26:51

(Weniger) Inneres Drama

by Miriam Amavi

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In dieser Folge spreche ich darüber, wie man weniger inneres Drama erleben kann und was dies für mich bedeutet. Dabei spreche ich darüber, was es bedeutet, Verständnis für die eigenen Gefühle und Emotionen zu haben; warum es gesundheitlich schlechter ist, sich selber für etwas fertig zu machen, als es einfach loszulassen; den Unterschied zwischen Selbstliebe und Selfcare/Selbstfürsorge zu erkennen; wie du entscheidest, auf Gefühle und Emotionen zu reagieren; wie man sich wieder auf das Wesentliche im Moment fokussieren kann und wie man sich besser fühlt, wenn man an einem Tiefpunkt ist. Jeder erschafft seine eigene Erfahrung und es ist nicht die eigene Verantwortung, den Anderen ihre Erfahrung zu erschaffen. Außerdem: Das Abwerten von anderen Menschen ist eigentlich ein Abwerten der eigenen Selbst.

Transkription

Willkommen bei meinem Podcast Peaceful Self Project.

Ich bin Miriam und ich freue mich total,

Dass du bei dieser Folge dabei bist.

Heute geht es um weniger innerliches Drama und wie ich so,

Also was ich dafür so Erfahrungen mitgemacht habe,

Wie ich so ein bisschen lerne,

Wie dieses innerliche Katastrophendenken und all dieses Drama,

Was man um alles mögliche kreiert,

Beziehungsweise um sich selber,

Also wie man sich selber sieht und was man dann immer für Meinungen über sich selber hat und all dieses ganze Drama,

Was man so innerlich erschafft und ja,

Was ich da so für mich so gelernt habe,

Wie ich das ein bisschen runterdämmen kann,

Dass es alles ein bisschen friedvoller abläuft.

Und ja,

Ich denke,

Dass es vor allem einfach darum geht,

Dass unser Verstand einfach immer richtig gerne Probleme kreiert,

Die eigentlich gar nicht wirklich da sind und die eigentlich gar nicht relevant sind,

So im größeren Betrachten.

Also,

Dass es viele Dinge einfach gibt,

Wo man sich selber einfach so einen Stress macht,

Wobei es überhaupt gar keine größere Bedeutung hat.

Genau,

Und darüber möchte ich heute so ein bisschen sprechen.

Und ich glaube,

Um das so ein bisschen besser zu erklären,

Würde ich gerne den Begriff Selbstliebe definieren,

Wie ich ihn definiere.

Also,

Weil ich auch immer viel so sehe und es wird ja immer viel darüber gesprochen und so,

Selbstliebe und es ist alles so,

Oder im Englischen self-care und so,

Oder also da ist ja auch ein Unterschied zwischen self-love und self-care und diesen Unterschied möchte ich ganz gerne mal so klarstellen,

Wie ich das alles so sehe.

Und zwar denke ich,

Dass es einen sehr großen Unterschied zwischen Selbstliebe und dieser Selbstfürsorge ist,

Was ja viel in den Social Media-Sachen als self-care so beschrieben wird und darunter verstehen dann viele einfach,

Dass das so die Selbstliebe ist.

Und das sehe ich halt eben nicht so.

Ich glaube,

Dass es so ist,

Dass die,

Oder für mich zumindest,

Ist das self-care eher sowas wie Baden gehen,

Genug sich pflegen und irgendwie sich genug Ruhe zu gönnen und gutes Essen zu essen und quasi sich von außen so zu pflegen,

Zu ernähren,

Wie es eben richtig ist,

Sich die Ruhe zu gönnen,

Die man braucht,

Sich mit den Freunden zu umgeben,

Die man braucht,

Einfach all diese Sachen,

Die einem Spaß machen,

Die schön sind und die eben pflegen und die für sich sorgen sozusagen.

Und dann ist Selbstliebe bzw.

The self-love,

Wenn man es jetzt mal beides so aufs Englische überträgt,

Eher so diese innerliche Arbeit,

Diese innerliche,

Bedingungslose,

Diese Liebe,

Die in einem eigentlich immer schon herrscht,

Also diese quasi wieder zu entdecken oder zu entwickeln.

Das sind ja eigentlich auch so Worte,

Die eigentlich implizieren,

Dass es schon da ist,

Aber eben durch irgendwas anderes getrübt oder eben verbuddelt oder wie auch immer man es eben nennen will,

So ist.

Und ich denke halt,

Dass wir alle so einen liebenden Kern haben und eigentlich auch alle uns selber lieben und ja,

Dass man es eben wieder entwickeln darf oder entdecken oder wie auch immer.

Und damit meine ich überhaupt nicht so eine Eingebildet-Seinheit,

Sondern mehr so ein inneres Verständnis,

So Compassion,

Finde ich,

Ist einmal ein schönes Wort.

Also so ein Mitgefühl,

So ein Verständnis für all die Fehler,

Die wir vielleicht als Fehler ansehen,

Die wir so an uns haben und für all die Sachen,

Wo wir eigentlich immer schnell in so ein Verurteilen von uns selber gehen.

Also ja,

Dafür ganz tolles Verständnis haben und das bringt mich auch schon so zu meinem ersten Punkt und zwar,

Was ich glaube ich sehr hilft oder was mir auch immer sehr geholfen hat,

Dieses innere Drama so ein bisschen zu beruhigen,

Ist einfach wirklich Verständnis dafür zu haben,

Verständnis dafür zu haben,

Wie man sich gerade fühlt und es eben zu erlauben,

Wie man sich fühlt.

Weil oft ist es so,

Zumindest kenne ich das so,

Dass ich irgendwas fühle und dann sich das so anfühlt,

Als wäre das Falsches zu fühlen oder als wäre das irgendwie nicht richtig und als müsste ich anders fühlen,

Weil vielleicht ich damit anderen Menschen Unrecht tue oder einfach ich gerne anders sein möchte,

Als ich eigentlich bin oder anders reagieren möchte oder anders fühlen möchte oder ich weiß nicht,

Wenn ich irgendwie Angst habe oder sonst was denke,

Ich dürfte jetzt eigentlich keine Angst haben oder ich müsste das jetzt eigentlich machen und dann eben auf eine Weise sauer auf mich bin oder eben dieses innere Drama anfängt,

Dann diese Geschichte dazu hochkommt und es müsste ja so sein und es darf nicht so sein und so weiter und da einfach wirklich Verständnis für zu haben und Verständnis für den Verstand zu haben,

Dass der sich immer gerne so kleine Problemchen sucht,

Um eben diese zu lösen.

Ja,

Unser Verstand ist nämlich immer,

Unser Verstand ist ja dazu da,

Um uns zum Überleben zu verhelfen,

Um logisch zu denken,

Damit wir einfach hier am Leben sein können und unser Verstand möchte sozusagen immer einen Zweck erfüllen,

Möchte immer nützlich sein und wenn es dann in manchen Situationen vielleicht gar nicht so nötig ist vor allem heutzutage haben wir ja in jeder Ecke irgendeinen Supermarkt und wie gesagt,

Es ist ja alles nicht mehr so ganz so bedrohlich in unserer Welt,

Dass der Verstand vielleicht manchmal einfach gerne sich Sachen kreiert,

Mit denen er sich beschäftigen kann und Probleme,

Die er lösen kann,

Weil er möchte uns ja immer helfen und dafür dann auch immer wieder Verständnis zu haben und zu wissen,

Dass man all dieses Drama eigentlich gar nicht ist und dass man auch nicht nur der Verstand ist,

Sondern auch so ein,

Dass der Kern eigentlich Liebe ist und eigentlich so ein liebendes Bewusstsein und dass wir das Bewusstsein sind,

Was all diese ganzen Gedanken wahrnimmt und da kann man glaube ich auch extrem tief in irgendwelche philosophischen Gespräche gehen und sich fragen,

Was sind wir überhaupt,

Was ist Intentität,

Was ist Bewusstsein,

Aber da möchte ich jetzt gar nicht so wirklich reingehen,

Weil es alles ganz schön tief und verwirrend irgendwann wird,

Aber was ich eben meine ist,

Verständnis dafür zu haben,

Dass man sich selber vielleicht hier und da Drama kreiert,

Beziehungsweise wenn man es möchte,

Das eben differenziert und sagt,

Dass der Verstand eben dieses Drama kreiert und dass man das gar nicht ist und eben Verständnis für den Verstand hat und das dann loszulassen und wieder zu dem Kern zurückzufinden,

Zu diesem liebenden Bewusstsein und ich stelle mir das immer so ein bisschen so vor,

Dass,

Das ist vielleicht ein bisschen ein blödes Beispiel,

Aber wenn man zum Beispiel eine Zigarette raucht und sich dann dafür richtig,

Richtig schlecht fühlt danach und sagt,

Was so,

Wie schlecht es für den Körper ist und was für eine schlimme Tat man gerade vollbracht hat oder es kann auch alles mögliche andere sein,

Ein Stück Schokolade,

Wenn man irgendwie sich vorgenommen hat,

Es nicht mehr zu machen oder irgendeine Gewohnheit oder irgendwas,

Was man eigentlich nicht mehr machen will oder sich eben gesagt hat,

Ich will es nicht machen und dann es doch macht und dann sich selber dafür fertig macht,

Dann ist dieses Fertigmachen eigentlich doppelt so schlimm,

Wie als hätte man einfach nur die Sache gemacht,

Das Stück Schokolade gegessen,

Die Zigarette geraucht,

Was auch immer,

Also dass es dann alles noch doppelt so schlimm macht,

Weil der Körper natürlich auch auf all diese ganzen Sachen reagiert.

Der Körper steht dann unter Stress und schüttet die ganzen Stresshormone aus und all das wirkt sich ja noch viel stärker auf das Immunsystem und all die ganzen körperlichen Funktionen aus,

Dass es eigentlich alles doppelt so schlimm macht.

Das heißt,

Man kann auch einfach die Sache dann machen und sich dabei nicht schlecht fühlen und nicht in dieses Drama gehen und dann ist es auch gesünder.

Also es ist wirklich gesundheitlich einfach schlechter,

Sich für irgendwas fertig zu machen,

Als es einfach zu bemerken,

Es zu sehen,

Dass man gerade in so eine Story reingegangen ist oder dass man gerade in so eine alte Gewohnheit reingegangen ist und es dann einfach loszulassen und sich keine Riesengeschichte daraus zu bauen und irgendwie irgendein Drama zu kreieren,

Was einfach überhaupt nicht nötig ist.

Und dann eben in dem Moment sich so viel Liebe wie möglich entgegenbringen dafür,

Dass man eben gerade in dem Moment vielleicht etwas gemacht hat,

Wo man gar nicht hundertprozentig hinter steht und dass es auch voll okay ist und dass man genau das auch auf andere Menschen übertragen kann,

Dass wenn irgendjemand anderes irgendwas macht,

Was man irgendwie gar nicht gut findet oder so,

Dass demjenigen einfach das sieht,

Dass das so gewesen ist,

Aber sich keine Riesengeschichte darüber erzählt und es dann irgendwann auch wieder loslässt,

Weil es das alles nur noch schlimmer macht und man trägt es dann immer weiter mit sich herum und das wirkt sich alles auf einen selber aus.

Also es ist für einen selber auch besser,

Das dann einfach loszulassen.

Einfach wirklich die Gefühle zuzulassen,

Die Gefühle zu fühlen,

Den Gefühlen Raum zu geben,

Die man fühlt.

Ich kenne das auch oft,

Dass ich Gefühle fühle,

Wo ich denke,

Ich darf die jetzt gerade nicht fühlen oder ich sollte die eigentlich nicht fühlen.

Und da einfach authentisch zu sein und die zu erlauben,

Weil ich glaube,

Dieses sich selber so anzunehmen,

Wie man ist,

Wie man fühlt,

Wie man denkt,

Das ist,

Glaube ich,

Wahre Liebe sich selbst gegenüber und auch Authentizität.

Schwieriges Wort.

Und das ist einfach,

Ja,

Was es,

Glaube ich,

Alles so ein bisschen einfacher macht und dieses Drama rausnimmt und man sich dadurch,

Denke ich,

Auch einfach viel besser fühlt.

Und dass es nicht bedeutet,

Dass man irgendwie so völlig rumschludert und irgendwie sagt,

Ja,

Okay,

Dann mache ich halt gar nichts mehr.

Das ist überhaupt nicht das,

Was ich meine,

Sondern einfach sich wegen den ganzen Sachen,

Die man eben macht,

Wo man vielleicht eigentlich von so einer verurteilenden Perspektive einfach sagt,

Nee,

Das darfst du nicht machen oder du darfst jetzt nicht nochmal irgendwie Netflix gucken oder du darfst jetzt nicht dies und jenes.

Das ist alles nicht schlimm,

Solange man eben nicht selber gegen sich geht.

Weil dann weiß man ja,

Dass man sich in sowas befindet und dann weiß man,

Dass man in irgendeine Verhaltensweise reingegangen ist,

Die man eigentlich nicht mehr so gerne machen will.

Und dann ist es eben so.

Und dann kann man sich diese Liebe entgegenbringen und ich denke,

Dass das System dann auch einfach viel besser darauf reagiert und nicht mehr in so ein Abwerten und in so ein gegenseitiges Ring irgendwie geht,

Wenn das irgendwie Sinn macht.

Ich weiß nicht,

Ob das jetzt alles Sinn gemacht hat.

Aber,

Ja.

Und das Witzige ist,

Dass man sich auch immer wieder fragen kann,

Ob irgendwie alles okay ist.

Und diese innere Stimme,

Diese Intuition,

Von der ich auch schon mal in den letzten Folgen so ein bisschen geredet habe,

Diese innere Weisheit,

Wenn man die eben fragt und sozusagen sein Bauchgefühl fragt,

Ob das jetzt okay ist,

Dass ich jetzt Netflix geguckt habe.

Oder dass es okay ist,

Dass ich jetzt irgendwie sauer auf jemanden bin,

Obwohl ich nicht sauer sein sollte.

Oder es ist okay,

Dass ich jetzt Angst habe.

Und diese Stimme wird einfach,

Also es ist ja nicht,

Was ist so schlimm daran?

Also es ist wirklich so ein,

Ich meine damit wirklich so eine allgemeine Perspektive,

Wenn man sich alles so,

Keine Ahnung,

Wenn man auf den Mond fliegt und von da sich seine Probleme anschaut,

So ist es dann wirklich wichtig,

Ob man jetzt dies oder jenes getan hat.

Und sich dann zu fragen,

Was bringt es mir jetzt wirklich,

Mich selber dafür fertig zu machen?

Nichts.

Und diese innere Stimme wird es auch bestätigen.

Und es ist alles immer okay.

Was ich da auch noch ganz schön finde,

Es gibt so ein Zitat oder was auch immer von Meister Eckart.

Es war irgendwie ein deutscher Mystiker,

Beziehungsweise Theologe und Philosoph im Früh-,

Nee,

Spät-,

Mittelalter,

Irgendwie sowas in der Zeit.

Und das kann ich ganz kurz vorlesen.

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.

Der bedeutendste Mensch ist immer der,

Der dir gerade gegenübersteht.

Und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.

Und das finde ich irgendwie voll schön,

Um sich immer wieder in diesen gegenwärtigen Moment zu holen und sich wirklich zu fragen,

Was ist jetzt gerade wichtig?

Und was ist die wichtigste Zeit?

Die richtigste Zeit ist jetzt.

Sehr klar.

Weil es gibt kein Früher oder es gibt kein Später,

Es gibt keine Zukunft und kein Vergangenheit.

Es gibt immer nur das Jetzt,

Was jetzt gerade ist.

Was ist die wichtigste Person?

Das Gegenüber.

Und damit,

Also ich denke,

Da kann man so ein bisschen was reininterpretieren.

Ich denke,

Dass es auch so,

Also es ist auf jeden Fall das Gegenüber ist.

Aber wenn das Gegenüber jetzt vielleicht gerade nicht da ist oder man eben auch als das Gegenüber sich selber oder diesen Verstand,

Dieses Ego-Teil in sich sehen will,

Diese Identität,

Dass das eben das Gegenüber ist,

Also man selber.

Und die wichtigste Tat,

Sich so liebevoll wie möglich um das Gegenüber zu kümmern.

Und ich finde das irgendwie so voll schön,

Weil dann kann man auch,

Ich finde es voll oft so,

Wenn man mit jemandem redet oder mit jemandem gegenüber sitzt,

Dass es dann wirklich eigentlich in dem Moment nichts Wichtigeres gibt,

Als mit dieser Person zu sein,

Vollkommen bei dieser Person zu sein.

Und wenn man mit sich alleine ist,

Ist es auch nichts Wichtigeres,

Als vollkommen bei sich zu sein.

Und klar,

Man wird nicht den ganzen Tag irgendwie nur im Schweigen im Inneren irgendwie so rumlaufen.

Es gibt immer wieder Situationen im Leben,

Wo es halt,

Wie gesagt,

Wichtig ist,

Sich aufs Gegenüber zu konzentrieren und es bedarf es überhaupt nicht,

Dass man irgendwie den ganzen Tag erleuchtet rumläuft.

Ich habe es nämlich früher auch immer so gedacht,

Dass ich mich selber oder diesen Kontakt zu mir selber verliere,

Wenn ich irgendwie zu viel in einem Umfeld bin,

Wo einfach viel zu viel um mich herum passiert und wo viel zu viele Menschen und Energien irgendwie auf mich einwirken.

Und das ist aber totaler,

Also es braucht nicht immer,

Dass man mit sich selber irgendwie so im Zen-Modus ist.

Dafür gibt es verschiedene Situationen im Leben,

Aber nicht jede Situation ist eben die,

Man kann auch einfach rausgehen und mit den Menschen Spaß haben und es wird nicht irgendwie den eigenen Kontakt abbrechen zu sich selber.

Aber darum geht es bei mir,

Sondern um die Frage,

Was in dem Moment wirklich gerade wichtig ist.

Und was ich irgendwie so schön daran finde,

Ist,

Sich so liebevoll wie möglich um das Gegenüber oder eben um sich zu kümmern und wenn das eben in dem Moment ein Bedürfnis ist,

Was man selber gerade hat,

Wo man vielleicht den Raum verlassen muss oder wo man gerade weinen muss oder wo man gerade einfach wütend ist oder so,

Sich einfach wirklich die Liebe entgegen zu bringen.

Und sich nicht in dem Moment so zu verurteilen und zu sagen,

Wie scheiße das jetzt alles ist und dass man das alles nicht darf,

Sondern eben das zu erlauben und sich um sich so liebevoll wie möglich zu kümmern oder eben in einem anderen Fall um das Gegenüber.

Es zeigt so schön,

Wie einfach es eigentlich ist oder wie einfach es eigentlich sein kann und wie simpel es eigentlich ist.

Also,

Dass gar nicht all diese ganzen komplizierten Konzepte und so gebraucht werden,

Sondern eigentlich,

Dass es alles relativ simpel ist und dass die Antwort irgendwie immer Liebe ist und immer das Jetzt und das Gegenüber und das Ich.

Und dass alles halb so schlimm ist,

Wenn man sich die Liebe gegenüber bringen kann.

Und ich bin da natürlich auch in einem Prozess.

Also,

Ich merke das auch immer wieder,

Dass ich dann in so eine Selbstbewertung reingehe,

Wenn ich irgendwas fühle,

Was ich eigentlich nicht fühlen will.

Aber mir dann eben wieder sage,

Ey,

Ist voll okay,

Das darfst du fühlen.

Und ich hatte da schon viele Situationen,

Dass ich dann erst in so ein Ding reingegangen bin,

In so eine Abwertung und dann aber gemerkt habe,

Ey,

Nee,

Das bringt mir jetzt überhaupt nichts und mir dann eben dieses Mitgefühl entgegengebracht habe und dann alles nur noch halb so schlimm war und alles ganz viel leichter wurde und diese ganzen dollen Gefühle einfach viel schneller,

Wieder so neutraler und angenehmer und dann irgendwann auch wieder positiver geworden sind.

Und das finde ich irgendwie total schön so mit anzusehen.

Es ist schon fast wie so ein von außen mit ansehen.

Und ich denke,

Dass da eben auch so eine gewisse Aufmerksamkeit zuzählt,

Um überhaupt zu sehen,

Was man gerade denkt und fühlt und da einfach genauer hinschaut.

Und dann habe ich noch eine kleine Sache,

Die mir auch immer so eine gewisse Hoffnung oder so eine gewisse Erleichterung bringt.

Und zwar habe ich manchmal das Gefühl,

Wenn ich in so einem richtig tiefen Punkt bin,

In den man ja immer mal wieder irgendwann kommt,

So ist halt Leben.

Und ich dann immer so denke,

Ich müsste aber eigentlich in so einem richtig,

Richtig guten emotionalen Zustand sein.

Also der angestrebte Zustand ist ja eigentlich immer so Glück und fröhlich sein und froh sein und Liebe und all diese Sachen.

Aber manchmal empfindet man sich einfach in so einem richtig blöden,

Lustlosen,

Gelangweilten oder was auch immer einsamen Zustand.

Und dann fühlt sich dieses Freude und all diese Sachen so weit entfernt an und völlig so,

Man will das eigentlich gar nicht.

Man sträubt sich schon fast dagegen so innerlich.

Nein,

Ich kann doch jetzt nicht Liebe fühlen und ich kann doch jetzt nicht Freude fühlen.

Und wie soll das jetzt alles gehen?

Und es fühlt sich wie so eine Riesenherausforderung an und dann fühlt es sich so richtig unmöglich an.

Und sich in dem Moment eben zu sagen,

Man muss nicht gleich in so einen Riesen,

Also man muss nicht gleich so einen emotionalen Sprung machen und sagen,

Ist mir jetzt alles egal,

Ich bin jetzt völlig erleuchtet und froh und zen und sonst was,

Sondern einfach in ein bisschen besseres Gefühl zu wechseln.

Also auf der emotionalen Leiter quasi ein bisschen nach oben klettern.

Das hatte ich,

Glaube ich,

Auch schon mal erwähnt.

Also wenn man zum Beispiel aus so einem depressiven Stand kommt,

Dann eher in so einen Ärger umzuschwingen,

Weil da dann mehr Energie ist.

Und da gibt es auch,

Kann man sich im Internet bei Google anschauen,

Auch so Listen oder ich weiß nicht,

Wie das heißt,

So ein Scale,

So eine Leiter oder sowas von den emotionalen Zuständen.

Und dann ist zum Beispiel Angst so einer der niedrigsten und dann kommt man irgendwann in so ein Ärger,

Was dann wieder so ein bisschen höher ist und dann in so ein Grübeln und dann Pessimismus und langweilig und hoffnungsvoll,

Optimistisch und dann geht es immer weiter in Enthusiasmus und dann ganz oben ist eben Freude,

Freiheit,

Liebe und all diese Sachen.

Und dass man dann immer in dem Zustand,

In dem man sich gerade befindet,

Sich einfach immer so ein bisschen weiter nach oben hangelt und so eine Emotion findet,

Die sich ein kleines bisschen besser anfühlt.

Und es muss jetzt auch gar nicht nach so einem Bild passieren,

Welche Emotion höher ist als die andere,

Sondern einfach sich in dem Moment zu fragen,

Was würde sich jetzt so ein bisschen besser anfühlen?

Würde es sich ein bisschen besser anfühlen,

Wenn man sich total hoffnungslos fühlt,

Wenn es einem zum Beispiel ganz schlecht geht?

Was fühlt sich dann besser an?

Sich darin so richtig zu suhlen oder sich vorzustellen,

Dass es irgendwann so ein bisschen besser wird oder so ein bisschen anders oder sich vorzustellen,

Was jetzt ein bisschen erleichternder wäre?

Und ich finde,

Dass das schon alles so viel machbarer macht,

Als sich dann vorzustellen,

Ich müsste jetzt eigentlich glücklich sein.

Ich müsste jetzt eigentlich völlig,

Es müsste mir jetzt eigentlich alles egal sein.

Ich müsste es eigentlich nur loslassen,

Weil in dem Moment,

Wo man so einer starken Emotion drinsteckt,

Dann ist es so schwierig,

Einfach loszulassen.

Es ist dann so,

Wie,

Wie,

Wie,

Ich soll jetzt einfach loslassen?

Klar,

Vielleicht schafft man es dann irgendwann,

Wenn man so in so einem völlig erleuchteten Zustand irgendwie sich befindet.

Aber so erst mal sich zu sagen,

Okay,

Ich wechsle jetzt vielleicht erst mal in so ein bisschen angenehmeren Zustand.

Und wenn das nicht geht,

Dann auch immer wieder sich diese Liebe so zu entgegenzubringen oder dieses Verständnis oder es einfach wenigstens da sein zu lassen,

Es wenigstens zu tolerieren.

Und wie gesagt,

Man muss ja nicht gleich immer in dieses Riesen,

In den Berg hochklettern,

Sondern einfach erst mal sagen,

Okay,

Gut,

Dann ist es halt so.

Und dann vielleicht ein bisschen drauf zu scheißen,

Bisschen Ärger,

Bisschen ach,

Egal.

Und ja,

Dann wird es alles immer ein bisschen einfacher.

Und wie gesagt,

Es passiert auch oft,

Dass man so Drama auf andere Leute projiziert und irgendwie will,

Dass andere Leute sich so verhalten,

Wie man sich eben im Kopf gedacht hat.

Und das Witzige ist halt auch,

Dass das überhaupt nicht in unserer eigenen Verantwortung liegt.

Und dass diejenigen auch ihre eigene Erfahrung erschaffen,

So wie wir unsere eigene Erfahrung erschaffen.

Also wie ich meine Erfahrung erschaffe,

Erschaffst du deine Erfahrung und ich und habe da überhaupt keinen Einfluss drauf,

Wie du das machst und du hast keinen Einfluss darauf,

Wie ich das mache.

Und das ist auch was,

Wofür man die andere Person auch einfach lieben kann.

Wo man quasi sich selber diese Liebe entgegenbringt,

Gibt man sie dann einfach den anderen entgegen.

Und das ist,

Glaube ich,

Manchmal für den Ego extrem schwer so in uns oder diesen Verstand,

Der dann eigentlich immer meint,

Es müsste ja eigentlich so sein,

Es müsste ja eigentlich so sein.

Aber jeder hat seinen eigenen Kopf und man weiß nie,

Was in dem Kopf von jemand anderem vorgeht und man weiß nie besser für denjenigen,

Was am besten für denjenigen ist,

Als derjenige selbst.

Und ich glaube,

Das ist was,

Womit man sich dann,

Wo man einfach auch vertrauen wieder darf in dieses,

Dass man eben nicht alles weiß und dass man eben nicht alles,

Ja,

Dass jeder einfach sein eigenes Leben und seine eigene Erfahrung erschafft.

Und die eigene Verantwortung eben nicht die ist,

Den anderen ihre Erfahrungen zu erschaffen,

Sondern die anderen erschaffen sich immer ihre eigene Erfahrungen.

Und da sind wir auch wieder bei dem Punkt,

Was ist die wichtigste Tat?

So liebevoll wie möglich sich um das Gegenüber zu kümmern und das ist eben,

Oder dem Gegenüber so viel Liebe wie möglich zu entgegenbringen.

Ich kann nicht mehr reden.

Dem anderen Liebe entgegenzubringen.

Und das ist glaube ich auch was,

Ja,

Was manchmal ein bisschen schwer sein kann,

Aber am Ende gibt es da eigentlich nicht wirklich eine große Wahl,

Weil die meisten Sachen mit anderen Menschen eher mit ihnen zu tun haben,

Als mit einem selber.

Und ich sage jetzt Hass jetzt nicht so als Emotion,

Dass man irgendwelche,

Weiß ich was,

Freunde oder so hasst,

Die sich vielleicht ein bisschen blöd verhalten oder so.

Das meine ich nicht,

Sondern mehr so dieses,

Ja,

Dieses Abwertende und so.

Das ist alles nichts,

Was einem selber hilft.

Also wenn man jemand anderes abwertet,

Wertet man auch irgendwo sich selber ab.

Und man begibt sich ja dadurch immer in so einen negativen Zustand.

Wenn man über irgendwas anderes blöd denkt oder irgendwas Blödes sagt oder sich wegen irgendwas,

Was jemand anderes gemacht hat,

Schlecht fühlt,

Dann ist das eigentlich was,

Was man selber entscheidet,

Selber an sich heranzulassen.

Man kann sich glaube ich so ein bisschen so vorstellen,

Wenn ich diesen Gedanken denke von ich mag die Person nicht oder die Person hat irgendwas Blödes zu mir gesagt oder so.

Denkt man ja in dem Moment diese,

Ich sag mal,

Auf der emotionalen Leiter so eher niedrigen,

Also mehr so Ärger und so weiter.

Hat man das ja im Kopf und damit eben auch in der eigenen Erfahrung.

Ich weiß nicht,

Ob das gerade Sinn macht,

Aber nur weil die Gedanken quasi über jemand anderes sind,

Heißt es nicht,

Dass sie einen selber nicht beeinflussen.

Das heißt,

Es ist doch eigentlich viel besser,

Demjenigen auch Liebe entgegenzubringen und eben genau dafür mitgefühlt zu haben,

Dass man eben selber nicht weiß,

Was in dem Kopf von dem anderen vorgeht und dass man eben selber sich selbst erlaubt,

Seine eigene Erfahrung zu machen und dadurch demjenigen auch die eigene Erfahrung erlaubt.

Ich denke,

Es gibt da immer Punkte,

Wo es vielleicht schwieriger wird,

Es zu akzeptieren oder es so zu sehen und da denke ich,

Glaube ich,

Das Wichtigste ist einfach immer sich selber gegenüber mitgefühlt und diese Liebe entgegenzubringen.

Alright,

Ich glaube,

Das ist alles für heute.

Ich will mich nicht viel weiter verzetteln und ich danke dir sehr,

Dass du bis jetzt zugehört hast.

Es freut mich super doll.

Du kannst mir gerne unter meinem Instagram-Post da lassen,

Was du davon hältst und wie du dein inneres Drama etwas senken kannst oder ob du aus dieser Folge vielleicht was mitgenommen hast,

Was mich sehr freuen würde.

Ich hatte auch mal überlegt,

So eine kleine Q&A-Folge zu machen,

Wo du mir irgendeine Frage stellen kannst,

Die du vielleicht hast.

Da kannst du mir gerne bei Instagram eine Nachricht schreiben und dann schaue ich mal,

Ob ich da irgendwann so eine kleine Folge zu machen,

Um eure Fragen zu beantworten.

Yes,

Ich glaube,

Das war alles.

Danke nochmal,

Dass du zugehört hast und ich hoffe,

Dir geht's gut,

Euch geht's allen gut und ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

Goodbye!

4.6 (16)

Neueste Bewertungen

Uta

April 30, 2023

Liebe Miriam, ich fand deinen Vortrag gut und hilfreich. Herzlichen Dank. Liebe Grüße, Uta.

Anita

September 19, 2022

Liebe Miriam, Ich habe in mehrere Podcast von Dir reingehört. Ich immer wieder geblufft. Wünschte ich hätte all dein Wissen auch in deinem jungen Alter gehabt. Du bringst alles so einfach und klar verständlich rüber, was ich in den Personal Development Büchern meist nicht verstehe oder zig Mal lesen brauch. Danke Dir 😀

Mateja

November 30, 2021

Finde mich in allem wieder! Danke für die Tips.

Semjon

May 5, 2020

Fantastisch, du bringst richtig liebe rüber! Hammer! Weiter so

ROXANA

May 3, 2020

Vielen Dank für Deine Worte. 🤗

Astrid

March 25, 2019

Danke 🙏

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