
Somatische Meditation Für Mehr Selbstbewusstsein
by Miriam Amavi
Selbstbewusstsein entsteht, wenn unser Körper wirklich spüren kann, dass wir stark, überzeugt von unseren Fähigkeiten und sicher sind. In dieser Meditation werden wir den Zustand von Selbstbewusstsein verkörpern, anstatt ihn krampfhaft zu erzeugen, damit unser Nervensystem mit diesem Zustand vertraut wird und wir ihn leichter abrufen können. Je öfter du diese Meditation machst, desto mehr verankerst du durch Neuroplastizität das Gefühl von Selbstbewusstsein in deinem Körper. Music Credits: I’m Ok You’re Ok By Sayuri Hayashi Egnell | Epidemic Sound Balm (Scaled Down Version) By Peter Sandberg | Epidemic Sound Toner By Ever So Blue | Epidemic Sound
Transkription
Hi,
Wir machen jetzt eine somatische Meditation für mehr Selbstbewusstsein.
Und somatisch bedeutet,
Dass wir dieses Gefühl von Selbstbewusstsein uns nicht einfach nur vorstellen,
Sondern es wirklich verkörpern und zu schauen,
Wie fühlt sich das eigentlich im Körper an,
Ohne es wirklich erzeugen zu müssen,
Sondern es einfach zu spüren.
Wir beginnen diese Meditation,
Indem du dir einen bequemen Ort suchst,
Wo du dich vielleicht anlehnen kannst oder wenn du lieber gerade sitzen möchtest,
Im Schneidersitz kannst du das auch machen,
Sodass du dich wohlfühlst.
Und dann kannst du dir eine Situation oder einen Moment überlegen,
Wo du dich mal sehr kraftvoll,
Sehr selbstbewusst gefühlt hast.
Vielleicht hast du mal etwas geschafft,
Was du schon lange erreichen wolltest.
Es muss nichts Großes sein,
Einfach etwas,
Worauf du persönlich stolz bist oder stolz warst.
Du musst dich nicht mit anderen Menschen messen und worauf du stolz sein kannst im Vergleich zu anderen,
Sondern etwas,
Was dich persönlich stolz macht.
Vielleicht ist es etwas,
Worin du gut bist.
Vielleicht ein bestimmtes Hobby und diesen Moment,
Wo du wirklich dieses Selbstbewusstsein spürst,
Diese Fähigkeit in dir spürst.
Oder vielleicht hast du auch endlich diese eine Sache geschafft,
Vor der du so lange Angst hattest.
Oder vielleicht ist es auch einfach nur ein Moment,
In dem du keine Zweifel an dir hast und du läufst zum Beispiel in einem schönen Abend durch die Stadt,
Nachdem du gute Neuigkeiten bekommen hast.
Und falls dir nichts einfällt,
Wo du dich mal selbstbewusst und stark gefühlt hast,
Kannst du dir auch einfach eine Szene ausdenken.
Vielleicht hast du ein bestimmtes Projekt,
Woran du lange saßt,
Abgeschlossen.
Oder du kümmerst dich um jemanden und das gibt dir ein bestimmtes Gefühl von Selbstbewusstsein und Kraft.
Und falls dir nichts einfällt,
Kannst du auch kurz die Meditation pausieren und ein bisschen überlegen,
Ob dir noch irgendein Szenario einfällt oder ob du dir etwas ausdenken kannst.
Vielleicht am Strand stehen und die Wellen spüren,
Die Weite im Himmel.
Und dann kannst du in diesen Moment gehen und innerlich schauen,
Was siehst du in diesem Moment oder was hast du gesehen,
Was umgibt dich.
Vielleicht sind da bestimmte Menschen oder Häuser,
Natur,
Ein bestimmter Raum.
Und in diesem Moment,
Wo du vielleicht ein Erfolgserlebnis hattest,
Was hast du da gefühlt?
Was hörst du?
Was schmeckst du?
Was riechst du?
Und vielleicht kannst du einfach diesen Moment kurz einfrieren und in all deine Sinne gehen.
Dich orientieren.
Was sehe ich gerade?
Was höre ich?
Was schmecke ich?
Was rieche ich?
Wo sind deine Füße gerade und was können die fühlen?
Was kannst du mit deinen Händen spüren?
Kannst du etwas anfassen?
Wie fühlt sich das an,
Was du anfassen kannst?
Und in diesem Moment,
Wo du etwas erlebst,
Was dir das Gefühl von Selbstbewusstsein,
Von innerer und äußerer Stärke gibt,
Wie fühlt sich das in deinem Körper an?
Wie fühlt sich dieser Stolz an?
Wie fühlt sich diese Kraft an,
In deinem Körper?
Vielleicht spürst du es in deinem Atem,
Wie er voller und tiefer wird.
Vielleicht richtet sich deine Brust auf.
Du spürst eine innere Weite oder eine Wärme oder ein Kribbeln in deinem Körper.
Und bleib bei dieser Situation,
Die dir das Gefühl gibt,
Stolz zu sein.
Eine Fähigkeit,
Die du gut beherrschst.
Ein Moment,
In dem du stolz auf dich bist,
Etwas geschafft hast,
Etwas gut kannst.
Und was sind deine Empfindungen in deinem Körper?
Dehnt er sich aus?
Fühlt er sich leicht an?
Weich?
Weit?
Und was sind deine Bilder,
Die du im Kopf hast?
Während du in dieser Situation bist,
In der du dich selbstbewusst stark und groß fühlst.
Vielleicht siehst du Möglichkeiten in deinem Kopf.
Vielleicht siehst du die Zukunft.
Vielleicht siehst du dich selbst,
Wie stark und vertrauenswürdig du bist.
Und was sind deine Gedanken?
Und was ist die Qualität deiner Gedanken,
Während du in diesem Moment diese Stärke erlebst.
Diesen Moment erlebst,
Der diese Stärke für dich symbolisiert.
Vielleicht sind deine Gedanken erfüllt von Freude,
Von Stolz,
Von Sicherheit mit dir selbst,
Von Vertrauen.
Und dann kannst du mal rein spüren,
Was dein Körper machen will mit diesen Gefühlen.
Welche Haltung will er einnehmen?
Vielleicht will er sich bewegen.
Und wenn du möchtest,
Kannst du auch diese Haltung einnehmen und vielleicht dich bewegen,
Wenn dein Körper sich bewegen möchte.
Vielleicht willst du deine Arme ausbreiten und dich noch weiter in diese Situation ausdehnen.
Vielleicht fühlst du dich,
Als würdest du fliegen oder als wärst du verankert auf dem Boden und bist trotzdem frei und beweglich,
Stark,
Hast Einfluss.
Du kannst einfach nur in diesem einen Moment bleiben,
In dem du so stolz bist und alles andere ist für jetzt egal.
Es geht nur darum,
Diesen Moment zu spüren und ihn zu verkörpern.
Zu spüren,
Was das mit dir macht,
Mit deinem Körper macht,
Mit deiner Meinung zu dir selbst macht.
Wie fühlt sich dieser Moment,
Dieser selbstbewusste Moment in deinem Bauch an?
Vielleicht geht dein Atem tiefer in deinen Bauch,
Vielleicht ist dein Bauch ganz gelassen und entspannt oder fühlt sich weiter an.
Wie fühlt es sich in deiner Brust an,
In deinem Herzen?
Vielleicht dehnt sich auch dieser Bereich aus,
Spürst hier so eine gewisse Stärke,
Eine Freiheit und was macht es mit deinem Gesicht,
Wenn du weiter in diesem Moment bleibst,
Den du erlebt hast oder den du dir vorstellst.
Vielleicht wird dein Gesicht ganz weich,
Vielleicht hast du ein Lächeln auf den Lippen.
Du kannst deinem Körper es vollkommen erlauben,
Das auszuleben,
Wie er sich gerade verhalten möchte,
Sich bewegen möchte,
Anstatt es einfach nur zu denken.
Vielleicht willst du auch aufstehen und durch die Gegend laufen und dieses Gefühl wirklich verkörpern,
Mit dir mitnehmen.
In diesem Moment mit deinen Sinnen bleiben,
Was siehst du,
Was hörst du,
Was für eine Laune hast du,
Wie ist deine innere Stimmung?
Vielleicht hast du eine Standfestigkeit in dir,
Eine Zuversicht,
Ein Vertrauen,
Dass du dich auf dich verlassen kannst,
Dass du dich aufhängst,
Alleine durch Meditationen wie diese oder Übungen,
Die du machst,
Dass du dich entscheidest für dich da zu sein und nicht wegzuschauen,
Wenn etwas weh tut.
Und dann kannst du mit deinen Gedanken in eine Situation gehen,
In der du dich vielleicht manchmal klein und machtlos gefühlt hast.
Und was passiert hier mit deinem Körper,
Wenn du kurz einen Fuß in diese Situation setzt?
Was war dein erster Instinkt von deinem Körper?
Vielleicht gehen deine Schultern nach vorne und deine Haltung wird kleiner,
Schwächer.
Vielleicht hast du so einen kleinen Knoten im Bauch,
Vielleicht wird dein Atem flacher oder dein Herz fängt an zu schlagen.
Was will dein Körper machen in dieser Situation,
In der du dich klein und machtlos gefühlt hast?
Und dann kannst du wieder in die Situation gehen,
In der du dich groß und stark und selbstbewusst gefühlt hast.
Und hier auch wieder in die Sinne gehen,
Was siehst du,
Was schmeckst du,
Was hörst du,
Was riechst du,
Was kannst du anfassen.
Und wieder merken,
Was das mit deinem Körper macht,
Deinem Atem,
Mit den Empfindungen in deinem Körper,
Deine Haltung.
Und bemerken,
Wie der Körper eine ganz automatische Reaktion auf die verschiedenen Situationen hat.
Und dass wir dieses Selbstbewusstsein,
Wenn wir es immer mehr verkörpern,
Auch immer mehr in uns verankern.
Und du kannst nochmal richtig tief in diese Situation gehen,
In der du vielleicht etwas erreicht hast,
Was du schon lange erreichen wolltest.
Eine Bestätigung bekommen hast,
Die du dir lange gewünscht hast,
Etwas endlich verstanden hast oder vielleicht einfach gut in etwas bist,
Stolz auf etwas bist,
Dass du gut kannst.
Vielleicht hast du gerade aufgelegt mit jemandem,
Mit dem du ein sehr gutes Gespräch geführt hast oder kommst nach Hause,
Nachdem du eine liebe Freundin oder Freund gesehen hast und fühlst dich einfach okay und gut,
Selbstbewusst,
Groß gesehen.
Und diesen Moment,
Dieses Gefühl in deinem Körper,
Diese Weite,
Diese Stärke,
Diese tiefe Atmung,
Diese Leichtigkeit,
Diese Standfestigkeit kannst du verankern,
Indem du deinen Daumen mit deinen Fingern umschließt und diese Haltung mit deinen Händen oder einer Hand mit dieser Situation,
Mit diesem Gefühl auflädst und ihn zu einem Anker machst.
Und je öfter du diesen Anker immer wieder auflädst und diese Position einnimmst,
Wenn du in diesem Gefühl bist,
Wenn du diese Handposition einnimmst,
Wenn du in diesem Gefühl bist,
Desto einfacher wird es dann,
Dieses Selbstbewusstsein,
Dieses Gefühl abzurufen und zu verkörpern,
Wenn du durch deinen Alltag gehst.
Du kannst diese Übung so oft,
Wie du möchtest wiederholen,
Um dieses Gefühl von Selbstbewusstsein immer vertrauter zu machen.
Du kannst auch immer andere Situationen wählen oder immer die gleiche und so immer mehr dieses Gefühl von Größe einladen.
Vielleicht auch,
Wenn du irgendetwas vorhast,
Wofür du Selbstbewusstsein brauchst,
Kannst du diese Meditation auch öfter wiederholen,
Um deinen Körper wirklich daran zu gewöhnen,
Wie fühlt sich das an und den nicht einfach nur vorzustellen oder zu sagen,
Ich bin selbstbewusst,
Sondern es wirklich zu verkörpern.
Ich hoffe,
Du fühlst dich ein bisschen stärker und leichter und schau gerne auf meinem Profil für noch weitere Meditationen vorbei.
Ich freue mich aufs nächste Mal.
Bis dann.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.7 (12)
Neueste Bewertungen
More from Miriam Amavi
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
