33:04

121. Tipps um eine schwere Zeit zu überstehen

by Miriam Amavi

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Wie kann man eine schwere Zeit überstehen oder wie einen Angstrückfall überwinden? Gerade in einer Zeit, in der der Schmerz in der Welt (und im Inneren) kaum überwindbar scheint, ist dieses Thema denke ich sehr relevant. Also habe ich eine Folge dazu aufgenommen und am Ende gibt es dazu auch noch eine Meditation! Also mach es dir gemütlich!

Transkription

Hello,

Hello.

Ich freue mich so,

Dass du hier bist.

Ich bin Miriam und du hörst meinen Podcast.

Ich habe mich endlich mal nach langem Wieder-Danach gefühlt,

Eine Podcast-Folge aufzunehmen.

Und ich irgendwie immer,

Wenn ich nicht aufnehme,

Vergesse ich,

Wie viel Spaß mir das eigentlich macht,

Einfach mich mal hinzusetzen und ein bisschen zu labern.

Und heute möchte ich einfach darüber sprechen,

Wie man eine schwere Zeit überstehen kann.

Und ich glaube,

Dass im Moment viele Menschen eine schwere Zeit durchmachen,

Sei es durch diese ganze Sache,

Die in der Ukraine passiert oder sei es durch irgendwelche anderen Sachen.

Ich habe das Gefühl,

Im Moment geht es vielen Menschen nicht ganz so super.

Und ich habe auch im Moment einfach ein bisschen so eine Phase,

Wo ich durch so ein paar gesundheitliche Sachen gehe und so.

Im Januar hat mir auch eine Hörerin oder ein Hörer geschrieben,

Dass ich ja vielleicht auch mal eine Podcast-Folge zu Angstrückfällen und all solchen Sachen machen kann.

Und ja,

Ich denke einfach,

Dass auch durch diese ganze Corona-Zeit alles,

Was man in den letzten Jahren so durchgemacht hat,

Ich glaube,

Dass viele Menschen gerade an so einem Punkt sind,

Wo es so ist,

Oh Gott,

Was,

Jetzt noch was und noch was und noch was und das vielleicht alles ein bisschen zusammenkommt.

Und wenn nicht,

Dann wunderbar,

Wunderbar.

So soll es sein.

Also nicht,

Dass ich jetzt hier alles lösen kann oder so,

Auf gar keinen Fall.

Aber ich mache diese Folge,

Glaube ich,

Auch gerade so ein bisschen,

Um mich selber daran zu erinnern,

Wie man so eine Zeit eigentlich überstehen kann.

Weil wir sie alle schon überstanden haben,

Sonst wären wir nicht mehr hier.

Ich habe mir so ein paar kleine Notizen gemacht und schaue einfach mal,

Was aus dieser Folge am Ende so rauskommt.

Und ich freue mich auf jeden Fall ganz doll,

Dass du hier bist und wir uns diese Zeit jetzt ein bisschen schön machen.

Und einer der größten Dinge,

Glaube ich,

Die ich mir immer wieder vor Augen führen muss,

Wenn ich durch eine schwere Zeit gehe oder einfach gerade ein bisschen überfordert bin mit was auch immer gerade passiert,

Dass wenn wir in einer bestimmten Emotion sind,

Also wenn wir zum Beispiel gerade in Hoffnungslosigkeit sind oder uns so fühlen,

Als würde nichts funktionieren oder als würde es sich so anfühlen,

Als würde es sich niemals verändern oder als würde die ganze Welt einfach schlecht sein oder was auch immer.

Also in der Emotion,

In der wir gerade sind,

Die Gedanken,

Die aus dieser Emotion entstehen,

Das sind die Gedanken,

Die wir glauben.

Und daher kommt diese Diskrepanz immer zwischen,

Wenn man sich gut fühlt und fröhlich ist und vielleicht einen schönen Tag hinter sich hatte und ein paar tolle Leute gesehen hat,

Was auch immer.

Dass man dann eher positive Gedanken hat und sich dann fragt,

Wie konnte ich jemals denken,

Dass es nicht besser wird?

Oder wie konnte ich jemals denken,

Dass alles schlecht ist?

Oder wie konnte ich jemals diese Gedanken denken und die für so wahrhalten?

Also ich glaube,

Jeder hat es schon mal erlebt,

Dass man sich manchmal so fragt,

Was für Gedanken man eigentlich hatte und wie wahr die für einen waren.

Und dann fragt man sich,

Welche Gedanken sind denn jetzt eigentlich wahr?

Wenn ich jetzt fröhlich bin und wenn es mir gut geht und was auch immer,

Bedeutet es dann,

Dass ich mich anlüge und dass es nicht richtig ist?

Oder bedeutet es dann,

Dass in den Momenten,

Wo es mir scheiße geht und was ich da denke,

Dass das dann stimmt?

Und ich persönlich,

Aus meiner eigenen Erfahrung,

Habe einfach gemerkt,

Dass die Gedanken,

Die aus Liebe kommen und die Gedanken,

Die liebevoll sind und positiv sind,

Vor allem liebevoll sind,

Sagen wir vor allem liebevoll,

Weil Positivität kann ja auch manchmal so ein bisschen schwierig werden,

Dass die Gedanken,

Die friedvoll sind und liebevoll sind,

Die einfach die wahreren Gedanken sind im Grunde,

Weil wir ja auch aus diesem liebevollen Kern bestehen.

Dass unser tiefstes Selbst liebevoll ist,

Dass diese Kraft,

Die uns leben lässt und ja,

Worüber ich auch schon so oft im Podcast gesprochen habe,

Die inner voice,

All das,

Das ist alles liebevoll und das kommt alles aus der gleichen Quelle und diese Quelle ist eben liebevoll.

Zumindest habe ich das einfach noch nie anders erlebt.

Wenn ich wirklich still geworden bin und in mich reingehorcht habe,

Habe ich da nie irgendeine bösartige Stimme wahrgenommen oder irgendeine bösartige Energie oder was auch immer.

Es ist immer,

Immer liebevoll.

Ja und ich denke,

Man kann es auch an all diesen Menschen sehen,

Wie zum Beispiel Eckhart Tolle oder Byron Katie oder der Dalai Lama oder whoever,

Also diese Menschen,

Die so sehr,

Sehr,

Sehr stark im Jetzt leben,

Die mit dieser,

Mit dieser,

Mit diesem,

Mit dieser,

Gosh,

Es ist so schwierig das zu beschreiben,

Aber dieses innerste,

Tiefste Selbst,

Die total von dort,

Von diesem Ort aus leben,

Dass diese Menschen alle liebevoll sind und nicht,

Nicht in irgendeiner Weise bösartig oder wie auch immer.

Und ich glaube,

Das kann jeder auch selber so ein bisschen für sich fühlen oder die Natur,

Wenn du dir die Natur anschaust,

Wenn die Sonne scheint,

Wenn die Blumen blühen.

Also das ist alles so,

Natürlich gibt es auch in der Natur Wettkämpfe und bla und all solche Sachen.

Aber es ist alles am Ende,

Erzeugt die Natur immer so eine Balance.

Also es ist immer,

Solange der Mensch nicht eingreift,

Es kommt immer auf so eine Schönheit,

Auf so eine Balance hinaus,

Auf so eine Einheit und es ist immer liebevoll.

Und der Verstand macht es dann halt manchmal gut und schlecht und was auch immer.

Und was mein Punkt einfach hier in diesem Moment ist,

Ist,

Dass die Gedanken,

Die wir aus einer bestimmten Emotion herausdenken,

Halten wir eben für wahr.

Und sobald wir eben lernen,

Dass die Gedanken,

Die nicht liebevoll sind,

Eben nicht wahr sind oder beziehungsweise wenn wir merken,

Wenn wir es wirklich spüren,

Weil ich glaube,

Es ist so eine Sache,

Die kann nicht wirklich dir jemand erzählen.

Also auch wenn ich dir jetzt alles erzähle und du noch nie bemerkt hast,

Wie liebevoll denn eigentlich der Kern ist,

Dann ist es vielleicht schwierig,

Das zu glauben.

Aber sobald man das erlebt hat,

Weiß man,

Okay,

Wenn ich mich scheiße fühle,

Dann sind diese Gedanken nicht wahr,

Heißt aber nicht,

Dass wir sie uns nicht erlauben dürfen.

Also auch wenn es uns manchmal richtig scheiße geht und wir irgendwen anrufen und sind so,

Oh Gott,

Ich kann nicht mehr und bla und hier und da und uns total in diesen Sog,

In diesen Negativitätssog sozusagen aufsaugen lassen,

Dass wir uns das auch manchmal erlauben dürfen.

Dass wenn wir da drin sind,

Wir da halt einfach drin sind und wir dann da eine Runde schwimmen.

Oder wenn wir Angst kriegen und dann sind diese Angstgedanken natürlich so,

So,

So real und das will ich auch anerkennen,

Aber es ist einfach dann manchmal gut zu wissen,

Vor allem wenn es uns dann besser geht,

Dass diese Gedanken nicht unbedingt wahr waren,

Die wir gedacht haben.

Ja,

Ich hoffe,

Ich hoffe,

Dass dieser Punkt Sinn gemacht hat.

Was ich glaube ich auch sehr,

Sehr wichtig finde,

Ist,

Dass wenn es einem wirklich nicht gut geht,

Man sich erst mal darum kümmert,

Zu einem Punkt von Frieden zu kommen,

Anstatt sich so hoch zu hypen auf so eine positive,

Super-ekstatische Laune.

Also ich finde,

Wenn es mir richtig scheiße geht,

Habe ich manchmal so den Anspruch,

Dass ich jetzt glücklich sein muss und denke dann so,

Wie kann ich jetzt glücklich sein?

Aber ich finde,

Es ist irgendwie viel,

Viel leichter,

Erst mal zufrieden zu finden und da erst mal dann zu schauen,

Okay,

Wie komme ich jetzt zufrieden?

Und ich glaube,

Also oder zumindest was ich aus meiner Erfahrung einfach immer wieder lerne,

Ist,

Dass es wirklich darum geht,

Sich diese Momente der Stille zu schaffen,

Wenn es geht.

Also,

Dass man sich den Radius kleiner macht,

In dem man lebt.

Also,

Weil ich merke vor allem,

Wenn Dinge viel in den Nachrichten passieren und so weiter oder ich viel bei Instagram bin oder viel einfach im Internet bin oder irgendwelche Videos schaue,

Dass man dann immer so mit den Gedanken im Business von anderen ist quasi.

Also,

Dass man immer so ein bisschen sich dann einfach mit diesen anderen Menschen beschäftigt.

Ob es irgendwelche Geschichten sind,

Ob es irgendwelche Menschen sind,

Die irgendwas teilen oder was auch immer.

Sich da erst mal so ein bisschen rauszuziehen,

Auch wenn es manchmal schwer ist,

Weil wir einfach darauf so gepolt sind,

Wissen zu wollen,

Was bei den anderen passiert,

Was in der Welt passiert,

Was überall passiert,

Damit wir uns nicht so richtig mit uns selber beschäftigen müssen.

Und natürlich ist es auch wichtig zu wissen,

Was in der Welt passiert und so weiter.

Aber es ist ja nicht nötig,

24-7 zu wissen,

Was abgeht bei den anderen.

Sondern vielleicht ist es auch wichtig zu wissen,

Was bei einem selber abgeht.

Und da still zu werden,

Sich diese Momente zu nehmen,

Gerade wenn es einem nicht gut geht,

Diese Momente zu nehmen,

Zu sich zu finden,

Still zu werden,

Mit dem Herzen sich zu verbinden,

Vielleicht ganz leichtes Yoga zu machen,

Vielleicht abends vorm Schlafengehen ein paar Kerzen anmachen,

Sich richtig gemütlich machen,

Sich leicht irgendwie dehnen und stretchen oder so und liebevoll mit dem Körper umgehen,

Vielleicht eine schöne Meditation machen oder eine schöne Musik anmachen.

Ja,

So ein bisschen mehr die Außenwelt ausblockieren.

Ausblockieren?

Ihr wisst,

Was ich meine.

Und ein bisschen mehr zu sich selbst zurückzukommen.

Weil ich finde,

Ganz oft,

Wenn ich meinen Fokus und meinen Radius so nach außen kehre und viel so aufsauge,

Was in den Leben von anderen passiert,

Dass ich dann einfach kein Gespür mehr dafür habe,

Was ich gerade brauche und mein Verstand einfach immer schneller und schneller und schneller läuft.

Also es ist fast irgendwie so,

Als hätte ich einen super,

Super hustlingen Arbeitstag,

Obwohl ich eigentlich gar nicht wirklich was machen musste oder so,

Sondern einfach,

Weil der Fokus so schnell springt von Sache zu Sache und von Mensch zu Mensch,

Von Leben zu Leben und da einfach das Gespür für mich verliere.

Und dieses Gespür für sich selber ist,

Glaube ich,

So so wichtig,

Um einfach erstens leichter aus so einer Phase,

Aus so einer schweren Phase herauszukommen und andererseits auch generell,

Weil es ist dein Leben,

Es ist nicht das Leben von anderen.

Es ist dein Leben und es ist deine Verantwortung.

Also warum nicht sich ein bisschen Zeit für das eigene Leben nehmen und dann auch wieder sich natürlich um andere Menschen zu kümmern und natürlich mitzuhelfen und natürlich Dinge zu machen,

Aber manchmal ist einfach auch die Kapazität nicht da und sich das auch einzugestehen,

Dass es nicht heißt,

Dass die Kapazität nie da ist oder dass es nicht bedeutet,

Dass du nie anderen helfen kannst oder was auch immer,

Sondern dass es einfach bedeutet,

In diesem Moment,

In dieser Phase,

In dieser,

Ja,

In dieser Phase ist es einfach gerade so,

Wie es ist und sich das erstmal auch zu erlauben,

Dass es einem so geht,

Wie es einem geht und dass es in Ordnung ist,

Dass es dir so geht,

Wie es dir geht und dass du nicht total viel jetzt von dir erwarten musst und jetzt irgendwie denkst,

Okay,

Weil es mir schlecht geht,

Muss ich jetzt noch mehr machen und so,

Damit ich noch mehr hinkriege und damit ich irgendwie halbwegs,

Ja,

Ein funktionierendes Mitglied der Gesellschaft bin.

Und natürlich,

Alles was ich hier sage,

Ist natürlich so aus meiner eigenen Perspektive,

Aus meiner eigenen Bubble gesagt.

Es gibt bestimmt Menschen,

Die sich das auf jeden Fall nicht leisten können,

Mal ein bisschen Ruhe zu haben oder was auch immer und das möchte ich natürlich auch alles anerkennen und niemandem hier irgendwie auf die Füße treten.

Ich denke aber,

Dass man sich vielleicht auch fragen darf,

Wo kann ich mir denn ein bisschen Zeit für mich nehmen oder wie kann ich auch generell einfach liebevoller mit mir selber umgehen.

Und ich glaube,

Dass man dafür wirklich ein bisschen Stille auch braucht,

So doof es auch klingt,

Um sich einfach mit sich selber zu verbinden und vor allem,

Wenn man sich auch noch nie mit sich selber so richtig verbunden hat oder so richtig sich selbst gespürt hat,

Dass das halt nicht unbedingt so richtig funktioniert,

Wenn das System die ganze Zeit unter Stress ist,

Weil das System sich,

Das körperliche System,

Das Nervensystem,

Sich so halbwegs sicher fühlen muss,

Um sich so ein bisschen zu öffnen und damit das Herz sich so ein bisschen öffnen kann und so.

Und falls du da ein bisschen angeleitet werden möchtest,

Kannst du natürlich auch gerne meinen Kurs bei Insight Timer auschecken.

Da geht es nämlich genau darum,

Sich zu lernen,

Zu spüren und so ein bisschen sich selbst kennenzulernen,

Das Herz ein bisschen zu öffnen,

Diese ganzen Teile in einem kennenzulernen,

Damit es ein bisschen stiller,

Ein bisschen angenehmer in einem drin wird.

Und ich glaube,

Was auch noch ein sehr wichtiger Punkt ist,

Ist,

Dass man,

Wenn es einem nicht so gut geht und man durch so ein bisschen eine schwere Zeit geht oder durch eine herausfordernde Zeit,

Vielleicht nennen wir es so,

Dass man,

Also ich auch oft merke,

Dass ich eine Lösung dafür finden will,

Dass ich denke,

Ich will jetzt unbedingt aus dieser Zeit raus,

Ich will eine Lösung finden,

Ich will eine Lösung finden,

Ich will eine Lösung finden.

Und natürlich macht es auch total Sinn,

Eine Lösung finden zu wollen.

Ich glaube,

Es ist halt wichtig,

Auch da,

Wenn man eben unterwegs ist und die Lösung versucht zu finden,

Also ob man jetzt im Internet unterwegs ist oder wo auch immer,

Sich auch da wieder so eine Art Limit zu setzen und zu sagen,

Okay,

Ich kann jetzt nicht den ganzen Tag nach Lösungen suchen,

Ich muss auch irgendwann mal wieder chillen und mich mit etwas anderem beschäftigen.

Weil manchmal ist es ja auch so,

Dass die Dinge sich einfach lösen oder verändern,

Sobald wir unseren Fokus so ein bisschen weitermachen und nicht mehr so fokussiert,

So wie so ein Laserfokus,

Okay,

Ich muss jetzt die Lösung finden,

Ich muss die Lösung finden,

Sondern uns vielleicht auch mit etwas anderem beschäftigen,

Einfach auch unseren Geist so zu entlasten,

Weil der sich ja sowieso in Gedanken die ganze Zeit schon damit beschäftigt,

Was gerade abgeht,

Dass der Körper sich natürlich auch damit beschäftigt,

Was abgeht und der Körper natürlich auch gestresst ist dadurch.

Wollen wir es vielleicht nicht unbedingt merken,

Wenn wir jetzt vielleicht nicht unbedingt gerade den Körper super fordern oder so,

Sondern dass all diese Gedanken,

Die wir denken und diese Emotionen,

Die wir eben spüren,

Wenn etwas frustrierend ist oder herausfordernd ist oder schwer ist oder welche Emotion auch immer du fühlst,

Dass das im Grunde auch Stress auf den Körper ist und indem wir den Fokus auf ein bisschen was anderes lenken,

Vielleicht auf irgendwas Schönes,

Was wir machen können oder einen schönen Spaziergang oder ein schönes Gespräch mit irgendjemandem,

Etwas komplett anderes,

Dass wir dadurch eben auch wieder ein bisschen aufmachen und dem ganzen Erlauben,

Dieser Intelligenz zu erlauben,

Es auch ein bisschen zu heilen,

Die Lösung für uns zu finden.

Und was ich mit dieser Intelligenz meine,

Ist eben auch diese liebevolle Kraft,

Dieses liebevolle Feld,

Was uns die ganze Zeit hält.

Und das ist,

Glaube ich,

Auch was ich dann oft denke,

Wenn ich das Gefühl habe,

Irgendwie ist gerade alles scheiße,

Mich zu erinnern,

Was mich gerade alles hält,

Also dass ich so,

So,

So gehalten bin und so geliebt bin.

Und wenn du zum Beispiel nicht aus dem Bett kommst oder so,

Weil alles so schlimm ist,

Dann sich vor Augen zu führen,

Mich hält gerade dieses Bett.

Ich habe gerade ein Bett,

In dem ich liegen kann,

Weil ich mich selber nicht halten kann.

Und die Erde,

Die hält mein Bett.

Und ich habe hier diese vier Wände um mich herum,

Die schützen mich.

Und so ein bisschen so ganz back to the basics.

Ich weiß,

Dass es manchmal so richtig bescheuert klingt,

Dass man so denkt,

Ich soll jetzt dankbar dafür sein,

Dass ich ein Bett habe und ein Haus oder was.

Das fühlt sich manchmal so bescheuert irgendwie an.

Aber mir geht es eher darum,

Diese Energie zu spüren,

Die einen hält.

Also auch,

Dass immer genau das da ist,

Was du gerade brauchst.

Also dass,

Wenn du nicht aufstehen kannst,

Dass du gerade in diesem Bett liegen kannst,

Was dich hält.

Also für mich persönlich ist es immer so ein bisschen so,

Wenn ich in die Stille finde und so weiter und mich dann gehalten fühle,

Dass es sich so ein bisschen anfühlt,

Wie als würde all das,

Was um mich herum existiert und all diese ganzen Frequenzen und Energien und was auch immer,

Dass all das so ein bisschen wie so eine Wiege ist,

Die mich hält.

Ja,

Dass jeder so eine Art Wiege hat,

Die einen hält,

Auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt.

Und ich glaube,

Das ist auch etwas,

Was man so ein bisschen kultivieren muss,

Das so zu spüren,

Also dass man sich darauf einlassen kann,

Gehalten zu sein.

Und vielleicht machen wir einfach gleich noch eine kleine Meditation,

Um das so ein bisschen zu spüren und diesem Gefühl so ein bisschen zu vertrauen und zu wissen,

Dass die Dinge sich verändern werden und dass alles sich immer verändert.

Darauf basiert unser Universum.

Alles verändert sich.

Wann hat es sich mal nicht verändert?

Auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

Okay,

Ich würde sagen,

Wir machen jetzt einfach eine kleine Meditation,

Um so ein bisschen das,

Was ich alles gesagt habe,

Ein bisschen mehr zu fühlen.

Weil ich glaube,

Darum geht es.

Ich glaube,

Man kann so viel reden und so viel sagen und so viel anderen Leuten erzählen.

Aber ich glaube,

Man muss es ein bisschen fühlen und erleben,

Um daraus zu lernen und um es zu seiner eigenen Wahrheit zu machen.

Weil sonst ist es immer nur die Wahrheit von jemand anderem.

Okay,

Du kannst dich gerne hinlegen oder dich hinsetzen.

Und natürlich,

Wenn du jetzt Auto fährst,

Irgendwas,

Wo du deine Aufmerksamkeit für brauchst,

Kannst du natürlich auch gerne jetzt abschalten.

Dann sage ich,

Goodbye,

Have a wonderful day.

Und ansonsten,

Mach es dir ganz bequem.

Mach es dir warm und weich und entspann dich.

Soweit es eben geht.

Und es ist sicher,

Die Augen zuzumachen und erst mal anzukommen,

Wo du bist und tief einzuatmen und wieder ausatmen.

Erst mal deinen Atem wahrnehmen und spüren,

Wie du in diesem Moment,

In dem du still wirst,

In dem dein Körper still wird,

Wie du in diesem Moment mehr wirst und nicht weniger.

Denn es fühlt sich so oft so an,

Als müssten wir unsere eigene Person bestätigen.

Als müssten wir unsere Existenz verifizieren,

Indem wir nach Dingen im Außen suchen.

Und es manchmal dann so gruselig wird,

Wenn wir nach innen schauen und es sich so anfühlt,

Als würde uns all das aus den Händen gleiten,

Worum wir uns jeden Tag so sehr kümmern.

Und spür,

Wie es sich jetzt für dich anfühlt,

Still zu werden.

Was für Ängste hochkommen.

Vielleicht kommt diese Hoffnungslosigkeit hoch oder Frustration oder Angst.

Und spür,

Wie du erst mal einfach nur hier bist,

Da bist.

Und wie du mit diesen Emotionen und Gefühlen einfach erst mal koexistierst und in sie hineinatmest.

Wie jetzt gerade in diesem Moment.

Du okay bist,

Auch wenn es sich vielleicht nicht so anfühlt,

Als wärst du okay.

Und jetzt kannst du eine Hand auf dein Herz legen und in diesen Ort hineinspüren.

Und spüren,

Was dort lebt.

Vielleicht kannst du einen ganz,

Ganz kleinen Schimmer,

Ein kleines Glühen von Liebe entdecken.

Vielleicht ist dieser Ort aber auch ganz taub.

Vielleicht spürst du ganz viel Liebe aus deinem Herzen strömen.

Du kannst es genießen.

Und egal,

Was du da gerade spürst,

Es ist okay,

Dass es so ist,

Wie es ist.

Und auch wenn du nichts in deinem Herzen spürst,

Kannst du wissen,

Dass dieser Ort trotzdem lebendig ist.

Dass einfach noch zu viel darauf liegt.

Zu viel Angst,

Zu viel Sorgen,

Sodass du es noch nicht spüren kannst.

Und das ist völlig in Ordnung und es wird irgendwann zu spüren sein.

Desto mehr du dich an diesen Ort wendest,

Desto stiller du wirst.

Desto mehr du deinem Körper erlaubst,

Zur Ruhe zu finden.

Desto sicherer sich dein Körper fühlt,

Sich zu öffnen.

Und im wahr,

Wie der Untergrund,

Auf dem du dich gerade befindest,

Dich hält.

Wie du dich nicht anstrengen musst,

Um auf diesem Untergrund gehalten zu werden.

Wie du dich einfach in ihn hinein sinken lassen kannst.

Alles loslassen kannst.

Und vielleicht kannst du um dich herum eine liebevolle Präsenz wahrnehmen,

Die dich hält.

Die das Beste für dich will.

Die dich liebt.

Vielleicht kannst du sie in der Sonne wahrnehmen.

Oder im Zwitschern der Vögel.

Oder in dem Licht,

Was in dein Zimmer fällt.

Oder in der Luft,

Die du atmen darfst.

In der Weichheit deiner Kleidung.

Oder vielleicht spürst du einfach diese Präsenz,

Wie sie dich wahrnimmt und du sie wahrnimmst.

Und spür die Intelligenz dieser Kraft,

Dieser Präsenz.

Wie durch sie Pflanzen wachsen,

Wie durch sie du gewachsen bist,

Wie durch sie all das da ist,

Was gerade da ist.

Und wenn du möchtest,

Kannst du zu dieser Präsenz sprechen und ihr deine Sorgen mitteilen.

Ihr deine Wünsche mitteilen.

Sie um etwas bitten und dich öffnen.

Mir zu erlauben,

Veränderung durchzuführen.

Dieser Intelligenz,

Dieser Kraft zu erlauben,

Dich zu heilen.

Deine Situation zu heilen,

Dein Leben zu heilen.

Der Liebe zu erlauben,

Durch dich zu fließen.

Deinem Körper zu erlauben,

Zur Ruhe zu kommen.

Und jetzt darfst du dich bei dir und bei dieser Kraft und deinem Körper bedanken,

Dass du dir diese Zeit genommen hast.

Und spürst deinen Atem,

Spürst wie du dich jetzt fühlst,

Wie deine Gedanken jetzt sind.

Atme es noch einmal tief ein.

Und wieder aus.

Du kommst langsam wieder an und kannst deine Augen langsam öffnen,

Die Umrisse wahrnehmen,

Den Ort wahrnehmen,

An dem du bist.

Und wenn du möchtest,

Kannst du diese Meditation natürlich ganz,

Ganz oft machen oder eben selber einfach immer wieder dich mit diesem Herzen,

Mit dieser Kraft,

Mit dieser Intelligenz,

Die dich umgibt,

Einfach verbinden.

Und ich werde diese Meditation auch bei Insight Timer hochladen,

Dann kannst du leichter auf sie zugreifen.

Und vielen,

Vielen Dank,

Dass du mitgemacht hast,

Dass du mitgemacht hast und dass du dabei warst.

Und ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

Ich schicke ganz,

Ganz viel Liebe an alle raus und ganz viel Heilung.

Und mögen wir alle durch diese Zeit kommen und liebevoll bleiben und ganz viel Liebe.

Bis bald.

Ciao.

4.3 (7)

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Nick

February 14, 2023

Viele hilfreiche Tipps. Habe mich verstanden gefühlt. Und die Meditation hat auch gut getan. Du kannst beides. Lebhaft aus dem Bauch raus reden und einen runter bringen zu sich selbst. Danke

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