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Warum uns das Bewerten so einschränkt und Meditation manchmal nicht „funktioniert"

by Miriam Amavi

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Meditation
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In dieser Folge spreche ich über das Gefühl, dass das Meditieren nicht „funktioniert“. Oder auch warum es nicht „funktioniert“ wenn man versucht, durch das Meditieren etwas zu bekämpfen. Außerdem spreche ich darüber warum das Symptom was wir loswerden wollen vielleicht gar nicht das eigentliche „Problem“ ist. Außerdem geht es darum, wie sehr uns das Bewerten einschränkt und was passiert, wenn wir es lassen.

Transkription

Hallo,

Ich bin Miriam und du hörst Peaceful Self-Project,

Meinen Podcast und ich habe gerade einen Gedankenprozess in meinem Kopf und es geht ein bisschen darum,

Aus welcher Motivation wir meditieren oder aus welcher Motivation wir all diese Dinge machen,

Die uns eben in Anführungsstrichen helfen sollen oder heilen sollen und ich habe mich irgendwie so ein bisschen so festgefahren gefühlt oder ja,

Keine Ahnung,

Also ich bin da gerade voll noch in diesem Prozess drin,

Deswegen hoffe ich,

Dass ich jetzt die richtigen Worte dafür finde und also ich weiß nicht,

Vielleicht werden sich noch andere Dinge da bei mir irgendwie zeigen,

Nachdem ich diese Folge aufgenommen habe und mir irgendwelche Sachen vielleicht noch klarer werden,

Ich weiß es nicht,

Aber ich wollte es jetzt einfach mal aufnehmen,

Weil es einfach,

Ich weiß nicht,

Mir auch hilft,

Meine Gedanken zu sortieren und irgendwie das mehr,

Weil ich finde es immer irgendwie voll wichtig,

Mit dem Verstand es zu verstehen,

Damit man es mit dem Herzen irgendwie leben kann,

Ich weiß auch nicht,

Ob das irgendwie Sinn macht,

Aber was mir immer aufgefallen ist,

Dass ich so ganz,

Ganz viel immer dafür getan habe,

Um zu heilen,

Also immer dieser Gedanke war die ganze Zeit oder ist die ganze Zeit in meinem Kopf,

Ich muss heilen,

Ich muss heilen,

Ich muss heilen,

Ich muss heilen oder ich,

Es muss anders sein,

Es muss anders sein,

Es muss anders sein und das Witzige ist irgendwie auch,

Dass diese Definition zu heilen einfach völlig,

Also allein zu sagen,

Ich muss heilen,

Kommt voll aus einem Mangel,

Also es ist voll ein Mangel aus der Haltung von Mangel heraus,

Also aus der Haltung von Verzweiflung,

Aus Mangel und was ich einfach daran auch so krass ironisch finde,

Ist irgendwie,

Dass ich glaube ich in meinem Leben noch nie so glücklich war,

Wie jetzt,

Weil ich so viel,

Das habe ich auch schon mal in der Folge gesagt glaube ich,

Weil ich immer mehr zu diesem Menschen werde,

Der ich eigentlich bin oder weiß,

Der ich eigentlich bin und also immer mehr zu meiner Essenz finde und ich immer,

Also mein Ego oder mein Verstand irgendwie immer denkt,

Ich kann erst dann wirklich glücklich sein oder ich bin dann erst an meinem Ziel oder alles macht erst dann Sinn,

Wenn ich nicht mehr irgendwie so körperliche Beschwerden habe oder keine Ängste mehr habe oder keine nie wieder eine Panikattacke bekomme oder sonst was und das finde ich irgendwie ist so ein krasser Kontrast dazu,

Wie es eigentlich,

Wie ich einerseits so mega,

Mega,

Weiß ich nicht,

Gerne da bin,

Wo ich gerade bin und gleichzeitig so ein Teil von mir ist und es ist halt dieser Ego-Verstandsteil,

Der dann so mega trotzdem noch heilen will,

Was anderes erschaffen will,

Manifestieren will und der irgendwie diese Vision,

Diese Version von mir sein will,

Die irgendwie alles macht und alles kann und bla,

Bla,

Bla und ja,

Ich habe mich dann irgendwie immer gefragt,

Warum meditiere ich dann eigentlich,

Ich habe dann gestern so ein Video von so einer Frau gesehen,

Die auch immer Joe Dispenser Meditation macht und die hat dann gesagt,

Weil das Video hieß irgendwie,

Warum funktioniert es nicht,

Weil ganz oft ist es ja so,

Man macht dann so eine Heilungstechnik,

Bla,

Bla,

Bla und dann funktioniert es nicht und dann fragt man sich,

Warum funktioniert es nicht und sie hat dann gesagt,

Sie hat irgendwann aufgehört heilen zu wollen,

Sie hat irgendwann die Heilung losgelassen,

Das zu machen,

Um zu heilen und das ist glaube ich das,

Wo man irgendwie hinkommen möchte,

Wenn man eben meditiert,

Also dass es nicht mehr darum geht,

Die ganze Zeit zu heilen,

Zu heilen,

Zu heilen und meditiert,

Um das Symptom loszuwerden und Symptom ist dann in dem Moment halt,

Keine Ahnung,

Wenn man krank ist und man,

Keine Ahnung,

Oder man hat andauernd Migräne oder man hat irgendwie die ganze Zeit irgendwas mit dem Bauch oder man hat Angst,

Panik,

Also all dieses,

Was man sagen an sich ablehnt,

Ist dann sozusagen das Symptom in dem Moment und man macht dann ja diese ganzen Meditationssachen,

Diese ganzen Heilungssachen und bla und bei mir zum Beispiel ist halt immer dieser Gedanke,

Ich muss heilen,

Ich muss heilen,

Ich muss dies machen,

Das ist irgendwie immer so das wichtigste Gut und wenn ich irgendwie einen Tag lang gechillt habe und nichts sozusagen für meine Heilung getan habe,

Fühle ich mich dann unproduktiv.

Ich glaube,

Es ist so ein bisschen wie so ein Workaholic,

Aber so ein Heilungsholic und das finde ich irgendwie,

Finde ich irgendwie mega,

Weil das ist mir dann irgendwie gerade so klar geworden,

Dass es ja am Ende in der Meditation oder in EFT oder in all den Dingen,

Die man eben für sich persönlich,

Die man für sich persönlich gefunden hat,

Die einem irgendwie helfen,

Dass man all das nicht macht,

Also dass,

Wenn man es macht,

Um zu heilen,

Man immer nach so was hinterher rennt und man immer aus dem Mangel herauskommt und der Verstand,

Okay,

Ich habe so ein kleines Konzept mir überlegt,

Ich hoffe,

Ich kann es jetzt genau so erklären,

Wie ich das irgendwie denke.

Also ich habe ja gerade von Symptomen geredet und wir denken dann,

Der Verstand denkt,

Ich muss das Symptom bekämpfen,

Damit es mir besser geht und es ist ja recht logisch.

Klar,

Wenn irgendwas los ist,

Dann tue ich Dinge dafür,

Um das Symptom zu bekämpfen,

Aber das Witzige ist,

Dass nicht das Symptom an sich das Problem ist,

Sondern diese ganzen Urteile und dieses ganze Herumgedenke und diese ganze Vorstellungswelt,

Die drumherum existiert.

Was ich damit meine ist zum Beispiel,

Wenn man,

Oder ich erkläre gleich,

Was ich damit meine,

Und dieses ganze Herumgedenke und dieses ganze Abwägen,

Überlegen,

Ist es richtig,

Ist es nicht richtig,

Heile ich dadurch,

Heile ich nicht dadurch,

Wann heile ich,

Wann heile ich,

Wann heile ich,

Diese ganzen Bewertungen oder jetzt ist es schon wieder so,

Jetzt habe ich wieder irgendwas,

Jetzt habe ich wieder Kopfschmerzen,

Jetzt habe ich wieder eine Panikattacke gehabt,

Jetzt habe ich wieder dies,

Jetzt habe ich wieder das,

Jetzt habe ich wieder Depressionen oder was auch immer die Menschen eben haben.

Dass dadurch dieser freie Flow oder Energieflow oder was auch,

Wie auch immer man es nennen will,

Jedenfalls ist dadurch deine Essenz sozusagen blockiert und durch dieses Denken,

Bewerten,

Nicht-Erlauben,

Widerstand,

Kreiert es diese Symptome.

Das heißt,

Am Ende sind nicht die Symptome das in Anführungsstrichen Problem,

Sondern all das,

Was in unserer Forschungswelt existiert,

Wie dieses Symptom nicht da sein soll,

Wie wir eben überlegen,

Die ganze Zeit,

Wie wir eben anders leben können oder wie wir eigentlich leben wollen oder wie wir eben geheilt sein wollen oder all diese Dinge sind ja in der Vorstellung,

Denn die Dinge sind erst mal so,

Wie sie sind.

Punkt.

Und was ich eben damit meine ist,

Dass wenn sozusagen,

Es ist dieses Konzept,

Wenn irgendwas passiert und es mir dabei zum Beispiel schlecht geht,

Schließt ja mein Verstand daraus,

Okay,

Das nächste Mal verhalte ich mich anders,

Damit es nicht nochmal passiert und es nicht Macht über mich hat.

Aber witzigerweise in dem Moment hat es Macht über dich,

Weil du deswegen anders handelst.

Das heißt,

Dadurch bestärken wir andauernd diesen Kreislauf von,

Okay,

Da ist ein Symptom,

Ich muss dieses Symptom bekämpfen,

Das Symptom lässt sich irgendwie nicht bekämpfen und ich bewerte das Symptom deshalb,

Weil es jetzt gerade nicht besser geworden ist und deswegen muss ich es weiterhin bekämpfen.

Aber wenn wir den Spieß sozusagen umdrehen und sagen,

Okay,

Ich bekämpfe nicht mehr das Symptom,

Sondern ich höre auf mit dem ganzen Bewerten und Denken und das ist es eben,

Was wir in der Meditation machen wollen,

Denke ich,

Ist wieder ins Herz zu kommen,

Wieder in die Essenz zu kommen,

Wieder in unsere Stärke zu kommen,

Wieder nach Hause zu kommen,

Zu sich selber und sich zu öffnen und zu spüren,

Wer man eigentlich ist,

Zu spüren,

Dass man eben nicht dieser Verstand ist,

Der die ganze Zeit denkt,

Ich muss anders sein,

Ich muss heilen,

Ich muss das und ich muss hier und ich muss jedes und damit diesen Kreislauf durchbricht und sozusagen die Macht wieder an sich selbst nimmt.

Deswegen,

Ich glaube,

Es ist nicht so wichtig,

Was wir am Ende machen,

Also ob wir jetzt nicht meditieren oder ob wir meditieren oder ob wir EFT machen oder eben nicht oder ob wir das regelmäßig machen oder nicht oder ob wir Jura studieren oder eben nicht oder ob wir jetzt einkaufen gehen oder eben nicht oder ob wir jetzt den ganzen Tag im Bett rumliegen oder eben nicht,

Sondern dass es die Intention ist oder die Bewertung,

Die wir dabei haben,

Die es eben zu dem macht oder die es entweder dazu beitragen lässt zu unserem Symptom oder zu den Symptomen oder ob es hilft,

Einfach das zu tun,

Was man gerne tun möchte.

Und ich mag das immer so,

Wenn ich meditiere,

Dass ich dann ganz oft diesen Gedanken habe,

Ich muss heilen,

Ich muss heilen,

Ich mache diese Meditation,

Damit ich geheilt bin und dann habe ich vergessen zu meditieren oder habe es nicht gemacht und dann denke ich,

Das heißt,

Ich habe jetzt das andere gewinnen lassen,

Weil der Verstand eben denkt,

Es ist mega verantwortungslos,

Nicht mehr das Symptom zu bekämpfen.

Und logischerweise,

Klar,

Wenn man so denkt,

Ist es auch verantwortungslos,

Dieses Symptom irgendwie nicht zu bekämpfen.

Aber sobald man eben versteht,

Dass das Symptom nicht das eigentlich Problem ist,

Sondern dieses ganze Denken und das Bewerten und das ganze Abwägen,

Was mache ich jetzt,

Lösungsstrategien,

Immer nach einer Lösung zu suchen und das setzt einen ja enorm unter Stress.

Es ist ja,

Wenn du einer Pflanze die ganze Zeit sagen würdest,

Wachse,

Wachse,

Wachse,

Wachse,

Wachse und die Pflanze das mitkriegen würde,

Würde sie wahrscheinlich mega unter Druck gesetzt sein.

Ich meine,

Das spürt man ja schon,

Wenn man so redet oder wenn ein Lehrer die ganze Zeit sagt,

Du musst besser sein,

Du musst besser sein,

Du musst besser sein.

Irgendwann bricht man ja unter diesem Druck zusammen.

Und ich glaube,

Das ist eben auch,

Was man dann mit sich selber macht,

Ist die ganze Zeit,

Du musst heilen,

Du musst anders sein,

Du musst heilen,

Du musst heilen,

Du musst heilen oder was auch immer man sich dann denkt.

Ich meine,

Jeder macht ja seine Sachen aus einem bestimmten Grund oder ich kann mir auch vorstellen,

Dass wenn jemand so,

Also Perfektionismus ist ja auch dieses so,

Du musst perfekt sein,

Du musst perfekt sein oder du musst arbeiten,

Du musst arbeiten für Anerkennung,

Für Anerkennung und bla bla bla.

Und das ist sozusagen das höchste,

Dieses höchste Gut,

Das ist so das Wichtigste,

Was man erreichen kann.

Alles andere kommt dann darunter.

Und da habe ich noch so eine kleine Geschichte,

Die ich erzählen will,

Weil ich finde es immer ganz gut,

Sowas an so einer Geschichte irgendwie noch zu erklären.

Zumindest finde ich das immer gut,

Wenn ich sowas höre,

Weil ich es mir dann besser vorstellen kann.

Und zwar war ich gestern so spazieren.

Also ich mache hier die Quarantäne mit meinen Eltern und dann haben sie halt so gestern Abend gesagt,

So ja,

Lass uns doch einen Abendspaziergang machen.

Und ich war dann so,

Ja,

Weiß nicht,

Weil ich hatte so ein bisschen so einen,

Keine Ahnung,

So einen Bauchkrummel oder ich weiß nicht,

Auf jeden Fall irgendwie hat sich mein Magen nicht so super wonderful angefühlt.

Und mein erster Impuls war halt zu sagen,

Nee.

Also für alle,

Die jetzt vielleicht irgendwie neu sind oder so,

Ich habe immer diese Angst vor dem Übergeben beziehungsweise,

Wenn es zum Bauch kommt,

Mache ich ganz schnell zu.

Und meine erste Reaktion war halt so,

Nee.

Dann habe ich aber so gemerkt,

Weil höchster,

Höchster Gedanke ist,

Ich muss heilen und dieses Gefühl muss weggehen und deswegen kann ich jetzt nicht einen Spaziergang machen.

Und dann habe ich aber so im Inneren von mir gemerkt,

So irgendwas in mir will sich bewegen,

Irgendwas will laufen.

Und dann habe ich diesem Teil so gesagt,

Okay gut,

Dann gehen wir jetzt laufen.

Dann habe ich gesagt,

Okay,

Ja,

Ich gehe einmal am Block und ihr könnt dann ja auch weiterlaufen,

Aber ich gehe dann wieder nach Hause.

Und dann meinten sie,

Okay,

Ja.

Und dann sind wir losgelaufen und dann sind wir eine größere Runde gelaufen.

Ich habe gar nicht gesagt,

Ich bin einfach mitgelaufen,

Weil ich irgendwie Lust drauf hatte zu laufen.

Auch wenn innerlich die ganze Zeit diese Gedanken kamen,

So,

Ist das jetzt das Beste,

Was ich machen kann und so weiter.

Aber ich habe halt mich immer wieder sozusagen fürs Herz entschieden und für dieses Gefühl,

Ich möchte jetzt gerade das machen.

Und dann irgendwann kamen wir an so eine Kreuzung und es war so die Frage,

Entweder wir gehen jetzt wieder zurück nach Hause oder wir gehen jetzt noch eine größere Runde.

Und ich war dann erst so,

Oh nee,

Lass uns lieber nach Hause gehen,

Bla bla bla.

Und dann habe ich aber irgendwann so gemerkt,

Ich will eigentlich noch eine größere Runde laufen.

Es war plötzlich nicht mehr wichtig,

Ob es mir jetzt super gut geht oder ob es mir danach irgendwie viel besser geht,

Sondern ich habe sozusagen als Wichtigstes genommen,

Meinem Herz zu folgen oder einfach das zu machen,

Was mir gerade Freude macht und nicht die ganze Zeit dem Verstand zu folgen,

Der sagt,

Nein,

Du musst heilen sozusagen.

Also ist dann in dem Moment wahrscheinlich der Gedanke,

Es darf nicht schlimmer werden.

Und wenn man halt der Meinung ist,

Dass wenn man läuft und so weiter,

Dass es schlimmer wird,

Hört man dann irgendwie auf das.

Aber ich habe dann gedacht,

Okay,

Ich habe jetzt aber Lust zu laufen.

Also was ich eigentlich dann mit dieser Geschichte sagen will,

Ist,

Dass ich in dem Moment nicht mehr diesen Gedanken,

Ich muss heilen oder es muss weggehen,

Als wichtigsten Gedanken genommen habe oder als höchste Priorität und dadurch ich mein Handeln auslege oder darüber,

Sondern ich einfach spazieren gegangen bin,

Weil es mir Freude gemacht hat.

Das heißt,

Ich habe das genutzt,

Um wieder in mein Herz zu finden oder ich habe diesen Moment genutzt.

Und das ist es,

Glaube ich,

Was wir in der Meditation irgendwie machen wollen.

Wir wollen nicht die ganze Zeit meditieren,

Um zu heilen,

Weil ich glaube,

Das führt nirgendwo hin.

Ich meine,

Es fühlt sich auch einfach irgendwie unfrei an,

Die ganze Zeit zu sagen,

Ich will meditieren,

Um zu heilen.

Weil dann sucht man ja die ganze Zeit nur danach,

Wo es noch nicht geheilt ist.

Und damit hat man ja die ganze Zeit seinen Fokus auf dem Mangel und den Fokus auf dem,

Wie es gerade ist oder wie es eben noch nicht sich verändert hat.

Das heißt,

Man schafft ja auch die ganze Zeit weiterhin,

Sich nicht zu verändern.

Und sobald wir eben aufhören,

Die ganze Zeit versuchen,

Dieses Symptom zu untersuchen und die ganze Zeit zu gucken,

Jetzt geht es mir wieder nicht gut und das als Bestätigung dafür nehmen,

Dass es sich noch nicht verändert hat,

Haben wir die ganze Zeit eine selektive Wahrnehmung,

Weil wir die ganze Zeit sagen,

Ich sehe nur das,

Was sich noch nicht verändert hat,

Weil ich heilen muss.

Anstatt eben den Spieß umzudrehen und zu sagen,

Ich höre auf mit dieser ganzen Bewertung und damit hat es keine Macht mehr über mich.

Also das heißt,

In dem Moment,

Wo es mir dann nicht mehr gut geht und ich das normalerweise als Bestätigung dafür nehmen würde,

Dass ich noch nicht geheilt bin,

Wenn wir das dann umdrehen und diese Bewertung rausnehmen,

Einfach erkennen,

Beobachten,

Okay,

Mir geht es jetzt gerade nicht gut,

Aber eben nicht diese Entscheidung treffen,

Es als Nichtheilung zu bewerten,

Sondern einfach zu sehen,

Okay,

Ist es gerade so.

Dann wird es ja irgendwann auch wieder vorbeigehen und wir sind wieder frei,

Weil wir dem Ganzen eben keine Bewertung gegeben haben und wir werden dann in Zukunft nicht so handeln,

Als wären wir davon abhängig.

Also wir vermeiden dann nichts anderes oder das,

Was ich vorhin schon gesagt habe,

Dass man dann nicht mehr die Macht über sich haben lässt,

Weil man eben nicht denkt,

Okay,

Ich muss diesen Schmerz vermeiden,

Also habe ich jetzt Angst davor oder handel anders.

Ja,

Und ich glaube,

Dass diese Symptome sich dann von ganz alleine irgendwann auflösen,

Weil ja keine Blockaden mehr da sind.

Das heißt,

Durch dieses ganze Denken,

Dieses ganze Einordnen,

Dieses ganze Abwägen,

Bewerten,

Sonst was,

Kreiert man diese ganzen Steine,

Die man sich in den Weg legt.

Deswegen können die Symptome nicht gehen.

Und ich spreche jetzt gerade voll aus meiner eigenen Erfahrung und das sind bei mir eher so psychische beziehungsweise psychosomatische Sachen.

Deswegen,

Ich kann jetzt nicht für jemanden sprechen,

Der wirklich,

Keine Ahnung,

Eine diagnostizierte chronische Krankheit so… Also ich meine,

Es ist am Ende irgendwie immer dasselbe,

Dass unser Körper Symptome bildet,

Wenn wir die ganze Zeit dagegen gehen,

Was eigentlich ist.

Aber ich,

Wie gesagt,

Ich kann halt einfach nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.

Aber ich denke,

Dass viele,

Viele Menschen eine ähnliche Erfahrung haben,

Vor allem die diesen Podcast hören.

Also auch generell.

Ich meine,

Man muss ja auch nicht mal krank sein.

Es ist ja auch so,

Ich meine,

Ich bin nicht krank.

Also es ist auch so eine Krankheit und Heilung ist ja auch einfach so ein Konzept im Kopf.

Und allein das Wort Heilung beinhaltet ja schon,

Dass man eben nicht geheilt ist.

Oder ich muss heilen bedeutet ja schon impliziert,

Ich bin nicht gesund.

Und dieser Gedanke allein schon,

Erschafft ja schon mehr Krankheit in Anführungsstrichen.

Und Krankheit ist ja eigentlich dann diese Blockiertheit von dem,

Wer du eigentlich bist.

Und von dem,

Weil man sich nicht mehr nach Hause kommen lässt.

Und ja,

Auch diese Frage,

Wie wäre es ohne?

Wie wäre es,

Wenn du geheilt wärst oder so?

Und ich glaube,

Es ist auf jeden Fall eine wesentlich höher,

Also auf einer höheren Frequenz,

Diese Frage zu stellen,

Als die ganze Zeit darüber nachzudenken,

Wie schlimm es ist,

Dass es gerade so ist.

Aber ich glaube auch diese Frage,

Wie wäre es ohne?

Oder wie wäre es,

Wenn ich geheilt wäre?

Hat eine gewisse Limitierung,

Weil wir damit eben implizieren,

Dass es eben noch nicht so ist.

Anstatt sich komplett selbst zu ermächtigen und aus der Opferrolle herauszutreten,

Aus der Verzweiflung herauszutreten und einfach die Meditation und diese Gefühle dafür nutzen,

Diese höherfrequenten Liebe,

Freude,

Begeisterung und sonst was,

Um wieder zu unserem eigentlichen Sein zurückzufinden,

In unser Herz,

In unser Zuhause.

Uns immer wieder damit verbinden und zu erkennen,

Dass wir das nicht sind,

Der das gerade denkt.

Der gerade denkt,

Ich bin noch nicht da,

Wo ich sein will.

Sondern dass das eben der Verstand ist und das Ego ist,

Weil wir uns mit irgendwas vergleichen,

Mit irgendeiner Vorstellung vergleichen,

Mit irgendwem anderes vergleichen,

Mit der Gesellschaft vergleichen,

Was auch immer.

Und wenn wir eben zurück ins Herz finden,

Erkennen wir,

Dass wir das nicht sind.

Dass wir,

Dass nicht,

Dass wir,

Dass dieser Gedanke nicht real ist,

Sondern dass es Vorstellungswelt ist.

Dass es morgen,

Dass es am gestern ist.

Und sobald wir eben ins Herz zurückfinden,

Es wieder frei wird,

Es wieder offen wird und wieder schön wird.

Ja,

Ich,

Es ist wirklich,

Ich habe da gerade selber wirklich mega den Struggle,

Die richtigen Worte auch für mich persönlich so zu finden.

Weil ich glaube,

Es ist ein mega krasser Gedanke,

Einfach dieses Aufzuhören,

Die Symptome versuchen zu bekämpfen und wirklich einfach wirklich in die Liebe zu gehen,

Um in die Liebe zu gehen und nicht um zu heilen,

Um was zu verändern,

Um irgendwas zu werden,

Um sich zu verändern.

Weil alles,

Was wir machen,

Ist wieder nach Hause kommen.

Dieser ganze Prozess der Persönlichkeitsweiterentwicklung oder der Spiritualität oder wie auch immer man das nennen möchte,

Ist am Ende wieder nach Hause zu kommen und das sozusagen zu aufzudecken,

Sich zu entwickeln,

Zu dem Menschen,

Der man eigentlich ist und nicht,

Um sich zu verändern,

Um jemand anderes zu sein.

Das heißt,

Die Aufgabe ist eigentlich gar nicht,

Irgendwas zu kreieren oder irgendwas zu erschaffen,

Sondern eher sein zu lassen.

Also dieses ganze Gedanken,

Denken und das ist eben das,

Was dieses Unreale kreiert.

Weil es ja in dem Moment einfach nur im Kopf ist.

Klar,

Wenn es einem schlecht geht,

Meinetwegen man hat Bauchschmerzen.

Klar,

Dann hat man in dem Moment Bauchschmerzen.

Das ist jetzt nicht eingebildet.

Aber was in dem Moment eben nicht real ist,

Sind diese ganzen Gedanken.

Was,

Wenn ich jetzt eine schlimme Krankheit habe oder jetzt kann ich das nicht machen und das bedeutet,

Dass ich weniger wert bin.

Oder man macht eben sich dann abhängig von den Umständen seinen Wert davon abhängig und sagt,

Okay,

Wenn ich das habe,

Bin ich mehr wert oder wenn ich das nicht habe,

Bin ich weniger wert oder wenn ich so und so bin,

Bin ich mehr wert und wenn ich so und so bin,

Bin ich weniger wert.

Und eben,

Dass man immer,

Wenn man zurück zum Herz findet,

Immer wenn man wieder nach Hause findet,

Immer wenn man meditiert,

Um nach Hause zu finden,

Um sich damit zu verbinden,

Vielleicht noch nicht mal,

Um nach Hause zu finden,

Sondern einfach,

Um zu Hause zu sein,

Dass es dann,

Dass alles darum herum nicht mehr existiert und man somit wieder frei ist.

Ich hoffe,

Das hat Sinn ergeben.

Ich glaube,

Ich glaube,

Da wird sich in den nächsten Tagen und Wochen,

Glaube ich,

Noch ein bisschen,

Hoffe ich,

Oder hoffe ich,

Dass es sich bei mir noch so ein bisschen mehr klarer wird.

Ich hoffe,

Dass es,

Dass es für euch vielleicht etwas ein bisschen klarer gemacht hat.

Ich glaube,

Es ist einfach wirklich so ein,

Ich habe die ganze Zeit immer das Gefühl,

Dass diese ganzen Bücher,

Die ich lese oder Menschen,

Denen ich zuhöre,

Gespräche,

Die ich führe,

Es ist immer so ein hit,

Hit and miss,

Also ich sag mal,

Es ist so trial and error,

Also dass sozusagen es immer irgendwo die gleiche Essenz in den Worten ist,

Aber es immer so ein bisschen darum geht,

Wie die Worte gesagt werden,

In welchem Zusammenhang,

Mit welchem Bild oder in welcher Laune man gerade ist,

Dass es immer so ein bisschen davon abhängt,

Wie man darauf reagiert oder ob es mit einem resoniert,

Ob man es versteht oder nicht und plötzlich so eine,

So eine innere,

Tiefere Verständnis dafür entsteht und man deswegen,

Ja,

Und ich hoffe einfach,

Dass es vielleicht für den einen oder anderen ist,

Gerade diese Wortwahl vielleicht irgendwas getroffen hat und wenn nicht,

Ist es auch okay,

Dann wird es die Wortwahl von jemand anderem oder in der nächsten Podcast-Folge oder was auch immer.

Das ist,

Ich hoffe,

Euch geht es allen gut.

Ihr könnt gerne oder wenn ihr irgendwie eine Frage dazu habt,

Könnt ihr mir gerne bei Instagram eine Message shooten.

Da heiße ich admiranbrannig,

Weil ich,

Mich würde es auch mal interessieren,

Ob diese Folgen Sinn ergeben,

Weil ich in letzter Zeit so oft so voll,

Ich weiß nicht,

So recht konzeptlose Konzepte darüber geredet habe,

Also eher mal so impulsiv.

Deswegen,

Lasst es mich gerne wissen.

Ihr könnt auch gerne bei www.

Miranbrannig.

De slash E-Mail euch in den Newsletter eintragen,

Dann bekommt ihr ein E-Mail,

Wenn eine neue Folge online ist und bei Insight Timer könnt ihr euch meine Meditation anhören.

Da heiße ich auch miranbrannig.

Und ja,

Ich hoffe,

Euch geht es allen wunderbar.

Ich hoffe,

Dass es Sinn macht,

Zu meditieren,

Um nach Hause zu kommen und nicht,

Um etwas zu erreichen.

Weil ich glaube,

Gerade meditieren ist eben nicht,

Kein Sport,

Kein Wettbewerb,

Kein,

Ich glaube,

Man erreicht nie ein Ziel.

Was bedeutet es auch zu heilen?

Was bedeutet es,

Ein Ziel zu erreichen,

Innerlich?

Also ich glaube,

Ja.

Okay,

Viel Spaß bei der Reise nach Hause und ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

Tschüss!

4.5 (4)

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pamela

July 5, 2020

Du sagst es, wie es ist! Bei mir dreht sich auch alles um Heilung und das ständige hinein horchen, ob es jetzt gut ist oder nicht. Alles mit dem Ziel, wieder zu funktionieren. Das muss aufhören, Deine Folge ist hilfreich, um diesen Gedanken zu vertiefen! Danke Dir🙏

Antje

June 16, 2020

Momentan versuche ich, statt durch Wertung Probleme zu kreieren, das Abenteuer Vertrauen zu kreieren. Vertrauen in mein Herz, Vertrauen, dass alles gut ist, wie es ist. Mein Abenteuer. 💃

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