28:00
28:00

Das Asalha Puja Fest

by MC Brigitte Schrottenbacher

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.8
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
162

Das Fest erinnert an die erste Rede des Buddha vor seiner Gefolgschaft im Hirschpark von Sarnath bei Varanasi, nachdem er erleuchtet worden war. In dieser Rede finden sich bereits alle Grundgedanken des Buddhismus. Hier spricht Buddha vom Rad der Lehre (Dhamma-Rad) und von den vier edlen Wahrheiten.

Transkription

Guten Morgen,

Schön,

Dass ihr dabei seid.

Heute ist hier in Thailand wieder ein ganz spezieller Tag.

Letzte Nacht war das Fest von Asalaputra.

Das ist der Tag,

An dem der Buddha das erste Mal den Dharma gelehrt hat.

Also das Rad des Dharma in Bewegung gebracht hat,

Zum Drehen gebracht hat.

Und was er dabei gelehrt hat,

Ist die sogenannte Dhammacakkabhavatana Sutta.

Also die Sutta vom ersten Drehen des Dharma-Rad.

Da möchte ich ein bisschen drüber sprechen.

In Thailand wird das sehr gefeiert.

Es ist einer der drei wichtigsten buddhistischen Feiertage.

Die Leute kommen normalerweise in den Tempel und geben Almosenspeise an die Mönche und Nonnen.

Sie kommen eben,

Um auch bestimmte Regeln zu halten.

Es ist wie mit dem Visakha-Tag,

Über den ich euch schon im Mai erzählt habe.

An dem Tag multipliziert sich sozusagen alles heilsame Karma,

Das man machen kann.

Dann versuchen die auch,

Acht Regeln zu halten und heilsam zu sein,

Zu meditieren.

Und abends ist das dann immer verbunden mit dem Zirkumpulieren.

Also man geht um die Hauptstatue oder um die Hauptstupa Chedi im Tempel.

Drei Runden und chantet und opfert dann Lotusblumen,

Kerzen und Räucherstäbchen für den Buddha.

Und viele machen dann auch gute Wünsche.

Das ist,

Wie es in Thailand zelebriert wird und ich glaube,

Das ist auch in vielen anderen Ländern,

Wo es Thai-Tempel gibt oder eben die Theravada-Tradition.

Also auch in Burma,

Laos und Sri Lanka vielleicht mit kleinen Unterschieden.

Aber das ist eben,

Wie das da praktiziert wird.

Und natürlich auch in Indien,

Wo das Ganze stattgefunden hat.

Es war so,

Der Buddha,

Nach seiner Erleuchtung,

Das war ja dieser Visakha-Tag,

Der Vollmond-Tag im Mai in unserer Kalenderrechnung.

Also im indischen,

Damals im indischen Kalender war Visakha der fünfte Monat,

Sechste Monat im Kalenderjahr.

Und nach dieser Erleuchtung hat Buddha eben überlegt,

Okay,

Wem könnte ich jetzt das weitergeben,

Die Lehre?

Und ist dann draufgekommen,

Das ist so weit weg von all dem normalen menschlichen Denken.

Weil die normalen Menschen halt einfach denken mit Begierde.

Die wollen leben,

Die wollen einfach ihren Spaß haben,

Freude haben.

Und das,

Was er verstanden hat,

Das werden die Menschen einfach nicht annehmen.

Und dann dachte er zuerst,

Er wird das nicht lernen.

Zum Glück kam dann Sahambhati,

Also einer der Brahma-Götter,

Und hat ihn dann gebeten.

Er soll es doch lernen,

Weil es gibt einige Wesen,

Die nicht so viel Staub in den Augen haben und das verstehen werden.

Und dann hat Buddha eben reflektiert,

Okay,

Wem könnte er das jetzt lernen?

Dann hat er an seine zwei Lehrer gedacht,

Weil er hatte zwei Lehrer,

Bevor er Erleuchtung erlangt hatte.

Der erste hat ihn bis zum vierten Jhana,

Also zur vierten Stufe der Vertiefung geleitet,

Was er sehr schnell erreicht hat.

Dann hat er aber gesehen,

Das ist nicht Erleuchtung.

Und hat dann einen zweiten Lehrer gesucht.

Und der Lehrer hat ihn dann bis zur achten Stufe der Vertiefung begleitet.

Und auch das hat der Bodhisattva damals sehr schnell erreicht.

Aber auch da hat er gesehen,

Dass das noch nicht das Ende des Leidens war.

Der Geist war zwar unheimlich stark konzentriert,

Aber da waren immer noch sozusagen kleine Abweichungen im Geist.

Also etwas,

Was ihn abgelenkt hat.

Also irgendwas hat da noch nicht gestimmt.

Und wenn man immer aus dieser Vertiefung rauskam,

War da immer noch Leiden.

Und dann hat er eben durch seine Askese versucht,

Auf diese Weise Erleuchtung zu erreichen.

Nach der Erleuchtung dachte er,

Einer dieser Lehrer würde es verstehen.

Weil die sehr guten Lehrer waren,

Sehr hochentwickelt,

Aber nicht die volle Wahrheit erkannt haben.

Dann hat Buddha reflektiert drüber,

Wo die Lehrer jetzt sind.

Und ist draufgekommen,

Dass die beide schon verstorben waren.

War also zu spät.

Dann dachte er ja,

Wer sonst?

Als der Buddha ja diese strenge Askese praktiziert hat,

Für sechs Jahre,

Also wirklich nicht mehr gegessen,

Nicht mehr geschlafen.

Also ganz extrem,

Fast bis zum Sterben praktiziert hat.

Da wurde er ja begleitet von fünf Asketen.

Der älteste dieser Asketen war Kondanya.

Und der hat ihn schon begleitet,

Als er aus dem Palast weggegangen ist.

Weil Kondanya war der Brahmane,

Der auch Astrologe war.

Der dem Vater vom Bodhisattva eben vorausgesagt hat,

Dass dieses Kind,

Also bei der Geburt dieses Baby in Zukunft ein Buddha sein wird.

Und dieser Brahmane,

Damals war er noch sehr jung,

Hat dann den Bodhisattva dauernd verfolgt,

Schon von Kindesbeinen an.

Und als er den Palast verlassen hat,

Ist er mit ihm mitgezogen,

Sozusagen.

Und er war einer dieser fünf Asketen,

Die ihn damals auch in dieser Askese da begleitet haben.

Ja,

Und Buddha hat dann reflektiert,

Wahrscheinlich werden die fünf fähig sein,

Das zu verstehen.

Weil sie waren wirklich total interessiert an der Befreiung,

An der Erleuchtung.

Sie hätten mit ihm praktiziert bis zum Sterben.

Das hätten sie alles auf sich genommen.

Sie haben es zwar nicht so intensiv,

Wie der Bodhisattva oder Buddha es selber gemacht hat,

Praktiziert,

Aber sie wollten ihm folgen.

Sie haben nur darauf gewartet,

Dass er ihnen den Weg weist.

Ja,

Und so hat er eben dann entschieden,

Okay,

Ich gehe zu denen.

Die haben ihn zwar verlassen,

Als er damals seine Askese aufgegeben hatte.

Als Buddha eben sich entschlossen hat,

So geht es nicht weiter,

Ich werde sterben und bin noch immer nicht erleuchtet.

Damals hat er dann angefangen,

Wieder normales Essen zu essen.

Und dann sind die fünf einfach weg,

Haben gesagt,

Er hat aufgegeben,

Der wird nicht mehr erleuchtet und sind weitergezogen.

Ja,

Aber in dem Moment wusste Buddha,

Okay,

Die könnten es am ehesten verstehen.

Hat darüber reflektiert,

Der Buddha hatte dann auch so dieses geistige Auge,

Der konnte sehen,

Was viele von uns nicht sehen können.

Und hat erkannt,

Die sind jetzt in Benares,

In diesem sogenannten Gazellenhain.

Isipatana hieß der,

In Benares und praktizieren da.

Also hat sich Buddha entschlossen,

Er geht dahin,

Um die zu unterrichten.

Das war natürlich jetzt sehr weit weg.

Die Eröffnung fand in Bihar,

In Bodh Gaya statt.

Und er ist da ja zu Fuß unterwegs gewesen.

Also er ist dann da losgegangen und ist nach ca.

Zwei Monaten dort angekommen,

In Benares,

In diesem Gazellenhain.

Und das war eben auch wieder ein Vollmondtag.

Und dieser eben,

Der Vollmond des Monats Asala.

Drum heißt das Ganze eben Asala Puja.

Und Asala ist eben der achte Monat im Mondkalender.

Für uns ist es dann der Vollmond im siebten Monat,

Also im Juli.

Da ist er dann da angekommen,

War also zwei Monate unterwegs.

Und kam dann auf diese fünf Asketen zu.

Die haben miteinander gesprochen an den Siddhartha,

Dem sollen wir keinen Respekt mehr,

Weil der hat ja aufgegeben.

Aber je näher der Buddha da zu diesen Asketen hingekommen ist,

Umso unruhiger sind die geworden.

Er hatte wahrscheinlich eine unheimliche Ausstrahlung.

Und dann sind sie doch alle aufgesprungen,

Haben seine Schale,

Seine Almosenschale ihm abgenommen,

Haben ihm einen Sitzplatz vorbereitet.

Und wollten halt mit ihm sprechen.

Und dann hat Buddha ihnen eben gesagt,

Dass er die Wahrheit gefunden hat.

Die haben zuerst drüber gelacht,

Weil sie es nicht geglaubt haben.

Weil er hat ja wieder angefangen zu essen.

Der kann ja nicht wirklich erleuchtet sein.

Er hat sich ja benommen wie ein normaler Mensch.

Aber dann hat Buddha dreimal zu ihnen gesagt,

Habe ich je vorher so gesprochen,

Dass ich die Wahrheit erkannt habe.

In all diesen Jahren strengster Askese habe ich je gesagt,

Ich habe die Wahrheit erkannt.

Und dann sind sie drauf gekommen,

Das hat er nie gesagt.

Obwohl wir alle sicher waren,

Er war schon sehr nahe dran.

Aber er hat nie gesagt,

Er hätte es erfahren,

Diese Erleuchtung oder Befreiung vom Leiden.

Und dann haben sie ihm doch zugehört.

Und dann hat Buddha angefangen,

Diese Dhammacakkappavattana Sutta zu lehren.

Und das Interessante war,

Er hat damit angefangen,

Es geht in der Dhammacakkappavattana Sutta hauptsächlich um die vier edlen Wahrheiten.

Aber er hat nicht mit denen begonnen,

Sondern das Erste,

Was er ihnen gesagt hat,

Weil er halt einfach klar war,

Das war wichtig für diese Asketen,

War dann,

Er hat gesagt,

Zwei Wege müsst ihr vermeiden.

Was auch immer geschieht,

Die zwei Wege müsst ihr vermeiden.

Und das ist einerseits extremes Anhaften an sinnlichen Begehren,

An sinnlichen Erfahrungen.

Also ein Ausatmen in irgendwelchen sinnlichen Freuden.

Das muss vermieden werden.

Und das Zweite ist ein Ausatmen in Selbstkasteiung.

Oder einfach,

Dass man sich selbst Leid zufügt.

Selbst den Körper und Geist so sehr zwingt,

Dass er einfach zerstört wird.

Die zwei Extreme müssen vermieden werden.

Und das Dritte war,

Dass er ihnen gesagt hat,

Ihr müsst den Mittelweg gehen.

Und dann fuhr er damit fort,

Dass er gesagt hat,

Was ist jetzt dieser Mittelweg?

Dieser Mittelweg ist der Achtfache Pfad.

So eine dieser vier edlen Wahrheiten,

Die vierte,

Die letzte edle Wahrheit.

Der Weg,

Der zum Verlöschen des Leidens führt,

Der Achtfache Pfad.

Der eben aus acht Gliedern besteht.

Wie schon einmal gesagt,

Der Achtfache Pfad wird dargestellt wie ein Rad.

Das Dammerrad.

Und dieses Rad hat acht Speichen.

Und die ersten zwei sind die Speichen,

Wobei es um Weisheit geht.

Also rechte Ansicht und rechtes Denken.

Dann kommen drei Speichen,

Da geht es um Ethik.

Ethische Prinzipien.

Das wäre dann rechtes Tun,

Rechte Sprache und rechten Lebenserwerb.

Und dann sind noch drei Speichen,

Da geht es um das Entwickeln von Geistesruhe und Achtsamkeit.

Das wäre eben rechte Anstrengung,

Rechte Achtsamkeit und rechte Konzentration.

Also das ist der Achtfache Pfad.

Und dem sollte man folgen.

Und dann geht man den Mittelweg.

Dabei soll man verstehen,

Dieser Achtfache Pfad wird immer angetrieben von all dem Heilsamen,

Was ihr macht.

Alles Heilsame,

Was ihr eben,

Also wie gesagt,

Sind diese drei moralischen,

Ethischen Prinzipien.

Alles Heilsame,

Was ihr tut,

Sagt,

Denkt,

Das fördert diesen Achtfachen Pfad.

Bringt dieses Rad des Achtfachen Pfads zum Drehen.

Alles,

Was unheilsam ist oder akusala nennt man das in Pali.

Heilsam ist kusala und akusala wäre halt unheilsam.

Alles Unheilsame,

Denken,

Sprechen,

Tun,

Bringt dieses Rad zum Stehen.

Und da muss man sich eben wieder anstrengen,

Um das wieder zum Drehen zu bringen.

Das ist rechte Anstrengung,

Eben da versuchen,

Das Rad wieder zum Drehen zu bekommen,

Indem man Heilsames tut.

Kleines Beispiel,

Wenn bei euch zum Beispiel jetzt Ärger auftaucht,

Ihr ärgert euch.

Dann würde im Achtfachen Pfad,

Würde das bedeuten,

Dass dann,

Wenn der funktioniert,

Dass da rechte Achtsamkeit da ist.

Die rechte Achtsamkeit sagt euch,

Da ist Ärger da.

Die rechte Ansicht sagt euch,

Ärger bringt nix,

Bringt einfach mir nix,

Bringt anderen nix,

Ist Leid.

Rechtes Denken wäre dann,

Ich muss loslassen,

Da muss ich was tun,

Ich muss es sein lassen.

Loslassen,

Ist auch Nähkammer,

Worüber ich letzte Woche gesprochen habe.

Verzicht,

Renunciation,

Also Verzicht,

Entsagung,

Bedeutet loslassen,

Den Ärger loszulassen.

Und dann die rechte Anstrengung machen,

Das zu verändern,

Kusala oder eben Heilsames reinzubringen,

Wäre,

Dass man dann zum Beispiel Metta praktiziert,

Was Heilsames tut,

Gut über die Person denkt oder einfach einen heilsamen Gedanken über die Situation hat,

Sodass dieses Ärgern oder dieses Anhaften an Ärgern nicht entsteht,

Der Ärger ist ja schon da,

Und dass man da eben loslassen kann.

Das ist nur so ein kleines Beispiel.

Also hat Buddha eben diese drei Pfade erklärt,

Die zwei falschen und den Achtfachen Pfad als den Mittelweg.

Dann ist er fortgefahren und hat dann eben gesagt,

Die vier edlen Wahrheiten erklärt.

Also die erste Wahrheit ist die vom Leiden,

Was Leiden ist.

Und er hat ihnen erklärt,

Dass Geburt,

Alter,

Krankheit,

Tod ist Leiden.

Das nicht zu bekommen,

Was man möchte,

Das zu bekommen,

Was man nicht möchte,

Von denen getrennt zu sein,

Die man lebt,

Mit denen verbunden zu sein,

Die man nicht mag,

Das ist Leiden.

Dann Kummer,

Klage,

Schmerz,

Verzweiflung,

All das ist Leiden,

Das wir auch dauernd eben erfahren.

Im Grunde ist alles Leiden eben,

Dass diese fünf Aggregate,

Die wir uns selbst nennen,

Körper,

Gefühle,

Unser Bewusstsein,

Unsere Erinnerungsvermögen,

Sanja und Geistformationen,

Und wenn man an diesen fünf anhaftet,

Dann wird das Leiden.

Er ist dann nicht näher,

In dieser Sutta ist er nicht näher darauf eingegangen,

Was die fünf Aggregate sind.

Das kam dann später in den Lehren.

Das ist auch ganz klar,

Auch Buddha hat sich da entwickelt.

Er hat dann immer mehr eine feinere Einstellung in seinen Lehren,

Sozusagen die verfeinert,

Je nachdem was benötigt wurde.

Aber da hat er es eben so gelehrt,

Diese vier edlen Wahrheiten.

Erstmal die vom Leid,

Was ist das Leiden?

Dann die zweite edle Wahrheit ist die von der Ursache des Leidens.

Und die ist immer dieses Anhaften an Dingen,

An Sinnesbegierden,

Das Anhaften auf der negativen Weise,

Dass man das Ärger auftaucht,

Man daran anhaftet,

Dass man etwas loswerden will,

Dass man etwas zerstören will oder eben sein Recht behaupten will.

Also Anhaften,

Kurz gesagt,

Anhaften ist Leiden.

Also produziert Leiden,

Ist die Ursache für alles Leiden.

Dann die dritte Lehre ist die des Verlöschen des Leidens.

Er hat auch gesagt,

Es ist möglich,

Das Leiden loszuwerden.

Das verlischt auch,

Das ist nichts,

Was sein muss.

Es gibt einen Weg daraus,

Leiden kann verlöschen.

Und die vierte edle Wahrheit eben die vom Weg,

Der zum Verleiden,

Zum Verlöschen des Leidens führt.

Und das ist eben dieser achtfache Pfad,

Wie schon vorher erwähnt.

Und wenn man diesem Pfad folgt und immer wieder versucht,

Im eigenen Geist dieses Rad des achtfachen Pfads in Schwung zu halten oder wieder in Schwung zu bringen,

Wenn man es vergisst und wenn man abrutscht ins Anhaften und ins Leiden verfällt.

Das,

Dann kann man eben Verlöschen des Leidens erfahren.

Ja,

Dann hat er eben gesagt,

Die erste Wahrheit,

Die Wahrheit des Leidens,

Die muss man vollkommen verstehen,

Also wirklich vollkommen verstehen.

Man versteht es,

Wenn man das liest,

Jeder kann das lesen oder hören oder ich sage es und ihr hört es und dann sagt man,

Ja,

Okay,

Verstehe ich das,

Das Leiden.

Aber was er damit meinte mit vollkommen,

Wirklich so ausgedrückt vollkommen verstehen,

Ist halt wirklich,

Dass man das immer wieder anschaut,

Dass ihr wirklich die Achtsamkeit habt,

Immer wieder dahin zu schauen,

Okay,

Das ist das Leiden,

Das ist gerade da im Geist,

Das taucht gerade auf.

Die zweite Wahrheit,

Die bedeutet,

Die sollte man aufgeben.

Da muss man eben loslassen,

Nähkammer üben,

Loslassen.

Also die Ursache des Leidens aufzugeben und loszulassen.

Auch das geht nur,

Wenn man immer wieder hinschaut,

Wo ist die Ursache,

Warum leide ich jetzt,

Dass man das immer wieder sieht und dann eben versucht,

Da loszulassen.

Dann die dritte Wahrheit,

Dass es auch ein Verlöschen des Leidens gibt,

Die sollte erkannt werden,

Die soll man erkennen,

Es gibt auch ein Ende.

Und das kann man natürlich nur,

Wenn man es auch immer wieder mal erfährt.

Das heißt jetzt nicht,

Dass ihr völlig erleuchtet sein müsst,

Sondern es ist in unserem Alltag,

Dass man es einfach ab und zu erfährt.

Ich hatte gestern ein Beispiel,

Da in meinem Garten oder was noch über ist,

Habe ich so schöne Pflanzen angepflanzt,

Die dann mit Blüten sind und gut duften,

Anhaften und Schatten machen und gestern kam ein Arbeiter im Tempel und hat sie einfach abgeschnitten.

Und dann habe ich die vier edlen Wahrheiten sehr genau gesehen.

Anhaften an meinen Pflanzen,

Ärger taucht auf.

Aber der Geist ist dann sehr schnell und hat sehr schnell erkannt,

Ich habe nur gesagt,

Warum machst du das und dann habe ich mich umgedreht und dann war es wieder weg,

Weil ich erkannte,

Das ist jetzt Leiden.

Außerdem kann ich ja die abgeschnittenen Pflanzen nicht wieder zurückkleben oder so,

Sie sind halt einfach weg.

Also das wäre so ein Erkennen,

Da ist Leiden,

Wegen Anhaften und dann das Verlöschen des Leidens erkennen,

Wenn du loslassen kannst.

Dann verlischt es,

Dann ist es okay.

Und eben,

Wie gesagt,

Dann die vierte edle Wahrheit,

Den Pfad,

Den man entwickeln muss.

Immer wieder dieses Dammarat,

Diesen Achtfadenpfad im Geist halten und immer wieder zum Drehen bringen.

In dem Fall,

Neckhammer üben,

Loslassen,

Einfach das heilsame Kusala reinbringen in den Geist und dann dreht sich das Dammarat und man geht den richtigen Weg zur Befreiung,

Zur Erlösung,

Zur Erleuchtung.

Also das hat Buddha da gelehrt.

Und was dann noch wichtig ist,

Dieser Kondanya,

Einer von den fünf Asketen,

Die dazugehört haben,

Der war der Einzige,

Der das auch dann wirklich sofort verstanden hat.

Der war sozusagen der Erste,

Der dann der Sänger wurde praktisch.

Also an dem Tag ist auch der Sänger entstanden.

Es gab vorher den Dharma,

Der war immer schon da,

Der ist Natur.

Den Buddha,

Der war ja schon erleuchtet,

Zwei Monate und der Sänger war noch nicht geboren.

Und Kondanya war dann der Erste.

Und dieser Kondanya hat das gehört und hat verstanden,

Alles,

Was entsteht,

Vergeht auch.

Also alles,

Was entsteht durch irgendeine Ursache,

Vergeht auch wieder durch irgendeine Ursache.

Also ganz klar diese vier edlen Wahrheiten verstanden.

Und Buddha war dann auch ganz erfreut und hat dann auch ausgerufen,

Kondanya hat es verstanden.

Und von da an wurde er Anja Kondanyo genannt.

Das bedeutet Anja,

Also verstehen.

Kondanya war sein Name,

Also Kondanya,

Der verstanden hat.

Das war dann auch sein Name.

Und der hat dann dem Buddha auch gebeten,

Er möchte Mönch werden,

Zum Mönch ordiniert werden.

Und Buddha hat ihn dann in den Sänger aufgenommen in einer sogenannten Ehibiko-Zeremonie.

Und das konnte nur Buddha machen,

Sodass man nicht eine riesige Ordinationszeremonie hat,

Wie das normalerweise heutzutage geschieht.

Sondern Buddha hat nur gesagt,

Ehibiko,

Komm her,

Mönch.

Und dann war der Mönch.

Also das war der Erste eben,

Anja Kondanyo.

Also das alles ist geschehen an diesem Asalakutscha-Tag.

Ganz speziell und ganz wichtig.

Was dann nachher noch passiert ist,

Ist natürlich eine wunderbare Geschichte.

Ihr könnt euch vielleicht irgendwann mal die Dhammacakabharatana-Sutta durchlesen.

Oder eine Geschichte über den Asalakutscha-Tag.

In dieser Sutta wird dann noch weiter gechantet,

Dass dann alle Erd-Devas,

Also alle Devas,

Sozusagen Himmelswesen,

Engelswesen,

Die mit der Erde verbunden sind,

Wie man vielleicht im Westen dann sagen würde.

Wie nennt man die,

Die so bei Blumen sind?

Diese Art Feen und so.

Also Erd-Devas,

Die ganz nah noch am menschlichen Ebene sind.

Die haben dann ausgerufen,

Der Buddha hat das Rad des Dhamma in Stand gesetzt,

In Isipatana,

In diesem Gazellenhain.

Und dieses Rad kann weder von den Brahmas,

Den höchsten Göttern,

Noch von Devas,

Noch von irgendwelchen Dämonen oder Hungergeistern oder irgendeinem anderen menschlichen Wesen zum Halten gebracht werden.

Das Dhammad-Rad dreht sich jetzt.

Das wurde dann ausgerufen.

Und dann wird gesagt,

Die nächste himmlische Ebene,

Das sind dann die,

Die nächste Ebene waren die Tushita-Götter.

Nee,

Nee,

Die Götter der 33 hießen die.

Dawa-Dingsa in Bali,

Der Dawa-Dingsa-Himmel.

Die haben das dann auch ausgerufen.

Und das hat dann die nächste Ebene der Götter.

Also die Tushita-Götter haben das dann gehört.

Und dann wieder die nächste,

Also sechs Götter-Ebenen gibt es da.

Oder himmlische Ebenen.

Von einer zum anderen ging dann dieser Klang.

Und die haben das wieder ausgerufen bis zur höchsten Brahma-Ebene.

Und dann hat die Erde gebebt.

Da waren Erdbeben.

Und der ganze Kosmos hat sich mit Regenbogenlicht und mit einer unheimlichen Ausstrahlung gefüllt an diesem Tag,

Als das passiert ist.

Das ist ganz wunderbar,

Wenn man das liest.

Das kann man sich richtig vorstellen.

Ich möchte das mal malen.

Also das war,

Was an diesem Asalapucha-Tag passiert ist.

Eine ganz schöne Geschichte.

Und ich werde diese Dhammacakkappavattana-Sutta mit Übersetzung auch auf die Webseite stellen.

Und ihr könnt das dann in den nächsten Tagen nochmal genauer durchlesen,

Wie die Sutta wirklich übersetzt dann klingt.

Okay,

Ich hoffe,

Das hat euch gefallen.

Und ihr habt ein bisschen mehr Wissen jetzt erhalten.

Und ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag.

Und bleibt gesund.

© 2026 MC Brigitte Schrottenbacher. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 37 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else