
Nervensystem Reset Am Morgen: Sorgen Loslassen
by Miriam Amavi
Lass uns gemeinsam den Tag mit einer sanften somatischen Übung beginnen, die deinem Nervensystem signalisiert, sich zu entspannen und Sorgen loszulassen. Anstatt im Kreis des Grübelns zu verharren, laden wir das Nervensystem ein, sich sicher und geborgen zu fühlen. Indem wir dem Körper die Möglichkeit geben die Sorgen abzuschüttlen, geben wir unserem System das Signal, dass es Zeit ist, sich zu entspannen. Diese Übung wird dir helfen, die Überlebensenergie loszulassen und Raum für Ruhe und Gelassenheit zu schaffen. Die Übung kannst du natürlich auch zu anderen Tageszeiten machen. In der Mitte der Übung beginnt Musik um das Nervensystem zusätzlich zu unterstützen.
Transkription
Guten Morgen,
Ich bin Miriam Amavi und diese Übung ist dafür da,
Um dein Nervensystem zu resetten und deine Sorgen loszulassen.
Denn ganz oft,
Wenn wir Sorgen haben oder Ängste und viel Grübeln,
Sind wir in unserem Kopf und um diese Sorgen loszulassen,
Müssen wir sie durch den Körper mobilisieren.
Das heißt,
Normalerweise macht der Körper das von ganz alleine,
Dass wir diese Überlebensenergie,
Die ja durch Sorgen generiert wird,
Wieder loslassen.
Aber wir haben das einfach ein bisschen verlernt als Menschen und deswegen müssen wir da manchmal ein bisschen nachhelfen,
Damit das Nervensystem sich von alleine wieder regulieren kann.
Und das werden wir jetzt in dieser Übung machen und du kannst sie natürlich auch zu jeder anderen Tageszeit machen,
Ist vollkommen dir überlassen.
Finde also einen bequemen Ort,
An dem du dich hinsetzen kannst,
Am besten für den Anfang,
Bis du dich noch nicht anlehnst.
Denn wir fangen erst mal damit an,
Die Hände zu schütteln und die Arme zu schütteln und wirklich diese Sorgen,
Diese Gedanken,
Dieses Gedankenkarussell,
All das wirklich abzuschütteln.
Denn das ist ein ganz natürlicher Prozess vom Körper,
Wie er diese Überlebensenergie-Ängste loslässt.
Und schüttel deine Hände so doll oder so wenig doll,
Wie du möchtest und bring deine Arme mit dazu.
Vielleicht willst du aufstehen und deinen ganzen Körper schütteln,
Deine Beine schütteln,
Alles schütteln und schütteln und all die Sorgen nehmen und sie in die Weite werfen und weg von dir bringen und einfach deinen ganzen Körper mit einbringen und alles,
Was dein Körper machen will,
Ihm erlauben,
Wenn er irgendwelche Bewegungen machen will,
Geräusche,
Wenn du vielleicht laut seufzen möchtest,
Was auch immer,
Erlaube es deinem Körper zu tun,
Denn dein Körper weiß ganz genau,
Wie er diese Dinge loslassen kann.
Nimm dir noch ein paar Momente,
Um zu schütteln und nochmal doller zu schütteln und dann kannst du dich wieder hinsetzen und mit dem Schütteln aufhören und wieder zu dir kommen und bemerken,
Was das mit dir gemacht hat.
Und jetzt kannst du deine Hände überkreuzen und zu deinen Armen bringen und hoch und runter über deine Arme streichen,
So wie als wäre dir kalt,
Aber wir machen das so ein bisschen langsamer und sanfter und du kannst einfach spüren,
Was deine Hände wahrnehmen,
Während du über deine Arme streichst,
Kannst bis hoch zu deinen Schultern streichen und dann wieder zu deinen Handgelenken und die Textur wahrnehmen,
Die du auf deiner Haut spürst oder auf deinem Pullover,
Dem Stoff und wirklich die Empfindung wahrnehmen und sie beschreiben und nicht bewerten,
Wie zum Beispiel es fühlt sich gut oder schlecht an,
Sondern wirklich die Empfindung beschreiben,
Also ist es warm,
Ist es eher kühl,
An welchen Orten in meinen Armen ist es wärmer,
An welchen ist es kühler,
Ist es weich,
Ist es eher rau,
Was ist die Textur und du kannst deinen Atem vertiefen,
Vielleicht wiegst du dich von links nach rechts,
Während du weiter über deine Arme streichst und wahrnimmst,
Wie es sich anfühlt und spürst,
Wie es deine Arme sind,
Über die du streichst,
Sie gehören nur dir und jetzt kannst du spüren,
Wie es sich für deine Arme anfühlt,
Während sie von deinen Händen gestreichelt werden,
Wie fühlt sich die Berührung für deine Arme an und vielleicht richtest du deinen Blick auf deine Arme und schaust,
Was du wahrnimmst,
Wie das Licht auf deine Arme fällt,
Du vielleicht die kleinen Härchen wahrnimmst oder Muttermale,
Was auch immer auf deiner Haut ist,
Ohne es zu bewerten,
Einfach nur wahrzunehmen und das Ganze hilft dem Gehirn,
Sich wieder zu orientieren,
Zu bemerken,
Ich bin hier im Jetzt und nicht da in der Zukunft oder Vergangenheit,
Wo diese Sorgen herrühren,
Sondern einfach hier und hier ist es okay und durch die Berührung hilft es dem Körper und dem Gehirn,
Sich zu orientieren,
Die eigenen Grenzen wahrzunehmen,
Die unser Körper durch die Haut ganz automatisch hat,
Zwischen ich und meinem Inneren und dem Äußeren.
Und jetzt kannst du dich mit deinen Armen selbst umarmen und dich hier halten für einen Moment,
Nach innen horchen,
Ob da noch irgendetwas ist,
Was Aufmerksamkeit von dir braucht.
Vielleicht hast du ein paar liebe Worte,
Die du an dein Inneres richten kannst,
Wie zum Beispiel,
Ich bin hier,
Ich sehe dich und ich bin für dich da.
Und jetzt kannst du dich vor dir selbst verneigen und langsam wieder hier ankommen und du kannst diese Übung so oft wiederholen,
Wie du möchtest,
Die über den Tag verteilt und ich wünsche dir eine ganz wunderbare Zeit.
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