
Kontrollieren, um nicht fühlen müssen
by Miriam Amavi
In dieser Folge spreche ich darüber, wie wir mit dem Versuch zu kontrollieren, schmerzvolle oder ungewünschte Gefühle verdrängen. Und ich erzähle auch, wie wir lernen können, unsere Gefühle zuzulassen und zu fühlen, um sie gehen lassen zu können. Was ich erwähnt habe: "The Wisdom of Anxiety" von Sheryl Paul. Die Gleichung: Gefühle fühlen = Akzeptanz von dem was ist = mit dem Fluss des Lebens fließen versus Gefühle fühlen vermeiden = das kontrollieren was ist = den Fluss des Lebens bekämpfen
Transkription
Hallo,
Ich freue mich,
Dass du bei dieser Podcast-Folge dabei bist,
Von meinem Podcast Peaceful Self-Project.
Ich bin Miriam und in dieser Folge möchte ich so ein bisschen darüber sprechen,
Wie wir damit,
Dass wir alles so kontrollieren wollen und immer gerne alles nach unserer eigenen Nase tanzen haben wollen.
Ist das deutsch?
Ich weiß es nicht.
Und wie wir damit eben unsere Gefühle verdrängen,
Die wir eigentlich haben und was dahinter steckt und so,
Weil ich habe das auch schon mal in einer anderen Folge erwähnt,
Ich lese gerade so ein Buch,
Das heißt The Wisdom of Anxiety und das ist so krass,
Weil dieses ganze Buch ist einfach nur so ein What,
What,
What und es ist irgendwie mega,
Mega interessant und ich würde es irgendwie jedem mal ans Herzen legen,
Das zu lesen,
Der gerne irgendwie,
Ja,
Es ist halt nicht so ein typisches self-help Book,
Wo dann irgendwie drei Schritte da sind,
Wie du irgendwie dies und jenes,
Wie du das los wirst und so weiter,
Sondern es ist halt wirklich ein Buch,
Was sich genau anschaut,
Was da eigentlich passiert und das auf eine sehr,
Sehr Herzensweise und es ist irgendwie gut für die Seele,
Also für mich das zu lesen.
Und jedenfalls habe ich einfach total oft dann so Impulse und bin so,
What,
Okay,
Das muss ich im Podcast erzählen,
Weil das mir irgendwie voll die Augen geöffnet hat oder einfach ich das voll schön und interessant finde und ich hatte,
Es war nur ein kurzer,
Ein kurzer Teil von einem Kapitel,
Aber das fand ich irgendwie extrem interessant und da ging es eben darum,
Zu kontrollieren und bzw.
Die Ergebnisse zu kontrollieren und dass Angst eigentlich nur so eine Art Platzhalter ist für Gefühle,
Die wir nicht fühlen wollen oder dass eben diese Kontrolle,
Diese Kontrollsucht einfach so ein,
Ja,
So ein Platzhalter dafür ist,
Was wir eigentlich nicht fühlen wollen und das ist mir irgendwie davor noch nie so richtig aufgefallen,
Dass es so einen Zusammenhang hat und ich werde das auf jeden Fall genauer erklären in dieser Folge.
Ich will aber noch mal ganz kurz sagen,
Dass ich jetzt nicht versuche,
Irgendwie jemandem auf die Füße zu treten,
Indem ich dieses Verhalten kontrollieren und so weiter erkläre,
Weil wir sind halt alle Menschen und es ist menschlich,
Dass wir unsere Gefühle verdrängen wollen,
Dass wir die nicht fühlen wollen,
Weil wir alle irgendwo diesen Teil in uns haben,
Was die einen Ego nennen,
Was eben gerne allen Schmerz verdrängen möchte,
Nicht fühlen möchte und am liebsten einfach nur alles nach der eigenen Nase haben möchte und es ist total menschlich und es ist alles gut.
Ich will niemanden verurteilen und ich mache das genauso und das ist alles,
Ja,
Wer das nicht macht,
Ist doch mega nice.
Das freut mich sehr.
Ja,
Also und mit dem Kontrollieren meine ich eben auch einfach dieses,
Das macht man auch,
Glaube ich,
Gar nicht so bewusst,
Sondern man versucht halt irgendwie immer,
Zum Beispiel,
Wenn man was plant oder keine Ahnung,
Dann will man immer,
Man hat dann so eine Vorstellung,
Wie das alles ablaufen soll und dann läuft es nicht so und man denkt sich irgendwas aus,
Wie es sein soll und dann ist es nicht so oder man will irgendwie,
Dass andere Personen sich anders einem gegenüber verhalten oder keine Ahnung,
Man,
Ja,
Einfach das,
Was halt eben im Leben passiert,
Es kommt immer irgendwie anders,
Als man denkt.
Erstens kommt immer anders und zweitens,
Als man denkt.
Ich finde dieses Sprichwort irgendwie witzig.
Aber so ist es ja eben im Leben und wir versuchen dann immer so alles irgendwie so zu machen,
Wie es ist und wenn es nicht so ist,
Dann sind wir enttäuscht und versuchen es noch weiter zu kontrollieren.
Genau,
Wenn man es jetzt eben mal aus so einer anderen Sichtweise ansieht und sagt,
Eben,
Wir fangen an zu kontrollieren,
Wenn wir ein Gefühl haben,
Was wir nicht so gerne fühlen wollen,
Dann finde ich,
Macht das alles irgendwie viel mehr Sinn.
Also,
Wenn man zum Beispiel in dem Buch,
Hat sie so eine kleine Story erzählt von ihren Söhnen,
Also die Autoren,
Von ihren Söhnen,
Die,
Also sie war mit ihren beiden Söhnen einkaufen und dann gab es irgendwie so ein,
War da so ein paar Gummistiefel und der eine so meinte so,
Ey,
Wollen wir nicht für meinen Bruder neue Gummistiefel kaufen?
Und der hatte sich dann ein paar ausgesucht und hat er dann bekommen und dann war der andere,
Der das vorgeschlagen hat,
So plötzlich ganz eifersüchtig und war so,
Wow,
Ich finde es nicht okay,
Dass er jetzt neue Gummistiefel hat,
Meine sind noch nicht angekommen und ich finde es nicht okay,
Wenn er die jetzt anzieht und war dann eben trotzig und hat die Situation eben schlecht gemacht und hat eben versucht,
Die Mutter dazu zu bewegen,
Eben auch ihm ein paar Gummistiefel zu kaufen oder eben dem anderen das zu verbieten,
Dass er die anzieht oder was auch immer und dann ist ihr eben,
Also der Mutter aufgefallen,
Dass der Junge eben versucht,
Zu kontrollieren und hat ihm dann halt gesagt,
Kann es sein,
Dass du einfach Angst hast,
Eifersucht zu fühlen?
Und hat ihm dann eben das erklärt,
Warum das so ist,
Dass wir eben einen Teil in uns haben,
Also das Ego,
Das einem sagt,
Dass dieses Gefühl zu fühlen eben zu schwierig ist,
Zu groß ist,
Zu schmerzhaft ist und es deswegen eben anfängt,
Die Umstände und Menschen zu kontrollieren,
Damit man es nicht fühlen muss,
Damit sich die Situation so verändert,
Dass dieses Gefühl quasi nicht mehr nötig ist oder dass man eine andere Art Beschäftigung hat und dass man sozusagen so fühlt,
Als hätte man was getan und dass man nicht einfach so das auf sich sitzen lässt und irgendwie das Gefühl einen so überkommen lässt.
Ich meine,
Es ist ja logisch,
Wenn was da ist,
Was man nicht haben will,
Dann versucht man ja alles,
Um das zu verändern,
Versucht man ja alles,
Um die Sache so zu machen,
Dass es sich besser anfühlt und genau das bringt einen dann immer total in dieses Schleudern und man fängt dann so an,
Irgendwie alles zu machen,
Außer diese Sache zu fühlen,
Die eben gerade passiert und sich das zu erlauben.
Und wie gesagt,
Das meine ich auch alles ohne Urteil,
Weil das halt total menschlich ist und dieser Prozess eben alles zu kontrollieren und keine Ahnung,
Wenn man zum Beispiel auch Angst hat und man muss irgendwo hingehen und man versucht sich dann vorher irgendwie so,
Das darf nicht passieren,
Das darf nicht passieren und man versucht dann irgendwie alles zu kontrollieren,
Man versucht sich genau den Weg rauszusuchen,
Man versucht sich irgendwie alles,
Alle Eventualitäten so abzuchecken und zu gucken,
Dass nichts schiefläuft und alles so genau so und dann wird man eben in einfach eng und man alles wird irgendwie,
Man hat irgendwie keinen Raum mehr für Fehler und in dem man irgendwie was fühlen darf und in dem irgendwas passieren darf,
Weil sonst ist es einfach zu viel für einen und genau das ist eben das,
Was das Ego so versucht zu machen,
Weil es eben denkt,
Dass es nicht mit diesen Emotionen klarkommt,
Weil wir alle in dieser,
Also hier,
Wo wir eben leben,
Uns von Anfang an eben so suggeriert wird,
Dass man die Gefühle,
Die man hat,
Eben wegwischt und an was darüber packt und alle eben sagen,
Mach einfach weiter,
Setz dich auf deinen Hosenboden und weitergeht so und mach eben,
Dass es besser ist und mach,
Mach,
Mach und tu,
Tu,
Tu und das ist auch ein wichtiger Part,
Denke ich,
Aber bevor wir das tun können,
Glaube ich,
Ist es wichtig,
Dass wir diese Gefühle,
Die wir haben,
Anerkennen und fühlen,
Weil dann eben der Raum dafür entsteht,
Dass was Neues entstehen kann und dass man überhaupt handeln kann,
Weil davor würde man ja immer nur aus einer Motivation handeln,
Die eben gerade eigentlich nicht dem authentischsten Selbst entspricht,
Weil sie ja einfach nur aus Kontrolle heraus oder aus der Verzweiflung heraus entsteht und nicht aus einer Handlung von Liebe,
Aus einer Handlung von dem,
Was man eigentlich wirklich will,
Sondern ist eine Ego-Handlung.
Und wie gesagt,
Dieses ganze Kontrollieren braucht eben so viel Energie und so viel,
Ich weiß nicht,
Man kennt das vielleicht,
Irgendwann ist man so richtig,
Richtig fertig,
Weil man irgendwie den ganzen Tag versucht hat,
Dass irgendwie alles so läuft,
Wie man es haben will,
Anstatt halt einfach das Gefühl zu fühlen,
Durchfließen zu lassen und es anzuerkennen,
Weil das Gefühl dann eben auch anerkannt ist.
Und das hatte ich auch schon mal in einer anderen Folge gesagt,
Dass Gefühle einfach nur da sind,
Um gesehen zu werden,
Um anerkannt zu werden,
Um in den Arm genommen zu werden und dann gehen sie auch wieder,
Weil sie dann ihren Zweck erfüllt haben,
Weil sie dir was aufzeigen wollen.
Und genau das passiert dann eben,
Wenn wir dieses Gefühl annehmen und ich glaube,
Viele Leute sagen dann so,
Okay,
Aber wenn ich dann meine ganzen Gefühle annehme,
Dann bin ich ja nur noch depressiv und mache ja gar nichts mehr und hier und da.
Aber genau das ist es ja,
Dass die Gefühle dann durchfließen und dann weggehen und nicht mehr diese Macht über uns haben,
Als wenn wir die ganze Zeit sie immer so,
So dass die Gefühle,
Ja ich versuche gerade irgendwie so ein Bild zu finden,
Dass wir alle unsere Gefühle immer so in den Keller sperren und irgendwann werden das so viele Gefühle und so viel Wut und so viel Angst und so viel Eifersucht und so viele Gefühle,
Die man irgendwie nicht haben will oder die von der Gesellschaft auch nicht anerkannt sind.
Und dann irgendwann bricht diese Tür zum Keller auf und dann hast du den Salat.
Und dann,
Ja,
Ich finde,
Man lebt dann irgendwie immer mit diesem komischen Gefühl,
Dass da irgendwas noch ist oder dass irgendwas ist doof oder irgendwas ist traurig oder so,
Aber man versucht dann die ganze Zeit,
So glücklich zu sein und irgendwie funktioniert das immer nicht so richtig.
Und ich glaube,
Das ist halt dieses,
Wenn wir diese Gefühle einfach immer wegsperren und immer sagen,
Ach du,
Warum habe ich jetzt dieses Gefühl,
Was will das?
Also dem kein Recht zu geben.
Und dann irgendwann wird es halt in uns eben ungemütlich und dieses Gefühl von irgendwie ist alles hart und eng und ich finde es irgendwie gar nicht gemütlich gerade.
Und man kommt nicht so richtig zur Ruhe und man hat die ganze Zeit das Gefühl,
Dass irgendwer im Garten und einen beobachtet oder einem was Böses will oder so.
Und das Witzige ist,
Was heißt das Witzige?
Ich habe hier gerade in dem Buch hat sie dann so eine Gleichung aufgestellt.
Ich weiß nicht,
Ob man es Gleichung nennen kann,
Aber sowas in der Art aufgestellt.
Und das sagt,
Fühle deine Gefühle,
Ist gleich Akzeptanz von dem,
Was ist,
Ist gleich mit dem Fluss des Lebens fließen.
Und dann hat sie dann noch geschrieben,
Oder was wir halt sonst machen ist,
Die Gefühle vermeiden,
Ist gleich zu kontrollieren,
Was gerade ist,
Ist gleich mit dem Fluss des Lebens zu kämpfen und sich stuck fühlen,
Wie sagt man,
Sich festzustecken,
Quasi das Gefühl davon zu haben.
Und ich finde,
Das sagt es irgendwie ganz schön aus.
Ich schreibe das auch nochmal in die Shownotes,
Weil es irgendwie ganz gut beschreibt,
Was dann passiert,
Wenn wir unsere Gefühle eben nicht fühlen.
Ja,
Und wenn wir eben diese,
Also das habe ich ja gerade schon erzählt oder erklärt,
Wenn wir diese ganzen Gefühle dann eben nicht fühlen,
Dann setzen sie sich halt in uns fest und werden eben eingesperrt in der Weise und werden immer größer,
Weil sie ja eben gesehen wollen werden.
Und irgendwann verwandelt sich das in Angst und man würde ja nicht kontrollieren,
Wenn man nicht irgendwo vor Angst hat.
Und ja,
Und was ich auch noch erzählen wollte.
Ich gucke im Winter irgendwie,
Also ich weiß nicht,
Ob das,
Ich weiß nicht wieso,
Aber irgendwie im Winter gucke ich öfters so Gossip Girl,
So eine kleine Guilty Pleasure of mine,
Weil ich das irgendwie früher immer geguckt habe und dann manchmal irgendwie,
Keine Ahnung,
Gucke ich das,
Weil ich es halt kenne.
Und dann,
Also ich finde es halt irgendwie mega spannend,
Immer zu sehen,
Wie die Charaktere alle so viel kontrollieren und immer,
Wenn jemand anderes was gemacht hat,
Sie darauf reagieren und eigentlich nie eigene Entscheidungen treffen von ihrem eigenen Herzen aus und sich nie selber vertrauen,
Sondern immer,
Wenn jemand anderes was gesagt hat,
Sie darauf reagieren und danach handeln und alles kontrollieren wollen,
Weil sie ja quasi eine Vorstellung haben,
Wie es sein soll.
Ich meine,
Keine Ahnung,
Die wollen dann irgendwie mit irgendeinem Charakter,
Will mit einem anderen zusammen sein oder was auch immer oder will denjenigen sabotieren,
Weil der irgendwas Schlechtes gemacht hat oder so.
Und dann machen,
Setzen sie wirklich alle Mittel ein,
Um das irgendwie zu kontrollieren und irgendwie herbeizuzwingen.
Und manchmal klappt es,
Manchmal nicht.
Aber ich frage mich dann auch immer so,
Wie ehrlich das Ganze dann ist,
Wenn zum Beispiel so eine neue Beziehung entsteht und das eigentlich alles nur aus so einer Art Kontrolle entstanden ist.
Und dann frage ich mich immer so,
Ob das einfach nur so eine Egosache ist,
Dass sie jetzt die Person erobert haben oder ob das halt wirklich,
Also klar,
Es ist eine Geschichte,
Logisch,
Aber ich finde es irgendwie richtig spannend,
Dass alles,
Also ich meine,
Wer Gossip Girl kennt,
Da gibt es ja,
Also nur Drama und jeder macht irgendwie sein Ego-Ding und das hat mich irgendwie so ein bisschen daran erinnert,
Dass die einfach alles so sehr versuchen zu kontrollieren,
Nur um sich nicht irgendwie minderwertig zu fühlen oder um irgendwie Eifersucht zu fühlen oder um einfach mal zu trauern,
Um eine Beziehung,
Die in die Brüche gegangen ist oder weil sie jemand verletzt hat oder so.
Wenn jemand die Person bei Gossip Girl verletzt,
Dann fährt sie sofort die Krallen aus und versucht,
Sich zu rächen und versucht die andere Person irgendwie,
Sie sagen dann immer so,
Take down und so,
I'm gonna take you down und sowas.
Und ich weiß nicht,
Ich finde das hat irgendwie,
Das zeigt irgendwie so gut,
Wie sehr diese Charaktere das alles so kontrollieren wollen.
Und ich meine,
Gossip Girl ist ja schon sehr krass.
Ich glaube so im echten Leben ist es,
Also bei manchen vielleicht schon so krass,
Aber ich glaube eher nicht,
Dass es so die Norm ist.
Aber Huno ist keine Ahnung,
Ich lebe auch in meiner eigenen Welt so.
Aber einfach zu sehen,
Wie sehr diese Charaktere ihre eigenen Gefühle nicht fühlen wollen und wie sehr sie dann Geld und irgendwelche Machtspiele und sonst was dagegen tun,
Nur um nicht irgendwie in der Weise ein,
Ich sag mal,
Schmerzvolles Gefühl zu fühlen.
Und die Serie zeigt mir dann immer wieder,
Wie viel einfacher das Leben ist,
Wenn man einfach die Gefühle fühlt und sie dann eben wieder gehen lässt und sich nicht in diese ganzen Kontrolle verliert.
Und ja,
Und ich habe das auch in letzter Zeit irgendwie immer mehr so selber gemacht,
Dass ich einfach immer wieder so in dieses Vertrauen gegangen bin.
Und immer,
Wenn irgendwas passiert ist,
Was mir nicht in den Kram gepasst hat oder ich mich irgendwie gefühlt habe,
Als würde ich irgendwie nicht weiterkommen oder was auch immer,
Habe ich mir einfach immer gesagt,
Das passiert gerade,
Weil es genau so passieren soll und ich vertraue dem und ich fühle,
Fühle mal,
Was einfach dahinter ist.
Ich fühle die,
Es gibt so viele kleine Momente,
In denen man irgendwie zum Beispiel irgendein,
Sich nach irgendwas sehnt oder was auch immer und oder man gerade total traurig ist oder irgendwie Trauer fühlt oder Wut oder so.
So kleine Momente einfach und die schiebt man dann oft so unter den Teppich oder wirft sie in den Keller,
Aber man,
Also in dem Moment,
Die dann einfach kurz zu fühlen und zu sagen so,
Boah,
Es tut gerade voll weh und ich habe letztens auch meditiert und habe dann irgendwie voll angefangen zu weinen,
Weil ich weiß auch nicht genau wieso.
Ich glaube,
Ich war irgendwie einfach gerade richtig traurig oder so,
Aber es war auch,
Es war nicht so ein,
Es hat,
Ich habe dann geweint und danach war es auch wieder alles gut und dieses Gefühl war eben nicht mehr da und es hat mich nicht,
Es hat,
Ich habe das nicht so mit in den Tag genommen und dann war alles so und dann war ich die ganze Zeit traurig und keine Ahnung,
Sondern es ist einfach dann wieder gegangen und das kann man sich erlauben,
Es ist nichts dabei,
Nur weil es irgendwie von so vielen,
Also weil so viele Menschen sich das nicht zu erlauben,
Nicht erlauben irgendwas zu fühlen oder eben schmerzvolle Dinge zu fühlen und gleich denken,
Sie müssten sofort weitermachen und dürften das nicht irgendwie einem zu nahe kommen,
Weil sonst gerät man ja aus der Bahn und ist dann zu emotional und keine Ahnung.
So,
Das ist alles,
Man darf sich das erlauben,
Man darf dem eigenen Herzen ein bisschen näher kommen und man darf sagen,
Ich weiß,
Es ist manchmal hart,
Es ist manchmal extrem schwer,
Mensch zu sein,
Es ist manchmal extrem schmerzvoll,
Mensch zu sein,
Aber genau das gehört eben zu unserem Menschsein dazu und wenn wir uns eben eingestehen,
Dass wir diese Gefühle haben,
Dass wir auch,
Wenn wir noch nicht erleuchtet sind,
Ein Ego haben,
Was irgendwie eigentlich auch nur so ein kleines Kind ist,
Was irgendwie sagt,
Ey,
Ich will,
Dass das genau so ist und das Ego,
Was halt alle die Verletzungen auf alles projiziert eben,
Dass das alles sein darf und das wirklich eigentlich egal ist,
Was passiert,
Aber dass es halt wichtig ist,
Zu schauen,
Wie wir damit umgehen und ob wir liebevoll mit uns bleiben,
Egal ob wir wütend sind,
Ob wir traurig sind und wenn wir eben nicht liebevoll mit uns sind,
Das dann irgendwann zu merken und uns zu vergeben dafür,
Dass wir das gefühlt haben,
Dass wir wütend waren,
Dass wir uns nicht so behandelt haben,
Wie jetzt vielleicht irgendwie in einem Buch stand,
Wie wir es machen sollen oder wie irgendwie,
Ja,
So wie es halt gesünder gewesen wäre oder was auch immer,
Aber dass wir uns das halt so ein bisschen erlauben und dann nicht mehr,
Dann ist es einfach,
Klar,
Ist es dann vielleicht eine Achterbahn,
Das Leben und es ist alles vielleicht nicht ganz so linear,
Aber was im Herzen ist linear,
Aber es geht halt schneller vorbei und man kommt nicht in dieses,
Ich muss es genau so machen und alles und bla bla bla und ich selber bin da auch einfach noch voll dabei,
Eine große Herausforderung ist auch einfach dieses,
Was will ich mit meinem Leben machen,
Das ist ja gerade so die Zeit und da auch einfach zu vertrauen,
Dass es kommt,
Was kommt und dass es richtig ist,
Was kommt und das,
Was ich jetzt gerade mache,
Richtig ist und dass es richtig ist,
Wenn ich das aufhöre,
Wenn ich was anderes mache,
Also einfach sich selber das anzuerkennen und die eigenen Gefühle anzuerkennen,
Die gerade dann hochkommen und auch,
Dass wenn man ein anderes Leben betrauert,
Was man vielleicht gerade nicht lebt oder wenn man irgendeine Sehnsucht betrauert,
Die man gerade eben nicht erfüllt hat oder erfüllt bekommt oder was auch immer,
Dass man das alles,
Alles eben an sich nimmt und einmal umarmt und sagt,
Ich weiß,
Aber es ist alles gut.
Nur weil man ein Gefühl hat,
Heißt es nicht,
Dass man gleich danach handeln muss und dass gleich alles andere eine Lüge ist und ich glaube,
Wir dürfen ein bisschen mehr die Paradoxe in unserem Herzen so annehmen und ein bisschen,
Ich weiß nicht,
Anerkennen,
Dass wir unsere Gefühle und all dieses Chaos in unserem Herz und dass wir es alles nicht so kategorisieren können,
Sondern dass es Wahrheiten sind,
Die sich gegenseitig,
Die eigentlich nicht koexistieren können,
Aber sie das tun und dass wir mit unserem Leben glücklich sein können und trotzdem uns was wünschen können oder trotzdem traurig sein können,
Weil wir irgendwas verloren haben in der Vergangenheit oder einfach,
Dass wir nicht alle Gefühle so krass,
Wie sagt man,
Wortwörtlich nehmen müssen,
Also dass nur weil wir gerade dies und jenes fühlen,
Dass alle Entscheidungen in der Vergangenheit falsch waren oder so.
Ich hoffe,
Dass das irgendwie Sinn macht.
Ich hoffe,
Dass es nicht zu durcheinander jetzt gerade war,
Aber ja,
Einfach,
Genau,
Ich wollte noch einen kleinen Tipp sagen,
Wie man mit diesem ganzen Gedöns umgehen kann und zwar,
Wenn man eben merkt,
Dass dieses ganze,
Dass diese ganze innere Hasse eben hochkommt und man Angst kriegt und man versucht zu kontrollieren und man merkt so,
Gott,
Wie soll ich das hinkriegen,
Bla bla bla und einfach alles einem zu viel wird,
Kann man sich dann fragen,
Was fühle ich gerade oder was schiebe ich gerade weg,
Was will ich gerade nicht fühlen und dann eben einen kurzen Moment Pause zu machen und nach innen zu kehren und sich zu fragen,
Was ist da gerade und ich persönlich finde es manchmal echt schwierig,
Das zu erkennen,
Weil diese Gefühle manchmal echt tief sitzen und so viel oben drüber gepackt ist,
Dass ich das manchmal gar nicht so richtig fühlen kann,
Aber sich auch das dann anzuerkennen und meistens ist es dann irgendwas wie Angst vor dem Unbekannten oder Angst,
Nicht genug zu sein oder irgendeine Trauer von früher oder ich weiß nicht,
Also es kann wirklich alles sein,
Ist ja für jeden in dem Moment anders und dieses Gefühl dann eben zu fühlen und kurz die Augen zuzumachen und sich in dieses Gefühl rein zu begeben und es da sein zu lassen,
Ohne dass es einen komplett einnehmen muss.
Das ist auch irgendwie was,
Was ich in letzter Zeit immer mehr so,
Ich sag mal verstanden habe oder irgendwie mehr greifen kann,
Ist,
Dass Gefühle eben auch da sein können,
Ohne dass ich mein ganzes Leben danach ausrichten muss oder ohne,
Dass sie eben genau das bedeuten,
Was ich denke,
Was sie bedeuten.
Also das ist keine Ahnung,
Was ich eben gerade gesagt hatte,
Dass irgendwie,
Nur weil ich dieses eine Gefühl habe,
Das nicht gleich bedeutet,
Dass mein ganzes Leben bis jetzt irgendwie falsch gelaufen ist oder ja.
Mal gucken,
Ob ich in der Zukunft irgendwann eine bessere Formulierung finde,
Aber ich versuche dann auch immer so zu vertrauen,
Dass auch gerade wenn ich in meiner Ego-Story drin bin und irgendwie überhaupt nicht so,
Dann vertraue ich auch,
Dass ich irgendwann an diesen Punkt kommen werde,
Wo ich dieses Gefühl fühlen kann.
Und wenn es nicht jetzt ist,
Dann ist es morgen oder in zwei Jahren,
Who knows.
Ich glaube,
Das war alles von mir für heute.
Ich hoffe,
Das konnte so ein bisschen,
Ein ganz kleines Püppchen dein Herz berühren,
Who knows.
Und ja,
Gib mir gerne Feedback bei Insidetimer oder auf Instagram,
Da heiße ich admirianbrennig und ja,
Ich würde mich freuen,
Wenn du die Folge mit jemandem teilst,
Der sie vielleicht gebrauchen könnte oder der sich dafür interessiert.
Und ich hoffe,
Wir hören uns beim nächsten Mal wieder und ich wünsche dir einen ganz wundervollen,
Gefühlvollen Tag und bis dann.
Tschüss!
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