
Spiritueller Tagesrückblick
In dieser Meditation lade ich dich zu einem friedlichen Tagesabschluss ein. Ungefähr 16 bis 17 stunden sind wir in der Regel wach und auf die äußere Welt konzentriert und die allermeisten Dinge bekommen wir nicht bewusst mit. Für einen erholsamen Schlaf ist es wichtig, die Dinge des Tages bewusst loszulassen und somit innerlich frei in den Schlaf zu gleiten. Nimm dir in den nächsten Minuten etwas Zeit für diese heilsame innere Klärung.
Transkription
Herzlich Willkommen zu diesem heilenden und reinigenden Tagesrückblick.
Ungefähr 16 bis 17 Stunden sind wir in der Regel wach und auf die äußere Welt konzentriert und die allermeisten Dinge bekommen wir nicht bewusst mit.
Deshalb nehmen wir uns in den nächsten Minuten etwas Zeit,
Um aus dem Abstand dieser Abendsstunde auf den Tag zurückzublicken,
Nur die Dinge und Erlebnisse anzuschauen,
Ohne sie zu bewerten,
Also die Dinge so zu akzeptieren,
Wie sie waren und sind.
Warum?
Weil dadurch in dir Einheit wächst,
Eine ungeteilte Existenz,
Ohne inneren Kampf und ohne blockierende Widerstände und Gegensätze.
Nur dann ist Stille und innerer Frieden möglich.
Deshalb zerschneide nichts,
Sei ungeteilt,
Nur dann wirst du den Durchbruch erreichen.
Diese innere Einheit geschieht,
Indem du nichts verurteilst.
Sag jetzt im Rückblick nicht,
Das war gut und das war schlecht.
Sieh dir die Welt,
Sieh dir deinen Tag an.
Natürlich müssen wir in unserem Leben immer wieder bestimmte Situationen bewerten und urteilen,
Genauso wie unser Denken seinen Platz hat.
Nur ist unser Geist darin inzwischen maßlos und unfrei geworden,
Können das Denken und Beurteilen gar nicht mehr abstellen und dieser Zustand hält uns in dauerhafter Isolation.
Wenn du wieder lernst,
Die Dinge so sein zu lassen,
Wie sie nun mal sind,
Ohne sie durch deine Beurteilung immer wieder direkt steuern zu wollen,
Erfährst du innere Einheit und Frieden.
Sei unvoreingenommen,
Nicht wertend,
Nicht aufspaltend.
Und wenn du im Äußeren nichts aufspaltest,
Zieht sich die Spaltung aus dem inneren Bewusstsein zurück,
Weil beide nicht nebeneinander existieren können.
Dann wirst du nach und nach eine Nichtgespaltenheit,
Also Einheit,
In dir bemerken.
Gegenpole werden sich einander nähern.
Dein Schlechtes und dein Gutes werden zusammenkommen,
Sich versöhnen und du wirst zu einem Ganzen werden.
Das nennen wir inneren Frieden und zu Beginn mal ganz bewusst wahr.
Mach es dir zur Angewohnheit,
Am Ende des Tages zwei bis drei Atemzüge ganz bewusst zu machen und zu überlegen,
Wie oft du im Laufe des Tages deinen Atem bewusst wahrgenommen hast.
Die wenigsten Menschen nehmen ihren Atem bewusst wahr und doch ist er der Anker für unsere Gegenwärtigkeit.
Ich mache jetzt drei bewusste Atemzüge.
Tief einatmen,
Den Atem etwas länger halten und atme noch etwas länger aus,
Ausströmen lassen.
Noch einmal einatmen,
Ausatmen.
Sehr gut.
Und nun lasse ich den Tag an mir vorüberziehen.
Ort,
Manches betrachte ich wie in Zeitlupe,
Anderes zieht schneller an mir vorbei.
Wichtig ist nicht die Vollständigkeit,
Sondern Empfindungen,
Gefühle,
Freude,
Angst.
Auch Gedanken,
Die ich in bestimmten Situationen hatte,
Können wieder aufsteigen.
Ich möchte anschauen,
Was heute war in mir,
Durch mich.
Nimm dir dafür einen Moment Zeit und aus dem Abstand heraus,
Den ich in dieser Abendstunde habe,
Kann ich auch zu dem Stellung nehmen,
Was an diesem Tag geschah.
Es geht ja nicht darum,
Gar nicht mehr zu beurteilen,
Sondern das Urteilen deutlich zu reduzieren,
Um die Welt,
Mich selbst und andere Menschen klarer und liebevoller wahrzunehmen.
So versuche ich jetzt wahrzunehmen,
Ob und wie ich vertrauen,
Hoffnung oder Wo war ich gefangen in Egoismus,
Misstrauen und Entmutigung?
Welche Bilder,
Situationen,
Erlebnisse möchten jetzt noch einmal angeschaut werden?
All das gehörte zu diesem Tag.
Es gehört zu mir.
Und je nachdem,
Was ich in meiner Reflexion erfahren habe,
Kann ich Belastendes jetzt auch loslassen.
Ich lasse die Kräfte des Egoismus,
Des Misstrauens und der Entmutigung jetzt am Ende des Tages los und öffne mich für die heilsamen Kräfte des Schlafes,
Das Hineingleiten in die Phase des Unbewussten.
Ich öffne mich für diese reinigende Zeit,
Werde in Frieden einsch- Und nun lasse ich alle gedanklos.
Mein Körper entspannt sich mehr,
Mein Geist kommt zur Ruhe.
Ich bin nun vollkommen entspannt.
Mein Verstand ist entspannt,
Ist entspannt.
Störenden Gedanken und Sorgen lösen sich nun von selbst auf.
Ich atme alle aus mir heraus.
Auch Ängste und Sorgen lösen sich nun wie von selbst auf.
Ich atme die Ängste und Sorgen einfach aus mir heraus.
Mein Atem ist jetzt wie eine Schaukel,
Die mich sanft hin- und herbewegt.
Lasse mich schaukeln,
Ich es atme.
Es atmet im Einklang mit dem Atem der Erde,
Mit Gezeiten,
Mit dem Kreisen der Planeten,
Sonnen und Galaxien,
Ein wohliges,
Warmes Gefühl.
Sanft in den Schund zwischen Bewusstsein und Traum genießen,
Das Schlummern und Dösen,
Das Ruhen im Körper,
Einatmen und ausatmen und ausatmen,
Einatmen und ausatmen und ausatmen,
Ausatmen.
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