27:45

90. Von Einsamkeit zu Liebe und Verbundenheit finden

by Miriam Amavi

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In dieser Folge erzähle ich, woher Einsamkeit kommt und was sie uns sagen will. Außerdem thematisiere ich ein paar Fragen, mit denen sich Einsamkeit hinterfragen und vielleicht sogar auflösen lässt. Erwähnt: Hafiz, Sarah Blondin

Transkription

Hallo Freunde,

Na,

Ich bin Miriam.

Ich freue mich,

Dass du dabei bist bei dieser Folge.

Heute geht es um ein Thema,

Was ich sehr interessant finde.

Um Einsamkeit und darum,

Wie wir mit diesem Gefühl umgehen können.

Was ich so,

Was meine Erfahrungen gelernt habe darüber und dass es eigentlich am Ende darum geht,

Wieder in unser eigenes Herz zu finden.

Und deswegen geht es jetzt einfach los mit dieser Folge.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß und du hörst mich jetzt gleich wieder.

Deswegen sage ich nicht Tschüss,

Davon.

Ich habe mir ein Gedichtband von Hafiz bestellt und der ist gerade angekommen.

Und ich habe ein bisschen reingelesen und ich war sofort so,

Oh mein Gott,

Wie schön.

Der schreibt so wunderschöne Gedichte.

Ein persischer Poet oder ich weiß nicht genau,

Wie man so jemanden nennt.

Er war auf jeden Fall oder alles,

Was er geschrieben oder er hat es noch nicht mal so wirklich geschrieben.

Er hat auch vieles selber gesungen und gesagt und dann haben seine Mitmenschen es irgendwie aufgeschrieben.

Und es ist schon mega lange her.

Der lebte irgendwie 1320 oder so.

Und ich würde ganz gerne ein Gedicht vorlesen und dann in die Folge gehen.

Ich habe dieses Gedicht gelesen und es hat mich irgendwie inspiriert und ich habe irgendwie gedacht,

Let's go.

Das Gedicht heißt You don't have to act crazy anymore.

Und ich lese es jetzt auf Englisch,

Weil das Buch ist auf Englisch.

Deswegen hoffe ich,

Dass es okay für alle und sonst geht es ja auch gleich weiter auf Deutsch.

You don't have to act crazy anymore.

We all know you are good at that.

Now retire,

My dear,

From all that hard work you do of bringing pain to your sweet eyes and heart.

Look in the clear mountain mirror.

See the beautiful ancient warrior and the divine elements you always carry inside that infused this universe with sacred life so long ago and join you eternally with all existence,

With God.

Dieses Gedicht ist irgendwie so schön,

Weil es so,

Wie auch immer man das interpretiert,

Aber ich interpretiere es irgendwie so ein bisschen so,

Dass um dieses Wiederfinden von diesem eigenen Licht und dieser eigenen Wunderbarhaftigkeit,

Sagt man es so,

Ich weiß es nicht.

Und darum geht es jetzt so ein bisschen in dieser Folge,

Weil ich würde ganz gerne über Einsamkeit sprechen.

Auch so ein bisschen so ein Thema,

Was ich lange so ein bisschen vor mir hergeschrieben habe,

Darüber eine Folge zu machen,

Weil es glaube ich so ein Thema ist,

Worüber irgendwie wenig gesprochen wird und irgendwie was,

Keine Ahnung,

So ein bisschen,

Wo man irgendwie auch nichts Falsches sagen will.

Und deswegen mache ich es jetzt aber trotzdem,

Weil ich viel darüber gelernt habe,

Irgendwie habe ich das Gefühl,

Also so für mich.

Und ich dieses Gefühl Einsamkeit gut kenne,

Aber es nicht mehr so präsent ist bei mir und deswegen,

Weiß ich nicht,

Würde ich da,

Teile ich einfach meine Gedanken dazu.

Erstmal,

Ich glaube das wissen viele und kennen viele,

Dieser Unterschied zwischen alleine sein und Einsamkeit.

Es gibt einmal das physische Alleinsein,

Alleine,

Keine Ahnung,

Alleine zu Hause zu sein,

Alleine irgendwo hinzugehen,

Alleine etwas alleine machen und Einsamkeit.

Und einsam kann man sein,

Wenn man alleine ist oder einsam kann man auch sein,

Wenn man mit seinen besten Freunden ist oder mit anderen Menschen zusammen ist.

Und ich glaube,

Was irgendwie voll wichtig ist,

Bei Einsamkeit zu verstehen ist,

Also für mich persönlich habe ich so rausgefunden,

Dass ich mich einsam fühle,

Wenn ich nicht mit mir verbunden bin und wenn ich nicht in meinem eigenen Herz bin,

Wenn ich mich nicht selbst wertschätze und nicht liebevoll mit mir bin.

Weil ich habe immer so das Gefühl,

Wenn man einsam ist,

Sucht man irgendwie so ein bisschen nach,

Nach so von außen irgendjemanden,

Der einem entweder in dem,

Wie man sich gerade fühlt,

Ob das jetzt leid ist oder was auch immer,

Dass man so ein bisschen die Verantwortung abgeben kann.

Da ist ja noch jemand anderes,

Der das auch trägt und für mich mitträgt und man kann so aus der Verantwortung rausgehen.

Und wenn man das irgendwie gerade nicht hat oder man sich nicht verstanden fühlt oder was auch immer und ich kann auch wirklich nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen,

Es gibt sicher Menschen,

Die eine komplett andere Erfahrung oder für die Einsamkeit was komplett anderes bedeutet.

Und deswegen nochmal so ganz kurz,

Das ist einfach nur das,

Was ich dazu sagen kann.

Und was mir dann irgendwie immer aufgefallen ist,

Ist,

Dass dieser Schmerz bei Einsamkeit,

Dass der irgendwie so ein bisschen daherkommt,

Dass man so das Gefühl hat,

Keiner versteht einen so richtig oder irgendwie braucht man irgendwen von außen,

Der einem so sagt,

Dass alles okay ist oder der einem irgendwie genau das sagt,

Was man sich immer wünscht,

Dass jemand einem das sagt oder dass jemand einfach bei einem ist.

Und irgendwie,

Keine Ahnung,

Was ist Einsamkeit?

Also dieses Gefühl irgendwie alleine zu sein.

Und ich habe irgendwie gemerkt,

Dass seit ich mich immer mehr mit meinem Herz verbunden habe und immer mehr mit dieser,

Ich weiß nicht,

Dass es so kitschig klingt,

Aber wir sind ja hier irgendwie,

Alle glaube ich,

Ungefähr auf der same page,

Wenn ich mich so mit dieser Liebe in mir verbinde und irgendwie mit meinem Herz und nicht mehr so doll mit meinem Kopf und meinem Verstand,

Der dann irgendwie immer sagt,

Das muss jetzt anders sein oder ich muss genug sein oder bla bla bla,

Sondern bei meiner Essenz wieder ankomme.

Und das passiert irgendwie ganz viel mit auf sein Herz hören und gut zu sich zu sein und liebevoll mit sich zu sein.

Und ich kann auch jedem wirklich dieses Buch von Sarah Blondin empfehlen.

Über sie bin ich übrigens auch verfies gekommen,

Lustigerweise,

Weil sie zitiert den auch in ihrem Buch.

Und das Buch heißt irgendwas mit Heart Minded,

How to hold yourself and others in love oder so.

Ich packe es in die Show notes.

Ist leider auch auf Englisch.

Aber dieses Buch,

Also es hat mir irgendwie so viel gezeigt,

Was es überhaupt bedeutet,

Im Herz zu sein.

Weil das ist so,

Ich finde da reichen manchmal Worte irgendwie nicht so richtig dazu,

Was es überhaupt bedeutet.

Ich habe mich früher auch immer so gefragt,

Was bringt es mir überhaupt im Herz zu sein und was bringt mir das irgendwie alles.

Es geht halt irgendwie nicht mehr so darum,

Was es bringt,

Es sind eher so die Nebeneffekte davon.

Aber es ist einfach,

Man bekommt irgendwie immer so eine immer stärkere Sicherheit,

So ein immer stärkeres Zuhause ankommen bei sich und irgendwie geht es dann gar nicht mehr anders,

Als dass man liebevoll mit sich ist.

Weil man dieses Liebevolle in einem erkennt,

Diese Essenz,

Dieses liebevolle Bewusstsein,

Weil man plötzlich sieht,

Was da alles so für Feinheit und für Schönheit in einem drin ist,

Die man vielleicht vorher nie gesehen hat,

Weil man so damit beschäftigt war,

Die ganze Zeit sich abzulehnen und die ganze Zeit zu denken,

Ich muss irgendwie anders sein,

Es muss alles,

Warum ist das so und warum ist das so.

Und die ganze Zeit nur so in der Vorstellung zu sein und nicht mehr,

Dass irgendwie so viel auf diesem liebevollen Bewusstsein und diesem Kern von uns so draufliegt,

Dass es kaum noch sichtbar für uns ist und wir uns deswegen dann so sehr ablehnen und so viel versuchen zu verdrängen und dann auch mit Menschen versuchen,

Dieser Einsamkeit zu entfliehen.

Aber diese Einsamkeit geht halt nicht weg,

Nur weil wir mit Menschen sind.

Sie ist vielleicht dann betäubt für eine Zeit,

Aber dann kommt sie irgendwie wieder und wenn wir das nicht mehr von den anderen so sehr brauchen,

Dieses lenkt mich bitte ab,

Sagt mir,

Dass alles gut ist,

Zeigt mir,

Dass ich genug bin,

Behandelt mich so,

Mach dies,

Mach jenes für mich und so weiter oder was auch immer man in dem Moment so erwartet oder was man sich wünscht,

Wenn man einsam ist,

Dass man irgendwie auch lernt,

Dass es schon in einem existiert und immer,

Ja,

Dass es es gar nicht mehr so richtig braucht,

Sondern wenn man dann mit anderen Menschen ist,

Also dass man sich so mehr,

Dass man sich wirklich trifft und nicht mehr,

Es klingt jetzt so hart,

Sich nicht mehr gegenseitig benutzt irgendwie und das meine ich auch gar nicht.

Ich will das nicht so negativ darstellen,

Dass alles,

Was nicht im Herz ist,

Irgendwie schlecht ist und so weiter.

Es ist all das,

Was so weh tut und was irgendwie Einsamkeit ist und all das sind alles Mechanismen,

Wie der Körper uns ja wieder zum Herz lenken möchte oder wie unser Wesen uns wieder zum Kern lenken möchte und das interpretieren wir eben manchmal irgendwie anders,

Als es eigentlich gemeint ist und deswegen ist es dann so schmerzhaft und so,

Irgendwas ist falsch mit mir,

Dabei ist es genau das,

Was richtig ist,

Weil es eben zeigt,

Dass alles,

Was sich von Liebe abtrennt,

Schmerzvoll ist und es uns damit eigentlich wieder zurück zum Kern holen will und deswegen ist all das nicht irgendwie schlecht oder irgendwie benutzen oder was auch immer.

Es ist halt so schwer,

Das manchmal in Worte zu fassen,

Deswegen muss man irgendwie,

Glaube ich,

Manchmal solche Worte irgendwie benutzen.

Aber ich habe auf jeden Fall gemerkt,

Dass für mich,

Seitdem ich immer mehr wieder an diesen Ort komme und an dem Ort bin,

In meinem Herz oder wie auch immer man das nennen möchte,

Bin ich auf jeden Fall nicht 24-7 und ich rutsche in alte Muster ab und alte Sachen und Vorstellungen und Gedanken und Ego und was auch immer.

Aber ich weiß dann erstens,

Dass ich da drin bin,

Also ich weiß,

Dass ich gerade in die alte Energie gegangen bin,

Ich weiß,

Dass ich gerade in meinem Ego bin,

Ich weiß,

Dass ich gerade richtig unnötig viel Drama in meinem Kopf schaffe und dadurch ist es dann immer einfacher wieder sich zu erinnern,

Wer man eigentlich ist und was eigentlich da ist und was eigentlich wahr ist.

Dass es wahr ist,

Dass die anderen liebevoll im Kern sind,

Dass all diese ganzen Konstrukte,

Diese ganzen Identitäten,

Egos,

Verhaltensweisen,

All das irgendwie nicht wirklich die Wahrheit ist.

Es ist Teil,

Aber es ist nicht der Kern von einer Person.

Und genauso von uns selbst.

Und ich habe irgendwie das Gefühl,

Desto mehr man an diesen Punkt kommt und desto öfter und desto einfacher wird es dann irgendwie auch und desto weniger hat dann überhaupt sowas wie Einsamkeit oder sowas wie,

Ich weiß nicht,

Lange traurig sein oder so.

Irgendwann merkt man,

Dass man gar nicht mehr an diesen Ort gehen will.

Früher bin ich auch immer so extra in dieses Leiden gegangen und irgendwie war das schon fast so,

Ich will irgendwie gar nicht so in die Freude gehen oder in die Liebe.

Also ich wusste zwar irgendwie,

Da ist eine Wahl,

Aber ich will das noch nicht mal so richtig.

Und ich glaube,

Da ist es halt auch so,

Dass mit der Zeit,

Desto öfter man an diesen Ort kommt von Liebe und von innerer Bewusstheit und so weiter,

Dass man irgendwann an den Punkt kommt,

Dass man auch gar nicht mehr so ins Leiden gehen will.

Und vielleicht klingt es für die einen oder anderen jetzt so,

Wow,

Ich kann doch nicht entscheiden,

Ob ich jetzt ins Leiden gehe oder nicht.

Es passiert einfach.

Und da halt auch zu wissen,

Das ist okay,

Dass man gerade an dem Punkt ist,

Aber irgendwann verändert sich das irgendwie auch,

Wenn man da immer wieder sich für entscheidet,

Wenn man sich gerade entscheiden kann.

Es gibt ja manchmal Momente,

Wo es einfacher ist,

Sich für die Liebe zu entscheiden und für die neue Energie zu entscheiden und an manchen Momenten eben nicht.

Genau an den Punkten,

Wo es eben schwerer ist,

Das sind meistens so,

Was man vielleicht als Trigger bezeichnen könnte oder als Stolpersteine oder Berge,

Die man irgendwie klimmen muss oder was auch immer Metaphern man sich da ausdenkt.

Aber dass es auch da irgendwann mit der Zeit immer einfacher wird.

Und ich finde,

Es ist schon irgendwie die halbe Miete zu wissen,

Ob man jetzt gerade drin ist,

Zu wissen,

Ob man jetzt gerade in die Einsamkeit gegangen ist und zu wissen,

Dass es irgendwie gerade einfach nur ein Zustand ist und das ja nicht die Wahrheit bedeutet.

Und das ist zum Beispiel auch so ein kleiner Tipp oder eine Frage,

Die man sich so stellen kann.

Ist es wirklich wahr,

Dass ich einsam bin?

Man kann da sicher auch so ein Worksheet von The Work zuschreiben und das Ganze dann hinterfragen.

Und daher kommt so ein bisschen diese Frage.

Aber was ich so meine ist,

Stimmt es gerade wirklich,

Dass ich alleine bin,

Dass ich einsam bin,

Dass nichts mich unterstützt,

Dass niemand mich versteht.

Und das so ein bisschen zu hinterfragen und sich von diesem Gedanken so ein bisschen lösen,

So ein bisschen festzustellen,

Es ist gerade einfach was,

Womit ich mich beschäftige.

Und es ist gerade ein Gedanke,

Den ich habe,

Dieser Gedanke,

Ich bin einsam oder keiner versteht mich oder ich müsste eigentlich,

Keine Ahnung,

Was für Gedanken hat man,

Wenn man einsam ist.

Es müsste eigentlich anders sein oder was auch immer.

Das so wirklich sich zu fragen,

Ist es wirklich wahr?

Und eine Sache,

Die auch immer Byron Katie gesagt hat und irgendwie auch viele Leute sagen,

Ist sich zu fragen,

Und das glaube ich,

Habe ich auch schon mal im Podcast gesagt,

Was unterstützt mich gerade?

Und dann kann man sich überlegen,

Die Erde,

Auf der ich gerade stehe,

Unterstützt mich gerade.

Die Luft,

Die ich atme,

Unterstützt mich gerade hardcore.

Mein Herz,

Was für mich schlägt,

Unterstützt mich gerade.

Die Menschen,

Die an den Lebensmitteln gearbeitet haben,

Die die angebaut haben,

Die die geerntet oder produziert oder was auch immer,

Die ich essen darf,

Die unterstützen mich.

Die Menschen,

Die für die Stromversorgung arbeiten,

Die unterstützen mich.

Und ich weiß,

Dass das so voll banal klingt für in den Momenten,

Wo man sich in Not fühlt oder wo es gerade so schlimm ist.

Aber genau das sind so ein bisschen die Gedanken oder die Ideen,

Die einen so ein bisschen aus diesem Schwarz-Weiß-Denken rausholen.

Weil man ja,

Wenn man sagt,

Ich bin einsam,

Extrem schwarz-weiß denkt.

Also es gibt kein Dazwischen,

Es gibt nicht irgendwie ja,

Keine Ahnung,

Ich bin halt irgendwie so ein bisschen.

Sondern man ist so,

Nein,

Ich bin so überzeugt von dieser Idee und ich fühle das und ich bin überzeugt,

Dass mein Gefühl ein Fakt ist und dass es nie anders sein wird und so weiter.

Und sich dann vielleicht auch die Frage zu stellen,

Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Wer wäre ich jetzt in diesem Moment ohne diesen Gedanken?

Auch wieder eine Frage aus The Work.

Und da wirklich so reinzufühlen und sich zu überlegen,

Okay,

Wenn ich jetzt,

Meinetwegen sitzt man in seinem Zimmer und es ist vielleicht,

Keine Ahnung,

Winter und grau draußen oder was auch immer.

Und sitzt da und,

Keine Ahnung,

War vielleicht gerade bei Instagram und hat irgendwie,

Keine Ahnung,

Vier auf Missing Out oder sonst was.

Und sich dann zu fragen,

Wer wäre ich jetzt gerade ohne diesen Gedanken?

Ich bin einsam.

Und sobald man sich auch anfängt,

Diese Frage zu stellen,

Ist der Gedanke plötzlich nicht mehr so fest gemeißelt.

Also für mich zumindest.

Ich merke dann irgendwie schon,

Dass dieser Gedanke ist,

Okay,

Wer wäre ich jetzt ohne diesen Gedanken?

Und dann vielleicht so,

Ah ja,

Dann würde ich vielleicht einfach hier sitzen und vielleicht einfach anfangen,

Ein Buch zu lesen oder irgendwas bei Netflix zu gucken oder so.

Und vielleicht mich aufs Sofa setzen und mich einkuscheln oder ins Bett oder irgendwas singen oder was auch immer man eben macht.

Und irgendwie das gerade einfach genießen.

Und was,

Wenn ich jetzt gerade keinen Menschen brauche?

Was,

Wenn ich jetzt gerade keine Verbindung mit jemandem brauche?

Und dann kommen vielleicht so Gedanken wie,

Aber ich habe ja nie eine Verbindung mit irgendwem und ich werde auch nie eine haben.

Und es interessiert sich eh keiner für mich oder solche Sachen.

Und da sich auch wieder so zu erden und zu sagen,

Das ist jetzt aber gerade nicht jetzt.

Und ich weiß,

Dass es so schwer ist,

Manchmal im Jetzt zu bleiben und zu sagen und nicht in dieses zu verfallen.

Aber ich weiß ja,

Wie es eigentlich ist,

Diese Geschichte sich wieder zu erzählen.

Ich weiß,

Dass ich eigentlich immer einsam bin und auch immer bleiben werde und ich nicht genug bin oder was auch immer die Gedanken dann sind.

Aber was ich da irgendwie total hilfreich finde,

Das zu verstehen,

Warum das so Sinn macht,

Im Jetzt zu bleiben,

Ist,

Byron Katie sagt immer,

Wo ist der Beweis dafür,

Dass es eine Vergangenheit gibt und eine Zukunft gibt?

Und ihr sagt mal vielleicht so,

Ja,

Weil ich kann mich erinnern,

Dass ich irgendwie heute Morgen aufgestanden bin oder dass ich irgendwie,

Keine Ahnung,

Mir die Zähne geputzt habe.

Aber kannst du dieses Bild aus deinem Kopf holen und es vor dich stellen?

Also kannst du,

Es ist ja ein reiner Gedanke.

Woher weiß ich,

Dass ich wirklich geboren bin?

Ja,

Ich kann meine Mutter fragen oder vielleicht auch nicht.

Aber mir wurde erzählt,

Ich bin geboren und ich bin doch hier,

Deswegen wurde ich ja geboren.

Aber so wo genau ist dein Beweis?

Und dann ist es vielleicht auf einem,

Okay,

Vielleicht wird eine Geburt eher nicht gefilmt,

Aber keine Ahnung,

Wer sagt mir,

Dass ich Abitur gemacht habe?

Und dann kann ich irgendwie auf ein Foto gucken oder auf ein Video und sehen,

Okay,

Ich habe Abitur gemacht.

Aber all das ist nicht das,

Wie du den jetzigen Moment gerade erlebst.

Das ist alles irgendwie abstrakt.

Also es muss alles erst durch diese Linse unseres Bewusstseins zu durchgehen,

Bis wir es erfahren.

Und das finde ich irgendwie so crazy.

Und genau das auch in der Zukunft ist.

Woher weißt du denn,

Dass du für immer einsam sein wirst?

Weil es in der Vergangenheit so war?

Muss es wirklich so sein?

Kannst du mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit wissen,

Dass es in Zukunft auch so sein wird?

Und wenn man eben diese Gedanken so ein bisschen anfängt zu hinterfragen und sie so ein bisschen herumschiebt und sich so denkt,

Oh,

Okay,

Es sind irgendwie Gedanken und dann so merkt,

Es sind nur Gedanken,

Dang.

Es sind nur Gedanken.

Und dann verlieren die immer mehr an so Kraft und an Stickiness,

So an Kleberigkeit.

Und sie werden irgendwie immer,

Ihre Kraft wird immer schwächer.

Und dadurch,

Dass diese Kraft schwächer wird,

Ist dann immer mehr Raum dafür da,

Um in die neue Energie zu gehen und in die Liebe wiederzugehen.

Und dann plötzlich merkt man so,

Wow,

Okay,

Wenn ich nicht einsam bin,

Jetzt gerade,

Was ist dann da?

Und irgendwie,

Also ich merke dann zumindest irgendwie immer,

Dass ganz viel Liebe da ist und ganz viel Bewunderung irgendwie,

Ganz viel Bewusstsein.

Plötzlich lebt man,

Plötzlich ist es irgendwie lebendig,

Weil davor ging ja alles nur darum,

Ich bin einsam.

Und wie ändere ich das und was mache ich jetzt?

Und wie kann ich bitte die anderen Menschen irgendwie dazu bringen,

Dass ich nicht mehr einsam sein muss und gebe meine ganze Verantwortung in die Hände von anderen Leuten ab,

Dass sie mich irgendwie unterstützen sollen,

Dass sie mir die Verantwortung für meine eigenen Emotionen und Sachen irgendwie so abgeben.

Und wenn all das,

Wenn man sich nicht mehr die ganze Zeit damit beschäftigt und damit seine Zeit verschwendet und damit blind wird für das,

Was eigentlich passiert,

Für die.

.

.

Also ich finde auch,

Es ist ja gerade Winter,

Wenn du das zeitgleich hörst.

Wenn nicht,

Happy summer.

Und ich finde es irgendwie so spannend,

Dass früher war ich immer so,

Oh Gott,

Winter,

Und es ist so grau und dunkel und irgendwie nichts ist schön und alles so matschig und bla.

Und wenn ich jetzt rausgehe und all diese Vorstellungen nicht habe,

Also die hinterfrage und sage,

Stimmt das wirklich?

Also mich quasi auf die neue Energie einlasse und dieses ganze Alter einfach kein Interesse da mehr dran habe,

Kein Interesse mehr habe,

In dieses Light so sehr zu gehen.

Dass dann plötzlich irgendwie in jedem Gegenstand,

In jeder Sache,

Dass plötzlich einfach alles so einen völlig neuen Wert bekommt.

Alles wirkt irgendwie,

Ich weiß nicht,

Irgendwie gehe ich dann so durch die Wege und dann gibt es,

Manche Dinge sind eben Natur,

Manche sind menschengeschaffen,

Aber sie haben irgendwie alles so,

Alles ist irgendwie dann interessant und plötzlich ist so viel da.

Ich war zum Beispiel heute auch spazieren und ich bin dann so gelaufen und dann habe ich so eine Krähe gesehen,

Oder sind das Raben?

Ne,

Das war,

Glaube ich,

Eine Krähe.

Und die ist so vor mir auf dem Weg gewesen und hat dann so eine Walnuss gehabt und hat die Walnuss dann immer so auf den Boden gehackt und ist dann mit der Walnuss hochgeflogen,

Weil Krähen sind ja so krass schlau und dann gehen sie dann auch auf so Straßen die Nüsse runter und lassen Autos drüber fahren und gehen dann,

Wenn die Ampel wieder auf Rot ist für die Autos,

Gehen sie dann und holen sich die Walnuss.

Und das hat sie so ein bisschen ähnlich gemacht.

Sie hat dann die Nuss runterfallen lassen und geguckt,

Ob die dann zersprungen ist und ist dann immer wieder so kurz hochgeflogen,

Hat die Nuss wieder fallen lassen und hat sie wieder hochgehoben und hat dann draufgehauen und so weiter.

Und dann bin ich halt so auf die Krähe zugelaufen und dann ist die Krähe irgendwann so weggeflogen und dann,

Bis ich vorbei war,

Ist sie wieder genau an den gleichen Ort zurückgekommen und hat das weitergemacht.

Und ich fand das irgendwie,

Das war so spannend,

Das mitzuerleben.

Wirklich mitzuerleben,

Wie so ein Tier so was macht und da war es völlig egal,

Ob es jetzt Sommer oder Winter ist oder ob irgendwie alles trist ist.

Es war trotzdem mega spannend,

Genauso wie es im Sommer voll schön sein kann,

Durch irgendwelche blühenden Wiesen zu laufen.

Die Geschichte habe ich ganz schön ausgeholt.

Aber ich fand es irgendwie so schön.

Ja,

Irgendwie,

Dass es so viel zu erleben gibt,

Auch wenn es so wenig zu erleben gibt,

Jetzt auch gerade in der Corona-Zeit und so weiter.

Wenn man sich nicht die ganze Zeit damit beschäftigt,

Wie schrecklich ja jetzt diese ganzen Regularien oder Regularien?

Diese ganzen Beschränkungen sind und so weiter.

Und ich weiß,

Dass es für manche Menschen wesentlich schwerer ist als für andere.

Ich kann auch wieder nur von meiner eigenen Erfahrung sprechen.

Aber ich merke,

Sobald ich in dieses gehe,

Oh nee,

Und dann sieht man die Leute nicht und dann muss man irgendwie so auffassen und dann irgendwie,

Keine Ahnung,

Nervt alles und so.

Und sobald ich das mache,

Wird alles eng und wird alles nervig und ich bin nur noch damit beschäftigt und habe irgendwie nicht mehr richtig so ein Auge für die anderen Dinge,

Die passieren.

Und dann,

Wenn ich das nicht mehr mache und mich darauf einlasse,

Dass es jetzt gerade einfach so ist,

Das ist jetzt gerade das Leben von uns allen und dann wieder in die neue Energie gehe,

Also wieder da ankomme,

Wo ich gerade bin.

Darüber habe ich auch schon mal eine Folge gemacht.

Falls du die noch nicht gehört hast,

Kannst du die auch noch anhören,

Die heißt irgendwie in die neue Energie gehen oder so.

Und da spreche ich eben auch genauso darüber,

Dass es so ein bisschen bedeutet,

In die neue Energie zu gehen,

Einfach genau da anzukommen,

Wo man gerade ist und nicht in dieser ganzen Vorstellung,

Von der ich vorhin geredet habe,

Von diesem ganzen Zukunft,

Vergangenheit,

Was wäre,

Wenn?

Und dieses Konzept ist irgendwie immer das Gleiche,

Mit Einsamkeit,

Mit allen Themen,

Dass man,

Wenn man sich dann so ewig damit beschäftigt und der Verstand will sich eben auch damit ewig beschäftigen,

Dass es dann so viel Energie von einem zieht.

Und wenn man eben zulässt,

Dass dieses Gefühl gerade da ist und es entweder hinterfragt,

Ob dieses Gefühl wirklich wahr ist oder eben sich vertraut,

Dass dieses Gefühl gerade einfach da ist und sich vertraut,

Dass ich keine Lösung gerade dafür finden muss und es einfach in mir bewegen,

Wenn man zum Beispiel eine Entscheidung treffen muss oder so.

Darüber kann ich eigentlich auch nochmal eine Folge machen.

Ich finde das manchmal auch richtig schwer,

So eine Entscheidung zu treffen und dann so das Gefühl zu haben,

Welche ist jetzt die richtige und das dann alles abwägen zu müssen,

Obwohl das eigentlich alles gar nicht nötig ist,

Sondern es so im Herzen zu bewegen und dann aus Kraft die Entscheidung zu treffen,

Wenn der Impuls kommt.

Ja,

Ich denke,

Das ist alles,

Weil ich will jetzt irgendwie auch nicht alle,

Ich weiß nicht,

Es ist irgendwie,

Glaube ich,

Voll viel gewesen,

Was ich gerade alles irgendwie so erzählt habe und deswegen will ich es jetzt nicht so unnötig lang ziehen,

Aber ich hoffe,

Es war irgendwas für dich dabei.

Ich hoffe,

Es hat Sinn gemacht und wenn nicht,

Ist das auch okay,

Weil ich glaube,

Jeder findet da auch seinen eigenen Sinn und in jedem Thema muss ja eh so jeder seine eigene Ansicht oder seine eigene Weite darin finden,

Seine eigene Wahrheit.

Ja,

Deswegen,

Ich hoffe,

Dir geht es ganz wunderbar und ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

It's all good in the hood.

Bis dann.

Tschüss.

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Joe

January 17, 2021

Hi Miriam, danke für all deine interessanten und hilfreichen Gedanken und Anregungen - und deine erfrischend lockere Art zu erzählen! Joe

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