Lektion 1
Deinen Körper als „Raum“ wahrnehmen
Wir beginnen mit einer grundlegenden Wahrnehmung für deine eigenen Grenzen, die du in deinem Körper am besten spüren kannst. Dein Körper endet nicht mit deiner Haut sondern mit dem “Raum um dich herum”, der zu dir gehört. Du kannst das deine Aura nennen oder deinen Lebensraum — es ist egal, wie du es nennst, entscheidend ist, dass du ein deutlicheres Gespür für diesen Raum bekommst. Dieses Empfinden wird dir ganz natürlich helfen, deine Grenzen besser zu schützen.
Lektion 2
Die goldene Acht: Beziehungen stabil halten
Dass wir gegenseitig unsere Grenzen überschreiten, ist relativ normal und meistens einigermaßen problemlos. Kleinere Überschreitungen können die meisten von uns gut wegstecken. Das ist es, was Toleranz ausmacht. Wenn sie jedoch zu oft überschritten werden, gibt es Konflikte. Mit der “Goldenen Acht” hältst du dich sehr intuitiv in einem gesunden Abstand und bist dennoch offen in der Beziehung. Genieße das Entstehen der natürlichen Grenze mit der “goldenen Acht” in dieser Meditation.
Lektion 3
Dein Energieniveau heben
Heute lade ich dich ein, die Wahrnehmung deiner eigenen Grenzen zu stabilisieren, indem du mehr Energie in dir aufnimmst. Unsere Grenzen verschwimmen leicht, wenn unser Energieniveau zu stark absinkt. Deshalb: nimm heute mal richtig viel von dieser positiven Kraft auf, diese Energie, die in Verbindung mit deinem Personenkern steht.
Lektion 4
Fremde Lasten abgeben: Reinigung meines Innenleben
Nur wenn wir ein Gespür für unseren eigenen Lebensraum und den damit verbundenen Grenzen haben, können wir uns auch gesund öffnen und in unseren Beziehungen verschenken – ohne uns aufzugeben. Diese innere Grenze zu fühlen und zu bewahren ist eine Lebensaufgabe, denn immer wieder werden auch Grenzen überschritten. Fremde Themen können dadurch bei uns, sozusagen, „abgeladen“ werden. In dieser Meditation lade ich dich ein, deinen inneren Körper zu reinigen, überall da, wo im Laufe des Tages Grenzen überschritten wurden und wo sich dadurch Lasten angesammelt haben, die nicht zu uns hingehören.
Lektion 5
Regenbogen der Kraft: Eine Fantasiereise
Grenzen setzen ist ein Akt des Selbstrespekts und der Selbstliebe. Stabile Grenzen sind gut für dich und für deine Beziehungen! Heute lade ich dich ein, mit einer Fantasiereise deine Wahrnehmung für deine eigenen Grenzen zu intensivieren und den Raum um dich herum zu stärken.
Lektion 6
Dein Lebenshaus — es gehört dir!
Vielleicht hast du ja bereits in den letzten Tagen ein etwas vertrauteres Gespür für deine eigenen Grenzen bekommen? Denke daran: Grenzen setzen ist ein Akt des Selbstrespekts und der Selbstliebe. Heute lade ich dich ein, die Wahrnehmung deiner eigenen Grenzen zu intensivieren, indem du dir dein Lebenshaus einrichtest.
Lektion 7
Unterscheide zwischen Verbundenheit und Identifikation
In dieser Meditation lade ich dich ein, einfach das gewachsene Gespür für deine inneren Grenzen zu vertiefen und zu feiern, — ja, auch zu genießen! Lerne den Unterschied zwischen Identifikation und Verbundenheit. Dies ist ein sehr wichtiger Moment, denn du vertiefst dadurch auch das Bewusstsein für dein Selbst, deinen Personenkern, dein Herz.
Lektion 8
Vergangene Grenzüberschreitungen auflösen
Wenn du deine Grenzen stärken möchtest, dann musst du dir erst einmal erlauben, überhaupt eine Grenze zu haben und diese auch zu schützen. Und die Voraussetzung dafür ist wiederum, die eigene Grenze genau zu kennen. Sonst passiert es schnell, dass man, ohne es zu merken, überrannt wird und dann erst im Nachhinein viel zu spät merkt, dass jemand unerlaubt in das eigene Hoheitsgebiet eingedrungen ist. Fühle in dieser Meditation deine eigenen Grenzen durch vergangene “Grenzerfahrungen”.
Lektion 9
Abstand zu halten bedeutet, die eigenen Grenzen zu wahren
Grenzen sind keine Mauern und keine Ablehnung des Entgegenkommenden. Grenzen bestehen aus der Anerkennung deiner Selbst und der Anerkennung des Gegenübers. Wenn du deine Grenzen setzt, kannst du Abstand halten. Du entscheidest, was du in dich hineinlässt und was nicht. Experimentiere in dieser Meditation etwas mit dem Thema “Mauern” und “Grenzen”.
Lektion 10
Der innere Adler: Weite des Herzens kultivieren
Ich wünsche dir von Herzen, dass du in den letzten Tagen ein etwas vertrauteres Gespür für deine eigenen Grenzen bekommen hast. Mit dieser letzten Meditation lade ich dich zu einer Weitung des Herzens ein. Das Bild des Adlers wird dir helfen, dich auch in Zukunft von Weite und Offenheit leiten zu lassen.