Lektion 1
Wir SIND nicht unsere Gedanken!
Im Alltag verstricken wir uns oft mit den Inhalten unserer Gedanken. Wir „glauben“ sozusagen die Gedanken, die unser Gehirn produziert und steigen unbewusst in das Thema ein. In der ersten Lektion geht es um die „Kraft der inneren Distanz“. Du bekommst ein Gespür für die „Des-Identifikation“.
Lektion 2
Das „Familiensystem“ deiner Gedanken
Wie du vielleicht weißt, gibt es keine negativen Gefühle. Gefühle sind immer Botschafter. Manche Gefühle empfinden wir als angenehm, andere sind vielleicht belastend. Aber es ist nicht hilfreich sie in „negativ“ oder „positiv“ zu unterteilen. Bei Gedanken ist das anders. Hier gibt es durchaus „negative“ Gedanken, also Gedanken, die eine negative Energie und Ausrichtung haben. Deshalb ist es hilfreich, die Themenkomplexe der auftauchenden Gedanken zu verstehen. Wenn wir mehr Klarheit über die Gestalt unserer Gedanken bekommen, dann ist das ein Tor zur Freiheit. Sobald du deine Gedanken beobachtest, aktivierst du sozusagen eine höhere Bewusstseinsebene.
Lektion 3
Gegenwärtig werden
Heute geht es darum, Gedanken als Naturereignisse in dir wahrzunehmen. Gedanken ereignen sich im Hier und Jetzt. So wie Geräusche oder ein jucken an der Nase. Um diese Perspektive einzunehmen ist es wichtig im gegenwärtigen Moment verankert zu sein.
Lektion 4
Lerne die „Sprache“ deiner Gedanken kennen
Gedanken entstehen meistens unwillkürlich und unbewusst. Sie tauchen einfach in unserem Bewusstsein auf - so wie Geräusche einfach auftauchen. Oft haben Gedanken auch die Form innerlich gesprochener Worte. Natürlich gibt es auch Gedanken die eher als innere Bilder erscheinen. Menschen unterscheiden sich darin wie sie denken. Vielleicht bist du eher der Bildtyp oder vielleicht eher der Sprachtyp. Und natürlich entstehen nicht alle Gedanken unwillkürlich. Wir können sie auch bewusst erzeugen. Heute wirst du den inneren Raum, in dem Gedanken entstehen, erkunden. Du wirst einen bildlichen und einen sprachlichen Gedanken bewusst hervorrufen. Dadurch bekommst du ein besseres Gefühl dafür, wie Gedanken in dir erscheinen.
Lektion 5
„Mit“ und „In“ den Gedanken sein
Das Denken ist wie eine eigene Welt in dir. Dort gibt es Erinnerungen und Vorstellungen, Urteile, Abstraktionen und vieles andere mehr. Diese Impulse tauchen im Alltag oft nur kurz auf und verschwinden dann wieder. Je entspannter und klarer aber dein Fokus ist, desto leichter kannst du die Welt der Gedanken wahrnehmen. Heute wirst du in der Meditation lernen, zu unterscheiden: Wann bist du IM Gedanken, und wann bist du MIT dem Gedanken? Dadurch weitest du den Raum deines Bewusstseins.
Lektion 6
Gedanken benennen
In dieser Lektion werden wir eine neue Technik aufnehmen: das „Benennen“. Benennen bedeutet, dass du geistig kleine Schilder an deine Gedanken hängst. In der vorherigen Meditation hast du das vielleicht schon gemacht. Lerne heute durch das „Benennen“, wie du das Entstehen und Vergehen der Gedankenflusses steuern kannst. Durch diese Methode verhinderst du, dass du in den Gedanken einsteigst.
Lektion 7
Gedanken als „Urteile“ verstehen
In der letzten Lektion hast du die Technik des „Benennen“ kennen gelernt. Heute gehen wir hier weiter. Wir werden einen Namen finden für besonders wichtige Gedanken. Achte heute mal auf Urteile. Urteile sind alle Formen der Berwetung die wir vornehmen. Z. B. kannst du etwas für schön oder hässlich, richtig oder falsch, besser oder schlechter finden. Wir brauchen solche Einordnungen um uns in der Welt zurecht zu finden. Aber es sehr hilfreich, solche Urteile und Meinungen als das zu erkennen was sie sind: unsere eigenen Schubladen für die Welt. Sie beeinflussen sehr entscheidend, wie wir uns fühlen und steuern unser Verhalten. Wenn du deine Urteile erkennen kannst, bist du freier, weil du sie hinterfragen kannst.
Lektion 8
Die emotionale Färbung deiner Gedanken verstehen
Jeder Gedanke kommt mit einer bestimmten emotionalen Färbung. Einige Gedanken stimmen dich fröhlich und leicht, andere Gedanken lösen Gefühle von Angst oder Unsicherheit aus. Oft ist die emotionale Färbung jedoch nicht so klar. In der heutigen Lektion achte mal genauer auf die emotionale Färbung und „Schwingung“ deiner Gedanken. Lass alle anderen Kategorien los und lerne eine neue Perspektive kennen.
Lektion 9
Die Verbindung von Gedanken und Emotionen erleben
Heute lade ich dich ein, die Verbindung deiner Gedanken zu deinen Emotionen besser wahrzunehmen. Am Anfang jeder Emotion steht die gedankliche Bewertung einer Situation bzw. eines Erlebnisses: Kann mir diese Situation bedrohlich werden? Oder ist sie mir angenehm? Hinzu tritt dann ein innerlich erlebter Eindruck, das „Gefühl“ im engeren Sinne. Man fühlt sich zum Beispiel traurig oder freut sich über ein Erlebnis. Emotionen sind also stark mit unserer gedanklichen Aktivität verbunden. Spüre heute etwas feiner in diese so wichtige Verbindung hinein…
Lektion 10
Die gedankenfreie Zone
Wenn wir lernen, unsere Gedanken zu beobachten, entsteht eine heilsame Distanz zwischen uns und unsren Gedanken. Und wir erkennen immer mehr, welche Themen wir gedanklich hauptsächlich in uns bewegen. Je klarer uns diese Zusammenhänge werden, desto leichter fällt es uns dann auch, mit der Zeit kleine Pausen in unseren Gedankenstrom zu bilden. In diesen Zwischenräumen können wir sehr klar im Hier und Jetzt sein. In dieser Lektion werden wir diese Zwischenräume feiner erspüren und dadurch unseren inneren Beobachter stärken. In Dir kann so eine „gedankenfreie Zone“ entstehen.