30:03

Wie komme ich aus einem Tief wieder raus? | Angst-Rückfall | Hörerfrage

by Miriam Amavi

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In dieser Folge spreche ich über die Frage, wie man aus einem Tief wieder raus kommt und warum wir manchmal (Angst-)Rückfälle haben. Am Ende der Folge teile ich noch eine „Übung“ mit dir, die mir sehr hilft wieder in einen positiven Gemütszustand zu kommen. Heilung ist niemals linear, weshalb es auch völlig okay und logisch ist, dass wir hin und wieder das Gefühl haben, Rückschritte zu machen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass alle Mühe umsonst war. Uns bleibt immer die Wahl in wie weit wir uns das beeinflussen lassen. Wie ich mit einem Tief umgehe und was ich tue, um da wieder herauszukommen, erfährst du in dieser Folge. Ich hoffe, dass es vielleicht hilft, dich aus einem Tief zu befreien. Denke aber bitte daran, dass ich hier nur meine eigenen Erfahrungen teile und es für dich vielleicht etwas anderes braucht, um aus einem Tief heraus zukommen.

Transkription

Hi,

Ich freue mich total,

Dass du am Start bist bei dieser Folge von meinem Podcast Peaceful Self Project.

Ich bin Miriam und heute wollte ich mal über Rückschritte sprechen bzw.

Was man tun kann,

Wenn man in ein Loch fällt oder man einfach das Gefühl hat,

Dass man nicht mehr nach vorne oder vorankommt,

Sondern eher zurück geht.

Und ja,

Man so das Gefühl hat,

Eigentlich dachte ich,

Doch geht es mir besser,

Aber jetzt plötzlich geht es mir wieder gar nicht gut und das kann ich natürlich im Bezug nur auf mich selbst so beantworten und auf die Angst,

Also im Bezug auf die Angst,

Ich denke aber,

Dass das,

Was ich heute so sage,

Relativ universell auf alle möglichen Löcher,

In die man fällt,

So angewandt oder bezogen werden kann und ja,

Mich hatte nämlich eine sehr,

Sehr liebe Hörerin gefragt,

Weil sie im Moment selber so ein bisschen so ein Tief hat und mich gefragt hat,

Wie man da wieder rauskommt und ich finde das immer,

Ja,

Über so Schrift und Text und Nachrichten immer so ein bisschen schwierig,

Da so richtig eine gute,

Fundierte Antwort irgendwie zu geben bzw.

Auch einfach,

Ja,

Da so ein bisschen drauf einzugehen,

Weil man ja immer nur relativ beschränkt was sagen kann,

Weil es ja einfach ein sehr umfangreiches Thema ist,

Finde ich,

Und ein sehr wichtiges Thema und da halt so eine kurze Nachricht drauf zu schreiben,

Ist halt immer so ein bisschen schwierig und ich dachte auch,

Dass es vielleicht was ist,

Was viele Menschen oder viele Menschen in dieser ähnlichen Situation interessieren könnte und weil wir alle irgendwie früher oder später,

Manchmal hier,

Manchmal da,

Irgendwie das Gefühl haben,

Dass es gerade nicht so richtig weitergeht und dass man irgendwie schon mal weiter war,

Aber jetzt plötzlich wieder in die alten Muster zurückfällt,

Die ganzen Ängste zurückkommen oder was auch immer gerade passiert und ja,

Ich dachte,

Ich werde einfach mal so ein bisschen darüber sprechen,

Wie das bei mir so ist,

Was ich dann versuche zu tun und was mir so hilft und warum wir auch solche Rückschritte machen und ja,

Wie man das dann ändern kann.

Ja,

Wie gesagt,

Das ist einfach meine eigene Erfahrung,

Was mir hilft,

Muss nicht unbedingt jedem helfen,

Aber ich finde manchmal,

Es ist ganz hilfreich,

So Impulse von anderen Menschen zu bekommen und bei mir waren es zumindest immer die Impulse von den anderen Menschen,

Die am meisten gebracht haben.

Was ich dann daraus gemacht habe,

War immer was ganz Eigenes und ich glaube,

Das ist für jeden auch gut,

Wenn man da so sein eigenes Gefühl noch mit verbindet und seine eigenen Vorlieben,

Seine eigenen Gedanken und Gefühle eben da noch mit reinspielen lässt,

Aber ich fange jetzt einfach mal an und dann kann jeder das so nehmen,

Wie er möchte und ich hoffe,

Dass es dem einen oder anderen irgendwie ein bisschen hilft und vielleicht ein bisschen mehr Perspektive bringt oder so und ja,

Okay.

Also,

Ich fange mal damit an,

Warum wir immer mal wieder Rückschritte machen und wir wieder in unsere alten Muster zurückfallen und dann werde ich so ein bisschen darauf eingehen,

Was wir tun können oder was ich tue oder versuche zu tun und dann habe ich noch eine Übung ganz am Ende,

Die ich im Moment sehr,

Sehr,

Sehr hilfreich finde und mit der sich bei mir ziemlich viel gerade verändert und ja,

Also,

Warum fallen wir manchmal in ein Loch beziehungsweise,

Warum kommt manchmal diese Angst zurück?

Also,

Das Gehirn liebt das,

Was uns bekannt ist und das ist teilweise ein bisschen frustrierend,

Andererseits kann es aber auch richtig gut sein,

Weil man ja das Unbekannte wieder bekannt machen kann.

Also,

Es geht so ein bisschen darum,

Das Gehirn ist ja eigentlich nur dazu da,

Um uns zum Überleben zu verhelfen.

Also,

Wir sind darauf programmiert,

Zu überleben und deswegen gehen wir auch nicht gerne aus unserer Komfortzone raus und so,

Weil früher war das ja auch so,

Wenn man im Stamm und so weiter gelebt hat,

Dann war halt das,

Was bekannt ist,

Irgendwie auch sicher und deswegen hat man ja auch oft Angst,

Abgelehnt zu werden und so,

Weil es einfach sicher war,

In der Herde,

Sage ich mal,

Zu sein und ja,

Wir sind einfach darauf programmiert,

Sage ich jetzt mal,

Uns mit dem zu umgeben,

Was uns bekannt ist und wenn uns bekannt ist oder wenn das Gewohnte für uns ist,

Negative Gedanken zu haben und Angst zu haben und Panik zu haben und irgendwelche Katastrophenszenen auszumalen und immer das Negative zu sehen,

Immer das Schlimmste zu sehen,

Was passieren kann,

Dann wird das Gehirn auch automatisch immer wieder in diesem Muster zurückfallen und deswegen ist es halt so,

Dass wenn wir dann versuchen oder wenn wir gerade ganz gut daran fahren,

Dieses Bekannte ein bisschen unbekannter zu machen,

Beziehungsweise unsere Glaubenssätze in Frage zu stellen und anders zu denken,

Dass wir dann trotzdem manchmal noch in solche,

In diese alten Muster zurückfallen,

Weil es einfach für das Gehirn einfacher ist und bekannter ist und wir haben natürlich auch,

Also es hängt natürlich auch mit diesen Glaubenssätzen zusammen,

Mit den negativen,

Die uns dann immer wieder einholen und das ist nichts,

Was sich nicht auf Dauer dann doch ändert.

Also es ist,

Ich kann schon mal in Warnung geben,

Wenn man in so ein Tief fällt,

Heißt es noch lange,

Lange nicht,

Dass irgendwie alle Arbeit umsonst war und dass man jetzt wieder bei Null anfängt,

Auch wenn es sich manchmal so anfühlt,

So believe me,

Been there,

Done that.

Ich war schon so oft an so Punkten,

Teilweise war ich so einmal am Tag so an so einem Punkt,

Wo ich so gedacht habe,

Ey wirklich,

Das wird doch alles nix,

Wieso bin ich jetzt schon wieder hier und warum komme ich nicht einfach weiter,

Warum falle ich denn immer wieder zurück,

Immer wieder zurück und es ist einfach diese Gewohnheit,

Diese Angstgedanken zu haben und diese negativen Szenarien im Kopf zu haben und dadurch werden die eben auch immer wieder wiederholt,

Weil wir sie halt kennen,

Ist das Gehirn auch immer wieder darauf gepolt,

Genau so weiterzudenken.

Es ist ja auch ganz,

Ganz normal,

Dass wir uns irgendwie unwohl fühlen,

Wenn wir irgendwas ganz Neues machen und dann aber,

Wenn man es eine Zeit lang macht,

Dann wird es immer einfacher und es wird irgendwie,

Also es ist ja manchmal auch so,

Wenn man irgendwie mal einen anderen Weg zur Arbeit,

Zur Schule,

Wo auch immerhin nimmt,

Dass es dann irgendwie erst mal so ein bisschen komisch ist und man sich irgendwie so denkt,

Aber dann irgendwann nach einer Zeit,

Dass der Weg dann auch ganz normal geworden ist und es ist einfach unser Gehirn,

Was ja wie gesagt einfach immer wieder das macht,

Was es kennt und wir können aber das Ganze verändern und das braucht halt einfach Wiederholung,

Wiederholung,

Wiederholung.

Das heißt,

Wenn wir jetzt daran arbeiten,

Unsere Glaubenssätze zu verändern und das Unbekannte uns bekannter zu machen,

Also Positivität,

Liebevoll mit sich sein,

So eine andere Haltung zum Leben zu haben,

Einfach lebensfreudiger zu sein oder was auch immer man gerne haben möchte im Leben,

Dass das einfach immer wieder wiederholt werden muss und wiederholt werden muss und wiederholt werden muss und dann fällt man manchmal wieder in diese alten Muster zurück,

Aber dann kann man es wieder wiederholen und wiederholen und irgendwann wird es immer automatischer und irgendwann werden diese Rückfälle weniger und weniger stark und man darf einfach nicht direkt aufgeben.

Also zumindest denke ich,

Dass wenn man in so ein Tief fällt,

Auch wenn es sich manchmal wirklich so anfühlt,

Als hätte man keinen scheiß Meter hinter sich gebracht,

Dass man trotzdem noch so viel zurückgreifen kann und dass es dann auch immer leichter geht,

Sich von diesen kleinen Stolperern zu rehabilitieren.

Ich merke das zum Beispiel,

Dass früher,

Wenn ich irgendwie eine ganz gute Phase hatte und dann irgendwie wieder Panikattacken kamen und es mir gar nicht gut ging,

Ging das weiter und weiter und weiter und irgendwie habe ich dann ewig gebraucht,

Um mich wieder aus dem Tief rauszukämpfen und mittlerweile ist es halt so,

Dass ich manchmal so einen Tag habe,

Wo es mir einfach mega scheiße geht und ich irgendwie denke so,

Wow,

Irgendwie komme ich hier echt nicht raus und irgendwie wird es nicht besser und so weiter,

Aber dann am nächsten Tag ist es schon wieder fast vergessen und es wird immer einfacher da wieder,

Also wie sagt man,

Resilient zu sein.

Ich finde es ganz cool,

Im Englischen sagt man to bounce back und das finde ich irgendwie ist ein ganz cooles,

Ein ganz schönes Bild dafür,

Dass man aus so einer Situation dann schnell wieder so zurück in die,

Ich sag mal,

Ausgangsposition oder in diese vorherige Position zurückfällt oder wieder zurückkehrt und ja,

Also was kann man tun?

Erstmal no panic so und wenn man panikt,

Dann ist es auch in Ordnung,

Weil das gerade genau das ist,

Was gerade passiert und dagegen kann man dann,

Also das ist dann,

Es ist dann einfach so,

Aber was ich halt meine mit no panic ist so ein bisschen nicht zu verzweifeln,

Also wie ich ja schon gesagt habe,

Es heißt nicht,

Dass man,

Dass alle Arbeit umsonst war und dass jeder,

Jeder,

Jeder Aufwand irgendwie nichts gebracht hat oder dass irgendwie diese Therapie oder diese Sache,

Die man gerade gemacht hat,

Die einem eigentlich geholfen hat,

Nichts gebracht hat,

Sondern es heißt einfach,

Dass das Gehirn ein bisschen,

Ja,

Braucht,

Um sich zu verändern,

Um was Neues anzunehmen und das so zum,

Zum Automatischen zu machen und was ich ganz in riesengroßen Buchstaben noch sagen würde,

Was man tun kann,

Ist ganz,

Ganz,

Ganz liebevoll zu sich zu sein,

Weil ich habe immer gemerkt,

Wenn ich in so ein Tief gefallen bin oder Falle,

Dann fängt ganz schnell sowas an,

So schon wieder hast du das nicht hinbekommen und irgendwie so eine Gedanken,

Wo man sich total fertig macht und die ganze Zeit denkt,

Warum kann diese scheiß Angst nicht einfach mal sich verpissen und man wird schon fast so mega wütend und wütend auf sich und wütend auf die Angst und wütend auf das Leben und traurig und sonst was,

Aber es bringt alles nichts,

Es macht alles nur noch schlimmer,

Sondern liebevoll mit sich sein und das anzunehmen,

Das zu verstehen und zu sagen,

Okay,

So,

Ich weiß,

Das Leben kann manchmal echt schwer sein und ich bin da und du bist trotzdem noch wertvoll,

Du bist trotzdem genug,

Du bist trotzdem richtig,

Richtig wunderbar und das sind erst so Sätze,

Die sich für einen vielleicht so ein bisschen sehr komisch anhören,

So von wegen,

Hallo,

Ich bin nicht irgendwie wunderbar oder so,

Aber das liegt halt einfach so ein bisschen darin,

Dass wir es einfach nicht kennen,

Weil es hat auch nichts mit Selbstverliebtheit zu tun,

Das habe ich auch schon in der Folge über Selbstliebe gesagt,

Sondern einfach damit,

Dass man Respekt vor sich selber hat und von sich,

Ja,

Sich selber als wertvoll betrachtet und als liebevoll mit sich selber ist,

Weil wir immer so von außen diese Liebe anstreben,

Aber wir können sie uns eigentlich auch erst nur selber geben und ja,

Dazu komme ich aber später nochmal und zwar würde ich auch sagen,

Was man tun kann,

Ist,

Sich nicht zu viel mit dieser negativen Erfahrung oder diesem Tief beschäftigen,

Also bei mir war das auch immer oft so,

Dass ich,

Wenn ich in so einen Tief gefallen bin oder irgendwie ich mal wieder eine Panikattacke hatte,

Die ganz,

Ganz schlimm war und dann war ich so,

Gott,

Wieso halte ich das jetzt schon wieder,

Ich dachte,

Ich bin schon viel weiter,

Dann habe ich diese Situation auseinandergenommen oder diese letzten paar Wochen oder was auch immer,

Was auch immer das Tief gerade ist und habe das irgendwie analysiert und irgendwie darüber nachgedacht und irgendwie überlegt,

Was kann ich jetzt machen und so weiter,

Aber dieses Ganze,

Sich damit zu beschäftigen,

Macht es eigentlich nur noch größer,

Anstatt wenn man einfach sagt,

Okay,

Jetzt ging es mir die letzten paar Tage irgendwie nicht so gut oder gestern das war irgendwie mega scheiße,

Aber heute,

Heute beschäftige ich mich mit etwas anderem,

Heute gucke ich einfach nach vorne und lasse es einfach hinter mir,

Ich fasse es nicht mehr an,

Also es ist so ein bisschen wie in so einer Wunde rumzupulen oder so,

Also dieses,

Es bringt nichts,

Was passiert ist,

Ist passiert,

Das kann man jetzt nicht mehr ändern,

Man kann einfach nur nach vorne schauen und sich auf andere Dinge konzentrieren und ich finde immer,

Es hilft ganz gut,

Wenn man sich einfach auf,

Auf andere Sachen konzentriert,

Die einem Spaß machen,

Also ich habe,

Weiß nicht,

Früher,

Ich sage die ganze Zeit,

Ich habe früher,

Aber ich habe halt immer gemerkt,

Dass ich meine Zeit lang gar nicht wusste überhaupt,

Mit was soll ich mich sonst beschäftigen,

Außer mit meiner Angst,

Das ist doch gerade das wichtigste,

Dass ich dieser Angst los werde,

Aber es geht halt auch einfach darum,

Dass man den Fokus von der Angst hin zu irgendwas richtet,

Was einem mehr Spaß macht,

Denn wo man den Fokus hin tut in seinem Leben,

Egal wo,

Wird es größer,

Wenn man den Fokus auf was Negatives legt,

Dann wird es größer,

Wenn man den Fokus auf was Positives oder auf irgendwas legt,

Was einem Spaß macht,

Dann wird das auch größer,

Das heißt nicht gleich,

Dass irgendwie die Angst dann sofort weg ist oder so,

Aber dass man zumindest sich so ein bisschen in was anderem,

Ja fast schon ein bisschen Urlaub davon macht und sich einfach ein bisschen auf was anderes fokussiert und das heißt nicht,

Dass man jetzt von der Angst irgendwie flüchtet oder so,

Sondern einfach andere Bilder in den Kopf zu bekommen und da kann man zum Beispiel lesen,

Irgendwie einen Roman oder so,

Jetzt vielleicht nicht unbedingt so Selbsthilfebücher,

Was auch mega helfen kann,

Aber ich finde,

Also in meiner Perspektive kann ich sowas immer mehr besser aufnehmen,

Wenn ich in einem besseren State of Mind bin,

Aber wenn ich in so was,

In so einem totalen Angstmodus bin,

Dann hilft es mir irgendwie eher,

Irgendwas zu lesen,

Was jetzt gar nichts mit Angst zu tun hat,

Also zum Beispiel irgendwie ein Roman über irgendeine Person,

Die,

Wo es halt wirklich gar nicht um Ängste geht oder so,

Weil es geht ja auch darum,

Andere Bilder in den Kopf zu bekommen,

Ins Gehirn zu bekommen,

Weil unsere Bilder im Kopf erschaffen ja auch irgendwo unsere Realität und wenn wir uns die ganze Zeit,

Wie ich ja gerade schon gesagt habe,

Mit Angst beschäftigen,

Mit Angst beschäftigen,

Dann ist das auch das,

Was in unserem Kopf ist die ganze Zeit.

Wenn wir aber jetzt zum Beispiel ein Buch lesen und da irgendwie eine Geschichte ist,

Die irgendwo in keine Ahnung was,

Die irgendwie in Australien spielt und dann sind da irgendwelche Kängurus oder so und es geht um irgendwie eine Person,

Die ja,

Die irgendwas erlebt,

Was jetzt gar nichts mit einer Angststörung zu tun hat,

Dann sind ja diese Bilder für den Moment in unserem Kopf.

Es kommt natürlich darauf an,

Wie gut man sich dann darauf konzentrieren kann.

Ich kenne das auch,

Dass man sich dann trotzdem so krass auf sich selber konzentriert,

Obwohl man gerade was liest,

Aber zumindest gibt es so ein bisschen so eine neue Richtung und ich finde,

Es kann halt auch total helfen,

So sich mal quasi ein Leben anzuschauen oder über ein Leben zu lesen,

Wo es keine Angststörung gibt und dann lernt man erst mal so ein bisschen mehr kennen.

Ach so,

Okay,

Also man muss nicht die ganze Zeit nur Angst haben und die ganze Zeit grübeln und so weiter.

Es geht auch anders und ich finde,

Dass das auch schon mega,

Mega wertvoll ist und was halt auch,

Also mir zum Beispiel hilft,

Ist irgendwie Musik zu machen oder so.

Also es kann ja für jeden auch was anderes sein,

Kreativ sein,

Irgendwie was malen oder irgendwas basteln oder spazieren gehen,

Mit Freunden treffen und quatschen,

Vielleicht auch einfach über was ganz anderes.

Es ist so ein bisschen,

Wie sagt man,

Also es ist nicht so ganz so intuitiv zu,

Also wenn es einem nicht so gut geht,

Da nicht so drüber zu reden.

Also gut,

Ist das bei jeder Person anders.

Bei mir ist es auf jeden Fall mal so,

Dass ich,

Wenn es mir nicht so gut geht,

Ich immer gerne ganz viel rede und Redebedarf habe,

Aber manchmal ist es auch ganz gut,

Wenn man sich mit irgendeinem anderen Thema beschäftigt,

Einfach um so ein bisschen den Fokus woanders hinzulegen und dieses Tief nicht noch tiefer zu machen.

Aber es kann natürlich auch für jeden was ganz anderes sein.

Natürlich heißt es auch nicht,

Dass man es dann irgendwie wegignorieren soll oder so.

Da muss man,

Glaube ich,

Ganz da auf sein eigenes Gefühl hören und schauen,

Was brauche ich gerade.

Es ist schön,

So ein paar Vorschläge machen,

Was man so machen kann,

Wenn man den Fokus woanders hinrichten möchte.

Was ich auch immer mega schön finde und was mir auch immer voll hilft,

Ist so einfach ein Spiel zu spielen mit den Eltern,

Mit den Freunden,

Mit der Familie,

Wem auch immer.

Also so ein Kartenspiel oder ein Brettspiel oder irgend so was.

Es ist irgendwie voll unterbewertet,

Finde ich.

Heutzutage guckt man halt zusammen Film oder so,

Aber irgendwie keiner spielt mehr Spiele oder nicht so oft,

Jedenfalls.

Und ich finde irgendwie,

Dass es so was mega,

Es hat so was Soziales,

Es ist nicht allzu tiefgründig,

Es ist nicht allzu ernsthaft und man hat einfach zusammen eine gute Zeit und es ist irgendwie lustig und es ist so ein bisschen competitive und so.

Ich finde Spiele spielen mit anderen Menschen irgendwie voll heilsam,

Aber das kann natürlich auch für jeden was anderes sein.

Vielleicht mag der ein oder andere das gar nicht.

Ich wollte es nur nochmal hier so sagen,

Einfach weil ich finde,

Dass es so ein bisschen in Vergessenheit geraten ist und dass man es manchmal ein bisschen unterschätzt,

Weil Spiele ja dann doch irgendwie so ein bisschen langweilig irgendwie dargestellt werden.

Aber ich finde es kann echt Spaß machen und kann einen auch sehr auf andere Gedanken bringen.

Und ja,

Dabei geht es halt die ganze Zeit so ein bisschen darum,

Einfach neue Bilder in den Kopf zu bekommen,

Die Aufmerksamkeit auf ein bisschen was anderes zu lenken.

Und wenn man sich ganz gerne aber mit dieser Angst und diesen Zweifeln und so weiter und diesem Tief so doll beschäftigen möchte,

Dann nicht auf so eine Weise,

Also ich will hier niemandem was verschreiben,

Aber ich finde es immer,

Dass es das schlimmer macht,

Wenn man so sich fragt,

Warum und Gott und so,

Warum ich.

Ja,

Also wenn man sich gerne mit den Ängsten und den Zweifeln und so weiter beschäftigen möchte,

Dann kann es auch manchmal ganz hilfreich sein,

Sich zu fragen,

Warum sind diese Gefühle gerade da und auch diesen Gefühlen zuzuhören und der Angst zuzuhören,

Sich zu fragen,

Wovor habe ich jetzt gerade Angst,

Habe ich irgendwie Angst,

Dass ich nie wieder irgendwie normal werde oder habe ich Angst,

Dass ich hier nie rauskomme oder also so ein bisschen das wirklich zu hinterfragen und nicht nur so oberflächlich so vorwegen,

Warum ich und warum wird es immer nichts und so.

Also ich will niemandem was vorschreiben,

Aber ich finde es hilft immer ganz gut,

Wenn man sich wirklich dann ernsthaft diese Fragen stellt und nicht in so ein Selbstmordleid oder so versinkt,

Sondern halt sich fragt,

Okay,

Was sagt diese Angst mir gerade,

Warum ist die gerade da und ist es wirklich wahr,

Was ich befürchte oder was die Angst befürchtet und dann kann man auch manchmal so aus Jux und Dollerei vor Schätzen giggelt,

Sich fragen oder so annehmen,

Dass es nicht wahr ist.

Also zum Beispiel zu sagen,

Ich komme hier,

Also komme ich hier irgendwie je wieder raus und dann sich fragen,

Ist das wirklich wahr,

Stimmt das,

Dass ich hier nie wieder rauskomme und dann denkt man sich sehr,

Okay,

Ich kann mir auch einfach mal vorstellen,

Dass es nicht wahr ist,

Dass ich hier nicht wieder rauskomme,

Sondern dass ich hier wieder rauskomme,

Natürlich komme ich wieder raus,

Außerdem ich weiß es doch gar nicht,

Ob ich hier wieder rauskomme,

Weil ich lebe noch,

Ich habe noch Zeit vor mir,

Voraussichtlich und was dann passiert,

Kann ich ja jetzt noch nicht wissen,

Aber es ist doch irgendwie viel angenehmer zu denken,

Dass ich da rauskomme,

Anstatt zu denken,

Da komme ich nicht raus,

Weil was hat man dann irgendwie,

Um sich darauf zu freuen oder irgendwie,

Ja und da kann man sich ja einfach mal so ein bisschen,

Ein bisschen einen Scherz erlauben oder,

Ist jetzt irgendwie blöd ausgedrückt,

Aber man kann ja so ein bisschen sich selber ein bisschen austricksen und sich mal diese,

Diese negativen Denkmuster einfach mal ein bisschen hinterfragen und sich wirklich fragen,

Ist das wirklich wahr und dann einfach mal gucken,

Wie es sich anfühlt,

Wenn man das für nicht wahrhält und dann natürlich,

Wie ich schon gesagt habe,

Ganz,

Ganz,

Ganz viel Selbstliebe,

Also ganz sanft mit sich sein,

Ganz liebevoll mit sich sein,

Sich nicht so runter zu machen,

Zumindest finde ich,

Dass es immer bei mir so ist,

Wie Gift,

Wenn ich mir nach einer Panikattacke irgendwie sage,

Boah,

Ganz im Ernst,

Kannst du nicht und bla bla bla,

Manchmal kann man auch nicht anders,

Manchmal ist es natürlich auch so tief drin,

Man ist so wütend und traurig und man ist irgendwie so verzweifelt und bockig schon fast,

Dass man dann irgendwie so hart zu sich selber ist,

Aber es ist dann auch okay in dem Moment,

Weil man es vielleicht in dem Moment einfach nicht besser kann und nicht besser weiß,

Aber sobald man es schon bemerkt,

So oh,

Ich bin gerade ganz schön streng mit mir,

Dass das schon der erste Schritt ist,

Dass man dann vielleicht nicht direkt so sagen kann,

Oh,

Du bist trotzdem noch wertvoll,

Auch wenn es gerade passiert ist oder so,

Wenn man da noch nicht ist,

Dann ist man da noch nicht,

Dann kommt es noch,

Dann ist es,

Was man noch lernen darf,

Aber der erste Schritt ist halt einfach erst mal zu sehen,

Okay,

Ich bin gerade ganz schön hart zu mir,

Weil ich glaube,

Ich eine lange Zeit auch immer nicht selber gecheckt habe,

Wenn ich irgendwie mega hart zu mir war.

Ich finde,

Da kann man einfach mal ein bisschen beobachten,

Wenn man sich so fühlt,

Wenn man so,

Was sind so die Sachen,

Die man von sich erwartet,

Was sind so die Sachen,

Die man gerne verändern will und versucht man,

Diese Dinge auf eine liebevolle Art und Weise zu verändern oder versucht man,

Sie so zu erzwingen und so zu sagen,

Reiß dich mal zusammen und jetzt mach doch mal,

Das darf jetzt nicht so sein,

Dass du Angst hast,

Kannst du nicht einfach mal,

So und ja,

Ich finde es halt total hilfreich und total heilsam,

Einfach ganz,

Ganz liebevoll mit sich selber zu sprechen und sich immer wieder zu sagen,

Ey,

Du bist genug,

So wie du bist,

Es ist okay,

Dass du dich gerade so fühlst,

Es ist ja auch irgendwie berechtigt,

Die Welt ist ja auch gar nicht so leicht irgendwie,

Um darin zurechtzukommen und so und es ist okay,

Dass man sich so fühlt und es bedeutet nicht,

Dass man sich immer so fühlen wird und ja,

Ganz liebevoll mit sich zu sein und was ich auch sagen würde,

Also was mir da auch hilft,

Ist dann zum Beispiel auch Yoga zu machen,

Zu meditieren,

Zu baden oder in den Sonnenschein zu gehen,

Einfach so Sachen,

Die ganz angenehm sind und die ganz,

Ganz weich und ganz,

Ganz gesammelt sind,

So das sind alles so Sachen,

Die man dann,

Glaube ich,

Braucht,

Vielleicht auch irgendwie zusammen mit irgendjemandem einen Film gucken oder irgendwas,

Was halt ganz,

Ganz liebevoll ist und ohne Druck und ohne Zwang.

Und jetzt wollte ich ja noch kurz die Übung sagen oder das heißt,

Es ist eigentlich gar keine Übung,

Es ist mehr so eine Sache,

Die man so konstant machen kann und die ich im Moment auch finde,

Dass es irgendwie total hilfreich ist und zwar,

Weil man sich ja jetzt vielleicht fragt,

Wie kann ich denn jetzt liebevoller sein,

Habe ich hier so einen kleinen Tipp,

Der zumindest mir hilft und zwar habe ich mir so ein paar Sticker genommen,

Einfach irgendwie,

Völlig egal,

Das Motiv,

Irgendwas,

Was einem halt ins Auge fällt,

Kann schlicht sein,

Kann nicht schlicht sein,

Ist völlig scheißegal,

Was immer du gerne magst und habe mir dann diese Sticker auf so verschiedene Objekte geklebt,

Die man so im Alltag immer mal wieder in die Hand nimmt,

Also irgendwie eine Zahnpasta,

Dann irgendwie auf,

Weiß ich nicht,

Auf den Wasserkocher,

Auf eine Trinkflasche,

Auf eine Handcreme oder so.

Also überall so kleine Sticker hin tun und dann immer,

Wenn man diese Sticker sieht,

Sich irgendwas selber sagen,

Was man an sich mag,

Beziehungsweise irgendwas,

Was man von anderen Leuten eigentlich hören will,

Weil wir ja oft auch uns wünschen,

Dass die anderen Leute uns irgendwie aufbauen,

Aber wenn man sich selber aufbaut,

Dann muss man nicht darauf warten,

Dass andere das tun und dann kann man es auch viel besser annehmen,

Wenn andere einen Komplimente geben und man kann auch dem Körper was Liebes sagen oder so,

Einfach irgendwas,

Was einem gerade gut tut und sich dann auch wirklich kurz Zeit zu nehmen und kurz zu pausieren und sich ganz kurz zu fragen,

Was mag ich an mir oder was ist,

Ja,

Was für eine Qualität hätte ich gerne in meinem Leben oder so und die dann in der Gegenwart formen,

Wie zum Beispiel ich bin wertvoll oder ich bin stark oder ich bin liebenswert,

In mir wohnt Ruhe oder irgendwelche Sachen,

Die einem irgendwie hilfreich sind oder ich bin stolz auf dich oder danke für mein Herz,

Dass es für mich schlägt und so eine Sachen einfach,

Die ganz,

Ganz lieb sind und dann vielleicht die Sticker auch hier und da mal wieder auszutauschen und an einen anderen Ort zu kleben,

Weil man die ja irgendwann dann nicht mehr sieht oder vielleicht ein anderes Motiv nimmt oder so.

Und ich finde wirklich,

Wenn man da so richtig sich zu committet,

Das auch immer zu machen und dann nicht kurz zu sagen,

Ja,

Ich habe jetzt keine Zeit,

Mir irgendwie kurz einen Satz überlegen,

Das dauert wirklich nur ganz,

Ganz kurz,

Dann kann es wirklich was verändern,

Weil dann plötzlich die Innenwelt einfach viel liebevoller und viel sanfter und viel angenehmer wird.

Man ist dann viel lieber einfach bei sich selbst zu Hause und ich finde auch,

Dass dadurch dann die Außenwelt auch irgendwie viel weicher wird,

Um es so auszudrücken.

Und ja,

Man kann sich natürlich auch irgendwie einen Brief schreiben,

Sich selbst und daran ganz liebevoll sein und Mitgefühl ausdrücken und man kann auch dem Körper was schreiben und so.

Ich finde das einfach,

Es hilft irgendwie mega,

So mit sich selber in so einen Austausch zu kommen oder in so eine Konversation,

Einfach so ein Gespräch mit sich selber zu kommen und sich selber auch Anerkennung zu schenken,

Stolz,

Liebe und so weiter,

Weil es einfach so,

So,

So viel verändert.

Ich glaube,

Das ist alles für heute.

Wie gesagt,

Das Gehirn liebt,

Was ihm bekannt ist.

Nicht verzweifeln,

Ganz liebevoll mit sich sein und vielleicht diese Sticker überall hinkleben und sich immer wieder was Liebes sagen.

Das ist dann die ganze Zeit so,

Als würde jemand bei dir sein und dir die ganze Zeit sagen,

Du machst es toll,

Du machst es super,

Als hättest du irgendwie so ein kleines Publikum,

Was dir die ganze Zeit zujubelt und das ist echt sehr schön.

Ich würde mich freuen,

Wenn du mir ein kleines Kommentar zu dieser Folge hinterlässt auf meinem Instagram-Post.

Da findest du mich unter admiriambrennik und ich würde mich total freuen,

Wenn dir das irgendwie geholfen hat und vor allem,

Ob dir diese Übung,

Falls du sie machst,

Den Stickern irgendwie geholfen hat und ich hoffe,

Wir hören uns in der nächsten Folge wieder.

Wenn ja,

Dann bis dann.

Tschüss!

4.7 (62)

Neueste Bewertungen

Antje

October 4, 2024

Zu den Stickern: da gibts für mich auch eine Verbindung zu meinem Kindheits-Ich. Es ist einfach eine Freude, dann kombiniert mit dem Gefühl, gut zu mir zu sein. Diese atetige Erinnerung iat für mich sehr wichtig!

Caro

June 23, 2024

Liebe Miriam, danke für diesen wertvollen Input und deine Offenheit.

Angi

February 6, 2024

Fand ich ganz toll. Danke

Stephan

August 14, 2023

Sehr authentisch Vielen Dank 🙂

Melanie

October 20, 2022

Bestens🙏

Lotta

October 1, 2022

DANKESCHÖN

guest-5199544539654013416

February 21, 2022

Vielen lieben Dank 💖🙏❤️

Dagmar

January 22, 2022

Schön zu hören das man nicht alleine ist

Kathrin

September 28, 2021

Toll danke genau das was ich brauchte danke für all deine Liebe und deine guten Tips‼️🙏👍💝

Nelia

January 3, 2021

Danke für deine schönen und so ehrlichen Worte. Du bist eine tolle und starke junge Frau und ich wünsche dir von Herzen alles alles Glück der Welt, damit du angstfrei leben kannst!! Deine Tipps sind liebevoll und schön. Herzlichen Dank!

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