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Worst-Case-Denken heilen: Was könnte gut laufen?

by Miriam Amavi

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Meditation
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Diese somatische Meditation ist für dich, wenn du dazu neigst, vor anstehenden Situationen das Schlimmste zu erwarten. Gemeinsam richten wir den Blick sanft auf das, was gut laufen könnte. Du lernst, mit Widerstand umzugehen und deinem Nervensystem neue Erfahrungen von Sicherheit und Möglichkeit anzubieten. Du kannst die Meditation auch nutzen um bestimmte Situationen zu üben, die du auf Grund von Ängsten sonst vermieden hast. Music: epidemicsound Trevande By William Claeson Lunga By Elm Lake

Transkription

Hi,

Ich bin Miriam Amavi und diese somatische Meditation kannst du machen,

Wenn irgendwas bevorsteht,

Das dir Sorgen macht oder ungewiss ist.

Oder du eine bestimmte Situation üben möchtest,

Die du aufgrund von Ängsten oft vermieden hast.

Und sie hilft dir all die Möglichkeiten zu sehen,

Wie etwas gut laufen könnte,

Anstatt sich immer nur das Schlimmste vorzustellen.

Und ich weiß,

Dass da oft so viel Widerstand im System ist,

Wenn es darum geht zu spüren,

Was gut laufen könnte,

Weil unser Gehirn ja darauf gepolt ist,

Das zu sehen,

Was nicht gut laufen könnte,

Um uns zu beschützen.

Aber oft brauchen wir in diesem Sinne gar keinen wirklichen Schutz,

Sondern es nimmt uns einfach super viel Lebensqualität.

Und je öfter du diese Meditation machst,

Desto leichter fällt es eben deinem Gehirn,

Nach dem zu suchen,

Was gut laufen kann.

Du kannst die Meditation auch nutzen,

Um dich auf Situationen vorzubereiten,

Vor denen du Angst hast und du dein Gefühl von innerer Stärke stärken möchtest.

Finde also eine bequeme Position.

Du kannst dich hinlegen,

Aufrecht hinsetzen oder dich zurücklehnen.

Und wenn es sich gut anfühlt,

Kannst du ein paar tiefe Atemzüge nehmen.

Und spür die Oberfläche,

Auf der du gerade sitzt oder liegst,

Die dich hält und trägt.

Und du kannst dich hier ganz auf diese Oberfläche einlassen.

Vielleicht bemerkst du einen leichten Druck da,

Wo dein Körper die Oberfläche berührt.

Vielleicht auch eine leichte Wärme oder Kälte.

Und jetzt kannst du dir die Situation innerlich herbeiführen,

Die dir Sorgen macht.

Vielleicht ist es ein Ereignis,

Ein Termin,

Ein Gespräch oder einfach Ungewissheit.

Und während du dir diese Situation ins Bewusstsein rufst,

Kannst du beobachten,

Was in deinem Körper passiert und in deinen Gedanken.

Vielleicht entstehen Worst-Case-Szenarien vor deinem inneren Auge.

Vielleicht verändert sich deine Herzfrequenz.

Vielleicht wirst du innerlich unruhig und ablehnend.

Und das ist okay,

Denn diese Ängste sind Anteile in dir,

Die dich beschützen wollen.

Du kannst direkt mit diesen Ängsten und Anteilen in dir sprechen und dir zum Beispiel sagen,

Danke,

Dass du versuchst,

Mich zu beschützen,

Indem du mir zeigst,

Was schiefgehen könnte.

Aber ich will jetzt ein kleines Experiment machen.

Ich will einfach mal schauen,

Was gut laufen könnte.

Denn ich weiß,

Dass Dinge auch gut laufen können,

Weil ich das schon erlebt habe.

Und schaue,

Ob sich da ein Widerstand aufbaut.

Und das ist oft auch einfach ein Anteil,

Der dich davor schützen will,

Zu fühlen,

Was gut laufen könnte.

Du kannst auch diesem Widerstand sagen,

Dass du ihn siehst.

Aber nur für diesen Moment,

Wenn es sicher ist,

Auf das zu schauen,

Was gut,

Leicht oder erfüllend sein könnte.

Und jetzt,

Während du deine Aufmerksamkeit auf dieser Situation hast,

Die dir Angst macht oder über die du dir Sorgen machst,

Kannst du Beweise dafür sammeln,

Dass ähnliche Situationen schon mal gut oder eben okay gelaufen sind.

Vielleicht war es auch schon mal dieselbe Situation,

In der nicht der Worst Case eingetreten ist,

Oder du dich ein bisschen besser gefühlt hast als erwartet oder unerwarteterweise du dich eigentlich relativ gut gefühlt hast.

Und hier geht es nicht darum,

Dass es immer gut gewesen sein muss,

Sondern es geht darum,

Ausnahmen zu finden.

Ausnahmen,

Die unserem Gehirn zeigen,

Dass es auch andere Möglichkeiten gibt,

Dass der Worst Case kein Fakt ist,

Der immer eintritt.

Und vielleicht war es unangenehm,

Aber eben nicht so schlimm wie erwartet.

Und dann kannst du noch mehr Beweise sammeln,

In denen es in der Vergangenheit schon mal ganz gut lief oder besser als erwartet.

Vielleicht war es auch einfach nur,

Wie du mit dir selbst umgegangen bist in diesem Moment,

Sanft mit dir geblieben bist,

Oder es nicht so gut lief,

Aber du trotzdem das Gefühl hattest,

Dass du es gut handeln kannst.

Und dann kannst du zurück zu der Situation gehen,

Bei der du dir ursprünglich Sorgen gemacht hast,

Dem was bevorsteht,

Und wähl eine kleine Sache aus,

Die in der Situation gut laufen könnte.

Vielleicht ist das Wetter schön oder vielleicht begegnest du einem lieben Menschen.

Und du kannst hier richtig kreativ werden.

Und du brauchst dir hier nicht den Druck machen,

Dass alles perfekt laufen muss oder du die allerschönste Erfahrung in deinem ganzen Leben haben musst,

Sondern einfach nur etwas Kleines,

Was schön sein könnte.

Und spür,

Wie sich das in deinem Körper anfühlt.

Vielleicht ist es eine kleine Freude darüber,

Dass du doch hingegangen bist oder es gemacht hast.

Oder vielleicht bemerkst du einfach die Wärme der Sonne.

Und jetzt kannst du noch etwas auswählen,

Was gut laufen könnte.

Vielleicht fühlst du dich wohl in deinem Körper oder vielleicht fühlst du dich auch nicht so wohl in deinem Körper,

Aber eben besser als erwartet und so,

Dass du es handeln kannst.

Und wähl etwas,

Das dir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt.

Vielleicht gibt es etwas oder jemanden,

Der sich gut für dich anfühlt,

Der dabei ist,

Das dir das Gefühl gibt,

Unterstützt zu sein,

Nicht alleine zu sein.

Vielleicht ist es auch ruhig und friedlich da oder vielleicht gibt es schöne Dinge,

Die du betrachten kannst.

Und wie fühlt sich das in deinem Körper an?

Sei ganz da.

Und wenn du ganz da bist,

Was fühlst du,

Wenn du etwas dort berührst?

Wie fühlt es sich in deinem Körper an,

Wenn er dort ganz entspannt ist?

Vielleicht sind alle Menschen,

Die du da triffst,

Freundlich.

Und jetzt kannst du hineinspüren,

Wie sich das Ereignis oder die Situation anfühlen würde,

Wenn das,

Wovor du Angst hattest,

Nicht eingetreten ist.

Du gehst nach Hause oder diese Sache ist vorbei und spür hinein,

Was du fühlst.

Vielleicht ist da eine Erleichterung oder so ein Gefühl von innerer Kraft,

Kapazität.

Spür deine Fähigkeit,

Diese Situation gehandelt zu haben.

Und ich gebe dir jetzt etwas stillen Raum,

Damit du für deine konkrete Situation eigene Bilder und Gefühle füllen kannst,

Was gut laufen könnte.

Und verankere dieses Gefühl richtig in deinem Körper.

Fühle es in jeder Zelle.

Vielleicht findest du auch ein Wort,

Das du mit diesem Gefühl verbindest,

Wie zum Beispiel Leichtigkeit oder Licht.

Und es geht nicht darum,

Ob du die Situation perfekt meisterst oder ganz ohne Angst durch diese Sache gehst.

Es geht darum,

Wie du mit dir umgehst,

Wenn du Anspannung spürst,

Wenn die Dinge schwierig werden.

Ob du dir mit Weichheit und ohne Druck begegnest,

Auch wenn es schwierig wird.

Und auch ob du Pausen machst,

Wenn du sie brauchst und deine Bedürfnisse mitteilst.

Nicht,

Weil du schwach bist,

Sondern weil du mit dir verbunden bist und dich selbst genug liebst,

Um dir zu geben,

Was du brauchst.

Dass du Baby-Steps machst,

Dass du deinen Tempo nimmst und dazu stehst.

Und das Entscheidende ist,

Dass du es versucht hast und was auch immer das Ergebnis ist,

Dass du dir dabei liebevoll begegnet bist.

Was deinem Nervensystem Sicherheit signalisiert.

Und wenn sich dein Nervensystem sicher fühlt,

Dann wird auch das nächste Mal diese Situation ein kleines Stückchen einfacher.

Und du bist nicht so fragil,

Wie du manchmal Angst hast zu sein.

Und dann kannst du,

Wenn du möchtest,

Noch ein paar tiefe Atemzüge nehmen.

Deine Augen öffnen und dich im Raum umschauen,

Die Farben wahrnehmen.

Und die Unterlage,

Auf der du sitzt oder liegst,

Spüren,

Wie sie dich hält.

Und wenn du dein Nervensystem weiter regulieren möchtest und tiefer mit dieser Angst arbeiten möchtest,

Dann schau dir gerne meine Kurse hier auf Insight Timer an.

Zum Beispiel auch Nervensystemregulation bei Ängsten,

Stress und Überforderung.

Und folg mir gern,

Wenn du mehr nervensystembasierte Meditationen oder auch kommende Kurse haben möchtest.

Ich bin Miriam Amavi und ich wünsche dir noch einen ganz wunderschönen Tag und you got this.

4.9 (18)

Neueste Bewertungen

Antje

July 4, 2025

Vielen Dank 🙏, du hast mir sehr geholfen, denn ich habe heute noch sooo viel vor. Das macht mir Angst 😱

RH

July 1, 2025

Vielen Dank für die wohltuende Meditation 🙏🍀

Katrin

June 27, 2025

Vielen Dank, das ist ein wundervoller Ansatz, um liebevoller, entspannter und damit glücklicher durch unbekannte Situationen zu gehen.

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