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Frieden Mit Deinem Körper Schließen

by Melina Offenburger

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Meditation
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Eine entspannende Meditation für mehr Körperakzeptanz, Selbstannahme und weniger inneren Kampf. Hilft dir dabei, Body Shaming loszulassen und dich wieder mit deinem Körper zu verbinden - und anzufreunden.

Transkription

Hallo,

Hier ist wieder deine Melina und wie schön,

Dass du dir diesen Moment für dich nimmst.

Nun setz oder lege dich so hin,

Dass dein Körper einfach mal richtig ankommen kann.

Mach es dir bequem und atme sanft ein und wieder aus.

Spüre,

Wie dein Atem deinen Körper bewegt,

Nicht weil du ihn kontrollierst,

Sondern weil er dich ganz von alleine trägt.

Manchmal,

Da leben wir so sehr in Gedanken und Vorstellungen über unseren Körper,

Dass wir vergessen,

In ihm zu sein.

Wir betrachten ihn als ein Projekt,

Das man verbessern muss,

Statt wie ein Zuhause,

Das uns beherbergt.

Und das ist kein persönliches Versagen,

Für das wir uns schuldig fühlen müssten,

Sondern es ist vielmehr ein kollektives Erbe,

Getragen von Generation zu Generation.

Wir alle wachsen in einer Welt auf,

Die uns früh beibringt,

Uns selbst von außen zu betrachten.

Eher so,

Als wären wir ein Objekt,

Statt ein lebendiger Mensch,

Der fühlt,

Atmet und lebt.

Atme nochmal tief ein und mit der Ausatmung erlaube dir,

Für diesen einen Moment nichts sein zu müssen,

Einfach nur hier zu sein.

Und wenn du magst,

Dann denk an einen Moment,

An dem du vielleicht begonnen hast,

Dich nicht ganz wohl in deinem Körper zu fühlen.

Vielleicht war es ein Kommentar,

Ein Blick in den Spiegel,

Ein Gedanke,

Der dich mit jemand anderem verglichen hat.

Vielleicht war es das Gefühl,

Irgendwie nicht gut genug zu sein.

Diese Härte kam nicht von dir,

Sie wurde gelernt und vielleicht verinnerlicht.

Das Schöne ist,

Was gelernt wurde,

Darf auch wieder verlernt werden.

Lege nun deine Hand auf deinen Bauch und spüre in dich hinein.

Spüre,

Was da an Leben ist,

An Wärme,

An hier bin ich.

Unser Körper ist kein Feind,

Sondern ein Verbündeter,

Der sehr oft viel zu lange missverstanden wurde.

Denn er hat uns durch Zeiten getragen,

In denen wir nicht wussten,

Wie.

Er hat dann Alarm geschlagen,

Wenn wir uns überfordert haben.

Er hat uns beschützt,

Wenn unsere Grenzen mit Füßen gedreht wurden.

Und vielleicht ist jetzt gerade der Moment für dich,

Wo du ihm einfach mal leise sagen möchtest.

Es tut mir leid,

Dass ich so oft gegen dich gekämpft habe.

Und vielleicht sogar,

Ich bin bereit,

Auf dich zu hören.

Spüre auch,

Ob irgendwo Anspannung ist,

In Schultern,

Bauch,

Brust oder ganz woanders.

Und atme dort hinein und stell dir vor,

Du würdest den Kampf,

Der sich vielleicht in Form von Anspannung zeigt,

Ein Stück weit lösen.

Unser Körperbild ist viel mehr als der Blick in den Spiegel.

Es ist eine Erinnerung.

Eine Summe aus Stimmen,

Blicken,

Vergleichen und Kommentaren.

Und diese Erinnerungen leben nicht nur in unserem Kopf,

Sondern in unseren Zellen,

Muskeln und Atemmustern.

Und deshalb beginnt eine gesunde Beziehung zu unserem Körper auch nicht mit einem Blick in den Spiegel,

Sondern im Spüren.

Spür deinen Rücken,

Wie er dich trägt und aufrichtet.

Spür deine Beine,

Die dich Tag für Tag durch dein Leben tragen.

Deine Hände,

Die halten,

Schaffen und berühren.

Dein Herz,

Das ohne Unterlass für dich schlägt.

Und wenn du magst,

Dann kannst du jetzt kurz die Hände über dein Herz legen und leise sagen,

Ich lebe in diesem Körper und er verdient meinen Respekt.

Du musst dich nicht sofort schön finden,

Falls es dir schwerfällt.

Du musst deinen Körper nicht idealisieren.

Aber du darfst anfangen,

Ihn nicht mehr zu bestrafen.

Atme tief ein und mit der Ausatmung bring etwas Weichheit in die Beziehung zwischen dir und ihm.

Einen Millimeter weniger Kontrolle,

Einen Hauch mehr Vertrauen,

Ein kleines Stück mehr Rückkehr zu dir.

Spür nochmal deinen Atem,

Deinen Herzschlag,

Die Hände auf deinem Körper.

Nichts an dir war je falsch,

Dein Körper war nie das Problem,

Nur die Geschichten,

Die dir über ihn erzählt wurden.

Und mit jedem Atemzug darfst du ein kleines Stück davon verlernen und ein Stück mehr in dir selbst ankommen.

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal.

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