt man,

Sobald man sich eben als Opfer sieht,

Sobald man sich als nicht genug sieht,

Als weniger wert sieht.

Und irgendwie hatte ich dann irgendwie so voll das Bedürfnis,

So Ruhezeiten einzubauen.

Ich habe auch gar nicht mehr so diesen Drang,

So Netflix zu gucken.

Also natürlich schon,

Weil es irgendwie aus einer Gewohnheit ist.

Man guckt halt heutzutage,

Man berieselt sich oder guckt irgendwie auf Reddit irgendwelche Memes.

Und das ist ja auch alles lustig.

Und ich sage auch nicht,

Dass ich das nie wieder mache.

Aber gerade ist es halt einfach so eine Zeit und sich diese Zeit so zu erlauben und sich zu erlauben,

Wie man sich gerade fühlt.

Und gerade auch im Herbst,

Das ist ja so die Zeit des Loslassens.

Der Winter ist so die Zeit der Stille.

Und der Frühling ist glaube ich irgendwie die Zeit des Erwachens und des Neugeborenseins.

Und der Sommer ist die Zeit des Feierns.

Und ich weiß nicht,

Irgendwie ist es gerade einfach für mich persönlich halt voll wichtig,

Einfach aus dieser Außenwelt so ein bisschen rauszukommen und mich nicht so viel darum zu kümmern,

Was von außen von mir erwartet wird oder was ich von anderen erwarte.

Sondern eher so nach innen gehe und lese und ruhig bin und einfach mal selber zuhöre,

Mit meinen Empfindungen bin,

Die mal zu beobachten und denen zuzuhören und viel Entspannungsübungen zu machen.

Irgendwelche Mantra Musik hören und all diese Sachen,

Die halt vielleicht von außen so ein bisschen weird sind,

Aber die einem einfach gut tun und die nicht zu machen aus einer Motivation von ich muss das alles abarbeiten und dann irgendwie sich so eine To-do-Liste machen,

So self-care mäßig und dann so,

Ja ich muss jetzt baden gehen,

Danach muss ich meditieren und dann muss ich bla.

Und man hat eigentlich gar nicht so wirklich Bock drauf und man zwingt sich die ganze Zeit so,

Weil man halt so denkt,

Ich muss irgendwie heilen,

Ich muss doch irgendwas tun jetzt,

Ich muss doch irgendwas tun,

Ich muss irgendwas tun,

Aber vielleicht muss man ja gar nichts tun.

Vielleicht kann man es auch einfach empfangen,

Vielleicht kann man auch,

Also was ich in letzter Zeit auch oft gemacht habe,

Ist einfach so dem Universum zu sagen,

Ey ich bin bereit um liebevollere Gedanken zu empfangen und das ist dann auch meistens so.

Weil man dann in dem Moment so ein bisschen surrendert und einfach aufgibt und sagt so ey,

Ich will andere Gedanken empfangen und was,

Wenn wir nicht einfach die einzigen sind,

Die diese Gedanken kreieren,

Sondern was,

Wenn wir auch welche empfangen können von dieser Quelle allen Seins.

Wow,

Das klingt irgendwie so huu,

Aber ja,

So ist mein Podcast halt jetzt ein bisschen geworden.

So ein bisschen huu huu.

Aber ja,

Weil es gerade einfach der Punkt ist,

An dem ich bin und ich glaube,

Jeder hat da eine andere Art mit umzugehen und deswegen will ich halt,

Ich will halt niemandem jetzt sagen mit diesem Podcast so,

Setz dich jetzt hin und halt deinen Mund und hör mal zu,

Was im Inneren passiert,

Sondern ich will einfach sagen,

Erzählen von dem Punkt,

Wo ich gerade bin und dass ich gerade versuche,

Den eben zu ehren und den anzunehmen und dass das eher meine Message ist,

Dass man vielleicht mal sich anschaut,

An welchem Punkt man gerade selber ist und was man gerade selber braucht.

Und wenn es ganz viel Party ist und ganz viel yo,

Let's go,

Das ist ja auch voll geil.

So why not?

Ja,

Ich denke halt,

Dass man manchmal auch Phasen hat,

Wo man vielleicht das braucht,

Dass man gerade nichts von dem zuhört,

Was gerade innen passiert.

Who knows?

Ich glaube,

Man nimmt das immer alles so ernst und man denkt sich dann immer sofort,

Oh Gott,

Wenn ich jetzt diese Gewohnheit habe oder wenn ich jetzt das mal so mache,

Dann steige ich gleich aus der Gesellschaft aus und dann darf ich keine Technology mehr haben und oh mein Gott.

Und das sind halt alles diese Gedanken,

Die man dann so hat und ja,

Die einfach gar nicht wahr sind,

Weil man,

Es gibt keine Regeln,

Wie man irgendwie,

Wenn man dies macht,

Dass man dann das auch machen muss.

Also ja,

Ich hoffe,

Dass es überhaupt Sinn ergibt.

Ja,

Ich glaube,

Das ist so ein bisschen das,

Was ich irgendwie,

Ach ja,

Ich bin,

Natürlich bin ich wieder voll vom roten Faden abgekommen.

Das passiert,

Wenn ich mir keine Notizen mache.

Und auch,

Wenn ich mir Notizen mache,

Obwohl ich es nicht mache.

Ja,

Was ich halt am Anfang gesagt hatte mit dem Kind,

Dass das halt so ein bisschen dieser Prozess davon ist,

Sich selber als dieses Kind zu sehen und zu sagen,

Also ich meine,

Wenn man so ein kleines Kind hat und es schreit und es ist,

Ich habe Angst,

Ich habe Angst,

Aber was macht man als erstes?

Man sagt dem Kind erst mal,

Hey,

Okay,

Es ist alles gut und man begegnet dem Kind genau da,

Wo es ist.

Und meistens begegnen wir uns selber eben zehn Meter weiter und sagen,

Okay,

Was ist jetzt die Lösung für dieses Problem?

Wir schauen mal.

Und das ist,

Das kann halt schon auch wieder voll hart sein,

Weil was will die Angst?

Die Angst will gesehen werden,

Die Angst will gehört werden,

Die Angst will gefühlt werden.

Und wenn wir auf die Angst gleich so einen Stempel packen,

So,

Okay,

Wo ist das,

Wo ist die Lösung?

Weil das eben so in unserer westlichen Welt so gemacht wird.

Wir suchen immer nach Problemen,

Äh,

Nach einer Lösung,

Wenn es ein Problem gibt.

So die ganze Liste abzuarbeiten und erst mal,

Okay,

So,

Okay,

Wir haben jetzt Angst und ich sehe das und es ist okay.

Und all das vielleicht auch erst mal sagen zu lassen,

Wovor man Angst hat und das Kind,

Wenn man jetzt in der Metapher bleibt.

Man merkt,

Man ist einfach da,

Man hat einfach zugehört.

Man lacht das Kind nicht aus,

Man verurteilt es nicht,

Sondern es fühlt sich einfach gesehen und gehört.

Dann kann man mit dem Kind zusammen anfangen zu gucken,

Was willst du denn?

Was denkst du hilft dir?

Was denkst du kann diese Situation vielleicht verändern?

Oder brauchst du gerade einfach nur Stille?

Und dann kann man eben langsam anfangen,

Lösungen zu finden.

Ja und dann mit der Zeit kann man sich eben auch fragen,

So,

Was würde ich gerade tun wollen,

Was mir irgendwie gut tut?

Was sind die Sachen,

Die mir am meisten Spaß machen?

Und auch zum Beispiel,

Wenn man so eine Meditationspraxis hatte oder sowas.

Also bei mir persönlich ist es auf jeden Fall immer so,

Wenn ich schon nicht gut drauf bin oder irgendwie es mir nicht gut geht oder so weiter und ich mich dann noch zwinge zu meditieren,

Dann habe ich sowieso nichts davon und es fühlt sich dann einfach gezwungen an.

Aber manchmal,

Wenn ich so einen inspirierten Tag habe und mich irgendwie voll gut fühle,

Dann meditiere ich richtig gerne und mache das richtig gerne.

Unser Verstand liebt halt so Struktur und Aufgaben oder Lösungen zu finden und so.

Alles so ganz linear zu haben und zu wissen,

Wann man was macht und so.

Und dass man jeden Tag und dass man durchzieht und ohne Lücke und so weiter.

Aber dass man sich da auch erlaubt,

Dann das zu machen,

Wenn man sich danach fühlt und sich dann nicht schlecht fühlt,

Weil man einen Tag das nicht gemacht hat und dann denkt man gleich so,

Gott,

Jetzt funktioniert das nicht mehr und so.

Also das ist so ein bisschen mein Appell.

Aber wenn man ganz anders mit solchen Emotionen umgehen kann und will,

Dann go for it.

Ich will niemandem was vorschreiben.

Ich will nur,

Dass jeder vielleicht so ein bisschen das Gefühl hat,

Dass es okay ist,

Gerade so zu fühlen,

Wie man fühlt.

Und ja,

Ich glaube,

Das ist alles,

Was ich für heute da sagen wollte.

Ich kann auf jeden Fall dieses Buch empfehlen,

Auch wenn ich erst zehn Seiten davon gelesen habe.

Aber ich habe irgendwie das Gefühl,

Dass das ein Herzensbuch ist,

Was gut für die Seele ist und einen nicht so verändern will oder einen nicht so sagen will,

Du musst nur dies und jenes machen.

Und dieses Heilungsding ist halt auch so,

Man kann es aus der Motivation machen von,

Ich will diesen Teilen in meinem Körper oder in meinem Sein,

In meinem Wesen,

Ich will diesen Teilen die Chance geben,

Sich auszudrücken und ihr eigenes Leid loszulassen.

Und nicht so nach diesem Motto,

Ich muss mich verändern,

Weil das ist ja wieder aus so einer Perspektive von,

Ich bin nicht genug,

So wie ich bin.

Und es ist nicht aus einem liebevollen Ort,

Wo man das heraus macht,

Sondern es ist halt dann erst ein liebevoller Ort,

Wenn man diesen Heilungsprozess aus der Motivation heraus macht,

Diesen Teilen in sich Licht zu geben.

Und denen einen Raum zu geben,

Sich auszudrücken und gesehen zu werden.

Also quasi die Dunkelheit in sich selber ans Licht zu führen.

Okay,

Jetzt sage ich zum dritten Mal,

Das war's.

Wenn dir die Folge gefallen hat oder wenn jemand sie vielleicht hören sollte,

Dann kannst du sie gerne der Person schicken.

Würde mich auf jeden Fall freuen.

Du kannst mir auch super gerne ein Feedback bei Instagram oder bei E-Mail da lassen.

Bei Instagram heiße ich admiriambrennig und E-Mail ist,

Ich glaube,

Kontakt.

.

.

Ich weiß es gerade gar nicht,

Ich pack's in die Schonungs.

Und ich wünsche dir einen ganz wunderbaren Tag oder euch und ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

Bis denne.

Tschau!

4.8 (6)

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Max

December 21, 2019

Super schöne Gedanken und sehr inspirierend, danke Dir!

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