
Negative Gefühle anerkennen, damit sie gehen können
by Miriam Amavi
Ich spreche über die Tage, an denen es manchmal nicht so leicht ist, positiv zu sein. Damit diese Gefühle gehen dürfen, müssen wir sie erst anerkennen. Ansonsten unterdrücken wir sie, wenn wir falsche Positivität darüber legen. Wer auch immer du bist, oder wie du dich fühlst — sei es ganz. Ich spreche in dieser Folge auch darüber, wie man die negativen Gefühle anerkennen und fühlen kann, um sie dann loszulassen. Denn das ist nicht immer ganz einfach. Das Gedicht, das ich erwähnte: „An mein Kind“ von Mascha Kalik.
Transkription
Hallo!
Ich bin Miriam und ich freue mich,
Dass du auf meinem Podcast Peaceful Self Project dabei bist.
Ich habe eine kleine Folge in meinem Kopf,
Die ich gerne in dieses Mikrofon sprechen würde.
Und zwar geht es so ein bisschen um die Tage,
Wo es manchmal nicht ganz so leicht ist oder wo man manchmal in einer unangenehmen oder nervigen Emotion steckt,
Die man irgendwie nicht loslassen kann und dann ganz böse darauf wird.
Zumindest kenne ich das.
Wo man sich manchmal einfach richtig doof fühlt und sich fragt,
Ich müsste doch eigentlich schon weiter sein oder warum fühle ich jetzt wieder diese Gefühle,
Die ich entweder richtig nervig finde oder schon eigentlich es besser wissen müsste oder warum kommt das Alte jetzt wieder und so.
Und mir ist dann irgendwas aufgefallen,
Weil ich hatte ein paar solche Tage,
Wo ich einfach so gedacht habe,
Wow,
Irgendwie habe ich das Gefühl,
Alles,
Was ich mache,
Ist nicht genug und irgendwie alles,
Was ich mache,
Bringt mir nicht die Heilung,
Die ich gerne mir wünsche.
Und war dann auch sehr so hart mit mir und mit der Situation und konnte das irgendwie alles nicht wirklich zulassen.
Und dann ist mir aufgefallen,
Dass so oft diese ganzen Bücher,
Die man liest oder die ich lese,
Von irgendwelchen spirituellen Lehrern oder auch von Methoden,
Hier mach das und dann geht es dir besser.
Oder du musst einfach dieses Ganze,
Was heutzutage überall ist,
Überall ist so Positivität und man muss positiv denken,
Man muss Positivität und positive Energie in die Welt bringen.
Und irgendwie alles,
Was negativ ist,
Das darf irgendwie nicht sein.
Oder auch man darf sich in der Gesellschaft oder in der Öffentlichkeit nicht so traurig zeigen oder so traurig sein oder irgendwie genervt sein oder all diese Emotionen,
Die eher negativen,
Wenn man es so nennen will,
Dass diese Emotionen immer eher unwillkommener sind,
Weil die ja nerven und weil die ja viel zu anstrengend sind,
Sich damit auseinanderzusetzen.
Und dann gibt es ja eben diese ganzen Methoden,
Wie man sich besser fühlen kann und wie man das irgendwie machen kann,
Wie man andere Anschauungen auf die Dinge haben kann und so weiter.
Und dann ist mir irgendwann aufgefallen,
Dass all das immer voraussetzt,
Dass man erst mal die Gefühle,
Die man hat,
Erst mal anerkennt.
Und irgendwie habe ich immer so voll diese Anforderungen an mich,
Wenn es mir irgendwie doof geht oder wenn ich genervt bin,
Wenn ich traurig bin,
Wenn ich Angst habe,
Wenn ich irgendwas fühle,
Was ich nicht fühlen will oder was ich gerade nicht fühlen will,
Dass ich dann gleich diesen Anspruch an mich stelle,
Ich muss jetzt gleich bis ins Ecstasy-Level hoch und irgendwie total fröhlich sein und euphorisch und das Leben plötzlich lieben und alles so,
Wie ich es eigentlich vielleicht kenne,
Wenn ich meditiere oder so.
Und dann setze ich mich hin,
Versuche all diese Sachen zu machen und es bringt nichts und ich fühle mich einfach nur scheiße und irgendwie noch schlimmer danach,
Weil es irgendwie immer nichts bringt.
Und dann kommt immer mehr Urteil,
Immer mehr so obendrauf.
Und das Krasse ist irgendwie,
Dass all diese Heilungsmethoden und all das,
Was einem so gelehrt wird von irgendwelchen spirituellen Lehrern oder was auch immer,
Die das wahrscheinlich auch sagen,
Also ich will überhaupt nicht niemandem sagen,
Dass sie einen darauf nicht hinweisen,
Aber dass es so oft so ist,
Dass man mit all diesen Dingen sich auch seine Gefühle unterdrücken kann.
Weil es ja eigentlich nichts anderes ist als versuchen,
Auf eine bestimmte Weise zu sein,
Die man gerade nicht ist in dem Moment.
Wenn man traurig ist,
Wenn man so.
Und das ist halt so ein kleiner,
Feiner Unterschied.
Also ich glaube,
Diese ganzen Methoden und Sachen und Gedanken und Gebet oder was auch immer,
Können einem so sehr helfen,
Seinen Zustand zu verändern oder sein Mindset und ob man fröhlich ist oder nicht.
Aber sobald man diese Dinge nutzt,
Ohne vorher seine Gefühle anzuerkennen und ohne vorher anzuschauen,
Wie fühle ich mich eigentlich gerade wirklich,
Warum fühle ich mich so,
Was geht da gerade ab,
Dass das der Grundstein ist,
Den man erstmal bauen muss,
Um überhaupt über diese Gefühle hinaus zu wachsen und auf positivere Ebenen zu gelangen.
Weil alles andere dann nur in den Selbsthass geht.
Also habe ich zumindest gemerkt,
Wenn ich versuche und ich fühle mich total scheiße und zum Beispiel habe einfach so einen Tag,
Wo es mir gar nicht gut geht und wenn ich mir dann die ganze Zeit noch sage,
Ich müsste jetzt eigentlich happy sein,
Vor allem wenn ich diese ganzen Tools an der Hand habe,
Die ich machen kann,
Die mich eigentlich happy machen,
Aber es nicht funktioniert,
Natürlich ist man dann enttäuscht und fühlt sich dann doof.
Und dann von allen Seiten von außen kommt dann irgendwie,
Ja und sag mal jetzt,
Mach doch einfach mal weiter und hier und da.
Und ich finde das Heilsamste ist immer,
Wenn jemand einem sagt,
Dass doch alles in Ordnung ist und dass man trotzdem richtig ist,
Wo man ist.
Und jemand,
Der einen nicht verurteilt und nicht sagt,
Was man alles noch zu tun hätte und was ja einem helfen würde und was man jetzt noch machen,
Machen,
Machen,
Machen soll.
Und sich das dann eben in dem Moment selber zu geben und ich weiß,
Es ist nicht leicht und ich glaube,
Um sich das erst mal geben zu können,
Diese Liebe oder dieses Verständnis,
Muss man erst mal anerkennen,
Was gerade abgeht.
Muss man erst mal anerkennen,
Okay,
Ich bin gerade traurig oder ich habe gerade Angst oder heute ist einfach nicht mein Tag,
Heute geht gar nichts.
Und diese Gefühle einfach wirklich zu fühlen und da sein zu lassen,
Wirklich diese Gefühle ihr Recht geben,
Da sein zu dürfen.
Nur weil es negative,
Wie gesagt,
Negativ ist das,
Was wir Menschen als negativ einstufen und weil es sich blöd anfühlt,
Ist es für uns Menschen halt negativ.
Aber Gefühle sind Gefühle,
Ob sie jetzt gut oder schlecht sind,
Sind es immer noch Gefühle und jedes Gefühl hat eine Daseinsberechtigung und sobald wir dem Gefühl diese Daseinsberechtigung entziehen,
Wird dieses Gefühl größer,
Weil es einfach nur gesehen werden will und gehört werden will und es wird immer größer,
Wir versuchen es dann unter den Teppich zu schieben und so weiter und dann entstehen eben diese ganzen Sachen wie Angst oder man hat plötzlich einen Wutausbruch oder man fragt sich,
Warum fühle ich mich eigentlich die ganze Zeit so scheiße,
Warum bin ich überhaupt so schlecht gelaunt und man hat dann irgendwie plötzlich keinen Überblick mehr und man versteht irgendwie nicht,
Warum man so handelt,
Wie man handelt oder es entstehen vielleicht noch viel tiefere Dinge,
Wenn es über einen längeren Zeitraum passiert,
Dass man dann wirklich vielleicht dadurch eher in noch ernstere Dinge reinrutscht,
Ernstere Zustände und ich denke,
Ich habe zumindest immer diesen Wunsch,
Ich will einfach so positiv leben und ich will irgendwie Positivität in die Welt bringen und ich will irgendwie den Menschen zeigen,
Wie sehr das hilft,
Wenn man einfach die Dinge aus einem anderen Licht sieht und so weiter,
Aber all das funktioniert nicht und ist nicht ehrlich,
Also man sagt ja immer fake it till you make it und da ist ja auch irgendwie was dran,
Aber ich glaube,
Um irgendwie wirklich aus diesen negativen Gefühlen hochzuklettern,
Muss man glaube ich erstmal überhaupt anerkennen,
Dass man sich gerade so fühlt und man muss dieses Recht sich geben.
Es bedeutet nicht,
Dass man für immer so auf diesem Gefühl bleibt,
Es bedeutet das gar nicht,
Aber ja und dass man sich dann sucht,
Nicht,
Also es gibt so eine Emotionsleiter irgendwie die Emotionen so von,
Habe ich irgendwann glaube ich schon mal darüber geredet,
Ich habe sie jetzt gerade nicht vor Augen und ich kann sie auch nicht auswendig,
Aber es geht so ein bisschen von Trauer und Depression und so weiter geht es ein bisschen höher zu Wut und so und Wut hat schon mehr Energie und dann geht es irgendwann zu so Gleichgültigkeit und so und dann geht es irgendwann so zu,
Ja,
Positivität,
So ein bisschen Optimismus und so und dann geht es irgendwann so in Glück und dann irgendwann Euphorie und irgendwann bist du so,
Genau und dass man nicht gleich,
Wenn man jetzt in der Depression ist,
Versucht ins Ecstasy zu kommen,
Sondern erstmal versucht vielleicht ein bisschen einen Gedanken zu finden,
Der einem ein bisschen Erleichterung gibt.
Das sagen auch immer die Abraham Hicks,
Dass man sich erstmal ein Gefühl sucht,
Was sich etwas leichter anfühlt und es sind meistens nicht diese,
Ich bin so scheiße,
Warum kriege ich das nicht hin und wieso fühle ich mich jetzt wieder so und so weiter und es ist einfach menschlich,
Dass wir uns von Zeit zu Zeit einfach scheiße fühlen,
Punkt,
Auch wenn das Leben so toll ist wie sonst was,
Wenn man gesund ist wie sonst was,
Wenn alles so super ist.
Es wird immer Tage geben,
Denke ich zumindest,
Wo man sich halt irgendwie nicht so nice fühlt und man sich fragt,
Warum,
Ich bin doch eigentlich schon weiter und ja.
Ich habe noch so ein kleines,
Es gibt so ein Gedicht von Masha Kaleko oder so,
Das heißt An mein Kind und da hat sie eben ein Gedicht an ihr Kind geschrieben und da gibt es so zwei Zeilen,
Die finde ich ganz gut dazu passen und es geht so,
Nur eines,
Nimm von dem,
Was ich erfahre,
Wer du auch seist,
Nur eines,
Sei es ganz.
Und ich finde dieses sei es ganz,
Das finde ich irgendwie,
Beschreibt so schön,
So wer auch immer du in dem Moment bist,
Wie auch immer du dich fühlst in dem Moment,
Sei es ganz und versuch nicht irgendwie Schichten von Happiness oder was auch immer so drüber zu legen oder es nicht anzunehmen,
Wie du dich gerade fühlst.
Ich weiß,
Es ist nicht leicht,
Es ist alles nicht ganz so leicht,
Aber desto mehr man sich das anschaut,
Desto leichter wird es und desto schneller bemerkt man es auch,
Dass man gerade dieses Gefühl nicht anerkennt und dass man gerne anders fühlen will und ja.
Und ich finde es immer dann irgendwie gibt es mir so ein bisschen Ruhe einfach zu denken,
Vor allem wenn ich so Sachen habe,
Ich weiß nicht,
Wie die ganze Sache ausgeht oder ich weiß nicht,
Was in der Zukunft kommt oder irgendwie solche Gedanken,
Dass man sich so unsicher ist,
So was,
Wie das alles mal wird,
Dass ich mir dann so denke,
So wie es,
Also erst mal im Moment zu bleiben und zu sagen,
Ich schaue jetzt erst mal jetzt gerade heute die Sache an und entscheide jetzt nichts über irgendwie,
Was die Zukunft betrifft und schaue einfach,
Was sich entfaltet.
Ich finde,
Das beschreibt immer so schön,
Dass die Dinge sich immer entwickeln und entfalten und nicht immer so das Gleiche sind.
Und ich finde,
Das beinhaltet auch so ein bisschen,
Dass Dinge passieren können,
Die sich daraus entfalten,
Die man vorher noch gar nicht gesehen hat oder die man nicht erwarten konnte.
Also quasi ein bisschen dieses vorurteilige,
Vorschnelle Urteilen darüber,
Wie die ganze Sache wird und ist und so,
Das so ein bisschen wegzulegen,
Weil dann plötzlich öffnet sich ganz viel Raum für ganz viel,
Was passieren kann,
Anstatt wenn man sich davor so verschließt.
Und ja,
Also in dem Moment einfach wirklich zu vertrauen,
Dass die Dinge so passieren,
Wie das Universum es eben als Richtigheit,
Nicht als so viel Richtigheit,
Sondern einfach,
Dass die Dinge so richtig sind,
Weil das Universum uns eben immer leitet,
Wenn wir es eben zulassen können und unsere Erwartungen vor den Ergebnissen so ein bisschen ausschalten können.
Und auch zum Beispiel,
Wenn man dann Angst hat,
Was kommt da für ein Ergebnis oder so,
Sich das auch wieder zu erlauben,
Dass man Angst hat vor dem Ergebnis oder was passiert.
Und es sind all diese Sachen,
Diese ganzen Gedankenkonzepte,
Die man auf alles anwenden kann.
Also ja,
Vertraue einfach,
Dass das Universum irgendwie alles richtig hier für dich hinlegt und vertraue einfach,
Dass alles so passiert oder all diese ganzen Gedanken.
Also ich habe immer so das Gefühl,
Ich weiß so,
Wie jetzt irgendwie so ein spiritueller Lehrer mir antworten würde,
Aber es fühlt sich halt noch nicht so an.
Ich glaube,
Das ist eben noch dieses Ego,
Was noch in einem aktiv ist.
Es ist diese Unbewusstheit,
Die noch in einem aktiv ist.
Aber es ist so ein bisschen so,
Man kann ja in der Schule auch irgendwas auswendig lernen,
Aber es nicht im Herzen wissen.
Und so fühlt sich das manchmal so ein bisschen für mich an,
Dass ich so Dinge sehr genau weiß,
Wie man jetzt darauf reagieren kann und was vielleicht die gesündere Weise ist,
Darauf zu reagieren.
Aber dass es in dem Moment natürlich trotzdem noch Schmerz und Angst und alles Mögliche gibt,
Was dann passiert und eben sich das anzuerkennen.
Und ich glaube,
Das ist auch das,
Was uns eben als Menschen ausmacht und was uns zeigt,
Dass wir im Leben sind und dass wir menschlich sind.
Und ich wäre nicht ich,
Wenn ich jetzt nicht noch eine kleine Methode am Start hätte.
Und zwar bin ich im Moment so ein bisschen Fan von EFT geworden,
Also Emotional Freedom Technik.
Ich mache das ja schon immer und vor allem habe ich es früher mal bei Panikattacken gemacht.
In der akuten Situation ist es so ein Tapping.
Also man tappt auf so bestimmte Energiebahnen im Körper,
Will ich jetzt nicht besonders groß ausführen,
Kann man sich darüber im Internet informieren.
Jedenfalls geht es beim EFT darum,
Dass man die Gefühle,
Die man gerade fühlt,
Erstmal anerkennt und durch dieses Tappen eben,
Dass der Körper das dann irgendwie besser verarbeiten kann.
Ich weiß jetzt nicht genau,
Was da jetzt genau passiert,
Aber dieses Anerkennen der Gefühle erstmal.
Also man sagt zum Beispiel,
Auch wenn ich gerade Angst vor Blablabla habe,
Liebe und akzeptiere ich mich so,
Wie ich bin.
Oder es gibt da so ein paar verschiedene Worte oder Sätze,
Die man sich dann so sagen kann.
Und wenn dann dieses Gefühl,
Was einen gerade so sehr überfordert,
Dass das Gefühl dann,
Wenn es ein bisschen runtergegangen ist,
Dass man dann irgendwann in so eine zweite Phase übergeht,
Wo man dann eher in diese positiven Gefühle geht.
Also sich sagt,
Ich bin sicher,
Ich bin geliebt,
Ich bin toll,
Was auch immer.
Und dadurch dann diese Gefühle erstmal wirklich anerkennt und sie ausspricht,
Oder im Kopf ausspricht,
Wenn es gerade nicht geht,
Sie aussprechen.
Und damit den Gefühlen ihren Raum gibt und sie anerkennt und dadurch sie diese Macht und diese Intensivität verlieren.
Und ja,
Das wollte ich halt nochmal so ranhängen,
Weil mir das ganz gut hilft.
Aber ich merke auch,
Dass zum Beispiel,
Wenn ich plötzlich irgendwie,
Wenn mich irgendwas berührt oder schmerzt oder irgendwie irgendwas gerade passiert,
Was mir gerade ganz doll,
Vor allem solche Sachen,
Die in der Zukunft sind oder die mal waren in der Vergangenheit oder so,
Wenn mir so ein Gedanke in den Kopf kommt,
Der mir plötzlich irgendwie weh tut oder was auch immer.
Und dann merke ich,
Dass es auch voll gut tun kann,
Man kann einfach plötzlich in dieses Gefühl ganz reinzugehen und ganz reinzuatmen und einfach nur so wirklich es einfach kurz zu fühlen und keine Angst davor zu haben,
Was dieses Gefühl einem tun kann,
Weil es letztendlich nur ein Gefühl ist.
Und da einfach wirklich tief durchzuatmen,
Wie lange es auch immer dauert,
Meistens ist es nicht besonders lange,
Aber das hilft mir auch extrem,
Diese Dinge dann loszulassen und einfach sie kurz zu fühlen,
Weil ich glaube,
Wir beschäftigen uns so viel damit,
Vor unserem Schmerz wegzurennen und vor den Dingen,
Vor denen wir Angst haben und gar nicht an sie denken und versuchen uns dann zu beschäftigen und denken dann unterbewusst oder eben mehr oder weniger bewusst dann doch dran und geraten in so eine Negativspirale oder in so einen Sog rein.
Und ich finde irgendwie,
Dass das einfach dieses Fühlen,
Dieses wirklich kurz hinsetzen,
Kurz innehalten und es einfach fühlen und sich dann auch so liebevoll zu begegnen,
Dass das einfach extrem heilend sein kann,
Finde ich.
Aber kann jeder mal für sich selber ausprobieren.
Ich glaube,
Es ist auch so ein bisschen so eine Übungssache,
Zu merken,
Wann man das machen kann und so.
Aber es kommt dann auch so,
Wenn man es ein bisschen übt,
Dann kommt es auch.
Ja,
Und meine Messaging ist heute einfach,
Also manchmal muss ich das irgendwie hören,
Deswegen wollte ich es kurz weitergeben,
Aber dass du völlig okay bist,
So wie du bist,
Egal wie du dich gerade fühlst,
Egal wie du dich morgen fühlst.
Man ist nicht weniger wert,
Nur weil man irgendwie manchmal nicht kann oder manchmal Gefühle hat,
Die nicht so leicht sind,
Wobei es immer so einfach bei den anderen aussieht.
Und ja,
Ich weiß nicht,
Ich finde manchmal kann es irgendwie voll helfen,
Wenn einem jemand sagt,
Dass man einfach okay ist und dass man gar nichts machen muss,
Dass man gar nicht kämpfen muss,
Dass man gar nicht jetzt gerade eine Lösung haben muss,
Dass man völlig in Ordnung ist und geliebt ist und genauso okay ist,
Wie man ist und dass gar nichts falsch ist,
Sondern alles ganz richtig.
Und zu vertrauen,
Dass man heilt,
Zu vertrauen,
Dass all das dazugehört,
Auch wenn man sich mal schlecht fühlt,
Dass es nicht bedeutet,
Dass man gleich wieder auf die Startposition zurückgeworfen wurde,
So wie bei Mensch ärgere dich nicht oder so,
Sondern das ist wirklich,
Dass alles für einen passiert.
Und es ist manchmal nicht so leicht,
Manchmal zeigt sich auch das,
Was für einen passiert oder dieser Sinn zeigt sich dann vielleicht erst später.
Aber mir hilft es dann immer zu vertrauen,
Auch das heilt mich irgendwie auf eine Weise.
Und mir ist dann auch nochmal irgendwo ein Satz über den Weg gelaufen,
Ich glaube es kam auch von Abraham Hicks,
Dass heilen,
Wenn man sagt,
Ich heile oder ich will mich heilen oder was auch immer,
Dass das ja eigentlich bedeutet,
Dass es auch eine Art von Resistance ist,
Also so eine Art Widerstand zu dieser Krankheit oder dem Unwohlsein oder was auch immer man es nennen will.
Und dass es noch positiver ist oder dass es noch mehr Empfang,
Also ein Statement ist,
Was einem eher die Empfängnis gibt,
Ist zu sagen,
Ich erlaube es,
Mich gut zu fühlen.
Ich erlaube Wellness.
Und dass das eben nicht impliziert,
Dass man irgendwie krank ist oder dass man irgendwas überwinden muss oder so,
Sondern eher,
Dass es so eine Entscheidung ist.
Und manchmal kann das einen sehr aufregen,
Sowas zu hören.
Weil man sich so denkt,
Das ist doch nicht meine Entscheidung.
Aber es ist einfach nur so eine kleine Unterscheidung zwischen Heilung und ich erlaube Gesundheit oder ich erlaube,
Dass ich mich gut fühle.
Dadurch gibt es einem,
Finde ich,
Auch ein bisschen mehr dieses Gefühl,
Dass man ein Wörtchen mitreden darf in der ganzen Sache.
Das war,
Glaube ich,
Alles für heute.
Jetzt wollte ich nur ganz kurz loswerden,
Weil es mich ein bisschen beschäftigt hat,
Die Tage.
Und ich will es nicht vergessen und es euch noch mitgeben.
Nimm dir das raus,
Was für dich logisch war.
Alles andere kannst du gerne auf dem Teller zurücklassen.
Wenn du das Gefühl hast,
Vielleicht kann diese Folge jemandem helfen oder gut tun oder so,
Kannst du mir die gerne schicken oder bei Instagram teilen oder so.
Wie auch immer.
Und ich würde mich immer freuen über eine kleine Rezension bei iTunes oder so.
Bei Instagram findest du mich unter miriamadbrennig.
Nee,
Bullshit.
Admiriambrennig.
Punkt,
Nicht Punkt.
Einfach nur admiriambrennig.
Oh Gott.
Ja,
Und ich wünsche dir einen ganz,
Ganz wunderbaren Tag.
Und wenn der nicht wunderbar ist,
Dann ist es auch voll okay.
Irgendwann kommt wieder ein wunderbarer Tag.
Und ja,
Ich hoffe,
Wir sehen uns beim nächsten Mal.
Tschüss.
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