
Yoga-Nidra zur Harmonisierung der Aura
Diese Yoga-Nidra-Meditation dient zur Vorbereitung für innere Energiearbeit und hilft bei regelmässiger Praxis bei der Wahrnehmung der eigenen Aura und der Abgrenzung von äusseren Einflüssen/Stärken der eigenen Mitte. Da es sich um die erste Woche eines neun-wöchigen Chakra-Kurses handelt, enthält die Übung auch theoretische Inputs und eine Mantra-Anleitung am Ende. Der vollständige Chakra-Kurs mit neun aufbauenden Yoga-Nidra-Übungen, Mantras und Theorieteilen ist auf der Webseite des Autors erhältlich.
Transkription
Willkommen zur Woche 1 des Chakra Kurses.
Yoga Nidra zur Harmonisierung der Aura.
Sei ganz präsent.
Willkommen zu Yoga Nidra.
Leg dich auf einer bequemen Yoga Matte auf den Rücken.
Falls du in einer anderen Position üben möchtest,
Achte darauf,
Dass deine Haltung gerade und möglichst entspannt ist.
Schließe deine Augen und halte sie während der ganzen Übung geschlossen.
Du wirst am Ende der Übung aufgefordert,
Sie wieder zu öffnen.
Entspann die Füße,
Beine und Arme.
Lass das Gesicht ganz weich werden.
Stell dir vor,
Dass die Augenwinkel lächelnd ganz leicht in Richtung Ohren entspannen.
Lass den ganzen Körper zum Boden hin fließen.
Entscheide dich dafür,
Dich während der Übung nicht zu bewegen.
Nimm die Befindlichkeit deines Körpers wahr.
Richte deine Aufmerksamkeit vor allem auf diejenigen Bereiche des Körpers,
Die sich jetzt wohl fühlen.
Lenk nun die Achtsamkeit auf deine Sinne.
Nimm alle Rückmeldungen des Geruchssinns wahr.
Nimm alle Geschmacksempfindungen im Mund wahr.
Nimm die Rückmeldungen des Sehsinns hinter den geschlossenen Augen wahr.
Nimm wahr,
Wie deine Kleider und die Luft deine Haut berühren.
Beobachte alle Geräusche,
Die du jetzt hören kannst.
Beobachte,
Wie du dich jetzt fühlst.
Betrachte den Fluss der Gedanken,
Wie sie immer ruhiger und sanfter an dir vorbeiziehen.
Betrachte den Atem,
Ohne ihn zu beeinflussen.
Nun beginnt Yoga Nidra.
Bei dieser Übung kannst du nichts falsch machen.
Richte deine Aufmerksamkeit einfach so konstant wie möglich auf die Anleitung.
Wenn du bemerken solltest,
Dass du abgedriftet oder eingeschlafen bist,
Komm sanft und ohne zu urteilen wieder zurück zur Übung.
Sag dir innerlich die folgenden Sätze.
Ich übe jetzt mit meinem ganzen Wesen Yoga Nidra.
Während der Übung werde ich mich tief entspannen und zugleich ganz wach und aufmerksam bleiben.
Ich bin und bleibe präsent im Hier und Jetzt.
Für diese Übungsreihe verwenden wir jede Woche einen bestimmten Vorsatz.
Wenn du bereits einen eigenen Vorsatz,
Einen Sankalpa hast,
Ergänze ihn einfach mit dem Vorsatz dieser Woche.
Wiederhole nun mehrmals sehr achtsam und präsent den Sankalpa für diese Übung.
Ich mache jeden Tag wundervolle Wachstumserfahrungen.
Ich mache jeden Tag wundervolle Wachstumserfahrungen.
Ich mache jeden Tag wundervolle Wachstumserfahrungen.
In der ersten Übungswoche geht es um die Harmonisierung der Aura.
Die Aura ist ein elektromagnetisches Feld außerhalb des physischen Körpers.
Im Yoga sprechen wir von vier Auraschichten.
Die Chakra sind auch Verbindungstore zwischen diesem Feld und der Manifestation im physischen Körper.
Für diese Übung ist es nicht wichtig,
Ob du außerhalb des Körpers bereits etwas wahrnimmst oder wenn ja,
In welcher Art.
Vertraue deiner Wahrnehmung und deiner Intuition.
Wenn ich von der Aura spreche,
Dann lenke einfach deine Aufmerksamkeit auf den Bereich ein paar Zentimeter außerhalb deiner Haut und beobachte,
Was geschieht.
Meine Stimme wird dich nun durch den Körper und die Aura führen.
Die Lebensenergie folgt deiner Aufmerksamkeit von einem Körperbereich zum anderen.
So wird dein ganzes Wesen verbunden und belebt.
Folge meiner Stimme.
Schlafe nicht.
Achte darauf,
Dich so schnell durch den Körper zu bewegen,
Wie du geführt wirst.
Dies hilft der Energie,
Freier zu fließen und Blockaden von selbst aufzulösen.
Wenn du Mühe hast,
Einen Bereich von innen her wahrzunehmen,
Dann mach dir ein Bild davon oder wiederhole das Wort im Geist.
Lenke die Aufmerksamkeit zum Daumen der rechten Hand,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Die ganze rechte Hand,
Die Aura der rechten Hand,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellbogen,
Oberarm,
Schulter,
Der ganze rechte Arm,
Die Aura des rechten Arms,
Die rechte Seite des Brustkorbs,
Die linke Seite des Brustkorbs,
Der ganze Brustkorb,
Die Aura des Brustraums und des Herzens,
Das Zwerchfell,
Es schwingt wie ein elastischer Dom zwischen den Rippen auf und ab,
Der Bauchraum,
Die rechte Beckenschaufel,
Die linke Beckenschaufel,
Das ganze Becken und der Bauchraum,
Die Aura des ganzen Rumpfes,
Das rechte Hüftgelenk,
Der rechte Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Die rechte Ferse,
Sohle,
Der rechte große Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Der rechte kleine Zeh,
Das ganze rechte Bein und der rechte Fuß,
Die Aura des rechten Beins und des rechten Fußes,
Lenkt die Aufmerksamkeit zum Daumen der linken Hand,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Die ganze linke Hand,
Die Aura der linken Hand,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellbogen,
Oberarm,
Schulter,
Der ganze linke Arm,
Die Aura des linken Arms,
Die linke Seite des Brustkorbs,
Die rechte Seite des Brustkorbs,
Der ganze Brustkorb,
Die Aura des Brustkorbs und des Herzens,
Der elastische,
Freischwingende Dom des Zwerchfels,
Der elastische,
Freischwingende Dom des Zwerchfels,
Der Bauchraum,
Die linke Beckenschaufel,
Die rechte Beckenschaufel,
Das ganze Becken und der Bauchraum,
Die Aura des ganzen Rumpfes,
Das linke Hüftgelenk,
Der linke Oberschenkel,
Das linke Knie,
Unterschenkel,
Fussgelenk,
Ferse,
Sohle,
Der linke große Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Der linke kleine Zeh,
Das ganze linke Bein und der linke Fuss,
Die Aura des linken Beins und des linken Fusses.
Lenk die Aufmerksamkeit zum Punkt etwa 30 Zentimeter unter deinen Füßen.
Dort kannst du dir die Verbindung deiner Aura mit dem Erdgitternetz und der Manifestationskraft vorstellen.
Komm nun zu den rechten Zehen.
Linke Zehen,
Rechte Sohle,
Linke Sohle,
Rechte Ferse,
Linke Ferse,
Rechte Wade,
Linke Wade,
Rechte Kniekehle,
Linke Kniekehle,
Rechte Oberschenkelrückseite,
Linke Oberschenkelrückseite,
Beide Beinrückseiten zusammen,
Die Aura hinter den Beinrückseiten,
Die rechte Gesäßhälfte,
Linke Gesäßhälfte,
Rechte Seite des Rückens,
Linke Seite des Rückens,
Die ganze Wirbelsäule,
Das rechte Schulterblatt,
Das linke Schulterblatt,
Der Punkt zwischen den Schulterblättern,
Der ganze Rücken,
Schultergürtel und Armrückseiten,
Die Aura des Rückens und der ganzen Körperrückseite,
Nacken,
Hinterkopf,
Die Rückseite der Ohren.
Lenk die Aufmerksamkeit zum Punkt etwa 30 cm über deinem Scheitel.
Dort kannst du dir die Verbindung deiner Aura mit der göttlichen Inspiration und Weisheit vorstellen.
Komm nun zum Scheitel,
Kopfhaut,
Haare,
Stirn,
Rechte Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Der Punkt zwischen den Augenbrauen,
Rechtes Auge,
Linkes Auge,
Rechtes Ohr,
Linkes Ohr,
Beide Ohren zusammen,
Rechte Wange,
Linke Wange,
Rechtes Nasenloch,
Linkes Nasenloch,
Nasenwurzel,
Nasenspitze,
Oberlippe,
Unterlippe,
Kinn,
Zunge,
Kiefergelenke,
Hals,
Die Aura des ganzen Kopfes,
Rechtes Schlüsselbein,
Linkes Schlüsselbein,
Rechte Brustseite,
Linke Brustseite,
Zentrum der Brust,
Oberbauch,
Bauchnabel,
Unterbauch,
Unterleib,
Geschlechtsorgane,
Die Aura auf der Vorderseite des Rumpfes,
Rechte Leiste,
Linke Leiste,
Rechter Oberschenkel,
Linker Oberschenkel,
Rechtes Knie,
Linkes Knie,
Rechtes Schienbein,
Linkes Schienbein,
Rechter Fußrücken,
Linker Fußrücken,
Rechte Zehen,
Linke Zehen,
Die Aura der ganzen Körpervorderseite,
Der ganze rechte Fuß,
Der ganze linke Fuß,
Beide Füße zusammen,
Die rechte Seite des Körpers,
Die linke Seite des Körpers,
Beide Körperseiten zusammen,
Die ganze Körperrückseite,
Die ganze Körpervorderseite,
Rücken,
Kopf,
Bauch,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper.
Bleib wach und präsent.
Nimm den natürlichen Atem wahr,
Wie er den Körper mit jedem Einatmen leicht dehnt und mit jedem Ausatmen wieder etwas kompakter werden lässt.
Bring nun ein Gefühl von Starrheit und Steifigkeit in den Körper.
Der Körper wird ganz starr.
Bring jetzt ein Gefühl von Flexibilität und Weichheit in den Körper.
Fühl die Weichheit in deinem Ganzen sein.
Lass nun im Körper ein Gefühl von Dichte und Kompaktheit entstehen.
Fühl die Dichte.
Lass nun im Körper ein Gefühl von Weite und Leichtigkeit entstehen.
Fühl,
Wie der Körper immer weiter wird,
Sich dehnt,
Sich öffnet.
Nimm den ganzen Körper wahr,
Wie er entspannt auf der Matte liegt.
Sieh den Körper von außen,
Wie er auf der Matte liegt.
Lenk deinen Fokus auf die Aura um deinen Körper herum.
Vertraue deiner Wahrnehmung.
Vielleicht fühlst du Raum,
Ausdehnung.
Vielleicht siehst du Farben.
Vielleicht bist du einfach präsent.
Lenk den Fokus immer wieder zurück auf die Aura.
Nimm alles wahr.
Halt nichts fest.
Lenk die Aufmerksamkeit zurück auf die Mitte des Körpers.
Fühl die Hülle des Körpers von innen her.
Fühl die Grenzenlosigkeit des inneren Raums.
Verbinde dich nun mit dem Atem im Bauchraum.
Erlaube es ihm,
Frei ein- und auszuströmen und zu fliessen,
Wohin er will.
Fühl die Liebe und Freundschaft des Atems,
Der den Körper seit Anbeginn am Leben erhält.
Richte die Aufmerksamkeit auf dein Herzzentrum.
Stell dir vor,
Dass es sanft mit goldenem Licht leuchtet.
Bringe den Fokus nun zum Punkt etwa 30 Zentimeter unter deinen Füßen.
Stell dir von dort einen Strahl rosa-roten Licht zu deinem Herzzentrum vor.
Richte dich nun zum Punkt etwa 30 Zentimeter über deinem Scheitel aus.
Verbinde diesen Punkt mit einem Strahl violetten Licht zum Herzzentrum.
Nimm die drei Zentren gleichzeitig wahr und nimm ihre Verbindungen wahr.
Zwischen dem Punkt unter deinen Füßen und dem Herz den rosa-farbenen Lichtstrahl und zwischen dem Punkt über dem Scheitel und deinem Herz das violette Licht.
Füll die Aura mit der nächsten Einatmung von unten her mit rosa-farbenem Licht.
Spüre dein Herz bei der Ausatmung.
Bei der nächsten Einatmung fülle die Aura von oben her mit violettem Licht und lasse dein Herz bei der Ausatmung strahlen.
Atme so weiter und lass deine Aura mit jedem Atemzug immer mehr leuchten.
Das rosa- und violette Licht vermischt sich mit dem goldenen Licht des Herzens.
Lass das vermischte Licht vom Herzraum aus in die Aura und darüber hinaus strahlen.
Lass den Atem frei fliessen.
Verbinde dich mit der Atembewegung im Unterbauch.
Nimm wahr,
Wie sich der Unterbauch mit der Atmung ganz sanft hebt und senkt.
Nimm die Auflagepunkte des Körpers auf der Unterlage achtsam wahr.
Wiederhole mehrmals für dich ganz achtsam und voller Vertrauen den Sankalpa für diese Übung.
Ich mache jeden Tag wundervolle Wachstumserfahrungen.
Bereite dich nun darauf vor,
Yoga Nidra zu verlassen.
Vertiefe deine Atmung und nimm wahr,
Wie du langsam aus der tiefen Entspannung auftauchst.
Mit der nächsten Einatmung drücke den Hinterkopf etwas zur Matte.
Halte die Spannung einen Moment und entspanne ausatmend wieder alle Muskeln.
Mit der nächsten Einatmung spanne beide Schultern,
Arme und Hände an.
Halte die Spannung und entspanne auch sie mit der Ausatmung.
Drücke einatmend den Rücken zur Matte.
Ausatmen,
Lösen und zuletzt spanne beide Füsse und Beine in der Einatmung an.
Halte die Spannung und löse auch sie wieder.
Bewege und dehne nun den ganzen Körper.
Mache alle Bewegungen,
Die dir jetzt gut tun.
Reibe die Hände aneinander und lege sie für einige Momente auf die Augen.
Löse die Hände dann wieder.
Strecke Arme und Beine zur Decke und schüttle sie kräftig aus.
Leg dich mit angezogenen Knien auf eine Seite.
Nimm nochmals ganz achtsam die Verbindung zwischen Körper und Erde wahr.
Regle dich nun mit geschlossenen oder halbgeschlossenen Augen ins Sitzen.
Leg die Handflächen vor dem Brustbein zusammen und rechte die Wirbelsäule bewusst auf.
Öffne nun deine Augen.
Bevor du dich zurück in deinen Alltag begibst,
Töne zum Abschluss dreimal für dich innerlich oder äußerlich AUM,
Das Symbol der Verbindung zum Göttlichen.
Wenn du möchtest,
Kannst du nun oder an einer anderen Stelle deines Tages noch eine kurze Mantra-Praxis anschließen.
Ab der Woche zwei findest du das Mantra jeweils in der Einführung zum jeweiligen Chakra.
Töne das Mantra während dieser Woche täglich für etwa 10 Minuten innerlich oder laut.
Das Mantra für die erste Übungswoche ist ein Friedensmantra.
Darin geht es um das gemeinsame Lernen und Wachsen,
Nicht nur in diesem Kurs,
Sondern mit und von allen Wesen,
Die uns begegnen.
Die Übersetzung lautet,
Mögen wir geschützt sein,
Mögen wir genährt sein,
Mögen wir mit großer Energie zusammenarbeiten und möge unser Lernen brillant sein,
Mögen wir in Harmonie miteinander leben.
Du kannst das Mantra immer auf Deutsch oder in Sanskrit wiederholen.
Die Wirkung ist dieselbe.
Das Mantra lautet Namaste
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