27:18

Der Veränderungsprozess | Über sich selbst hinaus wachsen

by Miriam Amavi

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In dieser Folge spreche ich über den Veränderungsprozess (über sich selbst hinaus wachsen) und was mir dabei so für Gedanken über den Weg laufen. Wie ich lerne mit dem Drama im Kopf umzugehen und mich nicht mehr mit dem „alten Ich“ zu identifizieren, erfahrt ihr in dieser Folge.

Transkription

Hallo,

Du hörst meinen Podcast Peaceful Self Project,

Ich bin Miriam und ich nehme mal wieder eine Folge auf und zwar habe ich mir jetzt gerade gar nicht groß Gedanken gemacht,

Worüber ich reden will,

Ich weiß so ein bisschen,

Aber es ist mehr wieder so eine Impulsfolge und ja,

Ich weiß nicht,

Es ist irgendwie schon ein bisschen her,

Seit ich die letzte Folge gemacht habe,

Glaube ich,

Ich habe das immer nicht so auf dem Schirm,

Weil ich mir immer versuche,

Ganz viel Freiraum dabei zu lassen und wirklich nur dann was aufzunehmen,

Wenn ich mich so fühle,

Als könnte ich was,

Ja als würde das irgendeinen Mehrwert bringen oder halt einfach vom Herzen kommen und nicht so was aufzunehmen,

Um was aufzunehmen,

Um irgendwie was zum Hochladen zu haben,

So,

Weil das nicht worum es in meinem Podcast geht für mich,

Deswegen sind manchmal so lange Pausen und gerade auch dann,

Wenn ich so viel innerlich mache und so und es ist dann immer nicht ganz so leicht,

Das in Worte zu fassen,

Was da passiert und deswegen,

Ja,

Sind dann manchmal so lange Pausen,

Falls sich das mal jemand gefragt hat,

Kann ja auch sein,

Dass sich das niemand gefragt hat,

Naja,

Auf jeden Fall wollte ich in dieser Folge so ein bisschen darüber sprechen,

Ja,

Wie,

Also ich habe irgendwie immer das Gefühl,

Ich rede immer über das Gleiche,

Aber es ist einfach so krass wichtig und ich habe immer das Gefühl,

Es kommen immer so neue Ebenen dazu und irgendwie,

Sehe ich dann irgendwie immer mehr noch darin und dieses Mal geht es einfach so ein bisschen darum,

Was wir denken,

Beziehungsweise einfach dieses Drama,

Was im Kopf die ganze Zeit passiert,

Immer dieses Opferrollendenken und dieses,

Sich immer irgendwelche Lösungen suchen zu müssen,

Immer,

Ja,

Ins Selbstmitleid zu versinken,

Ich meine,

Manche kennen es vielleicht,

Wenn man irgendwas hat,

Was einen ganz doll in dem einschränkt,

Was man eigentlich gerne machen möchte in seinem Leben,

Also vor allem auch im Alltag und so,

Wenn man einfach durch irgendwas gehindert ist,

Dann hat man vielleicht immer total,

Also zumindest kenne ich das so,

Zumindest kenne ich das so,

Dass ich früher immer ganz,

Ganz doll in dieses Selbstmitleid gegangen bin,

Weil ich einfach nicht wusste,

Was ich anderes denken soll,

Ich meine,

Natürlich wusste ich so,

Klar,

Macht das irgendwie Sinn,

Positiv zu denken und sich die Dinge zu suchen,

Die irgendwie gut laufen und irgendwie so ein bisschen zu versuchen,

Die Wahrnehmung zu filtern,

Aber es war für mich immer so overwhelming,

Dieses Gefühl von,

Für mich geht das alles nicht,

Ich schaffe das nicht,

Positiv zu denken,

Es ist alles so kacke und ich,

Keine Ahnung,

Wie ich anders denken soll und dieses,

Warum ich und wieso,

Ich weiß nicht,

Also diese Hilflosigkeit,

Die man dann irgendwann so bekommt,

Ich weiß nicht,

Wie ich hier rauskommen soll und ich habe jetzt irgendwie in letzter Zeit erst so richtig,

Ich finde es immer so ein bisschen schwierig zu sagen,

So,

Ich habe es verstanden,

Weil ich glaube,

In diesem Prozess ist es immer so ein Auf und Ab und man hat es nie ganz verstanden,

Man denkt immer,

Man hat dann irgendwie was verstanden und dann versteht man plötzlich noch mehr und noch mehr,

Das sind diese Ebenen,

Die ich gesagt habe,

So man denkt immer so,

Ah okay,

Jetzt habe ich irgendwie was verstanden und dann am nächsten Tag hat man es wieder vergessen und es ist immer wieder so ein konstantes sich wieder daran erinnern und wieder anders zu wählen und ich habe halt einfach,

Früher wurde mir immer gesagt,

Ja,

Du musst halt einfach anders wählen,

Andere Gedanken wählen und ich war so,

Wie zur Hölle soll ich einen anderen Gedanken wählen,

So,

Der kommt halt einfach,

Keine Ahnung,

Wie ich den wählen soll und es ist so,

Diese emotionale Reaktion ist dann so doll,

Dass ich dann nicht anders denken kann und wie soll ich denn das machen und und dann irgendwann ist mir so aufgefallen,

Dass es einen Unterschied dazu gibt,

Zwischen dem,

Was man tut und zwischen dem,

Was man daraus macht und wie man darüber denkt,

Weil mir ist dann irgendwann aufgefallen,

Dass egal,

Dass es eigentlich am Ende egal ist,

Was ich mache,

Ob ich für drei Monate zu Hause bleibe oder ob ich mich durch einen Tag voller Dinge quäle,

Für die ich mich noch gar nicht bereit fühle oder ob ich eine Verabredung absage oder doch hingehe,

Also es ist am Ende völlig egal,

Was ich mache,

Also für mich,

Solange ich einfach liebevoll mit mir bleibe und solange ich das nicht als Problem sehe,

Weil ich habe immer das Gefühl,

Wir werden immer so ein bisschen so erzogen und leben einfach in so einer Welt oder es ist einfach so Standard,

Dass man halt immer,

Wenn Dinge nicht so sind,

Wie man sie gerne hätte,

Sofort als Problem eingestuft wird,

Also es ist sofort ein Problem und wenn was ein Problem ist,

Dann haben wir auch als Menschen mit unserem Verstand,

Mit unserem Ego immer das Bedürfnis,

Dieses Problem zu lösen,

Denn unser Verstand wurde dazu erfunden von der Natur,

Damit wir Probleme lösen können beziehungsweise,

Dass wir halt denken können,

Damit wir logisch denken können und das beinhaltet halt auch,

Dass wir Probleme lösen,

Ich meine,

Früher hatten die Menschen nur rohe Sachen gegessen und hatten dann vielleicht irgendwelche Forderungsbeschwerden und dann haben sie gesagt,

Wie könnten wir das lösen,

Wie könnten wir das verändern und dann war der Verstand sehr gut darin,

Dafür einen besseren Weg zu finden,

Aber manchmal steht der Verstand uns dann halt einfach auch im Weg,

Weil er einfach zu viel denkt und dann das Problem dadurch entsteht und da ist es halt immer so ein bisschen schwierig,

Manchmal diese Mittellinie zu finden,

Zwischen wo es wirklich ein Problem ist,

Was ich jetzt gerade lösen muss,

Weil wenn du jetzt gerade mit 180 auf der Autobahn bist und vor dir bremst ein Auto und du fährst einfach weiter,

Weil du denkst,

Das ist ja kein Problem,

Dann hast du halt verkackt.

Ich meine,

Es ist nochmal eine andere Frage,

Ob das dann wirklich schlimm ist,

Ob man stirbt oder nicht,

Aber ich glaube,

Die meisten wollen erstmal diese Experience im Leben haben,

In dieser physischen Welt zu sein und diese Erlebnisse zu haben.

Und wenn man eben davon ausgeht,

Dann sollte man vielleicht doch bremsen und das,

Was dann halt einfach passiert,

Ist,

Dass wir uns wegen jeder Kleinigkeit,

Die dann irgendwie nicht so läuft,

Wie wir sie wollen oder wie es von außen vielleicht besser anzusehen ist,

Dann gleich als Problem gesehen wird und gleich gelöst werden will und dann fängt dieses innere Drama an,

Weil man dann so anfängt zu denken,

Oh,

Jetzt habe ich diese Verabredung abgesagt und was denkt die Person dann von mir und ich schaffe das ja eh nicht,

Ich habe das die letzten drei Male auch nicht geschafft und was bin ich eigentlich für ein so,

Keine Ahnung,

Es ist irgendwie.

Und dann kommen solche Gedanken,

Aber das ist die Bewertung,

Das ist halt genau das,

Was das alles so schlimm macht,

Weil an sich hat man halt einfach eine Verabredung abgesagt.

Ist ja nichts bei.

Auch wenn jetzt wahrscheinlich jeder so schreit,

Doch,

Da ist was bei.

Hat die Person enttäuscht oder was auch immer.

Aber das sind halt alles so Sachen,

Es sind so,

Oh,

Es ist so schwierig zu erklären oder zu,

Was heißt erklären,

Aber so zu,

Rüberzubringen ist dieses,

Dass am Ende trotzdem alles okay ist.

So wie die Dinge halt sind und das,

Dass genau das,

Das ist,

Was,

Was diese ganzen,

Ja,

Dieses innere Drama und diese inneren,

Dieses unglücklich sein so auslöst und ich weiß,

Dass es manchmal ganz,

Ganz,

Ganz schwierig ist,

Das zu sehen,

Wenn man so ganz doll tief in seinem eigenen Unglück schwimmt und darin einfach sich auch gefangen fühlt.

Dann ist es vielleicht gar nicht leicht zu sehen und dann ist das vielleicht auch überhaupt nicht ein Gedanke,

Der zugänglich für so jemanden ist und es ist auch völlig in Ordnung,

Weil man trotzdem okay ist in dem Moment.

Auch wenn man ganz,

Ganz,

Ganz,

Ganz,

Ganz,

Ganz unten ist,

Kann man sich vielleicht einfach,

Ja,

Einfach,

Ne,

Wäre es so einfach.

Aus der,

Aus der anderen Perspektive ist es immer einfacher,

Aber wenn man wirklich drin ist,

Dann ist es immer,

Fühlt sich immer ganz,

Ganz anders an.

Ich glaube,

Was man halt machen kann,

Ist einfach,

Einfach uneinfach im Moment zu bleiben und sich zu fragen,

Was ist genau jetzt,

Was mir irgendwie helfen kann und sich und diese ganzen Gedanken,

Die dann irgendwann,

Die irgendwie immer kommen,

Die,

Die einem die ganze Zeit erzählen wollen,

Wie doof man noch ist und wie krass man alles nicht hinkriegt und wie doll das alles ein Problem ist und dass man jetzt noch zu zehn Ärzten und Psychiatern und sonst was rennen soll.

Um sich irgendwie von außen einen Rat zu,

Zu geben,

Zu lassen und in manchen Fällen ist es natürlich notwendig,

In manchen ist es aber auch einfach nur so eine,

So ein Davorweglaufen vor dem,

Was für einen wirklich selber richtig ist und ich habe einfach wirklich gemerkt in letzter Zeit,

Also es ist halt so in meiner persönlichen Situation halt so,

Dass ich schon merke,

Dass sich bei mir gerade voll viel tut und es mir irgendwie,

Ich manchmal das Gefühl habe,

So pff,

Mir geht es irgendwie überhaupt nicht besser,

Aber dann merke ich,

Dass es doch schon ganz,

Ganz anders ist,

Weil ich mit Gedanken ganz,

Ganz anders umgehe und ich mittlerweile merken kann,

Dass dieses Drama und dieses ganze Unglücklichsein,

Dass einfach alles nicht wert ist.

Es ist so,

Es ist,

Auch wenn zum Beispiel irgendeine Person einem irgendwie absagt oder weiß ich nicht,

Sich irgendwie halt nicht so verhält,

Wie man will oder so,

Dann ist es einfach,

Diese,

Nichts ist es wert,

Dass es dir dein Glück nimmt,

Deine,

Deine,

Deine Freude.

Aber das Ding ist halt,

Dass wir so,

Irgendwie so aufgewachsen sind,

Dass alles andere,

Dass alles,

Dass das ganze Umfeld unser,

Unsere,

Unser,

Unser Freude-Level bestimmt.

Aber es ist umgekehrt.

Weil wenn wir erst Freude fühlen,

Dann verändert sich auch alles im Außen und dann verändert sich alles auch im Innen.

Und das ist halt irgendwie das,

Was glaube ich so schwierig ist,

Zu verstehen in dem Moment,

Wo man ganz,

Ganz,

Wo es einem ganz,

Ganz doof geht.

Weil man sich denkt,

Ich habe einfach keine Ahnung,

Wie sich das anfühlt.

Und das ist genau dieser Prozess,

Das ist halt einfach keine Sache,

Die man kurz mal wegschnipsen kann,

Sondern es ist,

Deswegen ist es so wichtig,

Sich Geduld und Compassion sich gegenüber zu geben.

Also sich liebevoll mit sich selber zu sein und das immer,

Den Kuchen im Ofen backen lassen.

Das ist so eine Metapher,

Die Jess Lively in ihrem Podcast manchmal benutzt hat,

Wenn sie darüber spricht,

Dass sich etwas,

Oder gesprochen hat,

Sich etwas entfalten lässt.

Also dass man im Leben nicht die Dinge sofort,

Ich meine,

Etwas braucht Zeit.

Ein Baby kommt auch nicht einfach kurz mal eben auf die Welt ohne eine Schwangerschaft.

Eine Pflanze,

Die muss auch erstmal wachsen,

Um zu blühen.

Alles ist irgendwann ein,

Wie Rilke gesagt hatte,

Alles ist austragen und dann gebären.

Und das halt sich selber auch zu gestatten.

Und ich weiß,

Dass man manchmal so ungeduldig wird und sich immer denkt,

Wieso das?

Aber das ist genau die Übung.

Das ist genau das,

Was man durchmachen muss.

Oder durchmachen ist so negativ bewertet,

Aber das ist genau die Erfahrung,

Durch die man weiterkommt.

Und ich denke,

Was soll ich denn noch alles machen?

Aber genau das ist es,

Was man ja macht.

Also es ist genau diese,

Ich weiß nicht,

Ob es gerade überhaupt gar keinen Sinn ergibt,

Es kann sein,

Dann entschuldige ich mich,

Aber so dieses Gefühl,

Wenn man,

Also ich habe immer so das Gefühl,

Wenn ich zum Beispiel so ein Testimonial von Joe Dispenza oder so sehe oder irgendwelche Leute,

Die es halt über den Berg geschafft haben,

Sag ich mal.

Und die dann erzählen von ihrer Reise,

Wie das so war.

Und dann denke ich mir immer so,

Die sagen dann irgendwie immer so viel nicht,

Was man,

Wie es vielleicht,

Also wie hart es vielleicht wirklich war.

Weil ich glaube,

Wenn man dann wirklich auf der anderen Seite ist,

Denkt man sich so,

Ach,

War ja gar nicht so schlimm.

Aber so wenn man drin ist,

Dann denkt man sich so,

Oh Gott,

Ist die Hölle auf Erden.

Aber ich glaube,

Genau das ist es.

Genau das,

Was man dann durchmacht.

Und deswegen meine ich auch,

Dass alles so okay ist.

Weil genau das ist der Weg,

Den man halt gerade geht.

Und manchmal ist der halt einfach nicht so nice.

Aber genau dieser Weg wird dich da hinführen,

Wo du dann deine eigene Freude findest.

Zumindest kann ich das so von mir aus so sagen.

Ich kann ja für niemand anderes sprechen.

Aber ich habe einfach gemerkt,

Wie viel leichter und schöner das Leben ist,

Wenn man dieses ganze Drama innerlich einfach weglässt.

Und ich komme immer noch an dieses Drama rein und immer noch denke ich mir manchmal so,

Pff,

So wie soll das alles so was werden.

Aber dann erkenne ich das und dann fange ich das und dann sage ich,

Nee,

Mann.

Ich habe keine Lust,

Dass mir das wieder alles vermiest.

So,

Weil ich bin ja schon auf dem Weg.

Ich mache doch schon alles.

Warum soll ich mir das denn jetzt alles noch schlecht reden?

Und ich glaube,

Das ist auch was,

Was vielleicht auch überhaupt nicht hilft,

Wenn jemand einem das sagt.

Weil ich glaube,

Man muss es irgendwann selber einfach erkennen und finden.

Deswegen ist es,

Glaube ich,

Auch alles so ein krass persönlicher Prozess,

Den man halt nicht in drei Schritte einteilen kann.

Wie das halt so gerne von unserem Verstand gemacht wird.

30 Tage und dann bist du jemand anderes.

Aber deswegen,

Ich glaube,

Es ist einfach so ein ganz,

Ganz eigenes Verstehen und jeder versteht auch Dinge auf eine ganz,

Ganz andere Weise.

Deswegen gibt es ja auch so viele Gurus und Lehrer und so,

Weil jeder halt andere Worte benutzt.

Und manche Menschen verstehen diese Worte besser und manche verstehen die Worte besser.

Aber im Grunde,

Wenn man viele Schiene-Lehrer sich mal angeschaut oder deren Botschaften gehört hat,

Sagen sie am Ende alle das Gleiche.

Auch wenn es in anderen Worten ist.

Aber das meine ich halt,

Dass man sich da selber einfach die Freiheit gibt,

Seinen eigenen Weg zu finden und sich immer wieder auf die eigene Intuition vertraut und sich so fühlt.

Was ist gerade das Beste für mich?

Soll ich diese fünf Schritte machen,

Die mir dieser Coach irgendwie gesagt hat,

Die ich machen soll,

Damit ich glücklicher werde?

Ist das wirklich was für mich?

Und das ist,

Glaube ich,

Was,

Was ganz viel Mut braucht.

Aber ich glaube,

Man wird auch irgendwie belohnt dafür.

Also,

Weil man halt am Ende dann einfach wirklich sein eigenes Leben lebt und nicht das von jemand anderem.

Und ja,

Ich weiß nicht.

Was ich halt auch so ein bisschen gemerkt habe in letzter Zeit,

Ist,

Dass ich dann,

Wenn so ein Gedanke kommt,

So einer,

So ich kann das nicht oder was auch immer,

Oder irgendein körperliches Gefühl oder so,

Was dann so hochkommt,

Was ich eigentlich nicht in meiner Erfahrung haben will,

Dann sehe ich das so hochkommen und erkenne es an und sage halt so,

Ah,

Okay,

Da ist dieses Gefühl.

Aber das ist nicht mehr in meiner Erfahrung.

So,

Das bin ich nicht mehr.

Das ist vielleicht,

Mein Körper fühlt es gerade noch und es ist vielleicht gerade irgendwie noch da und es macht sich bemerkbar und es wird vielleicht auch doller,

Wenn man es eben einfach nicht so an sich ranlässt.

Und das meine ich,

Es ist nicht so ein Wegschieben.

Das ist halt auch so,

Das ist,

Was ich sonst immer gemacht habe.

So dieses,

Nein,

Es darf nicht da sein,

Es darf nicht da sein,

Es darf nicht da sein,

Ich muss es wegschieben,

Es darf nicht und ich will mich anders fühlen.

Genau,

Das ist ganz,

Ganz schlimm.

Und das ist dann halt dieses,

Wo man in den Mangel und in das Drama kommt.

Aber wenn man halt,

Also es ist für mich,

Es ist halt so eine Sache,

Die ich für mich so bei mir selber festgestellt habe.

Deswegen,

Ich kann halt auch nicht für andere sprechen.

Aber ich habe dann irgendwann gemerkt,

Dass,

Wenn ich das so sehe und ich glaube,

Mir hat die Meditation extrem geholfen,

Zu sehen,

Wenn solche Gedanken hochkommen,

Weil ich davor einfach diese Awareness,

Wie sagt man das?

Ja,

Diese Wahrnehmungsfähigkeit dafür einfach überhaupt nicht hatte.

Und ich deswegen mich auch immer so gefühlt habe,

Dass Gedanken einfach kommen und ich kann gegen die nichts machen.

Oder was heißt,

Ich kann mich nicht von denen abtrennen.

Naja,

Auf jeden Fall,

Was ich sagen wollte,

Ist,

Dass dieses Gefühl dann hochkommt und ich sehe das oder ich höre den Gedanken oder merke es einfach und bin dann so,

Okay,

Ist das nicht in meiner Erfahrung?

Und damit identifiziere ich mich nicht mehr damit.

Also es ist so,

Okay,

Also es ist so dieses,

Der letzte Schrei von meinem Körper,

Weil ich davor auch immer ganz oft so gedacht habe,

Und das klingt jetzt so,

Als würde ich das nie mehr denken und das stimmt nicht.

Ich denke das immer noch,

Aber wesentlich,

Wie gesagt,

Es ist leichter,

Das zu sehen und sobald man es sieht,

Kann man neu wählen.

Und was ich halt auch immer gedacht habe,

Ist dieses,

Ich habe doch jetzt alles richtig gemacht,

Ich mache doch alles richtig,

Ich mache alle,

Ich meditiere,

Ich mache dies und jenes und bin glücklich und habe bessere Gedanken und dann geht es mir trotzdem scheiße so.

Da kann ich auch alles hinwerfen und dann ist so dieses Gefühl von so betrogen zu sein oder halt dieses,

Bringt doch alles nix und dann geht man wieder da rein.

Aber genau das ist der Moment,

An dem man neu wählen muss.

Genau das ist der Moment,

Wo du am meisten oder wo ich am meisten wachsen konnte oder wo man vielleicht,

Ja,

Diese Wachstumschance hat,

Einfach genau in dem Moment nicht,

Wo man sich,

Wo die Welt gegen einen ist oder wenn es sich so anfühlt.

Nicht in diesen Opfermodus zu gehen,

Sondern zu sagen,

Ah okay,

Es ist wieder da,

Aber ich weiß,

Dass ich jetzt jemand anderes bin.

Ich weiß,

Dass ich gewachsen bin und ich weiß,

Dass dieses Gefühl noch da ist,

Aber ich lasse es nicht in meine Erfahrung rein.

Dieses Gefühl ist es nicht wert,

Dass ich mich darüber jetzt so aufrege und dass ich jetzt wieder unglücklich bin.

Und manchmal geht es vielleicht nicht.

Manchmal läuft man dann wieder voll in die Arme der Opferrolle.

Aber manchmal schafft man es vielleicht,

Darüber zu stehen und dieses Gefühl anzuerkennen,

Es auch anzunehmen und es auch vielleicht zu umarmen,

Aber nicht sich komplett damit zu identifizieren,

Sondern zu sagen,

Ah okay,

Klaro,

Mein Körper braucht eine Umstellungsphase,

Mein Gehirn braucht eine Umstellungsphase.

Also es hat sich noch nicht an die neuen Gedanken so hundertprozentig gewöhnt.

Mein Körper hat sich noch nicht an den Zustand von Gesundheit hundertprozentig gewöhnt.

Und genau das ist eben dieser Prozess von diesem I'll see it when I believe it.

Ich sehe es,

Wenn ich es glaube und nicht,

Ich glaube es erst,

Wenn ich es sehe.

Weil das ist genau dieser Punkt,

An dem man über sich selber hinauswachsen muss.

Man muss denken,

Man sei schon jemand anders.

Man sei schon diese neue Person,

Bevor man sie wirklich ist.

Und das ist genau in diesem Moment.

In diesem Moment,

Wo dann das Alte hochkommt und man sich sagt,

Nein,

Ich bin jetzt jemand anders.

Aber in dem Moment,

Wo man sagt,

Das Alte ist ja noch da,

Also bin ich noch nicht jemand anders,

Verfällt man ja sofort wieder dem alten Bild von sich selbst.

Oder man ist sofort wieder diese alte Person.

Das ist genau dieser Moment,

Wo man sich dann halt sagen kann,

Okay,

Ich bin jetzt jemand Neues,

Ich habe vielleicht noch diese Gefühle von dieser alten Person,

Aber ich identifiziere mich nicht mehr damit.

Das ist einfach,

Ich gebe meinem Körper den Raum,

Ich gebe meinem Gehirn,

Meinem ganzen Geist,

Meinem Sein den Raum,

Das noch zu erleben.

Aber ich bin offen dafür,

Dass es sich verändern darf und dass es irgendwann sich verändert und sich dem sicher zu sein.

Und das ist wirklich was,

Was ich persönlich,

Es muss nicht für jeden so sein,

Aber für mich persönlich hat mir da die Meditation so am allermeisten geholfen und ich weiß irgendwie auch,

Dass da noch ganz,

Ganz viel für mich drinsteckt in der Meditation.

Und wen es interessiert,

Ich mache die Dispenser-Meditation,

Vor allem gerade die Breaking the Habit of Being Yourself oder ein neues Ich,

Die Meditation zu dem Buch.

Aber wie gesagt,

Das ist halt auch wieder so ein,

Vielleicht hört man das jetzt und sagt,

Oh,

Ich will diese Erfahrung auch haben,

Also kauf ich mir jetzt genau das Buch und mache genau das und so.

Und es kann natürlich auch voll sein,

Dass es voll hilft,

Aber es kann auch einfach sein,

Dass es für jeden anderen eine ganz,

Ganz andere Sache ist,

Die einen nach vorne bringt.

Und nicht jeder will diese Erfahrung vielleicht machen,

Sondern macht halt eine andere.

Das ist halt,

Was ich meine,

Das ist halt so ein extrem persönlicher und eigener Prozess,

Den man dann irgendwie durchgeht.

Aber ich finde es immer total hilfreich,

Von anderen,

Die diesen Prozess halt auch durchmachen,

In ihrer Weise das zu hören,

Wie das so läuft,

Weil es mich dann selber einfach voll motiviert,

Weil man sich manchmal,

Glaube ich,

Ganz schön isoliert und alleine damit fühlen kann.

Ja,

Ich glaube,

Das ist alles,

Was ich in dieser Folge irgendwie sagen wollte.

Ja,

Manchmal können diese Momente halt auch einfach sich ganz,

Ganz,

Ganz schlimm anfühlen,

Aber die Momente des größten Wachstums seien oder halt auch uns was ganz anderes zeigen sollen.

Also ich habe das auch ganz oft,

Dass ich irgendwelche Therapeuten hatte,

Die mir halt gar nicht geholfen haben,

Aber die mich zu irgendeinem anderen Sachen gebracht haben.

Also ich habe immer,

Wenn ich darauf zurückgeguckt habe,

Gab es immer irgendeinen Grund,

Warum diese Menschen,

Warum diese Menschen in mein Leben gekommen sind,

Auch wenn sie mir vielleicht in dem Punkt nicht weiterhelfen konnten,

In dem ich eigentlich wollte,

Dass sie mir weiterhelfen,

Haben sie mir auf irgendeine andere Weise was anderes gezeigt.

Ich hatte zum Beispiel eine Therapeutin,

Die hat mir dann meine Kiefernchirurgin für mein Weisheitszahn-OP,

Die hat sie mir empfohlen und die war super,

Die war ganz toll.

Und ohne die hätte ich die wahrscheinlich nicht gefunden,

Weil die auch nicht so eine Webseite hatte,

Die man jetzt irgendwie so super toll findet oder so,

Wo man vielleicht denkt so,

Aber ich habe mich da total wohl gefühlt und das ist halt so eine Sache,

So manche Sachen,

Die bringen einen auf eine ganz,

Ganz andere Art weiter als die,

Die man vielleicht gerne will.

Aber genau deswegen bringen sie einen auch trotzdem weiter.

Versteht ihr,

Was ich meine?

Naja,

Okay,

Ich höre jetzt auf zu labern.

Ich hoffe,

Dass diese Folge irgendwie ein bisschen Mut gemacht hat oder ein bisschen Sonne gebracht hat,

Weil ja,

Die Sonne ein bisschen geschien und vielleicht kommt sie ja dann irgendwie durchs Mikrofonzeug,

Durch den Geschehen.

Ja,

Wie gesagt,

Es ist immer ein Auf und Ab.

Ich habe gerade einen guten Tag,

So kann auch immer wieder anders sein,

Aber genau das ist halt das Leben und wir sind hier,

Um diese physische Erfahrung zu machen und dazu gehört halt alles Mögliche,

Aber wir sind trotzdem die,

Wir sind trotzdem der Schöpfer,

Die Schöpferin,

Das Schöpfungsmensch.

In diesem Leben und diese Kraft,

Die müssen wir eben auch beanspruchen,

Weil wir können auch passiv leben und dann passieren halt Sachen und die meisten Menschen leben passiv und dann passieren Sachen,

Die beeinflussen uns ganz doll und dann passieren halt gute Sachen und wir sind ganz glücklich und dann plötzlich passiert was Schlechtes und wir sind ganz unglücklich und dann fühlt man sich so,

Ich will auch nicht wieder so ein Kontrollding geben,

Aber so als hätte man gar keinen Einfluss daran.

Und als würde man so dem Allem ausgeliefert sein.

Naja,

Okay,

Ich muss jetzt aufhören,

Weil ich habe jetzt immer,

Wenn ich irgendein Wort sage,

Dann denke ich gleich an was anderes,

Was eigentlich ich dazu noch sagen müsste,

Weil es dann alles nicht vollständig ist,

Aber dieses Thema kann man halt nicht greifen und deswegen muss ich irgendwo einen Punkt ziehen.

Deswegen wünsche ich euch einen ganz,

Ganz wunderbaren Tag und ich hoffe,

Wir hören uns ganz bald wieder.

Wie gesagt,

Es ist halt Kopf,

Wann es kommt und ja,

Ich bin auch gerade dabei,

So einen kleinen E-Mail-Newsletter-Dingens zu basteln,

Weil ich habe nämlich gedacht,

Dass es irgendwie cooler wäre,

Wenn man sich da einfach eintragen kann und ich dann immer,

Wenn es eine neue Folge gibt,

Einfach kurz ein E-Mail rausschicke.

Und gar nicht so jetzt so ein wöchentlicher Newsletter oder so,

Sondern einfach wirklich nur,

Wenn so eine Folge neu rauskommt,

Weil ich das immer irgendwie nicht so gerne,

Ich weiß nicht,

Ich mag irgendwie das immer nicht so bei Instagram zu posten,

Weil das eigentlich eine Bilderplattform ist und dann immer so da drunter zu schreiben,

Ich weiß nicht,

Ich bin irgendwie gerade nicht so der größte Instagram-Fan.

Und ich dachte halt so,

Ist das auch,

Ich meine,

Nicht jeder hat Instagram und wenn dann irgendwann,

Also kann sicher jeder eintragen,

Der will,

Aber ich finde das immer selber besser,

Wenn ich eine E-Mail kriege,

So okay,

Es gibt eine neue Podcast-Folge,

Anstatt halt irgendwie so,

Wenn man nicht regelmäßig bei Social Media ist.

Ich mag diesen Druck nicht,

Dieses,

Oh,

Vielleicht verpasse ich was,

Wenn ich bei Instagram nicht nachgucke,

Wer was Neues gepostet oder hochgeladen hat oder so.

Und deswegen will ich das gerne anders machen und so fühlt es sich viel besser für mich an,

Deswegen mache ich das gerade und dann sage ich auf jeden Fall Bescheid im Podcast,

Wann man sich da eintragen kann,

Falls sich da jemand eintragen möchte.

Ja,

Okay,

Dann wünsche ich ganz wunderbaren Tag zum dritten Mal,

Glaube ich,

Und ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

Goodbye,

Tschüss.

4.0 (7)

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Nick

March 28, 2023

Liebe Miriam! Ich bin 53 und nach 2 Trennungen in den letzten 7 Jahren weiss ich nicht mehr, ob ich noch richtig bin in meinem Leben bin. Das macht mir sehr viel Angst. Auch, wenn Du noch viel jünger bist als ich, hat mir dieser und viele andere deiner Podcasts Mut gemacht. Danke dafür. Du machst das toll!!!

Andrea

April 22, 2020

Besten Dank für Deine Inspirationen. Es tut gut zu hören wie andere Ihren Weg gehen und finden 👍 weiter so!

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