
Umgang mit Herausforderungen (Intro)
Die Verringerung der Kampf-, Flucht- und sogenannten Frostreaktion deines Gehirns ist der Schlüssel zur Regulierung herausfordernder Emotionen in Situationen mit hohem Stress. In dieser Meditation beschäftigst du dich mit drei Schritten, die dir dabei helfen, dorthin zu gelangen: Pause, Reflexion und Reaktion. Erstellt von Kimiko Bokura in Englisch, angepasst von Anika Henkelmann.
Transkription
In herausfordernden Zeiten können unsere Emotionen intensiver werden.
Wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind,
Die ebenfalls unter Druck stehen,
Können Situationen schnell eskalieren und konstruktives,
Produktives Arbeiten oder persönliche Beziehungen werden eventuell mit der Zeit darunter leiden.
Wir bemerken beispielsweise,
Dass ein Kollege unsere Anweisungen,
Die wir für klar hielten,
Nicht befolgt hat und er dadurch unser Team oder unsere Arbeit gefährdet.
Dies ist bereits die dritte Person,
Die an diesem Tag nicht getan hat,
Was wir wollten.
Und wir spüren,
Wie Frustration,
Ärger und Wut in uns aufsteigen und wir sagen dem Kollegen unsere Meinung.
Oder nach einem wirklich langen,
Anstrengenden Tag mit anspruchsvoller Arbeit telefonieren wir mit unserem Partner und dieser beschwert sich,
Dass wir unsere Verabredung vergessen haben.
Unsere Emotionen zu regulieren ist eine sehr wichtige Fähigkeit und besonders in herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung.
Einen klaren Kopf zu bewahren,
Während andere dies eventuell nicht tun,
Kann einen sehr großen Unterschied ausmachen,
Sowohl um anderen Menschen helfen zu können und auch um Selbstunterstützung von anderen zu erhalten.
Der Umgang mit unseren Emotionen besteht aus einer Reihe von Schlüsselelementen.
Der erste Schritt besteht darin,
Zu erkennen,
Dass sich eine Emotion in uns zeigt.
Vielen Menschen hilft die Beobachtung ihres Körpers,
Ein Frühwarnzeichen für eine aufkommende Emotion zu erkennen.
Dies kann zum Beispiel ein Druckgefühl im Kiefer und in den Händen vor Wut sein.
Oder das Herabhängen und die Schwere in den Schultern vor Traurigkeit und Verzweiflung.
Sobald wir ein solches Anzeichen bemerken,
Ist jetzt der wichtigste Schritt,
Bewusst innezuhalten.
Wenn du fühlst,
Dass eine negative Emotion dich überwältigt,
Mache eine Pause oder stoppe deine Handlung komplett.
Dies ist der wichtigste Punkt,
An den du dich in so einer Situation erinnern darfst.
Was auch immer du gerade tust,
Mache eine Pause.
Im nächsten Schritt versuche zu erkennen,
Welche Emotionen du gerade in dir trägst.
Spüre,
Was gerade in dir vorgeht.
Vielleicht kannst du auch Gedanken wahrnehmen,
Eine Geschichte,
Die Bewertung einer Person oder Situation oder ähnliches.
Im letzten Schritt frage dich,
Was dir nun in dieser Situation wirklich helfen wird,
Anstatt wie gewohnt zu reagieren.
In diesem Tool werde ich dich durch die eben genannten drei Schritte führen,
Die dich dabei unterstützen werden,
Besser mit emotional herausfordernden Situationen umzugehen.
Untersuchungen haben gezeigt,
Dass Journaling oder Schreiben besonders effektiv bei der Arbeit mit starken Emotionen sein kann.
Schreibe dir in der 10-minütigen Meditation gerne all deine Erfahrungen und Empfindungen auf,
Während du durch die verschiedenen Schritte geführt wirst.
Zunächst kannst du das Tool mit einer Situation üben,
Die bereits vor kurzem geschehen ist.
Sobald du dich mit der Herangehensweise vertraut gemacht hast,
Wirst du sie auch in Echtzeit anwenden können,
Wenn du dich in einer neuen,
Emotionalen Situation befindest.
Je besser du mit deinen aufkommenden Emotionen umgehen kannst,
Desto produktiver wird die Arbeit mit anderen Menschen sein,
Sowohl in sehr stressigen Situationen,
Als auch in Beziehungen jeglicher Art,
Die sich dadurch vertiefen und zu mehr gegenseitiger Unterstützung führen.
Nun lass uns die Praxis zum Umgang mit Herausforderungen ausprobieren.
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