27:41
27:41

100. Einfach mal ein bisschen sein

by Miriam Amavi

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.3
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
64

Diese Folge ist für all die feinen Menschen, die manchmal nach einem Schalter suchen, der alles verändern soll oder sich gerne wo anders hin wünschen als da, wo sie gerade sind. Für mich steht gerade an, einfach mal mit dem zu sein was gerade ist, damit zu sitzen es zu lieben und zu sehen, was passiert. Kleiner Spoiler: es ist gar nicht so schlecht ;) Mehr dazu in der Folge!

Transkription

Hallo,

Ihr wunderbaren,

Kleinen,

Süßen,

Cuten Wesen,

Hallo,

Ich freue mich,

Dass du hier bist und zuhörst.

Ich bin am Start,

Hallo,

Ich war lange nicht mehr am Start.

Ich habe ja in der letzten Folge ein bisschen gesagt,

Wieso.

Viel zu tun in der Voice Facilitator Training,

Uni,

Viel Sachen machen,

Bisschen still sein,

Bisschen,

Irgendwie war nicht ganz so viel da,

Um rauszugeben,

Sondern es war mehr eine Zeit des Aufnehmens und also des,

Ha,

Nicht Podcast Aufnehmens,

Sondern des,

Ja,

Innerer Welt und so.

Eher nicht so Sachen wieder abgeben,

Sondern eher aufnehmen.

Und jetzt bin ich hier,

Um eine kleine Folge zu machen über das einfache Sein.

Also genau das,

Wo es bei mir gerade total viel darum geht.

Einfach ein bisschen mehr zu sein,

Ein bisschen mehr sich zu lassen.

Da habe ich ja auch schon oft genug im Podcast drüber gesprochen.

Aber das Ganze kommt jetzt so ein bisschen für mich persönlich aus einer anderen Perspektive nochmal mehr und aus einer noch viel tieferen Perspektive.

Nämlich die von der Intuition oder der inner Voice,

Darüber habe ich ja letztes Mal gesprochen.

Aber ich habe mir gedacht,

Weil ich ja hier auf Deutsch bin und nicht auf Englisch,

Dass und das Wort inner Voice für mich persönlich auch nicht hundertprozentig passt,

Dass ich mein eigenes Wort dafür finden werde.

Und ich habe auch schon ein paar Ideen.

Ich glaube,

Ich werde auch einfach mit diesen Wörtern so ein bisschen herum experimentieren,

Beziehungsweise halt nicht immer genau das gleiche Wort nehmen,

Weil es einfach für jeden immer was anderes bedeutet.

Weil immer wenn ich mit Leuten über die inner Voice spreche,

Bedeutet das für die eine Person das und für die andere Person das.

Und deswegen denke ich,

Dass man da auch gar nicht so richtig das eine richtige Wort finden kann,

Sondern es geht halt um diesen Teil von einem,

Der einfach liebt,

Einfach bedingungslos liebt,

Der immer präsent ist,

Der im Jetzt ist,

Der unter all unseren Konditionen existiert,

Unter unserer Persönlichkeit,

Unter unserer Identität,

Unter allem eben darunter,

Unter all den Schichten,

Unter allen Masken,

Unter allen Konzepten,

Einfach nur dieses liebevolle Bewusstsein.

Und das ist es,

Was ich eigentlich das auch gerne,

Wie ich das gerne nennen möchte,

Ist liebevolles Bewusstsein.

Und weil das aber so lang ist manchmal und vielleicht für den einen oder anderen so ein bisschen komisch klingt oder vielleicht ein bisschen ungreifbar ist,

Vielleicht auch einfach Intuition.

Weil ich finde,

Das passt irgendwie auch immer ganz gut.

Es ist vielleicht nicht hundertprozentig,

Was dieses liebevolle Bewusstsein ist,

Weil die Intuition vielleicht ein bisschen impulsiver oder ein bisschen,

Ich sag mal,

Animalistischer,

Animalischer,

Weiß nicht,

Also so ein bisschen instinktiver ist und die inner Voice eher so ganz ruhig.

Deswegen denke ich,

Dass es eben für jeden eben auch was komplett anderes bedeutet.

Für den einen ist die Intuition vielleicht was komplett anderes,

Who knows.

Aber genau deswegen möchte ich eben so diese Worte dafür benutzen.

Liebevolles Bewusstsein,

Intuition,

Liebe oder einfach das innere Wesen.

Wie auch immer,

Wie auch immer.

Natürlich werde ich jetzt im Kontext zu dem inner Voice Facilitator Training,

Also dieses Training,

Was ich gemacht habe,

Um diese inner Voice Sessions,

Die Jess Lively eben sozusagen ins Leben gerufen hat,

Die machen zu können,

Sage ich,

Wenn ich mich darauf beziehe,

Natürlich inner Voice,

Wir werden einfach sehen,

Wie es kommt.

Macht auch gar keinen Sinn,

Jetzt das groß zu definieren,

Weil es eh kommt,

Wie es kommt.

Aber vor zwei Tagen hatte ich meine erste inner Voice Session gemacht mit einer Person,

Die ich nicht kannte.

In dem Rahmen von der Zertifizierung von dem inner Voice Facilitator Training,

Was ich ja auch schon letztes Mal erzählt habe.

Und da war ich eben dann die,

Die sozusagen den Raum gehalten hat,

Für die Person einfach nach innen zu gehen,

Ihre eigene Intuition oder das liebevolle Bewusstsein oder die inner Voice zu finden.

Und es war mega,

Mega schön.

Ich war total aufgeregt davor,

Aber dann,

Als es so losging,

Habe ich mich irgendwie plötzlich total sicher gefühlt und auch in dieser Rolle als Raumhalter,

Sage ich mal.

Ich will nicht so sagen als Coach,

Sondern es geht ja wirklich mehr darum,

Dass die Person ihre eigenen Antworten findet und ihre eigene Verbindung zu sich findet,

Zu dem tiefsten Teil in sich.

Und da kann ich ja als Außenmensch nicht wirklich viel tun,

Außer eben den Raum zu halten und die richtigen Fragen zu stellen.

Und das Witzige war eben einfach auch,

Dass ich kaum was,

Also ich wusste halt wirklich gar nichts über sie und sie wahrscheinlich auch nicht über mich.

Und wir haben auch danach gar nicht mehr von Verstand zu Verstand gesprochen,

Weil sie einfach nur in dieser Energie bleiben wollte.

Total schön,

Weil ich habe wirklich das Gefühl gehabt,

Dass sie ganz viel losgelassen hat,

Ganz viel für sich vielleicht entdeckt hat,

Verstanden hat,

Wer weiß.

Sie hat auf jeden Fall eine sehr liebe E-Mail geschrieben danach.

Und es hat mich einfach total,

Ja,

Es war immer mega,

Mega krass,

Voll cool.

Ich hätte vor allein schon zwei Monaten niemals gedacht,

Dass ich in der Lage dazu sein kann,

Den Raum für jemanden zu halten,

Weil ich mich immer eher selbst in dieser Situation oder in dieser Rolle gesehen habe,

Als ich bin die Klientin,

Weil ich so viele solche Sessions schon hatte,

Wo ich die Klientin war.

Also nicht unbedingt diese inner voice Sessions,

Aber eben viele,

Viele andere Modalitäten und so.

Deswegen hat es einfach total Spaß gemacht,

Das eben auch anzuleiten und in diese Rolle zu gehen und die Person dabei zu beobachten oder das einfach Zeuge davon zu sein,

Wie diese Person mit sich selbst in Kontakt tritt und einfach so,

So viel lösen darf.

Mega,

Mega schön,

Das miterleben zu dürfen.

Ja,

Ich weiß nicht,

Ich wollte dich einfach nur ganz kurz teilen,

Bevor die Folge hier losgeht,

Weil das ist einfach gerade,

Ich bin auf jeden Fall ganz gespannt.

Ich freue mich auf die nächsten Sessions.

Ich freue mich auch,

Mehr Sessions zu geben und wir werden einfach sehen,

Wo das hinführt und schauen.

Einfach schauen und ich werde natürlich alle im Podcast auf dem Laufenden halten,

Wie es sich so anfühlt und wie es so ist und so weiter und was daraus entsteht.

Wir werden sehen,

Wir werden sehen.

Ich habe selber nämlich gar keine Ahnung,

Was daraus entstehen wird.

Und alles,

Was ich weiß,

Ist,

Dass es einfach gerade mega Spaß macht und voll dran ist für mich.

Und genauso mit dem Sein,

Weil das knüpft eigentlich da voll gut drauf an,

Über das,

Was ich heute sprechen möchte.

Einfach nur mal mit dem zu sein,

Was gerade eben da ist.

Und ich hatte nämlich gestern eine Inner Voice Session mit einer ganz lieben,

Uh,

Mit Hannah.

Ihr kennt sie doch.

Sie war doch auch schon mal in meinem Podcast.

Sie hatte mir eine Inner Voice Session gegeben.

Und da hat meine Intuition mir eben gesagt,

Hat mir erklärt,

Was Wellbeing bedeutet.

Also ganz oft ist es eben so,

Dass die Intuition oder diese Inner Voice eben Worte benutzt,

Die der Verstand ganz anders definieren würde als,

Ja,

Diese Inner Voice.

Und dann ist es eben ganz oft so,

Dass man dann auch fragt,

Was bedeutet dieses Wort für dich?

Inner Voice oder Intuition.

Und was meine,

Was,

Ja,

Was dann bei mir,

In mir hochkam,

War,

Dass Wellbeing,

Also dieses Wohlbefinden auf Deutsch,

Bedeutet being,

Also sein,

Well.

Also es bedeutet eher darum,

Es geht eher darum,

Es ist jetzt ein bisschen schwierig zu erklären,

Aber es geht eigentlich darum,

Being,

Und wenn du well bist,

Also wenn du gut einfach nur am Sein bist,

Dass daraus Wellbeing entsteht.

Also dass das Wellbeing bedeutet.

Weil wenn du einfach nur bist,

Einfach nur sein,

Dass du dann eben nichts zutust,

Nichts wegnimmst,

Nichts versuchst zu verändern,

Einfach nur damit sitzt und einfach nur in dieser Liebe damit sitzt,

Dass dann daraus,

Dass sozusagen da nichts mehr dann in diesem Fluss dazwischen steht.

Also wenn du dir wirklich vorstellst,

So einen kleinen Bach oder so,

Wenn du einfach nur bist,

Dieser Bach,

Dann fließt er einfach.

Fließt und fließt,

Das Wasser fließt einfach.

Aber wenn du dann zum Beispiel vom Verstand irgendeinen Zweifel dahin tust oder irgendein,

Ich muss was verändern,

Ist es so ein bisschen so,

Wie als würdest du so einen Stein in diesen Bach legen und das Wasser kann nicht mehr so gut fließen und fließt dann irgendwie so drumherum und irgendwas wird alles so ein bisschen durcheinander.

Und dann legst du vielleicht noch einen Stein hin,

Weil es noch mehr durcheinander gerät.

Und dann legst du noch einen Stein hin und irgendwann hört dieses ganze Wasser auf zu fließen und staut sich an und staut sich an und fließt dann in irgendwelche Richtungen,

Die gar nicht mehr angenehm sind oder eben gar nicht mehr dir entsprechen.

Und so ist es so ein bisschen mit diesem Sein,

Dass dann dieses Wellbeing,

Dieses Wohlbefinden einfach entstehen darf,

Wenn wir mit den Sachen,

Die aufkommen,

Einfach mal sitzen und einfach mal einfach nur mit ihnen sind.

Und ja,

Ohne was zu verändern,

Ohne irgendwas dazuzutun,

Was wegzunehmen.

Und es ist total witzig,

Weil ich mich immer so gefühlt habe in diesem Inner Voice Facilitator Training,

Dass ich mich manchmal auch mit den anderen verglichen habe,

Wo die jetzt gerade sind.

Die haben total viel losgelassen oder haben voll die krasse Veränderung durchgemacht.

Und ich saß dann da so und war so,

Ja,

Es ist alles schön,

Aber ich fühle mich jetzt nicht so mega krass transformiert usw.

Und mein Verstand wollte eben immer weiter und weiter und weiter.

Wollte sozusagen weiter in der Zukunft sein,

Als ich eigentlich gerade bin und quasi was verändern wollte,

Es anders haben wollte,

Genauso sein wie die anderen.

Und das Schöne ist dann eben einfach,

Ich habe dann auch mit Leuten darüber gesprochen und manchen geht es genauso.

Und dann habe ich einfach von allen Ecken immer wieder gehört,

Was,

Wenn du einfach erst mal mit dem bist,

Wo du gerade bist,

Und es ist völlig in Ordnung,

Wo du gerade bist und nichts daran verändern,

Sondern vielleicht geht es erst mal darum,

Jetzt nicht den ganzen Stuff,

Diese ganzen schweren Sachen,

Die man eben so hat,

Sofort loszulassen,

Diese ganzen Beanbags,

Über die ich letztes Mal gesprochen habe,

Sondern einfach nur,

Was,

Wenn du einfach nur ein bisschen mehr ins Sein findest,

An dem Ort,

Wo du gerade bist.

Und genau das ist es,

Was meine inner Voice mir gestern eben auch gesagt hat und auch davor.

Ich habe es die ganze Zeit schon gefühlt und gewusst,

Aber der Verstand ist dann eben so,

Der Kopf will dann unbedingt irgendwo anders hin und das kann jeder sehr gut nachvollziehen,

Dass man gerne mit dem Kopf woanders sein will,

Als man eben gerade ist.

Oder der Kopf produziert irgendwelche Geschichten,

Produziert irgendwelche Szenarien oder in irgendeiner bestimmten Situation geht er immer genau in den gleichen Kreisen rundherum,

Rundherum oder ja,

Man hat so das Gefühl,

Man hat keine Wahl.

Und was für mich jetzt persönlich eben total,

Oder mir viel,

Viel klarer geworden ist,

Ist dann einfach mit diesen Momenten zu sein und meinem Verstand es zu erlauben,

In manchen Situationen,

Dieses Bedürfnis zu haben,

Etwas zu verändern.

Also den Verstand nicht zu ignorieren und zu sagen,

Nee,

Ich gehe jetzt nur noch in diese,

Ich muss irgendwie versuchen,

Meinen Verstand auszumerzen,

Sondern einfach wirklich den Verstand in den Arm zu nehmen und den für diese Sachen,

Den Kopf,

Die Sachen,

Die der Kopf so gerne macht,

Irgendwas zu versuchen zu verändern und zu versuchen zu lösen und so damit auch zu sitzen,

Ohne unbedingt darauf zu reagieren und was jetzt genau zu machen,

Sondern vielleicht erst mal mit diesem unkomfortablen Gefühl zu sitzen,

Mit diesem Gefühl,

Oh,

Ich bin nicht da,

Wo ich gerne sein will gerade.

Und der Witz ist auch immer so,

Wenn ich dann zurück auf mein Leben schaue oder zurück auf die letzten drei Wochen oder zurück auf die letzten fünf oder zurück auf die letzten fünf Monate,

Sehe ich immer total genau,

Dass ich genau da sein sollte,

Wo ich war und dass ich es eigentlich voll geliebt habe.

Zum Beispiel jetzt mit diesem Inner Voice Facilitator Training,

Dass,

Wenn ich jetzt zurückschaue,

Dass voll viele haben dann total die großen Releases oder eben diese,

Wo sie dann ganz viel Altes eben abgegeben haben,

Losgelassen haben und so weiter.

Und dass ich genau diese Sachen eigentlich,

Dass die eigentlich mir zu viel waren.

Und dann habe ich auch zurückgeschaut und gesehen,

Aber ich habe trotzdem voll viel losgelassen,

Aber eben auf meine eigene Art und Weise.

Habe total viel gelernt auf meine eigene Art und Weise.

Und das wurde mir auch noch mal so klar in dieser Inner Voice Session,

Die ich eben gegeben habe,

Weil ich plötzlich so ruhig war und so einfach alles zu mir kam und diese Intuition mich einfach geleitet hat und ich gar nicht meinen Kopf gebraucht habe in dem Moment,

Weil es alles sozusagen schon drin war bei mir.

Und ich da auch noch mal gemerkt habe,

Es hat voll was verändert.

Und ich eben bin so eine Person,

Ich merke Veränderung immer ganz doll erst,

Wenn ich zurückschaue oder wenn ich plötzlich in einer Situation bin und ich da plötzlich völlig anders bin,

Als ich es vielleicht gewohnt bin.

Ich habe nie so diese Momente,

Wo ich irgendeine Session habe oder irgendwas und dann ist alles voll anders.

Dieser Punkt,

Auf den man manchmal so hofft,

Dieser Schalter,

Dass dann,

Wenn ich das Geld habe,

Wenn ich das und das erreicht habe,

Wenn ich Erfolg habe,

Dann bin ich glücklich oder so.

Und diesen Punkt erlebe ich irgendwie nie,

Sondern ich erlebe immer eher diese Zurückschauen und merken,

Wow,

Ich habe gerade eine Inner Voice Session gegeben und ich hatte davor vor sechs Wochen,

Zwei Monaten so Angst davor und habe gedacht,

Dass ich das gar nicht machen will.

Und plötzlich habe ich mega Bock drauf.

Und das sind eben so diese Sachen,

Wo man es dann eher merkt.

Und das Schöne ist,

Ich finde es gerade einfach total spannend,

Einfach mal zu gucken,

Was passiert,

Wenn ich einfach mal ein bisschen mehr bin.

Einfach mal die Sachen droppen,

Die einfach loslassen,

Die Sachen,

Die der Kopf unbedingt machen will.

Und vielleicht sogar noch nicht mal loslassen,

Sondern einfach nur mit ihnen zu sitzen,

Sich einen Moment zu nehmen und einfach mal in dieser unkomfortablen Situation zu sitzen,

Wo der Kopf unbedingt irgendwas zu lösen will oder der Kopf unbedingt woanders hin will.

Und ich finde,

Man kann es auch immer ganz gut vergleichen mit so einem,

Wenn zum Beispiel,

Also ich weiß nicht,

Ob das in welcher Kultur,

Wo das jetzt unbedingt herkommt,

Aber ich habe das oft,

Dass ich mich sehr viel entschuldige oder ich das auch beobachte bei Leuten,

Dass sie sich sehr viel entschuldigen,

Vor allem bei Frauen.

Und was auch völlig in Ordnung ist.

Und ich habe keine Ahnung,

Ob das nur ein Phänomen ist,

Was jetzt hier in Deutschland ist oder in,

Ich weiß nicht,

Man kennt es ja aus England oder aus Kanada oder so viel,

Dass die Leute sich viel entschuldigen oder eben super höflich sind und so.

Wenn man einfach mal da sitzt mit diesem Gefühl,

Oh,

Ich müsste mich jetzt irgendwie entschuldigen dafür,

Dass ich Platz eingenommen habe oder dafür,

Dass ich jetzt gerade vielleicht ein bisschen unfreundlich war oder so,

Was ja niemandem,

Also ich sage jetzt nicht,

Man soll jetzt irgendwie gewalttätig sein und sich dafür nicht entschuldigen.

Das meine ich gerade gar nicht,

Sondern ich meine einfach wirklich diese kleinen sozialen Situationen,

Wo man plötzlich nicht aushält,

Dass man jemandem vielleicht so auf den falschen Fuß getreten ist und demjenigen dann gleich dieses Gefühl,

Oder dass man sich selber dann vergewissern muss,

So,

Oh,

Das tut mir voll leid,

Das tut mir voll leid und sozusagen nur sagt,

Damit man von der anderen Person gesagt bekommt,

Ach,

Gar kein Problem.

Oder wenn man selber eben in dieser Situation ist,

Wenn jemand irgendwie den Kaffee über das T-Shirt geschüttet hat und man sagt so,

Ach,

Ist doch gar kein Problem,

Obwohl es vielleicht das Lieblings-T-Shirt war und man vielleicht,

Ja,

Einfach mal mit diesem Gefühl da sitzt und sagt,

Okay,

Ich muss jetzt nicht dieser Person ein gutes Gefühl geben auf Kosten von meinem Gefühl.

Also,

Dass man auch sagt,

Ey,

Du,

Ist jetzt halt passiert,

Also man muss ja jetzt nicht unbedingt super wütend werden,

Aber halt man muss auch nicht sagen,

Ach,

Ist doch gar kein Problem,

So nach dem Motto wieder unauthentisch sein in dem Moment,

Sondern was passiert,

Wenn wir wirklich wir selbst sind,

Einfach wirklich auch das zu fühlen,

Was wir,

Was wir gerade fühlen,

Ohne,

Und auch manchmal zu wissen,

Dass das auch ein Traueraufweiden ist,

Können wir damit sitzen,

Ohne zu versuchen,

Sofort wieder zu sein,

So,

Oh,

Du,

Es tut mir so krass leid und können wir bla und bla und bla,

Sondern wirklich einfach erstmal damit zu sein und zu gucken,

Wie es sich anfühlt und den Ort in sich zu lieben,

Der unbedingt sich superdoll entschuldigen will und manchmal haben wir uns eben auch schon entschuldigt und die Person will eben nicht die Entschuldigung annehmen und einfach auch da mitzusitzen,

Damit zu sein.

Mir ist auch noch ein anderes Beispiel eingefallen,

Zum Beispiel,

Wenn wir selber irgendwo eine Unsicherheit haben und wir reden da gerade mit irgendwie jemandem drüber,

Den wir vielleicht nicht so gut kennen und wir spüren,

Dass die Person uns verurteilt dafür oder spüren,

Ja,

Oft ist es ja nicht so,

Dass die Leute dann super explizit irgendwas sagen,

Sondern,

Ja,

Zum Beispiel,

Wenn wir uns irgendein Kleidungsstück angezogen haben,

Wo wir total merken,

Dass die Person oder unser Gegenüber total so,

Finde ich ja gar nicht cool und wir dieses Urteil merken und die Person es vielleicht gar nicht sagt,

Aber wir das eben merken und was,

Wenn wir mit diesem Gefühl einfach nur sind,

Anstatt zu versuchen,

Uns selber dann schlechter zu machen und zu sagen,

Oh ja,

Das habe ich irgendwie aus dem Schrank gezogen,

Keine Ahnung,

Warum ich das jetzt anhabe oder irgendwie,

Ja,

Habe ich irgendwie geschenkt bekommen,

Oder finde ich eigentlich auch selber voll scheiße oder es eben versuchen,

Super toll zu machen und zu sagen,

Oh ja,

Also ich finde,

Das ist jetzt voll der krasseste Style oder ich,

Keine Ahnung,

Wie ich jetzt auf dieses Beispiel komme,

Aber einfach,

Können wir damit sitzen,

Wenn die andere Person uns verurteilt,

Ohne was daran zu machen,

Ohne jetzt versuchen,

Uns zu verteidigen,

Ohne versuchen,

Diese Person schlechter zu machen,

Dass sie jetzt uns verurteilt und das ist ja auch voll der schlechte Charakterzug oder so,

Sondern wirklich einfach zu sehen,

Okay,

Die Person verurteilt mich gerade und damit einfach zu sein.

Was passiert dann?

Und das ist das,

Was meine inner voice mich gestern gefragt hat.

Wenn du ein Urteil von jemandem spürst,

Was passiert,

Wenn du dich einfach hinsetzt?

Und meine inner voice wollte mir so ein bisschen sagen,

Was passiert und hat es auch gesagt,

Also das ist dann eben einfach,

Dass dadurch dann diese Liebe wiederkommt,

Weil wir,

Wenn wir uns damit hinsetzen und uns diese Liebe geben und diese Liebe in diesen Teil geben,

Wo unbedingt versuchen wir uns zu verteidigen und so weiter oder die andere Person schlecht zu machen,

Den Teil lieben,

Dann verbinden wir uns wieder mit uns selbst und dann kommen wir eben wieder zu dieser Liebe zurück,

Von der wir uns in dem Moment getrennt haben,

Wo wir versucht haben,

Es zu verteidigen oder die andere Person schlecht zu machen.

Aber meine inner voice war so,

Ich will es aber gar nicht so genau erzählen,

Sondern du musst es erleben.

Und ich finde diesen Gedanken irgendwie total spannend,

Einfach damit zu sitzen und nicht sofort die Krallen auszufahren und auch nicht jetzt das Opfer dann zu werden,

Darum geht es überhaupt nicht,

Sondern man wird ja erst dann zum Opfer,

Wenn man darauf total reagiert und versucht sich besser darzustellen oder sich selbst eben schlechter darzustellen,

Wie auch immer man darauf reagiert,

Aber was passiert,

Wenn du einfach nur dieses Urteil wahrnimmst und damit sitzt,

Mit diesem Schmerz sitzt,

Diesem Schmerz Liebe gibst in dir,

Deinem Verstand Liebe gibst,

Der dich verteidigen will,

Danke Verstand,

Dass du mich oder Kopf oder wo auch immer du das spürst,

Dass du mich beschützen willst,

Dass du mich so liebst,

Dass du mich beschützen willst und einfach mal schauen,

Was passiert,

Was wenn wir einfach ein bisschen mehr sind und auch diesen ganzen Krieg in unserem eigenen Kopf,

Den wir die ganze Zeit führen,

Von wegen,

Ich muss dahin,

Ich muss dies tun,

Ich muss so sein,

Ich muss blablabla,

Was wenn man einfach nur damit sitzt und dieses Sein,

Es hat meine Intuition mir eben auch gesagt,

Dieses Sein in den Alltag oder in die Tätigkeit,

Die du gerade tust,

Mit reinzunehmen und meine inner Voice hat mir letztens auch so ein schönes Bild gegeben,

Also ich fand es zumindest total schön,

Dass es so ein bisschen darum geht,

Dass dieses Sein,

Man es auch so verstehen kann,

Wie wenn du ein Bild malst mit einem Pinsel und du kannst entweder von deinem Kopf aus,

Von deinem Verstand aus ein bestimmtes Bild haben,

Was du auf dieses Blatt sozusagen projizierst und es dann malst,

Also dass du einen besonderen Plan hast,

Was du genau malen willst oder du kannst eben zuhören,

Was der Pinsel dir sagt,

Beziehungsweise wo der Pinsel hin will,

Also im Englischen war es dann halt listen to the brush und listen to where the brush wants to go und im Deutschen könnte man es halt eher so sagen,

Dass du einfach dem Pinsel folgst,

Wo er hin möchte,

Weil man kann ja nicht wirklich dem Pinsel zuhören,

Sondern eher ihn fühlen und das so ein bisschen aufs Leben zu übertragen und zu schauen,

Was dann für ein Bild entsteht und es braucht halt ganz viel Vertrauen und es ist auch völlig in Ordnung,

Wenn es total schwer fällt,

Mir fällt es in manchen Bereichen extrem schwer,

In manchen fällt es mir viel,

Viel,

Viel leichter,

Also es ist total unterschiedlich und es ist auch völlig in Ordnung und auch damit darf man sitzen,

Auch mit diesem boah,

Mir fällt es hart,

Schwer gerade jetzt überhaupt irgendwas zu vertrauen und auch mit diesem Misstrauen zu sitzen und sozusagen bei allem,

Allen verschiedenen Ebenen des Verstandes der Geschichten,

Die man sich erzählt auch immer damit wieder zu sitzen,

Einfach zu gucken,

Was passiert,

Wenn ich einfach nur damit bin und es nicht versuche,

Großartig etwas zu verändern,

Was ja nicht heißt,

Dass du es nicht verändern darfst oder irgendwas tun darfst,

Aber es geht es mehr,

Man kann es vielleicht ein bisschen wie so ein Experiment sehen,

Einfach mal zu gucken,

Was passiert denn dann und ich merke auch total,

Wie ich gerade total viel Uni zu tun habe und dann auch noch dieses Inner Voice Facilitated Training damit unterbringe und dann ganz viele Calls immer habe und wir miteinander üben und dann gibt es irgendwelche Uni Calls und dann ist es die ganze Zeit so ein riesen ich bin die ganze Zeit so in meinem Kalender gucken und es fühlt sich total an,

Aber dann bin ich eben total aus dem Jetzt raus und versuche irgendwie all diese Termine und Sachen auf einmal irgendwie hinzukriegen,

Aber das geht ja überhaupt nicht,

Weil die Termine sind ja nacheinander und nicht gleichzeitig.

Das heißt,

Was passiert,

Wenn ich einfach nur mit diesem Gefühl sitze,

Dass ich total überwältigt bin oder dass ich total gestresst bin oder was passiert auch,

Wenn ich einfach nur nicht in den Kalender schaue und vertraue,

Dass die Sachen genau so passieren,

Wie sie passieren sollen.

Ich denke,

Ich habe ungefähr alles gesagt,

Was ich sagen wollte und was ich aber ganz klar sagen will,

Ist,

Wenn dieses einfach nur damit sein total schwer fällt,

Ist es vielleicht manchmal leichter,

Dem Ganzen noch mehr Liebe zu geben und ins Herz zu spüren und diese Liebe zu fühlen und einfach zu verstehen,

Dass all diese Mechanismen nicht gegen dich passieren,

Sondern eben einfach weil dieses System dich beschützen will.

Weil es dich so sehr liebt.

Ja.

Ich bin auf jeden Fall mega,

Mega gespannt und einfach freue mich mega auf all das,

Was noch kommt und wir haben die hundertste Folge.

Ehrlich gesagt,

Habe ich mir so gedacht,

Ich muss für die hundertste Folge voll was Besonderes machen und irgendwie muss ich,

Weiß ich nicht,

Mal schauen,

Bla,

Hab dann irgendwann auch gedacht,

100 ist nur eine Zahl,

Die der Verstand eben total mag,

Weil wir das so zum Symbol gemacht haben,

Dass wir einen Meilenstein erreicht haben oder dass es einfach jetzt so eine runde Zahl ist,

Aber was ist so anders an der 100 als an der 97 oder an der 45 oder an der 28,

Was weiß ich.

Das sind ja alles am Ende nur Zahlen und ich habe ja mit diesem Podcast gar nicht so richtig irgendein Ziel zu wieviel Folgen ich kommen will oder was auch immer und jetzt sind es halt 100 und das ist irgendwie cool,

Aber am Ende ist es auch nur eine Zahl und deswegen,

Ich feiere auf jeden Fall jede einzelne Folge,

Wenn du sie hörst.

Ich freue mich immer mega,

Mega doll und ich möchte diesen Podcast einfach nur mit so viel Liebe machen,

Wie ich kann und nicht versuchen,

Da so eine große Struktur draus zu machen,

Mir irgendwie zu überlegen,

Wann soll ich die Folge holen,

Jeden Donnerstag oder was und dann einfach wirklich meiner Intuition dazu folgen und einfach ist für mich persönlich auch einfach,

Dass es so viel Spaß macht,

Wie es nur Spaß machen kann,

Weil genau deswegen mache ich das und nicht um irgendeinem Konzept zu entsprechen oder so.

Einfach,

Weil ich auch denke,

Dass es dann für euch als Zuhörer das schönste Produkt wird,

Was heißt Produkt,

Aber das schönste Podcast,

Den ich persönlich machen kann und der authentischste und ich glaube,

Dass ich sowas gerne hören möchte,

Also ich finde es immer schön,

Wenn solche Sachen authentisch sind und ja,

Keine Ahnung,

Was ich hier gerade erzähle,

Aber ich wollte es einfach nur kurz erteilen,

Dass ich es irgendwie witzig fand und jetzt selber noch nicht mal gemerkt habe,

Dass ich gerade die 100.

Folge aufgenommen habe und es ist jetzt am Ende so,

Oh,

Stimmt,

Wir haben die 100.

Folge,

Obwohl mein Verstand sich davor voll viel Gedanken gemacht hat und ich habe auch schon eine andere Folge aufgenommen und einfach gemerkt,

Die ist noch nicht dran,

Deswegen,

Aber ich bin wunderbar froh,

Dass du hier bist bei der 100.

Folge,

Fühle dich ganz,

Ganz,

Ganz doll gedrückt.

Ich freue mich schon auf die nächste Folge und auf all das,

Was kommt.

Ich wünsche dir einen ganz wunderbaren Tag.

Ich hoffe,

Du findest ein bisschen sein,

Ein bisschen einfach nur da sein,

Vielleicht einfach mal rumliegen auf dem Boden oder wo auch immer,

Einfach mal irgendwelche komischen Laute von sich geben,

Warum nicht?

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder,

Ganz viel Spaß mit der Musik und mit dem Sein.

Bis dann.

Ciao!

4.3 (6)

Neueste Bewertungen

Joe

May 17, 2021

Hi Miriam, danke für deine 100. Folge und das stille Glück einfach zu sein! Joe

More from Miriam Amavi

© 2026 Miriam Amavi. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 36 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else