
Yoga Nidra zur Stärkung des Urvertrauens
Achtung: diese Version ist in schweizerdeutschem Dialekt gesprochen. Spricht primär das Wurzelchakra an (erdend, nährend).
Transkription
Yoga Nidra zur Stärkung des Urvertrauens.
Willkommen zu Yoga Nidra.
Leg dich hin und stell deine Füsse nahe beim Gesäss Hüftbreite auf.
Nimm wahr,
Wie sich die Fusssohlen auf dem Boden anfühlen.
Übe etwas Druck auf den Boden aus.
Und rolle beide Füsse einmal von den Fersen auf die Sicherspitze.
Und wieder zurück.
Lass dann deine Beine eins nach dem anderen ausgleiten und komm in Shavasana,
Die Rückenlage.
Schliess deine Augen und halt sie während der ganzen Übung geschlossen.
Du wirst dann aufgefordert,
Die Augen wieder zu öffnen.
Nimm deine Position wahr und stell sicher,
Dass du während der Übung bequem und warm bleibst.
Der Körper liegt gerade.
Die Handflächen zeigen nach oben.
Die Füsse sind hüftbreit auseinander.
Die Beine entspannen aus den Hüftgelenken nach aussen.
Wenn du etwas verändern möchtest,
Dann tue es jetzt.
Denn während Yoga Nidra solltest du dich nicht bewegen.
Nimm die räumliche Ausdehnung deines Körpers wahr,
Wie er jetzt auf der Matte liegt.
Und gehe mit deiner Aufmerksamkeit den Auflagepunkt deines Körpers durch.
Vom Hinterkopf bis zu den Fersen.
Nimm die Möglichkeit wahr,
Dich zu bewegen.
Und nimm wahr,
Dass du diese Möglichkeit jetzt nicht nutzt.
Beobachte,
Welche Gerüche du jetzt wahrnehmen kannst.
Nimm wahr,
Wie deine Atmung jetzt fliesst.
Und lass dich mit jeder Ausatmung noch ruhiger und friedlicher werden.
Lass alles los,
Was du gerade jetzt nicht brauchst.
Töne dreimal innerlich oder äusserlich das Mantra LAM.
LAM Noch zweimal für dich.
Spüre,
Wie das Klangsymbol in deinem Körper nachschwingt.
Richte deine Aufmerksamkeit jetzt auf die am weitesten entfernten Gerüche,
Die du wahrnehmen kannst.
Nimm sie auf und lege sie deinem Ohr ab.
Beobachte jetzt alle Gerüche in diesem Raum.
Eines nach dem anderen aufnehmen und ablegen.
Nimm jetzt die Gerüche in dir wahr.
Nimm wahr,
Welche Gefühle jetzt in dir präsent sind.
Und nimm wahr,
Wie deine Gedanken fliessen,
Immer ruhiger und sanfter.
Meine Stimme wird dich jetzt durch Yoga Nidra führen.
Wenn du einmal abschweifen solltest,
Führe deine Aufmerksamkeit einfach ganz sanft wieder zurück zur Anleitung,
Sobald du es merkst.
Der Körper darf schlafen.
Der Geist bleibt hellwach.
Sag dir innerlich dreimal.
Ich übe jetzt Yoga Nidra.
Ich bleibe wach und präsent.
Ich übe jetzt Yoga Nidra.
Ich bleibe wach und präsent.
Ich übe jetzt Yoga Nidra.
Ich bleibe wach und präsent.
Es sind jetzt nur noch zwei Wahrnehmungstüren geöffnet,
Das Spüren und das Hören.
Jetzt beginnt Yoga Nidra.
Ruf deinen Entschluss in Erinnerung und wiederhole ihn dreimal sehr achtsam und voller Vertrauen in einem kurzen Satz und mit dem immer gleichen Wort.
Dieser Entschluss wird sich in deinem Leben realisieren.
Leg den Samen an eine Stelle,
Ohne ihn auszuwechseln.
Lass jetzt deine Wahrnehmung mit der Anleitung durch den Körper kreisen.
Die Bewusstheit verwandelt sich in sanftes Licht,
Das deinen ganzen Körper mit heilender Energie durchzieht.
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine rechte Hand.
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinen Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenke,
Unterarm,
Ellbogen.
Oberarm,
Schultern,
Schultergelenke,
Achselhöhle,
Rechte Rumpfsitze,
Hüftgelenke,
Rechte Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fussgelenke,
Ferse,
Mitte der Fusssohle,
Rechte Grosszeichenballen.
Kleinzeichenballen,
Der Punkt in der Mitte vom Fussballen,
Grosse Zeichen,
Zweite Zeichen,
Dritte Zeichen,
Vierte Zeichen,
Kleine Zeichen,
Der ganze rechte Fuss,
Heilendes Licht in der ganzen rechten Körperseite.
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine linke Hand.
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinen Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenke,
Unterarm,
Ellbogen,
Oberarm,
Schultern,
Schultergelenke,
Achselhöhle,
Rechte Rumpfsitze,
Hüftgelenke,
Rechte Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fussgelenke,
Ferse,
Mitte der Fusssohle,
Rechte Grosszeichenballen,
Kleinzeichenballen,
Der Punkt in der Mitte vom Fussballen,
Grosse Zeichen,
Zweite Zeichen,
Dritte Zeichen,
Vierte Zeichen,
Kleine Zeichen,
Der ganze linke Fuss,
Heilendes Licht in der ganzen linken Körperseite.
Komme jetzt zur Rückseite deines Körpers.
Rechte Zeichen,
Linke Zeichen,
Rechte Fussballen,
Linke Fussballen,
Rechte Fussmitte,
Linke Fussmitte,
Die ganze rechte Fusssohle,
Die ganze linke Fusssohle,
Die rechte Ferse,
Die linke Ferse,
Die rechte Waden,
Die linke Waden,
Die rechte Kniekehle,
Die linke Kniekehle,
Die rechte Oberschenkelrückseite,
Die linke Oberschenkelrückseite,
Rechte Gesässhälfte,
Linke Gesässhälfte,
Der Damm zwischen Geschlechtsorgan und Anus,
Steissbein,
Kreuzbein,
Die rechte Rückenmuskulatur,
Die linke Rückenmuskulatur,
Die ganze Wirbelsäule,
Das rechte Schulterblatt,
Das linke Schulterblatt,
Nacken,
Hinterkopf,
Scheitel,
Stirne,
Die rechte Augenbraue,
Die linke Augenbraue,
Das Augenbrauenzentrum,
Das rechte Augenlid,
Das linke Augenlid,
Das rechte Auge,
Das linke Auge,
Das rechte Ohr,
Das linke Ohr,
Das rechte Nasenloch,
Das linke Nasenloch,
Die rechte Backe,
Die linke Backe,
Oberlippe,
Unterlippe,
Der Raum zwischen der Ober- und Unterlippe,
Kinn,
Rechts Kiefergelenk,
Links Kiefergelenk,
Beide Kiefergelenke,
Hals,
Rechts Schlüsselbein,
Links Schlüsselbein,
Rechte Brustseite,
Linke Brustseite,
Die Mitte der Brust,
Oberbauch,
Nabel,
Unterlieb,
Rechte Liste,
Linke Liste,
Rechten Oberschenkel,
Linken Oberschenkel,
Rechts Knie,
Links Knie,
Rechts Schienbein,
Links Schienbein,
Rechten Fussrücken,
Linken Fussrücken,
Lenke die Wahrnehmung ins Innere deines Körpers.
Lungenflügel,
Der linke Lungenflügel,
Das Herz,
Gespürt ins Herz,
Wie es sich mit jedem Schlag zusammenzücht und wieder entspannt.
Magen,
Er liegt auf der linken Seite über dem Nabel.
Milz,
Etwas seitlich hinter dem Magen.
Leber,
Sie liegt auf der rechten Seite über dem Nabel.
Die rechte Niere,
Die linke Niere,
Bringt die Wahrnehmung in die Mitte vom Bauch,
Zum Dünndarm,
Einen langen,
Gewundenen Schlauch,
Dann zum Dickdarm.
Er liegt in umgekehrter U-Form um den Dünndarm herum.
Und jetzt etwas schneller.
Kirn,
Atemweg,
Zunge,
Gaumen,
Rechte Gehörgang,
Linker Gehörgang,
Hals,
Spiessröhre,
Luftröhre,
Rechte Lunge,
Linke Lunge.
Herz,
Magen,
Milz,
Leber,
Rechte Niere,
Linke Niere,
Dünndarm,
Dickdarm,
Der ganze Bauchraum.
Die grossen Körperteile.
Rechtsbein,
Linksbein,
Beide Beine,
Rechter Arm,
Linker Arm,
Beide Arme,
Der ganze Kopf,
Der ganze Rücken,
Die Vorderseite des Rumpfs,
Das Innere des Rumpfs,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper.
Betrachte den ganzen Körper.
Mach deine Wahrnehmung intensiver.
Wird dir der Punkt bewusst,
Wo der Körper und die Unterlage sich berühren.
Hinterkopf und Fussboden,
Schultern und Boden,
Arme und Boden,
Rücken und Boden,
Gesäss und Boden,
Beine und Boden,
Fersen und Boden,
Der ganze Körper und Boden.
Spüre,
Wie die Erde dich verlässlich dreht.
Lenke deine Aufmerksamkeit auf einen natürlichen Atem.
Nimm wahr,
Wie der Atem durch deinen Körper fliesst und ihn ganz fein bewegt.
Jetzt konzentriere dich auf jeden einzelnen Atemzug.
Wird dir an der Temperatur des Atems bewusst.
Bewege deine Aufmerksamkeit mit dem Atem vor und zurück und vergleiche die Temperatur in den beiden Nasenwägen.
Zähle jetzt deine Atemzüge von 27 abwärts.
Ein,
Aus,
27.
Ein,
Aus,
26.
Ein,
Aus,
25.
Zähle weiter in deinem eigenen Atemrhythmus.
Sei wach und präsent.
Lass jetzt deinen ganzen Körper kalt werden.
Konzentriere dich auf einen Atem im linken Nasenloch.
Stell dir vor,
Wie du an einem Winterabend leicht bekleidet und barfuss draussen im Wind stehst.
Gespür Kälte.
Erwecke jetzt ein Gefühl von Wärme in deinem Körper.
Sehr warm,
Wie an einem sonnigen Sommertag oder bei einem heissen Bad.
Konzentriere dich auf einen Atem im rechten Nasenloch.
Gespür die Wärme.
Konzentriere dich jetzt auf einen Raum vor deinen geschlossenen Augen.
Stell dir dort einen durchsichtigen Schleier vor,
Durch den du endlos weit sehen kannst.
Ein Raum,
Der sich so weit ausdehnt,
Wie die Augen sehen können.
Beobachte den Raum.
Lass dich aber nicht reinziehen.
Übe es zuschauen.
Du bist nur Zuschauer.
Lass jetzt ein Bild von einem gelben Quadrat in dir aufsteigen.
Nimm wahr,
Wie sich das Tier präsentiert.
Gross oder klein.
Ausgefüllt oder leer.
Beobachte aufmerksam,
Was du dabei empfindest,
Das gelbe Quadrat in deiner Wahrnehmung zu halten.
Wenn Gedanken auftauchen,
Lass sie kommen und gehen.
Lass das Quadrat jetzt zu einem dreidimensionalen Würfel werden.
Betrachte den Würfel und lass ihn dann wieder zu einem Quadrat werden.
Lös dich von dieser Vorstellung und stell dir bildlich vor,
Wie du am frühen Morgen in einen Park gehst.
Die Sonne ist noch nicht aufgegangen und der Park ist einsam und verlassen.
Du bist ganz alleinig.
Es ist ein wunderschöner Park,
Ruhig und friedlich.
Gehe über das frische Gras.
Hör den Vögeln zu,
Wie sie zwitschern und singen und den neuen Tag begrüssen.
Du kommst zu hübschen Blumenbeeten.
Rosen im Gelb,
Rosen orange und rot.
Ihr Duft steigt in deine Nase.
Betrachte die Autropfen in ihren Blütenkelch.
Jetzt kommst du zu einem Fischsteich.
Goldfische schwimmen mitten zwischen den Wasserlilien.
Schau ihnen grazilen Bewegungen zu.
Du gehst weiter und kommst zu einer Leichtung.
Dort steht ein kleiner Tempel,
Umgeben von Lichtscheinen.
Gehe zur Tür,
Öffne sie und gehe rein.
Es ist kühl und dunkel.
An den Wänden siehst du heilige Bilder.
Du sitzt auf dem Boden,
Schliesst die Augen und wirst ganz still.
Ein Gefühl von tiefem Frieden und Harmonie durchdringt dich,
Während die Geräusche von draussen immer weiter in die Ferne rücken.
Bleib in dieser meditativen Stimmung und verweile noch ein wenig in diesem Tempel.
Bring deine Wahrnehmung jetzt zurück zum inneren Raum von deinen geschlossenen Augen.
Betrachte den unendlichen Raum sehr genau,
Ohne dass du dich reinziehen lässt.
Ruhe dich in dieser freundlichen,
Warmen Dunkelheit aus.
Was auch immer dort auftaucht,
Ob Farben,
Bilder oder Muster,
Schau sie dir einfach an und bleib aufmerksam.
Wenn Gedanken auftauchen,
Lass sie kommen und gehen.
Richte deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Atem.
Nimm deine natürliche Atem wahr.
Erinnere dich jetzt an deinen Entschluss,
Dich zu enthalten.
Wiederhole es mehrmals für dich,
Voller Achtsamkeit und Vertrauen.
Bring deine Aufmerksamkeit jetzt wieder zum Fluss deiner Atmung.
Nimm wahr,
Wie sich dein Unterbauch ganz fein mit der Atmung hebt und senkt.
Bleib mit deiner Achtsamkeit in deinem Unterbauch.
Über deinen Unterbauch verbindest du dich wieder voll und ganz mit der Aussenwelt,
Mit deinem Alltag und mit dem Raum,
In dem du dich jetzt befindest.
Atme jetzt einmal tief ein und aus.
Bewege langsam die Finger und die Zehen,
Dann die Hände und die Füsse.
Drehe die Handflächen zu der Unterlage hin und übe etwas Druck auf den Boden aus.
Bewege deine Arme,
Beine,
Strecke und dehne dich und mache Bewegungen,
Die dir jetzt gut tun.
Komm zur Ruhe,
Öffne langsam deine Augen und geniesse weiterhin deinen geerdeten,
Erfrischten und klaren Zustand.
Yoga Nidra ist beendet.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.4 (57)
Neueste Bewertungen
More from Andreas Ziorjen
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
