
Achtsamkeitsmeditation Hochdeutsch
Diese Achtsamkeitsmeditation lädt dich dazu ein, einen Moment der inneren Ruhe und Präsenz mit allen Sinnen zu erleben. Diese Praxis fördert nicht nur Entspannung, sondern auch ein tieferes Verständnis für den eigenen Geist und den Körper. Indem du dich bewusst von ständigem Denken und Sorgen löst, kannst du die Gegenwart intensiver erleben. Die Achtsamkeitsmeditation schafft einen Raum der Gelassenheit und ermöglicht es dir, mit erneuerter Energie und Klarheit in den Alltag zurückzukehren.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Achtsamkeitsmeditation.
Sie hilft dir,
Dich zu entspannen,
Im Hier und Jetzt anzukommen und den Augenblick mit allen Sinnen zu erleben.
Darum wird diese Übung im Gegensatz zu meinen anderen Meditationen nicht mit Musik begleitet.
Diese Meditation ist besonders interessant,
Wenn sie draußen gemacht wird,
Ohne Kopfhörer.
Wenn das nicht geht,
Versuche vielleicht einfach,
Wenn es nicht zu kalt ist,
Das Fenster zu öffnen und ein wenig die Außenwelt hereinzulassen.
So kannst du noch mehr Sinneseindrücke wahrnehmen,
Wie Gerüche,
Geräusche und eventuell den Wind.
Mach es dir nun bequem,
Am besten setzt du dich hin.
Wenn das nicht geht,
Kannst du natürlich auch liegen.
Nimm einen tiefen Atemzug,
Halte den Atem und atme bewusst durch den Mund langsam aus.
Nochmals tief einatmen,
Den Atem halten und durch den Mund ausatmen.
Nochmals tief einatmen,
Den Atem halten und durch den Mund langsam ausatmen.
Du kannst jetzt deine Augen schließen.
Sei dir bewusst,
Dass alles,
Was dich belastet,
Nichts mit dem Hier und Jetzt zu tun hat.
Entweder es sind Schmerzen der Vergangenheit oder Ängste vor der Zukunft,
Die du in dir spürst.
Wir wollen uns jetzt aber nur auf das Hier und Jetzt fokussieren.
Wertefrei,
Losgelöst von Vergangenheit und Zukunft.
Einfach verweilen im puren Sein.
Dann fangen wir gleich an.
Spüre in deinem Körper,
Wie fühlt er sich an?
Müde oder wach?
Glücklich,
Traurig,
Leer oder ein anderes Gefühl?
Beobachte nur,
Versuche nichts zu bewerten oder zu ändern.
Gibt es ein Körperteil,
Das wärmer ist als die anderen?
Fühlt sich in deinem Körper eine Region leichter an als die andere?
Wo berührt dein Körper eine Unterlage?
Ist die hart oder weich?
Wo liegt dein Körper schwerer auf und wo leichter?
Spürst du ein Kribbeln in deinem Körper?
Gehe mit deiner Achtsamkeit zu deinen Füßen,
Zu deinen Waden,
Oberschenkel,
Becken,
Bauch,
Brust,
Rücken,
Schultern,
Oberarme,
Unterarme,
Hände,
Finger,
Nacken,
Stirn,
Scheitel,
Augen und zuletzt der Mund.
Gehe nun mit deiner Achtsamkeit zu deiner Nase.
Beim Einatmen kühl,
Beim Ausatmen warm.
Folge dem Temperaturwechsel für ein paar Atemzüge.
Spüre in dein Herz hinein.
Kannst du fühlen,
Wie es schlägt?
Wo spürst du es?
In der Brust,
Am Hals,
In den Fingern,
Im Kopf,
Im Bauch oder sonst irgendwo?
Lenke jetzt dein Bewusstsein auf deine Haut.
Wo kannst du darauf Luft spüren?
Bewegt sich die Luft?
Wie ist die Temperatur?
Ist die Temperatur an deinen Füßen die gleiche wie an deinen Händen?
Wo trägst du Kleider?
Wo sitzt sie locker und wo eher eng?
Fühlt sich der Stoff überall gleich an?
Lenke deine Achtsamkeit auf dein Gehör.
Was hörst du?
Sind die Geräusche von Maschinen,
Von Menschen oder von der Natur?
Sind diese Geräusche weit weg oder nah?
Welche Geräusche sind am weitesten weg?
Welche ganz nah?
Kannst du eventuell etwas ganz nah in dir selbst hören?
Das Rauschen des Nichts,
Deine Atmung?
In der totalen Stille hört sich dein Atem an wie ein Meer,
Das sich an der Brandung bricht.
Lenke deine Achtsamkeit nochmals auf deine Nase.
Nach was riecht die Luft,
Die du einatmest?
Schmeckt sie frisch oder abgestanden?
Was kannst du genau riechen?
Die Natur,
Ein Parfüm,
Kaffee oder vielleicht etwas ganz anderes?
Lenke nun die Aufmerksamkeit auf deinen Mund.
Wie fühlt er sich an?
Trocken?
Gut befeuchtet?
Bitter?
Süß?
Säuerlich oder salzig?
Liegt deine Zunge locker im Mund?
Wie ist ihre Position genau?
Ist dein Kiefer entspannt?
Liegen deine Zähne aufeinander oder gibt es da einen Abstand?
Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf deine Augen.
Obwohl sie geschlossen sind,
Kannst du Farben wahrnehmen.
Sind die hell oder dunkel?
Welche Farben sind das?
Verändern sie sich?
Siehst du Muster?
Lenke deine Aufmerksamkeit wieder auf deine Gefühle in deinem Körper.
Hat sich seit Beginn in deinem Körper etwas verändert?
Und wenn ja,
Was?
Wie fühlst du dich so ganz versunken im Augenblick?
Spüre dem hier und jetzt nach,
Wie unbeschwert und wertefrei es ist.
Erlaube dir,
Dir nun selbst ein Lächeln zu schenken und dir selbst dafür zu danken für diese Momente des Friedens,
In denen du dich wahrgenommen hast,
So wie du bist.
Lass,
Wenn du magst,
Dein Lächeln größer werden.
Schenke es dir und deiner Umgebung und atme tief ein.
Spüre wie neue Energie mit dem Atem durch dich hindurchströmt.
Lasse mit dem Ausatmen alles Verbrauchte und Überflüssige los.
Spüre die Kraft des Lebens in dir.
Nehme all diese wunderbaren Gefühle mit in deinen Alltag.
Vielen Dank,
Dass ich dich auf dieser Achtsamkeitsübung begleiten durfte.
Ich umarme dich ganz herzlich und bis bald.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.7 (21)
