Lektion 1
Beginne mit der einen zentralen Frage
In dieser Meditation werden wir ein klareres Verständnis von dem bekommen, was wir „ICH“ nennen. Wie erfahren wir dieses ICH, wenn wir sagen „Ich bin selbstbewusst“ oder „Ich bin unsicher“. Dieser erste Schritt ist enorm wichtig, denn dieses ICH ist immer da. Wenn wir in diesem ICH ganz zu Hause sind, dann bleibt im Hintergrund immer ein vertrautes sicheres Gefühl, egal, was wir gerade erleben.
Lektion 2
Der Blick hinter die Alltagsrollen
Psychologische Studien zeigen, dass Menschen mit geringem Selbstvertrauen ein unklares und stärker schwankendes Bild von sich selbst haben. Selbstvertrauen bedeutet eben auch mit sich selbst vertraut zu sein. Unter oder hinter den oberflächlichen Ebenen unseres Bewusstseins gibt es etwas, das tiefer geht als unsere Rollen, Gedanken und Gefühle, mit denen wir uns identifizieren. Es gibt eine „liebevolle Stelle“, die unabhängig von äußeren Erfolgen oder Misserfolgen ist. Diese Lektion hilft dir, Kontakt zu dieser Stelle in dir zu bekommen.
Lektion 3
Der Weg in eine gesunde Unabhängigkeit
Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen wird oft mit „positiven Gedanken über uns selbst“ in Verbindung gebracht. Solche positiven und bestärkende Sätze können manchmal hilfreich sein. Aber unsere Selbstvertrauen darauf zu gründen macht es sehr bröckelig. Denn wir müssen uns diese Sätze glauben. Ein authentisches Selbstvertrauen ist jedoch unabhängig von bestimmten Sätzen. Alles, was ich über mich glaube, sind nur Gedanken. Sie kommen und sie gehen. In dieser Lektion geht es darum, wie wir uns von Bildern über uns (eigene Bilder und Vorstellungen anderer Menschen) etwas mehr lösen können. Du erfährst einen Weg, der dich unabhängiger macht von eigenen und äußeren Erwartungen. Ich nenne es die Berg-Meditation.
Lektion 4
Negative Glaubenssätze auflösen
Ein niedriges Selbstwertgefühl entwickelt sich mitunter dadurch, dass wir uns stark auf die Anteile von uns fokussieren, die wir nicht mögen. Oft hängt das mit negativen Aussagen von anderen Menschen zusammen, die wir irgendwann verinnerlicht haben. Gar nicht so einfach, diese Glaubenssätze aufzuspüren. In dieser Lektion geben wir unserem Unterbewusstsein einen Impuls, der deinen Fokus auf dich selbst ändern wird. Eine Ausrichtung, mit der du einen neuen Blickwinkel für dich selbst bekommen wirst. So machst du es dir leichter, dich mit dir selbst wohlzufühlen.
Lektion 5
Durch empfundene Dankbarkeit Selbstvertrauen stärken
In dieser Lektion knüpfen wir an die letzte Meditation an. Wir lenken unseren Fokus auf unsere Stärken und wofür wir dankbar sein können. Denn was wir gut können, machen wir in der Regel auch gerne und umgekehrt: was wir gerne machen, können wir oft auch gut. Dies sind nicht nur Gedanken, sondern durch das Fühlen der Resonanz im Körper wird deine Ausrichtung zu einer gelenkten Energie, die ganz wesentliche Dinge in dir anstoßen wird.
Lektion 6
Die zwei “Kraftwege” zu einem fühlbaren Selbstwertgefühl
In dieser Lektion erfährst du zwei Wege für mehr Selbstvertrauen. Der erste Weg geht über die Körperhaltung. Wenn wir gelassen und selbstbewusst sind, ist unser Körper meist entspannt und aufrecht. Wir nehmen sozusagen „Raum ein“ mit unserem Körper und sind geerdet. Hier werden wir eine konkrete Übung machen, die du in deinen Alltag übernehmen kannst. Der zweite Weg geht über unseren Atem. Du erfährst eine Technik, mit der du auch in angespannten Situationen sehr rasch in die innerer Ruhe kommst. Du gibst deinem Körper das Signal, dass alles in Ordnung ist.
Lektion 7
Einen “fühlenden Körper” entwickeln
Vielleicht hat sich das Wort „Selbstvertrauen“ oder auch „Selbstbewusstsein“ durch die vergangenen Lektionen für dich schon etwas verändert. Es geht nicht um einen äußeren Eindruck, den wir bei anderen Menschen hinterlassen. Der Schlüssel ist, einen fühlenden und empfindenden Körper zu entwickeln. Wahrnehmen, was in mir geschieht – in Verbindung mit dem Ausleben von dem, was mir wirklich wichtig ist. Es gibt kaum etwas, was unser Selbstbewusstsein mehr stärkt. In dieser Lektion bekommst du konkrete Hilfen, wie du diesen „Von-Innen-nach-Außen“-Weg stärken kannst.
Lektion 8
Freier werden von den Meinungen anderer
Im Alltag ist es manchmal so, dass wir die Meinungen und Urteile der anderen wichtiger nehmen als unsere eigenen Bedürfnisse. Damit verbauen wir uns aber unsere eigene Wege oder verlieren sogar ein Stück unserer eigenen Persönlichkeit. Die Meinung anderer ist für uns natürlich nicht unwichtig, aber wir müssen uns von ihnen auch wieder lösen, um unseren eigenen Weg gehen zu können. Erfahre in dieser Lektion ein klareres Bewusstsein für deine innersten Werte und Überzeugungen. Nutze sie als Quelle für dein Selbstvertrauen.
Lektion 9
Der entscheidende Sprung — Vertrauen
Niemand ist stets souverän, hat endlos Erfolg und keinerlei Zweifel. Wenn wir keine Angst mehr spürten, wären wir tot oder entwickelten uns zumindest nicht weiter. Solange wir uns entwickeln, brauchen wir Mut und die Bereitschaft, uns auf etwas ungewisses einzulassen. Wenn diese Dimension in unserem Leben immer mehr ausbleibt, stagnieren wir. Manchmal müssen wir schnell und entschlossen handeln, die Angst annehmen und einen „Sprung“ wagen. Genau in diesem Sprung üben wir das Vertrauen. Nach dem Sprung sind wir erleichtert und vielleicht auch stolz, weil wir unsere Angst überwunden haben. Diese Lektion ist eine Unterstützung, mutig zu sein.
Lektion 10
Die wichtigsten drei Schritte
In dieser letzten Lektion reflektieren wir, was Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein für dich inzwischen bedeuten. Wir wiederholen einige zentrale Methoden des Kurses und verbinden sie mit der zentralen Übung: Bei mir selbst ankommen. Nicht in meinen Rollen, Erwartungen, Gedanken und Prägungen sondern der Grundlage für unser Selbstwertgefühl: Mein Herz, mein wahres Selbst.