11:03

Es braucht nicht alles sofort eine Lösung, wenn man nicht weiter weiß

by Miriam Amavi

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4.4
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Meditation
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Alle
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Eine sonnige Folge, in der ich den Impuls gebe, dass nicht alles immer sofort eine Lösung braucht - und natürlich warum. Für alle, die gerade nicht weiter wissen. Teile die Folge gern mit jemandem, der diese Erinnerung vielleicht gebrauchen könnte.

Transkription

Hallo,

Du hörst Peaceful Self Project.

Ich bin Miriam und ich bin hier,

Um eine kleine Erinnerung zu bringen.

Vielleicht musst du es gerade hören,

Vielleicht auch nicht,

Aber das ist irgendwie gerade was,

Was mir den ganzen Tag so durch den Kopf ging.

Und es ist irgendwie so,

Keine Ahnung,

Voll der schöne Tag heute irgendwie.

Die Sonne scheint und ich saß irgendwie den ganzen Tag in der Sonne und,

Keine Ahnung,

Habe so den Wind gehört und es war irgendwie mega schön,

Den Wind zu hören.

Es hat sich plötzlich angefühlt wie so Ferien,

Holiday.

Einfach nur diesem Rascheln der Blätter zuzuhören und irgendwie so diese Wärme und jetzt wird es langsam wieder Sommer und keine Ahnung.

Es war irgendwie mega schön und ich dachte irgendwie,

Ich will diese Energie gerade irgendwie in den Podcast mit reinnehmen und will einfach nur eine ganz kurze Folge aufnehmen.

Und zwar einfach nur zu sagen,

Dass nicht alles immer sofort eine Lösung braucht.

Nicht alles braucht sofort Handlung.

Manchmal kann man sich auch,

Wenn,

Keine Ahnung,

Gerade alles irgendwie vielleicht schwierig ist oder man sich irgendwie nicht entscheiden kann wegen irgendwas oder es sich so anfühlt,

Als wäre irgendwie ein Riesenberg vor einem und man weiß nicht,

Wie man den angehen soll und wir Menschen sind irgendwie immer so darauf getrimmt,

Habe ich das Gefühl,

Gleich immer alles ändern zu wollen und auch immer gleich alles jetzt genau in diesem Moment muss sich das alles verändern.

Und es kann manchmal extrem herausfordernd sich anfühlen,

Finde ich.

Und es raubt einem dann so den Moment,

In dem man gerade ist und ich weiß nicht,

Irgendwie braucht nicht alles,

Also manche Dinge natürlich,

Wenn die akut sind,

So wenn man sich das Bein gebrochen hat,

Sollte man jetzt nicht vielleicht sich erstmal hinsetzen und schlafen gehen,

Was wahrscheinlich auch nicht geht.

Aber ich meine einfach so bei kleinen Upsets im Alltag oder wenn irgendwas gerade richtig krass ist oder irgendwas einfach zu viel ist und man einfach nicht weiter weiß,

Eher so auf emotionaler Ebene,

Einfach so anzuerkennen,

Dass nicht alles direkt eine Lösung braucht und man sich dann vielleicht so einfach was anderem zuwenden kann,

Keine Ahnung,

Einen Film gucken oder spazieren gehen oder,

Keine Ahnung,

Eine gute Freundin,

Einen guten Freund anrufen.

Oder irgendwas anderes zu machen,

Schlafen zu gehen und den Dingen sozusagen ein bisschen ihren Lauf zu lassen und darauf zu vertrauen,

Eben einfach so,

Dass die Dinge ihren Weg finden und nicht zu wissen,

Wie sie ihren Weg finden,

Aber darauf zu vertrauen,

Dass alles irgendwie irgendwann einen Ticken besser wird.

Und ja,

Ich denke einfach,

Dass wir zu oft,

Zu doll irgendwie direkt eine Lösung finden oder uns direkt entscheiden wollen oder direkt irgendwie wissen müssen,

Was genau jetzt Sache ist und was genau,

Wie wir genau aus dieser Situation rauskommen oder was die Lösung dafür ist,

Wer uns helfen kann.

Und das verbraucht so viel Energie,

Die ganze Zeit zu überlegen,

Zu denken,

Das habe ich ja in der letzten Folge auch schon gesagt.

Und vielleicht braucht es einfach keine Lösung direkt,

Vielleicht haben die Dinge einfach,

Gehen sie ihren Lauf,

So wie sie sind und ich glaube,

Wenn wir diesen Shift machen in dem Moment und einfach sagen,

Ich gehe jetzt erstmal schlafen oder ich,

Keine Ahnung,

Gehe jetzt erstmal tanzen.

Oder erstmal was essen oder,

Keine Ahnung,

Erlaubt mir den Tag von Netflix zu verbringen oder was auch immer,

Zu vertrauen,

Dass die Antwort kommt und zu vertrauen,

Dass die Dinge richtig sind,

Wie sie sind,

Dass sie kommen,

Wie sie kommen und sie irgendwann mehr Sinn machen.

Ganz oft ist es ja auch so,

Dass wir denken irgendwie,

Wir müssen den Sinn sofort verstehen oder fragen uns,

Warum passiert mir das oder warum ich und alle anderen nicht,

Was irgendwie auch nie stimmt,

Aber sich zu erlauben,

Dass die Dinge einfach genau so richtig sind,

Wie sie gerade sind und der Sinn irgendwann später kommt.

Und man kann jetzt vielleicht,

Oder wenn du das jetzt hörst und denkst,

Ja wow,

Vielleicht gibt es irgendeine Situation in deinem Leben,

Wo du irgendwann mal gedacht hast,

Oh Gott,

Warum ist das passiert und dann schaust du so,

Keine Ahnung,

1,

2,

3,

4,

5,

10,

20,

30,

40,

Keine Ahnung,

Wie alt man eben ist,

Darauf zurück und einem wird so klar,

Ah okay,

Deswegen ist das passiert oder das konnte ich daraus mitnehmen,

Das habe ich gelernt oder deswegen konnte ich dann das machen.

Dadurch ist dann das passiert und es bringt halt einfach nichts,

Die ganze Zeit so einen Groll gegen die Dinge zu haben,

Die passieren oder sich dagegen zu wehren,

Dass man manchmal nicht weiter weiß,

Weil Mensch sein ist krass.

Mensch sein birgt,

Glaube ich,

Viele,

Viele Herausforderungen und dann da eben zu vertrauen,

Dass es alles am Ende irgendwie Sinn macht.

Es ist so ein bisschen wie,

Wir bauen so einen riesen Mosaik,

Unser Leben ist so ein riesen Mosaik,

So ein riesen Bild und jeder Tag ist so ein kleiner Mosaikstein,

Den wir malen und manchmal ist der eben ganz unfarbenfroh und irgendwie ganz dunkel oder ganz unbeeindruckend oder ganz monoton oder was auch immer.

Und manchmal ist der Stein,

Der Mosaikstein,

Total farbenfroh und total aufregend und interessant und man fragt sich so,

Wow,

Krass und dann,

Desto älter man wird,

Denke ich,

Desto mehr kann man dann so ein bisschen erkennen,

Was man für Mosaiksteine gelegt hat.

Und jedes Bild,

Was vollständig ist,

Braucht dunkel,

Braucht auch Flächen,

Wo es vielleicht grau ist oder eben,

Wie gesagt,

Monoton oder was auch immer,

Damit das andere überhaupt zum Vorschein kommen kann und damit es irgendwie,

Ja,

So ein Bild wird.

Und ich glaube,

Wenn man das alles immer wieder so ein bisschen rauszoomt und da immer wieder so ein bisschen drauf schaut,

Okay,

Ich weiß jetzt gerade nicht weiter,

Ich weiß nicht,

Warum dieser Mosaikstein so gottenhässlich ist,

Aber ich vertraue einfach darauf,

Dass alles gut ist und ich lasse es jetzt erstmal sein.

Weil ich vertraue darauf,

Dass es gerade keine Lösung braucht.

Und manchmal,

Wenn wir eben handeln direkt,

Machen wir die Sache eben noch schlimmer oder eben noch,

Ja,

Weil wir eben aus dem gleichen Mindset,

In dem wir dann gerade sind,

Einfach keine Lösung finden können.

Und sobald wir eben sagen,

Okay,

Ich lasse es jetzt erstmal sein,

Ich mache es so,

Ich,

Den Anruf halten sozusagen,

Ich lege den Hörer erstmal weg und rede gerade mal mit jemand anderem,

Dann können wir unsere Perspektive verändern und der Widerstand wird eben losgelassen und plötzlich sind wir eben dann offen für neue Lösungen.

Und ja,

Ich glaube,

Ich habe das irgendwie immer so gehabt,

Dass irgendwann die Lösung einfach kam oder irgendwann die Erkenntnis einfach kam oder irgendwann es einfach Sinn gemacht hat oder irgendwann ich froh war,

Dass es nicht anders war.

Und ich kenne aber auch den Punkt,

An dem man so ist,

Wo man sich halt nicht sicher ist und man fragt sich so,

Warum passiert das einfach gerade?

Auch mit dieser ganzen Angstgeschichte und so.

Und ganz oft,

Manchmal immer noch,

Frage ich mich so,

Wieso,

Was ist der Sinn dahinter?

So,

Es hätte auch einfach nicht sein können.

Aber diese Frage allein bringt einen einfach nirgendwo hin.

Und deswegen ist meine kleine Message für heute einfach,

Wenn sich gerade irgendwas so anfühlt,

Als wäre es irgendwie too much,

Keine Ahnung,

Wie es weitergeht.

Es braucht gerade keine Lösung und es ist okay.

Und zu vertrauen,

Dass eine Lösung kommt und die Dinge sich irgendwann verändern.

Irgendwann wird es immer besser.

Und sagen,

Aufzugeben in diesen Moment,

Sich in diesen Moment hinein entspannen und zu sagen,

Okay,

It is what it is.

Hm,

Schön.

Mein Message war sehr kitschig heute.

Aber eigentlich ist es auch so blöd,

Sowas so kitschig zu nennen,

Weil es eigentlich so ein schöner Gedanke ist.

Naja,

Ich hoffe,

Dass diese Folge vielleicht für den ein oder anderen genau zur richtigen Zeit kam.

Und ich glaube,

Man kann es nicht oft genug hören.

Und ich hoffe,

Da wo du gerade bist,

Scheint die Sonne oder schien die Sonne oder scheint die Sonne morgen oder wie auch immer.

Und du kannst hier in die Sonne sitzen und einfach erlauben,

Erlauben,

Erlauben,

Dass Wunder in dein Leben kommen dürfen und dich der Liebe öffnen,

Der Freude öffnen,

Zu verstehen,

Dass das Leben zu kurz ist,

Um die ganze Zeit sauer auf alles zu sein.

Und ja,

Sich wieder mit sich selbst anzufreunden und mit dem Leben und mit der Sonne.

Okay,

Das war's von mir.

Ich glaube,

Es war wirklich eine kurze Folge,

Aber das wollte ich so.

Und ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

Hab einen ganz wunderbaren Tag.

Bis dann.

Tschüss!

4.4 (11)

Neueste Bewertungen

Sylvia

April 26, 2025

Danke für deine aufmunternden Gedanken und die Erinnerung, dem Leben zu vertrauen, liebe Miriam! Du bist eine weise Seele. So treffend und poetisch, dass jeder Mosaikstein im Mosaik des Lebens wertvoll und sinnvoll ist, und dass es auch dunkle Steinchen braucht, damit die bunt-glitzernden Steine zur Geltung kommen! 😊 DANKE! ❤️

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