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Bergmeditation - Finde Deine Innere Ruhe

by Doris Müllner

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Meditation
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Diese Bergmeditation kann dir dabei helfen, mehr innere Ruhe und Erdung zu kultivieren. Begleitet werden wir dabei von subtilen Vogelgeräuschen, damit wir uns auf vielen Ebenen in die Natur hineindenken.

Transkription

Hallo und schön,

Dass du da bist zu unserer heutigen Bergmeditation.

Such dir gerne einen bequemen Platz zum Sitzen aus oder vielleicht magst du dich auch lieber hinlegen,

Wobei ich empfehlen würde,

Eher aufrecht zu sitzen.

Also mach es dir bequem und dann legen wir los.

Komm erst mal im Sitzen an,

Entspanne deine Schultern,

Entspanne dein Gesicht,

Vielleicht schüttelst du noch einmal alles so ein bisschen durch und findest dann eine entspannte Position für dich zum Sitzen oder auch Liegen.

Nimm wahr,

Wie du hier mit dem Boden verbunden bist,

Sei es durch deine Füße oder deine Sitzbeinhöcker und erlaube deiner Basis,

Sich hier wirklich gut zu erden.

Aus dieser Basis heraus wächst eine aufrechte Wirbelsäule,

Die trotzdem eine gewisse Weichheit hat.

Die Körpervorderseite dehnt sich aus,

Der Brustkorb,

Der Bauchraum mit deiner Atmung und schenke dir hier ein paar Augenblicke verbunden mit deinem Atem.

Noch ein letztes Mal hier ein- und ausatmen.

Und dann widmen wir uns unserem Berg.

Dafür stell dir vor deinem inneren Auge einen Berg vor.

Das kann ein Berg deiner Fantasie sein,

Ganz idealisiert oder auch ein Berg,

Den du gut kennst,

Auf dem du vielleicht schon mal warst.

Visualisiere einfach das Bild eines Berges.

Wie sieht der Berg aus?

Ist er besonders spitz?

Ist er Teil einer Reihe,

Einer Kette?

Wie sieht es an den Seiten aus?

Laufen die einfach gerade zur Spitze oder gibt es vielleicht auch mal flache Ebenen auf deinem Berg?

Liegt oben an der Spitze vielleicht noch Schnee?

Vielleicht ist im unteren Teil des Berges auch etwas Wald?

Vielleicht gibt es Wiesen?

Wie sieht dein Berg aus?

Versuche das so konkret wie möglich dir vorzustellen.

Und was kannst du in dir wahrnehmen,

Während du diesen Berg dir vorstellst?

Kommen da Gefühle hoch?

Kannst du auf körperlicher Ebene etwas merken?

Vielleicht stellst du dir vor,

Wie es auf dem Gipfel sein würde.

Und auch wenn wir mit Bergen etwas sehr Stabiles,

Etwas sehr Ruhiges verbinden,

So sind sie doch beeinflusst von Witterung und den Jahreszeiten.

Stell dir mal vor,

Wie dieser Berg im Frühling aussehen könnte.

Vielleicht ist noch etwas Schnee da.

Vielleicht blühen manche Bäume.

Vielleicht ist der Wald noch etwas karg.

Vielleicht gibt es Blumenwiesen,

Die dem Berg kleine Farbflecken schenken.

Und dann wird es wärmer und der Berg durchlebt den Sommer.

Wie sieht dein Berg in der warmen Jahreszeit aus?

Vielleicht sehr grün,

Vielleicht wenig Schnee.

Was verändert sich im Sommer?

Dann wird es langsam etwas kühler und die Tage kürzer,

Und der Herbst tritt ein.

Visualisiere deinen Berg während der Herbstzeit.

Vielleicht werden die Blätter der Baumreihe rot und gelb-orange und geben dem Berg ein kleines Federmuster.

Vielleicht bildet sich allmählich die Schneedecke zurück.

Und schließlich tritt die kalte Jahreszeit Winter ein.

Vielleicht ist jetzt Meer von deinem Berg mit Schnee bedeckt.

Vielleicht ist der Wald etwas grauer.

Vielleicht sind die Farben nicht mehr so intensiv,

Wie sie mal waren,

Ohne dass es an Schönheit verliert.

Stell dir deinen Berg in der Jahreszeit Winter noch mal ganz genau vor.

Und dann kehre zurück zu deinem idealisierten Bild,

Das du zu Beginn geschaffen hast.

Und erlaube diesem Bild näher und näher zu kommen,

Bis du schließlich mit diesem Berg verschmilzt.

Die Basis wird zu deiner Basis und die Spitze wird zu deiner Spitze.

Und vielleicht treten damit auch Eigenschaften des Berges auf dich über,

Wie besonders verwurzelt zu sein,

Ein Fels in Erbrandung,

Ein Ruhepol,

Ein Ort der Erholung.

Nimm hier wahr,

Wie fühlst du dich nach dieser Verbindung mit deinem Berg.

Nimm wahr,

Welche Kraft es dir spendet.

Und genauso wie der Berg durchlaufen auch wir,

Nicht nur während der Jahreszeiten,

Während verschiedenen Zyklen,

Im Laufe unseres Lebens,

Veränderungen.

Und das heißt nicht,

Dass wir an Wert oder an unserer Besonderheit verlieren,

Sondern dass es manchmal einfach anders sein kann,

Dass wir anders aussehen,

Uns anders fühlen und dass alles aber Teil eines großen Ganzen ist.

Manchmal erscheint die Sonne auf dem Berg,

Manchmal ist der Berg bedeckt von einer Nebelwolke und kaum zu sehen.

Manchmal regnet es oder schneit es auf dem Berg,

Manchmal geht der Wind und trotzdem bleibt der Berg immer der Berg,

Bleibt verwurzelt und steht da sicher und geerdet.

Nimm für dich nochmal die Qualitäten des Berges ganz in dir auf und dann erlaube dem Bild des Berges allmählich von dir zu ziehen,

Mit dem Wissen,

Dass du es dir jederzeit wieder zurückholen kannst und dass die Werte,

Die Eigenschaften bei dir bleiben.

Dass aber auch diese Werte von dir selbst stammen und der Berg nur ein Symbol dafür war.

Vielleicht möchtest du dir nochmal deine Hände auf den Körper legen,

Vielleicht auf Herz- und oder Bauchraum und wahrnehmen,

Wie fühlst du dich gerade,

Was geht vor in dir.

Schenke dir noch drei letzte Atemzüge.

Dann erlaube dir langsam wieder in den Raum zurückzukommen,

Vielleicht blinzelst du auf und schaust dich um,

Vielleicht streckst du dich ein bisschen und vielleicht willst du auch mal ausseufzen,

Durch den Mund ausatmen.

Ich hoffe,

Du fühlst dich gestärkt durch deine Bergmeditation,

Kannst jederzeit wieder zu dieser Übung zurückkommen und ich wünsche dir einen wunderwunderschönen Tag.

Bis ganz bald.

© 2026 Doris Müllner. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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