33:30

Wie ich mit Angstgedanken umgehe | Bewusste Wahrnehmung

by Miriam Amavi

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In dieser Folge erzähle ich von zwei Erlebnissen in denen ich mit Angstgedanken konfrontiert war und wie ich mit ihnen umgegangen bin.

Transkription

Hallo,

Ich freue mich,

Dass du dabei bist bei dieser Folge auf meinem Podcast Peaceful Self Project.

Ich bin Miriam und heute in dieser Folge möchte ich euch von zwei kleinen Erlebnissen erzählen,

Die ich hatte.

Und zwar geht es darum,

Wie,

Also so ein bisschen um die Art und Weise,

Wie ich momentan mit den Ängsten umgehe.

Aber ich denke,

Dass für Menschen,

Die jetzt nicht unbedingt mit solchen Ängsten zu tun haben,

Es vielleicht auch ganz interessant sein könnte,

Weil es vor allem auch darum geht,

Bewusst mit sich selber zu sein,

Bewusst wahrzunehmen und dann neu zu wählen.

Und ich finde diesen Gedanken immer sehr abstrakt,

So bevor ich das selber überhaupt so mal erlebt habe.

Und habe mich immer so gefragt,

Was meinen alle Menschen damit,

So man muss irgendwie seine Gefühle wahrnehmen und dann neu wählen,

Bla bla bla.

So,

Was bedeutet Bewusstsein überhaupt,

Was bedeutet Achtsamkeit und so.

Ich finde dieses Wort irgendwie so,

Ich finde es ein bisschen schade,

Dass es so ein Mode-Wort geworden ist,

Also Achtsamkeit.

Weil es irgendwie,

Ich weiß nicht,

Ich habe immer so das Gefühl,

Keiner weiß so richtig,

Was gemeint ist.

Irgendwie klingt es so,

Man soll die ganze Zeit aufmerksam sein.

Aber ich glaube,

So für mich im Moment bedeutet es zumindest,

Einfach wirklich wahrzunehmen,

Dass ich wahrnehme.

Oder einfach mir bewusst zu sein,

Dass ich denke,

Mir bewusst zu sein,

Dass ich fühle oder was ich fühle.

Und dann daraus eine neue Entscheidung treffen kann.

Und also warum ich das eben jetzt gerne erzählen möchte,

Ist einfach,

Weil ich früher,

Als ich noch gar nicht überhaupt diese Bewusstheit zu meinen eigenen Gedanken oder Gefühlen hatte,

Mir,

Glaube ich,

Ganz gerne so eine Folge gewünscht hätte,

Wo jemand so von diesem Prozess erzählt.

Weil das so oft immer in Büchern und irgendwelchen Podcasts oder was auch immer so diskutiert wird,

Aber in so einer abstrakten Form.

Oder was ich auch selber mal hier auf dem Podcast oft mache,

Ist so darüber zu erzählen und gar nicht so richtig konkret darauf eingehe,

Sondern mehr so das Konzept erkläre.

Und ich finde manchmal ist es auch ganz gut,

Konkret darauf einzugehen und vielleicht mal eine kleine Story zu erzählen.

Also machen wir mal Storytime.

Und ja,

Wie gesagt,

Ich finde es auf jeden Fall immer sehr interessant zu hören,

Auch wie andere Menschen mit ihren Gedanken umgehen und was sie dann tun und wie sie darauf reagieren.

Und ja,

Vielleicht interessiert es den einen oder anderen.

Also,

Ich hatte,

Heute war das sogar,

Es ist ein sehr,

Sehr warmer Tag,

Also wirklich sehr warm.

Und ich habe immer das Gefühl,

Dass mein Körper nicht ganz so mega gut auf Hitze reagiert oder generell,

Weil ich einfach sehr sensibel bin und auf alles ziemlich stark oder schnell reagiere.

Zumindest ist es so die Story,

Die ich mir erzähle oder die ich so erlebt habe und damit sozusagen immer weiter erschaffe auf eine Weise.

Und ich habe so mir,

Also ich musste heute zur Körpertherapie fahren,

Was halt relativ weit weg von mir zu Hause ist und ich muss dann durch die halbe Stadt fahren.

Und das war zum Beispiel früher für mich sehr,

Sehr,

Sehr schwer.

Da konnte ich das gar nicht alleine machen und wurde teilweise auch immer gefahren mit dem Auto und so.

Mittlerweile mache ich das,

Also fahre ich da auch alleine hin und so.

Und es ist,

Also S-Bahn und Busfahren und sowas ist halt alles nicht mehr so kritisch für mich.

Jedoch,

Wenn so bestimmte Umstände passieren,

Wie zum Beispiel extreme Hitze,

So 36 Grad,

Dann sieht die Sache schon wieder ein bisschen anders aus.

Und ja,

Und ich habe mir halt eben davor total den Kopf gemacht,

Habe voll viel darüber nachgedacht.

Also es ging eigentlich aber so kurz davor eben,

Weil ich so,

Oh Gott,

Wie soll ich das machen?

Und mein Körper und blablabla hält es nicht aus und so weiter.

Und dann habe ich,

Aber ja,

Dann habe ich kurz bevor ich gegangen bin,

Habe ich so gemerkt,

Wie mein ganzer Körper einfach komplett dagegen rebelliert hat.

Und komplett so alle,

Jede Faser meines Körpers hat so gesagt,

Nein,

Ich kann das nicht.

Ich kann jetzt nicht losfahren und so.

Und ich weiß irgendwie,

Keine Ahnung,

War ich total trotzig.

Ich habe irgendwie fast losgeheult und war irgendwie komplett fertig und wollte am liebsten irgendwie die Verantwortung für meine Gefühle oder für diese Situation an jemand anders abgeben.

Also sozusagen mit dem Auto gebracht werden oder ja,

Eben dieser ganzen Situation aus dem Weg zu gehen.

Und ich habe mich dann aber irgendwie dazu entschieden,

Das alles nicht zu machen und einfach loszugehen und einfach zu machen.

Und war trotzig,

War wütend,

War traurig,

War irgendwie angenervt so und bin dann trotzdem losgegangen.

Und habe dann,

Also und ich habe mir die ganze Zeit gedacht,

Ich kann das nicht,

Ich kann das nicht.

Aber dann habe ich mir irgendwie auch gedacht,

Was,

Wenn ich es doch kann?

Was,

Wenn ich,

Wenn ich einfach machen muss?

Und ich kann es ja erstmal probieren.

Ich fahre jetzt erstmal zur ersten Station quasi und dann weiter und gucke dann immer.

Und ich kann ja immer noch anrufen und fragen,

Ob mich irgendjemand bringt so.

Und ich habe dann,

Bin dann losgegangen und es war sehr warm,

Aber ich habe dann das irgendwie gemerkt,

Dass ich es einfach annehmen kann.

Und habe halt gemerkt,

Dass mir dieses ganze Trotzigsein und dieses Wütendsein und so weiter,

Dass das mir überhaupt nichts geholfen hat.

Und ich habe auch gemerkt,

Dass dieses,

Ich will,

Ich will nicht losgehen so alleine,

Ich will das nicht alleine machen,

Das auch eine Form von Verantwortung abgeben war.

Also was ich halt so das Gefühl habe,

Was ich sehr oft gemacht habe,

Ist,

Wenn ich jetzt jemand anderes,

Also wenn jemand anderes quasi mir dabei hilft oder wenn ich jetzt die ganze Sache nicht mache oder so,

Dann liegt die Verantwortung dafür,

Dass wenn was schief läuft oder wenn es mir dann irgendwie nicht gut geht oder was auch immer,

Dass dann diese Personen oder diese Umstände oder was auch immer die Verantwortung tragen,

Aber eben nicht ich.

Und dass ich dann nicht am Ende mich selber als quasi schuldig oder eben dafür verantwortlich sehe und ich quasi dann sagen kann,

Ja,

Weil du das nicht gemacht hast oder weil du das gemacht hast,

Also ist jetzt ein bisschen abstrakt und ein bisschen doof erklärt,

Aber eben diese Verantwortung für die eigenen Gefühle eben abzugeben.

Und das habe ich dann eben auch gemerkt und habe dann so gesagt,

Okay,

Ich übernehme jetzt aber einfach die Verantwortung für meine eigenen Gefühle und für die Situation jetzt und ich gehe jetzt einfach los und egal was kommt,

Es ist dann eben meine Sache und ich werde es machen.

Und ich kann jederzeit sagen,

Ich kann doch nicht mehr,

Aber jetzt gerade kann ich noch,

Also mache ich weiter.

Und dann verlief die Fahrt auch ziemlich gut,

Also ich bin dann da hingefahren und es war natürlich sehr warm,

Aber irgendwie habe ich,

Also kam ich dann irgendwie erstaunlich gut damit klar,

Was ich gar nicht so richtig erwartet hatte,

Aber eben das ist auch,

Glaube ich,

Deswegen so gewesen,

Weil ich dann irgendwann so ein bisschen surrendered habe und so war,

Okay,

Jetzt bin ich eben unterwegs und jetzt mache ich das eben,

Aber ich habe dann aufgehört,

Mich die ganze Zeit dagegen zu wehren und die ganze Zeit sauer zu sein und wütend zu sein,

Dass ich jetzt irgendwie,

Dass die Situation so ist,

Wie sie ist und habe mich da eben dagegen entschieden,

Also wirklich auch bewusst dagegen entschieden und habe mir eben gesagt,

Okay,

Dann werde ich das jetzt anders machen,

Weil was bringt es mir jetzt so trotzig zu sein,

Es verändert die Situation nicht und habe dann eher,

Bin dann mehr in die guten Gefühle gegangen und habe es als eine Chance gesehen,

Diese Situation zu meistern und das habe ich dann eben am Ende auch gemacht und war dann sehr froh,

Als ich dann ankam und war sehr stolz auf mich,

Dass ich diese ganzen Gefühle,

Die mich so zurückhalten wollen,

Die wirklich an mir gezerrt haben,

Es ist wirklich so,

Wie wenn jemand dich festhält und dich wieder auf den Stuhl setzen will,

So fühlt sich das an und da nicht gegenzugehen,

Sondern eher zu sagen,

Okay,

Ich höre das alles,

Ich sehe das alles,

Ich fühle das alles,

Aber ich gehe trotzdem los,

Das war ein sehr schönes und krasses Erlebnis irgendwie,

Finde ich,

Also auch wenn es jetzt für die ein oder anderen irgendwie total easy klingt,

Jeder hat ja so seine eigenen Baustellen und ich glaube,

Dass es auch auf andere Situationen übertragbar ist,

Einfach wirklich dieses Bewusstsein zu entwickeln,

Zu merken,

Wann man da reingeht und wann all diese ganzen Dinge kommen,

Die einen so zurückhalten,

All diese Stimmen,

Die einem sagen,

Nee,

Du kannst das nicht und das hast du schon mal probiert und du bist zu schwach dafür oder was auch immer und da eben sich dann zu fragen,

Vielleicht kann ich es ja doch,

Ich kann es ja wenigstens mal probieren und eben nicht in diese Verantwortungsabgabe zu gehen,

Wo man dann sagt und dann eben so wütend ist,

Weil genau dieses wütend sein ist auch so eine Art und Weise,

Die Verantwortung abzugeben,

Weil man ja so insgeheim dann irgendwie denkt,

Wenn man wütend ist,

Dann verändert sich die Situation auf eine Weise oder irgendjemand nimmt sie einem dann ab oder wenn man eben besonders elend aussieht,

Dass dann jemand sagt,

Ach du,

Okay,

Ich mache das jetzt für dich und der Körper,

Also ich will da überhaupt niemandem die Schuld für geben,

Weil ich das genauso mache,

Aber es ist nicht,

Du bist es nicht,

Der es macht,

Sondern eher das Ego.

Und das ist nochmal ein anderes Thema,

Was jetzt genau das Ego ist,

Damit setze ich mich auch im Moment so ein bisschen auseinander.

Ich lese nämlich gerade das Buch von Eckhart Tolle,

Eine neue Erde,

Das hatte ich schon mal gelesen,

Also angefangen und ich fand es auch ganz cool,

Aber ich habe da überhaupt nicht wirklich was verstanden oder zumindest,

Also ich habe gedacht,

Ich hätte es verstanden und war so,

Oh ja,

Cooles Buch,

Aber jetzt lese ich es nochmal mit einem bisschen anderem Bewusstsein oder mit,

Also auf jeden Fall verstehe ich einfach viel,

Viel mehr und plötzlich macht alles so,

So viel mehr Sinn und ich kann dieses Buch plötzlich aufnehmen und ich glaube,

Das ist halt immer so eine Frage von,

Wo man eben gerade im Leben steht und manchmal ist man einfach für bestimmte Dinge noch nicht bereit und wenn man dieses Bewusstsein auch noch nicht wirklich hat oder es teilweise vielleicht hat,

Teilweise nicht,

Also bei mir ist es auch so,

Ich habe das nur teilweise,

Manchmal bin ich auch komplett drin in diesen Gefühlen und kann nichts machen und das ist dann auch in Ordnung,

Aber ich glaube,

Es ist der Anfang eben,

Dann wirklich sich immer so ein bisschen mehr bewusst zu machen,

Was man gerade denkt,

Was man gerade fühlt und dann eben zu verstehen,

Dass man das gerade beobachtet und dass man erstmal guckt und vielleicht nicht sofort reagiert,

Sondern erstmal ganz kurz abwartet und schaut,

Was passiert.

Und deswegen will ich auch noch sagen,

Früher habe ich mich immer so gefragt,

Wie soll man denn wissen,

Was man denkt?

Keine Ahnung,

Ich habe doch keine Ahnung,

Was ich denke und ich bin total wüh im Kopf und ich weiß überhaupt nicht,

Was da abgeht.

Kann mir jemand bitte das zeigen,

Wie ich bewusster werden kann?

Und ich glaube,

Was da mein Tipp,

Sage ich mal,

Wäre,

Ist einfach Übung und Zeit.

Also einfach immer mal wieder sich zu fragen,

Was denke ich?

Oder vor allem auch zu reflektieren und sich zu fragen,

Wie habe ich auf diese Situation reagiert und wie hätte ich vielleicht anders reagieren können?

Und einfach wirklich Geduld mit sich haben und abzuwarten und irgendwann dann,

Wenn man zum Beispiel in so krassen Emotionen drin ist oder so,

Manchmal kommt dann plötzlich so ein Moment so,

Ach jetzt bin ich schon wieder hier.

Und es ist manchmal,

Also eigentlich ein relativ negativer Gedanke,

Aber andererseits kann man den auch total positiv nehmen,

Weil man dann plötzlich merkt,

Dass man eigentlich voll bewusst in dem Moment war.

So in dem Moment,

Dass man eben sich bewusst,

Dass man gerade durch so eine Emotion geht oder durch so ein physisches Gefühl oder durch irgendwas eben,

Durch was man geht,

Was einen eben gerade,

Wie sagt man,

Beeinflusst.

Was einen gerade irgendwie,

Ja,

Wodurch man gerade geht.

Und zum Beispiel in solchen Momenten hat es bei mir auch so ein bisschen angefangen,

Dass ich dann,

Wenn ich irgendwie total fertig war oder so,

Gemerkt habe,

So,

Oh,

Ich bin gerade wieder voll fertig.

Und dann eben sich bewusst zu sein,

Dass man gerade fertig ist.

Und dass das eben,

Auch wenn man es gerade überhaupt nicht verändern kann und man so gerne,

Wie man wollte,

Neu wählen würde und irgendwie eine neue Entscheidung treffen will und anders darauf reagieren will,

Aber es einfach nicht kann,

Dann sich bewusst zu machen,

Das ist gerade der erste Schritt,

Den ich gemacht habe,

Und zwar,

Dass ich es gemerkt habe,

Dass ich gerade hier drin bin.

Weil so viele Menschen sind so oft so wütend oder traurig oder ängstlich oder gehen durch was auch immer und merken es nicht,

Sondern sind einfach total da drin.

Das ist ein bisschen wie wenn man träumt und man sich nicht dem bewusst ist,

Dass man träumt.

Dann gibt es eben noch diesen Bewusstseinszustand quasi,

Wo man träumt,

Aber sich dem bewusst ist.

Und das ist eben,

Glaube ich,

Genau dasselbe im Leben,

Weil ich erinnere mich noch,

Oder da kann man sich,

Glaube ich,

Selber so auch dran erinnern,

Wenn man ein Kind war,

Hat man ja auch einfach gelebt und gedacht und gefühlt und war total da drin.

Also man ist total in diesem Ding drin,

Man träumt quasi,

Man merkt überhaupt nicht,

Dass man denkt,

Dass man fühlt.

Und irgendwann merkt man dann eben und kann reflektieren,

Weil man eben älter wird und so.

Und irgendwann merkt man so,

Okay,

Ich denke das gerade.

Ich fühle das gerade.

Und dann kommt man auch irgendwann an den Punkt,

Wo man sich eben nicht mehr hundertprozentig mit diesem Gefühl oder mit diesem Gedanken identifizieren muss.

Und das ist auch so ein Thema mit dem Ego,

Also dass man sich mit dem Ego nicht mehr hundertprozentig identifizieren muss und dass man sich am Ende auch überhaupt nicht mehr mit diesen ganzen Konstrukten,

Von denen man glaubt,

Sie zu sein,

Dass man sich mit diesen auch nicht mehr identifizieren muss.

Also das bedeutet so,

Diese Person,

Die man glaubt zu sein,

Diesen Charakter,

Den man glaubt zu haben,

Der erschafft sich ja auch immer wieder dadurch,

Weil man eben so ein bestimmtes Bild von sich hat.

Und wenn man sich nicht mehr hundertprozentig mit diesem Bild identifiziert oder mit dem,

Was man hat,

Mit den materiellen Dingen oder mit den Menschen,

Mit denen man sich umgibt,

Mit der Familie,

Mit den Freunden und so,

Dass das alles nicht unserem Sein entspricht,

Weil unser Kern ist einfach nur Bewusstsein.

Also ich meine,

Ich kann dazu auch nicht so viel sagen,

Weil ich mich mit diesem Thema einfach noch nicht so tief beschäftigt habe,

Dass ich da jetzt comfortable wäre,

So was im Podcast zu sagen.

Aber was ich halt irgendwie ganz spannend finde,

Ist,

Dass man sich mit seinen Gedanken und mit seinen Bildern,

Die man von sich im Kopf hat,

Die man von anderen Menschen im Kopf hat,

Von der Welt im Kopf hat und so,

Dass man sich damit nicht mehr hundertprozentig identifizieren muss und dass man eben diese Wahl treffen kann.

Und ja,

So viel zum Thema Bewusstsein,

Oder zu diesem einfach achtsam sein,

Bemerken,

Was man denkt.

Und da habe ich jetzt nochmal so eine kleine Story.

Ich habe ja am Anfang gesagt,

Ich habe zwei.

Und zwar geht es auch da gleich weiter.

Ich war dann bei der Körpertherapie und es ist immer so ein bisschen schwierig,

Das zu erklären.

Auf jeden Fall geht es dabei voll darum,

Wieder in den Körper zu finden,

Zu fühlen und auch einfach das,

Was im Körper gerade geschieht,

Zu fühlen.

Und auch seine eigene Stärke zu fühlen,

Seinen eigenen Raum zu spüren.

Einfach allem,

Was gerade vorgeht,

Mehr Raum zu geben und eben sich in die Situation rein zu entspannen,

In den Körper rein zu entspannen,

In das Gefühl rein zu entspannen und dadurch eben mehr Raum zu kreieren und eben nicht in dieses Widerstandsding gehen und dieses sich zusammenziehen und so.

Und ich habe dann,

Als ich da ankam,

Richtig kaltes Wasser getrunken.

Also richtig eiskaltes Wasser,

Weil es einfach so heiß war.

Und wer das kennt,

Ich bin halt relativ sensibel,

Aber bei mir ist es dann so,

Dass wenn ich zu viel kaltes Wasser auf einmal trinke,

Dann ist das nicht so gut für meinen Magen.

Also ich kriege dann totalen Magenschmerzen.

Und das hatte ich dann auch bekommen.

Und ich habe erst,

Konnte ich gar nicht irgendwie,

Also war ich voll in diesem alten Ding drin.

Ich war so,

Gott,

Und dann hat mein Herz so angefangen zu schlagen.

Ich war so,

Im Kopf hatte ich gar nicht so Angst,

Aber mein Körper ist halt noch voll daran so konditioniert und darauf gewöhnt,

Bei solchen Körpergefühlen dann eben Angst zu erschaffen oder in dieses Fight-or-Flight-Modus zu gehen.

Und dann habe ich gemerkt,

Herzköpfe und dieses Gefühl,

Diese Enge in der Brust und so ein Kribbeln in den Armen und so weiter.

Und das habe ich halt alles sehr bewusst wahrgenommen,

Weil ich einfach gerade in dieser Situation sehr in meinem Körper war.

Und es war ziemlich creepy,

Irgendwie hatte ich das Gefühl.

Und ich habe erst gar nicht getraut,

Irgendwas zu sagen.

Ich mich nicht getraut,

Was zu sagen.

Ich kann auch überhaupt nicht genau sagen,

Wieso.

Ich habe manchmal das Gefühl,

Dass wenn ich es ausspreche,

Dass es dann realer wird und es irgendwie mehr Raum bekommt,

Was ja eigentlich gut ist,

Aber sich in dem Moment eben nicht gut anfühlt.

Und ich glaube,

Es kennen sehr viele,

Dass man eben nicht will,

Dass das,

Was gerade in einem vorgeht,

Die Außenwelt so gut mitkriegt,

Weil man sich dann eben verletzlich fühlt und irgendwie nicht richtig oder was auch immer.

Und ich habe es dann aber irgendwann angesprochen und habe quasi mit ihr,

Also mit meiner Körpertherapeutin,

Genau darüber geredet und es ihr beschrieben und ihr gesagt,

Ich merke,

Wie mein Herz anfängt zu schlagen.

Also sehr sachlich auch.

Ich merke,

Wie das und das gerade in meinem Körper passiert,

In meinem Magen und so weiter.

Und dann haben wir eben daran so gearbeitet,

Es einfach da sein zu lassen und sich komplett auf diese Gefühle,

Auf diese Empfindungen einzulassen.

Und ich habe wirklich gemerkt,

Wie einfach jede Zelle meines Körpers sich voll dagegen gewehrt hat,

Wie alles in mir war.

Also ich will das jetzt abbrechen,

Ich will jetzt was essen,

Ich will jetzt,

Keine Ahnung,

Was auch immer,

Jedenfalls aus dieser Situation raus.

Ich will,

Ja.

Also habe eben einfach gemerkt,

Wie wirklich alles so danach geschrien hat in mir.

Ich muss hier weg,

Ich muss hier raus aus dieser Situation.

Ich habe dann aber eben sehr bewusst einfach,

Also auch das zu bemerken,

Ist ja auch erst mal so der erste Schritt,

Also auch erst mal zu merken,

Mein Körper schreit gerade nach was,

Mein Körper sagt gerade,

Ich brauche das jetzt genau oder ich muss hier raus,

Ich muss hier weg.

Und eben sich genau in dieses Gefühl rein zu entspannen und zu merken,

Okay,

Ich brauche das jetzt gerade voll.

Und dann zu merken,

Dass man genau da die Entscheidung hat,

Mache ich das jetzt oder mache ich das nicht?

Und ich habe mich dann dazu entschieden,

Ich kann jederzeit aufstehen und gehen und was essen,

Weil ich hatte ihr das auch mitgeteilt und sie hat auch gesagt,

Ich kann das jederzeit machen.

Das heißt,

Es hat auch schon mal mehr Raum gekriegt.

Aber ich kann auch genauso gut hier liegen bleiben und erst mal fühlen und beobachten,

Was gerade passiert in meinem Körper,

Was mein Körper sagt,

Was er irgendwie unbedingt jetzt machen will,

Was die Angst sagt,

Was sie machen will,

All diese Teile in mir,

Was sie sagen.

Und das eben zu beobachten.

Und das war sehr,

Sehr krass,

Weil es irgendwie sehr gruselig einfach ist,

Wenn man mit diesen ganzen Gefühlen alleine ist.

Ich glaube,

So mit den Gefühlen alleine zu sein im Körper oder auch einfach in dem Moment ist,

Glaube ich,

Was einfach so,

Also ich finde es sehr,

Sehr schwierig.

Normalerweise lenkt man sich dann gerne ab oder redet mit Leuten oder hat so seine Remedies irgendwie da,

Die man dann macht,

Keine Ahnung.

Atemübungen,

Also gut,

Das ist eigentlich so essential.

So tief atmen ist eigentlich sowieso ganz nice,

Aber keine Ahnung,

Die einen machen dies,

Die anderen machen das.

Aber einfach wirklich da zu sein mit diesen Gefühlen und sie zu fühlen und zu merken,

Dass ich sie einfach gerade beobachte und dass ich die nicht bin.

Und das ist auch schon mal eine sehr,

Sehr krasse Erfahrung,

Finde ich,

Und eine sehr coole Erfahrung irgendwie.

Und ich habe dann eben mich dazu entschieden,

Okay,

Ich warte jetzt erst mal noch ab und fühle das erst mal noch,

Bis ich wirklich sage,

Nee,

So jetzt gerade kann ich nicht mehr.

Und ich habe auch die ganze Zeit gemerkt,

Wie ich mir die ganze Zeit gedacht habe oder dieser Ego-Teil von mir oder dieser Angst-Teil von mir,

Also wenn du das jetzt aufhörst,

Wenn du jetzt aufstehst und irgendwie gehst,

Sozusagen das jetzt abbrichst,

Dann bist du gescheitert und so.

Und das habe ich auch gemerkt und habe mir gesagt,

Nee,

Ich scheitere nicht dadurch,

Nur wenn ich jetzt diese Situation abbreche,

Sondern das ist eine Entscheidung,

Ob ich das jetzt als was Empowerndes sehe oder eben als was mich klein macht.

Und das will ich noch mal genauer erklären.

Und zwar gibt es ja oft die Situation,

Wo dann der Körper vielleicht irgendwas braucht oder man in irgendeiner Notsituation sich befindet zumindest,

Fühlt es sich so an,

Weil der Körper in so ein Fight-and-Flight-Ding geht oder irgendwie total wütend ist oder irgendwie jemandem die Meinung geigen will oder so und sich dann erst mal zu fragen,

So okay,

Ich kann die Sache jetzt machen,

Ich muss es aber nicht.

Und da dann eben die Entscheidung zu treffen,

Wenn man es nicht macht,

Dass man sich total in dieses Gefühl rein begibt,

Es total sich ausbreiten lässt,

Sei es Angst,

Sei es Wut,

Sei es hat es irgendwas mit sich selber zu tun,

Hat es mit einer anderen Person zu tun,

Einfach quasi nichts zu tun,

Sondern es einfach nur zu beobachten und einfach nur da sein zu lassen.

Die andere Möglichkeit ist eben was zu tun und was zu tun,

Damit es einem besser geht,

Damit,

Keine Ahnung,

Man irgendwie mit einem Menschen einen Konflikt konfrontiert oder weiß was ich,

Irgendwas eben tut,

Damit man sich in dem Moment besser fühlt,

Flüchtet,

Was auch immer.

Und dann hat man eben wieder die Wahl,

Sehe ich das jetzt was,

Was das Schwache ist,

Also ich bin der Situation entflohen,

Ich habe irgendwie,

Wurde als schwach wahrgenommen,

Ich habe irgendwas gemacht,

Was andere Leute vielleicht komisch finden oder so und dadurch bin ich jetzt falsch und schwach und ich bin gescheitert.

Die andere Entscheidung,

Die man treffen kann,

Ist eben,

Ich habe für mich gesorgt,

Ich habe mir das gegeben,

Was ich in dem Moment gebraucht habe,

Ich habe die Situation abgebrochen,

Weil ich sie auch nicht länger aushalten wollte und weil ich einfach gesagt habe,

Nee,

Ich möchte jetzt gerade das nicht fühlen und das ist eben auch vollkommen okay.

Und dass es im Grunde einfach keine falsche Entscheidung gibt,

Sondern immer nur die Art und Weise,

Wie man sie bewertet.

Und es kann ja auch was total Empowerndes so haben,

Für sich selber zu sorgen und Grenzen zu ziehen,

Leuten zu sagen,

Wo es nicht weitergeht,

Aber dass man auch immer weiß,

Dass man nie davon abhängig ist,

Also nee,

Dass man auch immer weiß in dem Moment,

Dass man eine Wahl getroffen hat und dass man dem nicht komplett ausgeliefert ist und dass niemand anders außer man selber dafür verantwortlich ist,

Wie man sich fühlt und dass weder die Person dafür verantwortlich ist,

Die einen,

Keine Ahnung,

Vielleicht irgendwie hängen lassen hat oder wenn man zum Beispiel die Verantwortung für seine Gefühle an jemand anders abgegeben hat,

So von wegen,

Ich kann das nicht,

Mach du das für mich.

Dass das dann auch eben eine Frage einfach ist,

Wie man das bewertet und dass das eben kein Scheitern ist,

Sondern vielleicht einfach wirklich nur ein Grenzenziehen.

Und ja,

Man aber andererseits eben auch diese Grenze einfach nur fühlen kann und eben sich komplett darauf einlassen kann und dadurch eben wieder die Sicherheit findet.

Also so ein paar Worte,

Die mich begleitet haben über die letzten Wochen waren,

Dass wenn wir in den Widerstand gehen und in dieses,

Oh Gott,

So Beispiel zum Beispiel,

Wenn man neben jemandem sitzt,

Der erkältet ist oder so,

Man geht dann stark in den Widerstand und ist so,

Iih,

Kannst du mich bitte nicht anstecken und man zieht sich so voll zusammen und ist so,

Oh Gott,

Und ich krieg das gleich und bla bla bla.

Man kann sich aber auch andererseits so total da rein entspannen und komplett offen zu sein und sagen,

Steck mich an so,

Und sich total in diese Situation auf alles einlassen und auf das,

Was kommen würde und so,

Weil im Grunde veränderst du ja nichts,

Wenn du neben dem sitzt,

Nur eben deine Einstellung.

Und dass wir in diesem Offensein und in diesem Durchlässigsein eben unsere Sicherheit wiederfinden.

Und dass es eben genau umgekehrt ist,

Wie man immer denkt.

Man denkt ja immer dadurch,

Dass man sich abschottet und irgendwie dagegen geht und in den Widerstand geht,

Da ist man dann sicher,

Weil man sich vor irgendwas schützen muss.

Aber wenn man eben komplett offen ist und komplett da ist und komplett in seiner Kraft ist und sich komplett darauf einlässt,

Da ist man doch dann sicher.

Da ist man doch dann bei sich und da ist doch der eigentliche Platz der Sicherheit.

Und ja,

Und das finde ich irgendwie so sehr interessant,

Weil ich das immer für sehr sehr lange Zeit immer komplett andersrum gesehen habe und auch da das Gefühl hatte,

Ich habe keine Wahl,

Das andersrum zu sehen.

Und ja,

So viel dazu nochmal.

Ja,

Ich glaube,

Ich habe irgendwie alles.

.

.

Achso,

Ja,

Ich glaube,

Ich habe die Geschichte noch gar nicht zu Ende erzählt.

Ja,

Ich habe mich nämlich dann entschieden,

Einfach mit diesem Gefühl zu sein und zu bleiben und habe dann eben gedacht,

Okay,

Wenn das jetzt vorbei ist,

Kann ich immer noch irgendwie gucken,

Wie ich nach Hause komme.

Ich habe mir dann eben so gedacht,

Ich entspanne mich jetzt hier erstmal rein in diesen Moment,

Weil jetzt ist noch nicht gleich,

Jetzt ist noch nicht der Rückweg,

Jetzt ist noch nicht die und jene Situation,

Sondern jetzt ist einfach diese Situation.

Und ich habe mich dann einfach in dieses Gefühl reingelegt und auch wirklich gemerkt,

Wie dann immer wieder dieses kam,

So,

Oh Gott,

Jetzt muss ich aber,

Jetzt muss ich aber wirklich abbrechen,

Jetzt wirklich und so.

Und dann habe ich mir immer wieder so wie so eine liebende große Mutter oder so immer wieder gesagt,

So ey,

Calm down,

It's all good,

All is well.

Und ja,

Obwohl es ja natürlich auch völlig in Ordnung gewesen wäre,

Wenn ich gesagt hätte,

Nee,

Ich kann nicht und nicht weiter,

So bis hierhin und nicht weiter.

Und dann,

Irgendwann habe ich dann wirklich so einen Frieden in dieser Situation gefunden und in diesen Gefühlen,

In diesen Körperempfindungen und in diesen sehr intensiven Stimmen und Gefühlen,

Die von allen Seiten irgendwie kamen und habe auch wirklich,

Was ich auch sehr interessant fand,

Gemerkt,

Wie einfach immer wieder so bestimmte Körperteile,

Irgendwie zum Beispiel meine Beine oder meine Hände oder meine Arme oder meinen Bauch oder meine Füße oder was auch immer,

Sich immer wieder so angespannt haben und ich das gar nicht gemerkt habe und dann sie wieder locker gelassen habe.

Und dann wirklich zehn Sekunden später war genau diese gleiche Stelle wieder komplett angespannt.

Und das finde ich auch sehr interessant,

Also das so zu beobachten,

Wie der ganze Körper sich dann wirklich anspannt,

Weil man in so einer Situation einfach so fern von sich ist,

Also in so einer sehr dollen,

Wie sagt man,

In so einer extremen Situation,

Sag ich mal,

Oder wo man eben so sehr starke Emotionen fühlt,

Dass man so sehr in dieser Emotion gefangen ist,

Dass man gar nicht merkt,

Wie sehr sich der Körper anspannt.

Weil ich habe mich auch immer gedacht so,

Ja,

Dann locker lassen,

Wie soll ich mich dann entspannen und ich bin doch gar nicht so angespannt und bla bla bla.

Aber am Ende ist dieses wirklich mal so zu bemerken,

Wo sich der Körper gerade anspannt und das dann einfach locker zu lassen und das auch nicht zu bewerten und zu sagen,

Oh Gott,

Jetzt habe ich mich da wieder angespannt und das ist ja so schlecht,

Sondern einfach zu merken so,

Oh krass,

Da habe ich mich gerade wieder angespannt und da.

Und immer wieder locker zu lassen,

Immer wieder locker zu lassen und ja,

Es ist einfach immer so ein Prozess aus immer weiter sich da rein zu entspannen,

Immer weiter,

Immer wieder von vorne aus,

Immer wieder von vorne so loslassen,

Immer wieder loslassen,

Immer wieder loslassen.

Es ist nicht so ein,

Oh,

Und jetzt lasse ich einmal los und entspanne mich da einmal rein,

Sondern es ist immer wieder so ein immer wieder und immer wieder.

Und dann kommen wieder diese Stimmen so,

Nein,

Ich kann das nicht,

Nein,

Nein,

Nein.

Und dann immer wieder so,

Entspann dich,

Rein,

Entspannen und alles zulassen und so.

Und es ist sehr komisch.

Also es ist so sehr,

Es fühlt sich sehr unnatürlich an,

Weil,

Also für mich war das zumindest so,

Weil ich das eben nicht so sehr gewohnt bin.

Also ich merke,

Wie das im Moment immer mehr passiert und ich einfach auch merke,

Wie ich mich immer mehr auf so Situationen einlassen kann,

Die für mich früher überhaupt nicht infrage kamen,

Mich auf die einzulassen.

Und wie ich einfach dadurch auch viel mehr meine Gedanken und meine Gefühle wahrnehme und dadurch auch mich nicht mehr so sehr doll mit denen identifiziere und dadurch auch einfach neu wählen kann und neu,

Ja,

Einfach entscheiden kann,

Wie ich damit umgehen will und ob es das gerade braucht,

So einen Aufstand zu machen,

Ob das gerade überhaupt nötig ist,

Irgendwie groß Angst zu haben oder wütend zu sein oder traurig zu sein oder was auch immer.

Und auch wenn ich dann nicht neu wählen kann,

Was auch sehr oft vorkommt,

Dann eben einfach zu wissen so,

Okay,

Ich schlafe mal eine Nacht drüber und dann ist es wieder anders.

Also zu wissen,

Dass immer alles vorbeigeht und dass alle Empfindungen temporär sind und desto mehr Raum man ihnen eben gibt,

Desto eher gehen sie auch vorbei und desto eher sind sie auch wieder so liebevoll und schön und ja,

Genau.

Ja und dann am Ende war dieses,

Als ich dann wirklich mich so richtig da rein entspannen konnte,

Hat sich auch mein ganzer Körper so total entspannt und dieses Gefühl ist dann irgendwann auch weggegangen und alles war so total einfach wieder und davor war alles sehr kompliziert und sehr doll und total so,

Ich weiß nicht wohin mit mir und ich weiß nicht,

Wie ich diese Situation lösen soll und ja.

Und ich weiß nicht,

Ich fand irgendwie,

Waren das irgendwie sehr interessante und irgendwie auch ganz schöne Erlebnisse,

Weil ich zum Beispiel früher das alles als sehr negativ eingestuft hätte,

So oh Gott und dann konnte ich,

Wollte ich irgendwie eigentlich nicht los und dann ging es mir da irgendwie nicht so gut und so,

Sowas hätte ich früher halt total als negativ eingestuft und jetzt merke ich eben,

Dass ich so viel daraus lernen konnte und dass ich,

Wenn ich dem die Chance gebe,

Daraus zu lernen und es nicht gleich als sowas abstempele,

So ach,

Ist doch eh alles doof,

Dass man dann plötzlich ganz anders darauf reagieren kann und wenn man sich eben diesen Raum gibt,

Zu lernen und sich das anzuschauen,

Auch wenn es so scary ist und es ist nicht der leichteste Weg,

So durchs Leben zu gehen,

Man kann sich halt auch voll easy einfach nur ablenken und irgendwie sich nur mit irgendwelchen anderen Themen nur nicht mit sich selber beschäftigen,

Was ja auch völlig in Ordnung ist,

Weil ich glaube,

Jeder hat ja so seine eigene Zeit und wann er sich mit welchen Themen beschäftigt und so und deswegen,

Es gibt ja keine Richtigkeit,

Die universell für alle gleich ist oder Wahrheit oder wie auch immer man es nennen will.

Ich finde es nur sehr spannend,

Das zu beobachten einfach.

Jaha,

Ich glaube,

Das war alles für heute.

Es ist immer noch sehr warm.

Und deswegen sage ich,

Stay hydrated kids,

Trinkt genug Wasser.

Und ja,

Ich hoffe,

Ihr kommt alle gut durch diese warmen Tage und es würde mich mal interessieren,

Wie sehr ihr eure Gedanken wahrnehmen könnt oder eure Gefühle und wie ihr mit denen umgeht und so,

Weil ja,

Wie gesagt,

Ich finde es irgendwie sehr spannend von anderen Menschen zu hören,

Wie sie auf ihre eigenen Gedanken reagieren und wie sie mit ihren eigenen Gedanken umgehen und so,

Weil es alles so ein bisschen konkreter ist und nicht ganz so abstrakt,

Wie es immer in solchen interessanten Büchern von Eckart Tolle zum Beispiel beschrieben wird.

Ja,

Okay,

Ich glaube,

Das ist alles für heute.

Wenn du das Gefühl hast,

Dass irgendeine Freundin oder ein Freund oder deine Mutter oder dein Vater oder deine Cousine oder wer auch immer vielleicht von diesem Podcast profitieren könnte oder von dieser Folge oder denen es interessieren könnte oder so,

Leite die Folge gerne weiter.

Das würde mich sehr freuen.

Und ja,

Wenn du irgendwelche Fragen oder Anregungen hast,

Kannst du mir gerne bei Instagram schreiben.

Da heiße ich miriambrennig,

Schreibe ich nochmal die Shownotes.

Und ich glaube,

Das ist alles für heute.

Ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder und ich hoffe,

Dir hat die Folge gefallen und dass es dir gut geht.

Das war's.

Tschüss!

4.5 (30)

Neueste Bewertungen

Anita

September 10, 2022

Danke Miriam fürs Teilen deiner Innenwelt. Sehr bereichernd und hilfreich dieser Podcast

Sebastian

October 9, 2021

Schön, dass du einfach beschreibst, wie es sich anfühlt in solchen Situationen. Danke dafür namaste

Irene

September 20, 2020

Vielen Dank dass du deine Gedanken und Erlebnisse mit uns teilst. Ich finde mich da sehr gut wieder 🙏

Franziska

June 7, 2020

Ich glaub, man kann manchmal heraushören, wenn jemand ein liebes Herz hat, Wenn ja, ist das glaube ich bei dir der Fall 💐

Semjon

May 5, 2020

Danke 🙏

Riikka

January 1, 2020

Ich war überrascht wie genau das auch meine Erfahrungen mit Angst und Körperempfindungen beschrieben hat. Danke, dass su das geteilt hast! Ich hatte das erste mal das Gefühl ich bin nicht alleine, obwohl ich natürlich weiß dass ich nicht alleine bin.

Astrid

November 23, 2019

Danke, ich fand es sehr spannend und interessant. 🙏

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