
80. Was kommt nach dem Blockaden lösen? | Wie wählt man stärkende Gedanken?
by Miriam Amavi
In dieser Folge erzähle ich detailliert davon, wie ich alte schwächende Gedanken mit stärkenden ersetze und davon, warum Gedanken nicht wahr sind. Teile sie gerne, wenn sie dir gefallen hat. Liebst, Miriam
Transkription
Hallo,
Hallo,
Hallo,
Hallo.
Ich freue mich total,
Dass du dabei bist.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Ich bin Miriam.
Ja,
Es ist irgendwie ein bisschen her,
Dass ich meine letzte Podcast-Folge aufgenommen habe.
Ich weiß gar nicht genau,
Wie lange.
Vielleicht war es auch gar nicht so lange.
Who knows?
Fühlt sich auf jeden Fall irgendwie voll lange an.
Und ich habe einfach in der letzten Zeit viel,
Ich weiß auch nicht,
Ich habe irgendwie immer nicht so den Impuls gehabt,
Irgendwas aufzunehmen,
Weil ich voll oft so an dem Punkt war,
Wo ich so war,
Wie,
So ich verstehe das ja selber alles noch nicht mal,
Wie soll ich das irgendwem anderes vermitteln,
Was ich gerade irgendwie erlebe.
Aber ich habe mir dann,
Ich weiß nicht,
Es ist auch nicht alles so spektakulär,
Aber ich habe irgendwie im Moment so ein bisschen das Gefühl,
Dass ich voll viele verschiedene Dinge treffe und lerne,
Realisiere und dann wieder vergesse,
In alte Muste zurückfalle und das halt irgendwie alles in so einem richtig,
Ja einfach,
Also einfach,
Wie gesagt,
Genau deswegen habe ich mich immer so ein bisschen davor gedrückt,
Eine Folge aufzunehmen,
Weil ich einfach das voll schwierig finde,
Diesen Prozess zu beschreiben,
Ohne mich halt mega krass zu wiederholen,
Weil ich immer so ein bisschen das Gefühl habe,
Dass ich oft über sehr ähnliche Sachen spreche,
Aber so ist es halt irgendwie,
Weil dieser Prozess eben nicht so ist,
Jede Woche habe ich eine völlig neue,
Also ich meine,
Jeder,
Der durch diese,
Durch das so geht,
Kennt es,
Denke ich,
Dass man ganz oft so denkt,
Wow krass und wieso habe ich es vorher nicht gecheckt und was und dann am nächsten Tag ist wieder alles anders und man hat es wieder komplett vergessen oder man erinnert sich und versucht dann da wieder hinzukommen zu diesem Punkt und man schafft es einfach nicht und so weiter und ja,
Ich habe dann irgendwie vielleicht auch zu viel von mir selbst erwartet,
So dass ich dann,
Keine Ahnung,
Jede Woche irgendwie ein neues Thema habe,
Aber es ist halt einfach,
Also der Podcast,
Darum geht es ja irgendwie auch,
Ich will ja so ein bisschen meinen eigenen Weg schildern und dabei beschreiben,
Was ich treffe und wie ich damit umgehe und wie ich damit mal besser,
Mal schlechter umgehe und ich will ja nicht so jemand sein,
Der sagt,
Hallo,
Ich habe es verstanden und ihr müsst das alle nur genauso machen,
Weil so jeder hat ja eine völlig individuelle Erfahrung und meine ist meine Erfahrung und die Erfahrung von anderen ist eben deren eigene.
Ja,
Aber ich habe halt dann irgendwie auch gedacht,
Dass es ja eben genau darum geht,
Dass es vielleicht dem einen oder anderen eben genau deswegen verständlicher ist als,
Oder zumindest kenne ich das so von mir,
Finde ich,
Dass es dann manchmal interessant ist zu hören,
Wie jemand konkret mit bestimmten Gedanken umgeht,
Weil man sonst immer nur so viel über Formen spricht,
Über die physische Welt und über nicht das,
Was wirklich im Innen abgeht.
Ich finde,
Man weiß mal recht wenig darüber,
Wie genau Menschen denken.
Also wenn ich jetzt mit Leuten,
Also wenn ich jetzt Leute fragen würde oder wenn ich jetzt über irgendwen nachdenke,
Den ich kenne oder so,
Klar kennt man die Person so,
Aber ich finde so richtig über einzelne Gedanken spricht man recht selten und wie genau Gedankengänge funktionieren bei Menschen und das finde ich auch manchmal ganz spannend,
Leute zu fragen so,
Wie gehst denn du mit dem und der Sache um oder wie genau denkst du,
Wenn das und das passiert,
Wie fühlst du dich dann und so.
Ich finde das immer irgendwie voll spannend,
Das zu hören,
Vor allem von Menschen,
Die halt vielleicht nicht so viel mit Ängsten zu tun haben oder so und dann,
Oder auch einfach Menschen,
Die ein komplett anderes Leben leben als man selber.
Komplett andere Anschauungen haben,
Komplett andere Glaubenssätze und so und dann mal zu fragen,
Wie sie mit einer Situation umgehen würden und wie ich mit der Situation umgehe und das finde ich irgendwie voll spannend und darum geht es ja auch gar nicht darum,
Das zu vergleichen oder so,
Sondern einfach nur sich darauf einzulassen,
Dass es einfach auch ganz andere Bewusstseinszustände gibt.
Und sich so ein bisschen darauf einzulassen,
Zu gucken,
Wie die aussehen,
Da ein bisschen reinzufühlen und das ist eben auch das Coole am Menschsein ist,
Dass wir uns das auch suchen können,
In welchem Bewusstseinszustand wir sein wollen und das ist lustig,
Weil ich habe nämlich gerade gedacht,
Als ich geredet habe so,
Oh ich bin ja wieder voll vom Thema abgekommen,
Ich wollte eigentlich was ganz anderes in der Folge erzählen.
Und doch habe ich irgendwie dann dahin gefunden,
Wo ich eigentlich hin wollte und zwar genau zu diesem Punkt,
Dass wir einfach Bewusstsein sind und dass es uns einfach so krass ausmacht,
Wie wir denken und welche Gedanken wir denken und ich habe einfach,
Also im Moment so ein bisschen das Gefühl,
Dass ich an so einem Punkt bin,
Wo ich sehr viel,
Ich habe viel bei mir aufgeräumt.
Ich habe viel EFT gemacht und viel Vergangenheit und solche Sachen irgendwie aufgearbeitet und so weiter,
Was auch immer das bedeutet,
Ich weiß es irgendwie bis heute noch nicht.
Und dass ich mittlerweile an so einem Punkt bin,
An dem ich einfach Glaubenssätze verändern will,
Einfach lernen will,
Anders zu denken,
Lernen will,
Ein anderes Bild von mir zu haben und ich habe nämlich immer gedacht so,
Oh und dann,
Wenn ich all meine Blockaden und so gelöst habe,
Dann bin ich free und dann ist alles einfach und so und es mag vielleicht auch so sein bei manchen Leuten.
Ich habe aber diesen einen Aspekt immer nicht bedacht,
Dass einfach,
Auch wenn alle Blockaden gelöst sind,
Man ja immer noch an eine bestimmte Art und Weise gewöhnt ist zu denken und dass mein Gehirn einfach noch gerne schön Drama schiebt und Angstgedanken hat und Szenarien kreiert,
Die vielleicht überhaupt nicht wahr sind.
Gerne in die Zukunft denkt,
Gerne in die Vergangenheit denkt und dann diese Momente auf das jetzt projiziert oder eben auch auf die nächsten 10 Minuten oder auf die nächsten 10 Wochen und mir fällt im Moment immer,
Immer mehr auf,
Dass das alles Gedanken sind.
Oder auch Gefühle,
Aber dass halt am Ende man diesen Zustand verändern kann und dass das Problem irgendwie ist und ich meine,
Das kann man ja auch,
Also wenn man Byron Katie kennt und so,
Liest man das so,
Ja,
Wenn man mit den Gedanken identifiziert ist,
Dann leidet man und sobald man sich nicht mehr mit seinen Gedanken identifiziert,
Dann leidet man nicht mehr,
Bla bla bla.
Und das ist halt immer so schön zu lesen und das dann so,
Oh ja,
Stimmt eigentlich.
Aber ich glaube,
Es geht halt wirklich darum,
Das so zu verstehen und ich habe ja auch schon erzählt,
Dass ich so ganz viel in die Stille gegangen bin in letzter Zeit und so und ich habe das Gefühl,
Desto öfter ich das mache und desto mehr ich immer innehalte und einfach meine Gedanken beobachte,
Merke ich,
Wie es mir immer mehr auffällt,
Dass es einfach unpersönliche Gedanken sind,
Also dass es einfach Gewohnheiten sind und dass sie nicht wahr sind und dann gibt es wieder Momente,
Wie gesagt,
Wo ich es einfach vergesse und komplett mit meinen Gedanken identifiziert bin.
Ich hatte vor ein paar Tagen so ein krasses Down,
Wo ich einfach,
Gut,
Ich hatte auch meine Tage,
Da kann es vielleicht auch mit den Hormonen irgendwie zusammenhängen,
Who knows,
Aber ich habe einfach so gemerkt,
Wie ich so down war und die ganze Zeit so war,
Was für eine Scheiße und es wird doch alles nix und ich bin so irgendwie in meinen Gedanken gefangen und ich will nicht in dieser Situation sein und voll Widerstand,
Richtig krass Widerstand.
Nur Widerstand,
Widerstand,
Widerstand und dann auch noch gegen den Widerstand habe ich natürlich Widerstand geschoben,
Also diese Gedanken von wegen,
Oh wieso fühle ich mich denn jetzt so,
Wieso kann ich nicht einfach in die Freude gehen und dann diese Selbstablehnung und ich habe mich so mit meinen Gedanken identifiziert und habe die ganze Zeit auch so gedacht,
Dass es irgendwie dann so,
Ich weiß auch nicht,
Ich habe mir so krass viele Storys erzählt,
Dass es ja irgendwie alles so traurig ist und das ist bla irgendwie ganz,
Ja einfach auch logisch dann irgendwie,
Weil wenn man mit seinen Gedanken identifiziert ist,
Dann ist es halt natürlich auch traurig und scheiße und es ist alles blöd und man kommt nicht aus der Situation raus und so.
Und dann irgendwann,
Wenn man dann wieder so realisiert und deswegen,
Und das ist auch wieder so dieser Punkt,
Weswegen ich das manchmal schwierig finde,
Das im Podcast so zu vermitteln,
Weil ich kann jetzt nicht einfach sagen oder ich kann sagen,
Aber ich kann jetzt nicht einfach sagen so ja und dann verändert man halt einfach seinen Zustand und begibt sich wieder so in die Fülle und weil das glaube ich halt für manche so voll nicht möglich scheint.
Und das ist vielleicht einfach der Punkt,
An dem man das alles so ein bisschen,
An dem man einfach seine eigenen Gedanken so ein bisschen in Frage stellen muss oder wenn man möchte.
Und ich finde zumindest hilft mir das immer,
Dass ich dann so denke,
Stimmt das gerade wirklich,
Dass alles voll schlimm ist und wie gesagt,
Ich finde das irgendwie gerade so schwierig zu erklären,
Was dann genau passiert,
Aber ich finde desto öfter,
Also ich habe zumindest aus meiner Erfahrung gemerkt,
Dass desto öfter man diesen Shift macht von dem Mangel in die Fülle bzw.
Von diesem,
Oh ich bin so,
Irgendwer muss mich retten und ich kann das alles nicht alleine.
Und wenn man dann wieder Verantwortung übernimmt,
Das ist glaube ich Verantwortung zu übernehmen und zu sagen so okay,
Alles ist gerade vielleicht scheiße,
Aber ich weiß,
Ich bin die einzige Person,
Die mir hier raus helfen kann und sich wieder für den Glauben für sich selbst zu entscheiden,
Weil ich glaube das Wichtigste,
Also für mich persönlich habe ich so herausgefunden,
Dass das Wichtigste ist einfach an mich zu glauben und an meine Stärker zu glauben.
Und ich habe immer gedacht,
Ich kann das nicht,
Ich kann das nicht,
Ich kann nicht alleine mir hier raus helfen,
Ich kann das alles nicht oder wenn ich so merke,
Mir geht es physisch voll scheiße und dann kommen gleich so diese ganzen Stimmen,
Wie schlimm das alles wird und so.
Und dass ich dann einfach wirklich mir sage,
Ich kann das,
Ich kann das und das krasse ist ja,
Dass diese Gedanken alle nicht wahr sind,
Die einem sagen,
Ich kann das nicht und bla.
Am Ende sind keine Gedanken wahr,
Aber weil wir die Wahl haben,
Können wir uns dann natürlich entscheiden für die Gedanken,
Entweder die uns schwächen und das sind die Gedanken,
Ich kann das nicht,
Ich kann das nicht oder wir entscheiden uns halt für die Gedanken,
Die uns stärken und das sind Gedanken,
Wie ich kann das und ich bin groß und ich bin alles,
Ich bin das Universum,
Ich bin Gott,
Was auch immer,
Wie auch immer man das beschreiben möchte.
Und dann irgendwann,
Wie gesagt,
Geht dieser Shift irgendwie schneller,
Weil man mit diesem Gefühl vertrauter wird und es geht am Ende eigentlich nur darum,
Die unbekannten Gefühle oder Gedanken wie zum Beispiel,
Ich bin stark und ich kann das.
Ja,
So ein neues Selbstbild von sich zu haben,
Nicht immer sofort so der Schwache und Scheiternde und so zu sein,
Sondern einfach das Leben zu genießen,
Anzunehmen und so weiter und dieses Selbstbild zu stärken und desto mehr man mit diesem Selbstbild vertraut wird oder mit diesem Weltbild wahrscheinlich auch,
Desto leichter wird dann dieser Shift in dem Moment,
Wo es schwierig wird.
Und manchmal geht der Shift gar nicht und überhaupt nicht,
Dann ist alles,
Was man tun kann,
Den Widerstand zum Widerstand aufzugeben,
Aber diese Momente werden dann weniger und nicht mehr so intensiv oder manchmal auch extrem intensiv,
Aber dann auch in den Momenten zu wissen,
Es geht vorüber und irgendwann werde ich diesen Shift wieder hinkriegen,
Jetzt gerade ist es hoffnungslos,
Aber irgendwann werde ich diesen Shift wieder hinkriegen.
Und am Ende geht es einfach nur darum,
Dass das Gehirn sich daran gewöhnt,
Okay,
Wir denken jetzt anders,
Wir denken jetzt positiv,
Also diese ganzen negativen Gedanken mit positiven auszuwechseln und ich finde,
Was ganz toll dabei hilft,
Ist einfach diese Gedanken in Frage zu stellen.
Stimmt es wirklich,
Dass ich das nicht kann?
Also zumindest habe ich das in letzter Zeit ganz viel gemacht,
Dass ich so überlegt habe,
Ist das jetzt wirklich so?
Stimmt es jetzt wirklich,
Dass ich das und das jetzt nicht machen kann?
Stimmt es wirklich,
Dass es so nicht mehr auszuhalten ist?
Weil wenn es nicht mehr auszuhalten wäre,
Dann wäre ich ja am Ende eigentlich tot,
Oder?
Würde man nicht eigentlich sterben,
Wenn man es nicht mehr aushält?
Also das ist ein schwacher Trost und so,
Ich weiß,
Manchmal leidet man so krank,
Dass man sich denkt,
Ich kann keine Sekunde mehr aushalten und am Ende kommt man da irgendwie durch.
Und ich hatte heute,
Das ist lustig,
Ich habe so ein bisschen meditiert,
So eine Byron-Cady-Meditation und dann hatte ich irgendwie so ein Bild in meinem Kopf,
Weil es ging dann darum,
Die Gedanken so zu sehen und was die wollen und dass sie alle irgendwas wollen und dann halt immer die Geschichten zu sehen,
Die an diesen Gedanken hängen,
Die eben in der Zukunft der Vergangenheit ist oder keine Ahnung,
Dass irgendwas einen gerade total beschäftigt und normalerweise ist es ja was,
Was irgendwie in der Zukunft der Vergangenheit ist oder eben auch in der Gegenwart,
Aber halt man mit so einem Blick auf die Sache passiert,
Die in der Gegenwart passiert,
Die eben schon sozusagen so eine,
So schon in die Farbe der Vergangenheit oder der Zukunft eingetaucht ist und dadurch halt nicht mehr objektiv ist.
Und dann habe ich so dieses Bild vor Augen gehabt,
Dass diese ganzen Gedanken voll unpersönlich sind und dass es so ein bisschen wie so kleine Welpen sind,
Die so an einem so hoch springen und die ganze Zeit gestreichelt werden wollen und irgendwie Aufmerksamkeit wollen und die einzige Aufgabe ist halt eben,
Sich nicht von diesen süßen kleinen Hunden verführen zu lassen,
Sondern den Blick geradeaus zu behalten und eben sich ja wieder in die Stille zu kommen und wieder ins Jetzt zu kommen.
Und sobald man eben,
Da wird jetzt die Metapher so ein bisschen weird,
Aber wenn man jetzt den Hund hochnehmen würde,
Dann würde man zu diesem Hund werden.
Das heißt,
Wenn man den Gedanken dann unterhält,
Wird man irgendwann zu dem Gedanken.
Weil das ist halt eben so das Ding,
Der Knackpunkt,
Dass man kann eben Gedanken beobachten und sagen,
Danke,
Dass du da bist,
Danke,
Dass du mir das zeigst und so.
Oder man fängt dann so an,
Den Gedanken abzuwägen und irgendwie zu denken,
Ja und so.
Und dann verliert man sich in so einer Geschichte und fängt dann an,
So ein Rabbit Hole,
Was man wahrscheinlich am Tag ungefähr 200 Mal lang geht.
Und weil wir ja,
Es wurde ja auch immer gemessen,
Dass wir irgendwie 90 Prozent oder 85 Prozent unserer Gedanken sind,
Die gleichen wie am Tag zuvor,
Dass wir einfach am Ende immer die gleichen Storys durchdenken.
Und ich ertappe mich auch immer selber,
Wie ich so voll viel einfach über irgendwas nachdenke oder irgendwie auch so direkt alles analysieren will,
Was passiert und immer sofort.
Für alles eine Erklärung oder auch dieses warum,
Warum,
Warum passiert das und so weiter.
Und auch dann zu wissen,
Ich weiß dann auch in den Momenten,
Wenn ich das denke,
Das bringt mir überhaupt nichts,
Aber irgendwas in mir will halt dann darüber nachdenken und das bereit treten.
Da zu sein und es in unserer Verantwortung liegt,
Ob wir diese Gedanken sozusagen in die Hand nehmen und sie irgendwie mit der Lupe irgendwie zu durchstochern versuchen und so weiter.
Oder ob wir sie einfach sehen und wieder gehen lassen.
Und das ist halt auch was,
Was einfach nicht,
Was man nicht einfach so,
Also es ist ja ein Konzept,
Also sobald man das in Worte fasst,
Ist es ja ein Konzept,
Das ist ja nicht mehr real oder was ist am Ende real,
Aber so weit von mir kann es nicht gehen.
Nur eben,
Das ist halt glaube ich auch was,
Was man einfach nur erleben kann und nicht wirklich erklären kann,
Wieso Gedanken am Ende nur Gedanken sind.
Und das ist auch gerade spannend für mich,
Das so zu reflektieren,
Weil ich ganz oft dann eben mich dann doch in den Gedanken verliere und mich damit identifiziere und dann denke so,
Wofür ist der ganze Shit?
Ich will einfach nur ein normales Leben haben und bla bla bla und dann in anderen Momenten bin ich immer so krass dankbar,
Dass ich diesen Weg gehen darf und dass ich still werden darf und mich immer öfter aus diesen Fesseln befreie,
Auch wenn es vielleicht noch nicht für mich immer spürbar ist und vielleicht auch nicht nach außen sichtbar ist und so.
Aber darum geht es ja am Ende auch nicht,
Sondern sich einfach diese Zeit zu geben und das Vertrauen zu geben,
Dass man auf dem richtigen Weg ist und ich denke,
Es geht halt auch ganz viel darum,
Sich wieder selbst zu ermächtigen irgendwie.
Weil solange man immer versucht,
Hinter was herzurennen und irgendwas zu manifestieren und immer hinter irgendwas her ist,
Macht man sich ja am Ende immer kleiner.
Und all das kann man natürlich machen,
Aber wie gesagt,
Das ist halt denke ich,
Also ich hab auch immer ganz,
Oh,
Das ist auch so ein großes Ding,
Was mir aufgefallen ist.
Was ich ganz oft gedacht habe,
Wenn ich nicht jeden Gedanken untersuche und mir irgendwie und jedem Gedanken total viel Raum gebe und Platz gebe und so weiter,
Dann verdränge ich.
Weil diese Frage zwischen verdrängen und einfach anders wählen,
Das ist,
Finde ich,
Ist immer noch für mich so ein schwieriger Unterschied.
Wo ist da die Linie?
Und ich glaube,
Man kann halt einerseits,
Das ist halt glaube ich das ein bisschen,
Was ich gerade so erzählt habe,
Das eine ist halt,
Man guckt sich dann diesen Gedanken an und wälzt ihn irgendwie rum und gibt ihm total viel Raum und durch diesen Raum gibt es eben halt immer mehr Chancen,
Dass es sozusagen einen verführen kann und dass man sich dann damit identifiziert.
Und ich glaube,
Dass dieser Unterschied zwischen verdrängen ist irgendwie,
Dass man immer weiß,
Es ist irgendwie da,
Aber man will sich dem nie so richtig stellen und das nicht zu verdrängen,
Sondern einfach neu zu wählen,
Es zu sehen,
Ah,
Okay,
Da ist dieser Gedanke,
Da sind die ganzen Babyhunde,
Die von mir irgendwas wollen.
Aber ich entscheide mich,
Was anderes zu denken.
Beziehungsweise,
Ich hatte letztens auch so ein cooles Gespräch,
Wo so eine Metapher aufkam,
Dass diese ganzen Gedanken so ein bisschen wie so verschimmelte Früchte sind,
Die man isst.
Und dass immer,
Wenn man diesen Gedanken isst,
Irgendwie,
Ich kann das nicht oder was wenn und bla bla bla,
Was man nicht alles für Gedanken hat.
Dass es immer so ist,
Als würde man so vergammelte Früchte essen und man ist immer so,
Und man beißt dann so in so einen vergammelten Pfirsich rein und man ist so,
Warum muss ich das jetzt essen und wieso schmeckt das so eklig und irr und das ist ja voll irr.
Und dann schneidet man den so auseinander und untersucht den und fragt sich,
Warum der verschimmelt ist,
Anstatt halt einfach sich einen neuen Pfirsich zu nehmen,
Einen der noch nicht vergammelt ist,
Sondern der frisch ist und lecker ist und den zu essen und einfach den vergammelten Pfirsich einfach in den Müll zu schmeißen.
Ihn anzuschauen,
Zu sehen,
Ah okay,
Er ist vergammelt und sich vielleicht dafür zu bedanken,
Dass,
Keine Ahnung,
Man diesen Gedanken halt irgendwie hat oder dass er einem vielleicht irgendwie auch mal was zeigen will,
Weil dazu sind die Sachen ja auch da.
Aber den dann einfach wegzuschmeißen und anders zu wählen und zu sagen,
Nein,
Ich entscheide mich dafür jetzt,
Mich auch anders zu sehen.
Wie gesagt,
Das ist halt was und deswegen scheitert das glaube ich so oft oder deswegen verliert man dann so oft den Glauben daran,
Weil man dann,
Man macht es dann einmal und man ist so,
Oh,
Das hat ja überhaupt nicht funktioniert,
Toll.
Und was ich im Moment einfach merke,
Ist,
Dass es einfach Zeit braucht,
Bis sich der Körper und das Gehirn daran gewöhnt hat,
Dass man anders wählt und dass man einfach anders denkt und ganz oft kommt dann dieser Ego oder dieser Widerstand auch hoch,
Der dann sagt,
Aber ich kann ja nicht anders denken.
Es geht ja einfach nicht.
Aber wirklich,
So geht es wirklich nicht.
Es ist nicht einfach eine Entscheidung,
Anders zu denken und alles andere ist am Ende dann irgendwie Widerstand.
Und es ist natürlich,
Wie gesagt,
Am Anfang wahrscheinlich mega schwer und ich kenne das selber.
Es fühlt sich an,
Als müsste ich irgendwie alle fünf Minuten oder fast alle zehn Sekunden oder was mich daran erinnern,
Dass es so ist.
Also diese ganzen Sachen,
Über die ich gerade so spreche,
Mich immer wieder daran zu erinnern,
Ich bin das alles nicht.
Ich bin nicht meine Gedanken.
Diese Gedanken sind auch nicht wahr.
Also vor allem dieser Gedanke ist gerade nicht wahr.
Es ist so ein bisschen,
Als würde einem die ganze Zeit jemand so Lügen einflüstern und irgendwann werden sie halt wahr.
Irgendwann glaubt man diese Lügen halt.
Aber wenn man sich immer wieder sagt,
Es ist nicht wahr,
Es ist nicht wahr oder was auch immer.
Also ich meine,
Jeder findet da ja so sein eigenes Mantra oder wie auch immer.
Irgendwie immer wieder sich daran zu erinnern,
Dass man sich auch positiv belügen kann.
Fake it till you make it.
Und ich glaube,
Da ist wirklich so krass viel dran.
Weil ich finde,
Also ich habe zumindest immer erlebt,
Dass wenn ich gedacht habe,
Ich kann es nicht,
Dass ich es auch hundertprozentig nicht konnte.
Und wenn ich diesen Willen zum Drama oder auch dieses Trotzige,
Diesen Widerstand dann so rausgenommen habe,
Dieses so,
Ja aber ich will das auch gar nicht können.
Dass ich dann und ich mir gesagt habe,
Ich kann das oder ich will das oder ich sehe das jetzt anders und bla.
Oder auch einfach Sachen vorgestellt habe,
Wie sie eben schön sind und wie ich sie haben will und so weiter.
Dass das sich einfach am Ende besser anfühlt und es alles irgendwie angenehmer macht.
Und vor allem auch es mit der Zeit immer logischer und immer einfacher wird.
Also ich brauche diese Erinnerung auch mehrmals täglich.
Vor allem in Momenten,
Wo es mir physisch nicht so gut geht,
Was immer so meine Schwierigkeit ist.
Aber jeder hat da so sein Thema,
Wo man so rausgeworfen wird aus dem Flow oder wo man eben vergisst,
Wer man eigentlich ist oder was die Wahrheit ist und so weiter.
Oder was man eigentlich wählen möchte.
Und gerade in den Momenten ist es halt so wichtig,
Bereit zu sein,
Sich wieder anders zu wählen.
Weil genau wenn man in diesen Momenten neu wählen kann,
Das macht eben den Unterschied.
Also darum geht's ja am Ende.
In den Momenten,
Wo es so herausfordernd ist,
Anders zu denken.
Und es fühlt sich halt manchmal so fern an.
In dem Moment.
Aber das ist eben das Alte.
Und es ist eben das,
Was wir kennen.
Und alles,
Was wir nicht kennen,
Fühlt sich irgendwie falsch an und fühlt sich irgendwie nicht richtig an.
Aber das ist halt Steinzeit-Gehirn.
Und wenn man eben weiß,
Wenn man das weiß,
Das finde ich auch so spannend,
Wenn man das weiß,
Dass sich die Dinge nicht richtig anfühlen und irgendwie falsch und dumm und nee,
Will ich gar nicht.
Nur weil man sie halt nicht gewöhnt ist,
Dann kann man sich halt immer wieder darin erinnern,
Das ist gerade nicht wahr.
Es ist gerade einfach nur,
Weil ich es nicht kenne.
Und dann kann man leichter durch sowas durchgehen,
Finde ich zumindest.
Und sich halt mehr daran gewöhnen und dann so ein bisschen fake it till you make it,
Impostor-Syndrom,
Sich halt immer wieder zu erinnern.
Ich darf hier sein und ich bin genug und whatever you wanna tell yourself.
Also wir lügen uns am Ende sowieso die ganze Zeit an,
Weil Gedanken halt Form sind.
Aber warum nicht einfach positiv?
Warum nicht nice?
Okay.
Ich hoffe,
Das war nicht allzu abgedreht.
Ich wollte halt einfach in dieser Folge nur so ein bisschen vermitteln,
Dass es halt Zeit braucht und vielleicht manche Leute haben auch so einen Durchbruch innerhalb von zwei Tagen.
Aber ich habe irgendwie so,
Weiß nicht,
Die Erfahrung im Moment so gemacht,
Kann sich ja auch nur ändern,
Dass es einfach Zeit braucht und ich in Momenten der Klarheit dann immer merke,
Dass ich voll auf dem richtigen Weg bin und auch eigentlich nirgendwo anders sein will.
Und dann in Momenten,
Wo ich es vergesse,
Bin ich dann so wieder voll im Mangel.
Aber darum geht's ja.
Genau darum geht's.
Und deswegen sind wir hier Menschen,
Um diese menschliche Erfahrung zu machen,
Weil es am Ende alles nur ein Spiel ist,
Habe ich mal irgendwo gelesen.
Ähm,
Ja.
Ich hoffe,
Dieses Format,
Ich weiß gar nicht,
Ob das mal anders war.
I don't know.
Weil ich irgendwie immer darüber rede,
Aber ich weiß nicht,
Ob ich das so genau von meinen Gedankenprozessen erzähle.
Weiß ich gar nicht genau.
Ähm,
Dann lass es mich gerne wissen,
Weil ich,
Wie gesagt,
Das irgendwie so ein bisschen,
Mir das auch so ein bisschen Schiss macht,
Irgendwie so genau über meine Gedankenprozesse zu reden.
Eigentlich auch voll bescheuert,
Weil wir haben ja alle Gedankenprozesse und that's so normal als Mensch.
Ja,
Aber es würde mich mal interessieren,
Ob das bei euch resoniert,
Wenn ich über meine Erfahrungen spreche,
Anstatt über nur so Konzepte.
Ähm,
Ja.
So ein bisschen in real time das alles zu beobachten.
Ich glaube,
Das war alles.
Es ist auch schon voll spät.
Es ist so schön im Moment immer,
Weil es so warm ist,
Ist dann die Nacht auch so warm,
Nicht mehr so ganz so schlimm.
Aber mittlerweile ist es dann so voll angenehm und ich weiß nicht,
Ich lese dann so abends oder so und dann habe ich halt gar kein Licht mehr an,
Weil ja sonst die Viecher reinkommen.
Und das finde ich voll spannend,
Weil man dann so mit der Natur sozusagen schlafen geht und dann wird man so schnell so richtig müde.
Ich bin jetzt auch so.
Ist das gerade mal?
Keine Ahnung,
Wie spät ist es?
Elf.
Ich könnte gerade so wegpennen,
Hört man vielleicht.
Naja,
Aber ich bedanke mich ganz,
Ganz,
Ganz,
Ganz,
Ganz herzlich,
Dass du es jetzt zugehört hast.
Teile die Folge gerne mit deinen Friends in deiner Story,
Insta-Story,
Wenn du magst,
Dann kann ich die,
Kann ich das sehen und reposten oder so.
Und wenn du benachrichtigt werden möchtest über weitere Folgen,
Dann kannst du dich in meine Newsletter eintragen unter www.
MiriamBrennig.
De slash E-Mail und bei Instagram heiße ich Miriam Brennig und bei Insight Timer kannst du auch meine Meditation anhören.
Da würde ich mich auch freuen und ich wünsche dir und allen und jedem einen ganz wunderbaren Tag,
Ganz viel Klarheit,
Ganz viel Liebe und ich hoffe,
Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.
Au revoir.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.0 (4)
Neueste Bewertungen
More from Miriam Amavi
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
