
Morgenmeditation: Das Halschakra
Wie frei ist Deine Stimme? Im Alltag gewöhnen wir uns oft an, anders zu sprechen, als wir denken und fühlen. Als Schutzmechanismus kann das hilfreich sein, aber niemals um den Preis unserer Authenzität. Nutze diese Meditation, um Dich mit Deiner ur-eigenen Stimme zu verbinden.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Meditation für unser fünftes Chakra.
Wir finden uns in unserem Sitz ein.
Ich sitze auf meinem Meditationskissen,
Ein bisschen nach vorne geneigt,
Sodass die Wirbelsäule gerade ist und ich fange an,
Meine Schultern nach hinten zu kreisen.
Ich ziehe die Schultern hoch und lasse sie nach hinten und unten gleiten und dann kreise ich die Schultern nach vorne.
Dann hebe ich die Arme zu den Seiten auf halbe Höhe,
Wie ein Adler seine Schwingen ausbreitet und ich öffne und schließe die Handflächen in einem schnellen Rhythmus hintereinander,
Kreieren Wärme,
Öffnen und schließen der Handflächen und ich senke die Arme ab und mit dem nächsten Atem hebe ich die Arme zu den Seiten nach oben.
Die Handflächen treffen sich über dem Kopf,
Die Hände verschränken sich ineinander und ich strecke mich in die Luft nach oben,
So lange,
Bis ich mit ein bisschen Nachhilfe einmal gähnen kann und ich lege die Hände auf den Knien ab und schließe die Augen und durch das Schließen der Augen werden alle anderen Sinne gestärkt.
Wir lauschen den Tag,
Nehmen alle Geräusche dieses Momentes auf.
Wir haben ganz Ohr,
Dann verbinden wir uns mit dem Fühlen,
Spüren in den Moment hinein.
Was können wir da wahrnehmen?
Vielleicht fühlen wir die Anziehsachen an unserem Körper,
Vielleicht fühlen wir so etwas wie die Zimmertemperatur.
Könnten wir allein über den Fühlsinn wissen,
In welchem Raum wir sind oder welche Tageszeit es ist,
Welchen Geschmack hast du in deinem Mund und dann atmen wir durch die Nase ein,
Durch Nase oder Mund aus und nehmen ganz bewusst die Gerüche wahr,
Ein durch die Nase und aus.
Was können wir da alles wahrnehmen?
Was können wir mit der Intelligenz des Geruchssinnes über diesen Augenblick erfahren?
Und während wir weiter atmen,
Scannen wir unseren Sitz,
Sind wir gut geerdet,
Steigt die Wirbelsäule nach oben auf,
Können sich gleichzeitig die Schultern nach unten entspannen,
Kann der Hals weit werden,
Ist der Kiefer frei von Spannung und geht diese Entspannung,
Das Gesicht hoch,
Sodass die Augen sich entspannen,
Bis hoch zur Kopfkrone und dann fühlen wir uns ein,
Einmal in unsere Wurzel am Ende der Wirbelsäule an unserem Sitz und einmal in die Kopfkrone und versuchen diesen Energiekanal zwischen diesen beiden Punkten zu erfüllen.
Können wir einen lebendigen Austausch von Energie wahrnehmen zwischen oben und unten und wenn wir das nächste Mal einatmen,
Ziehen wir die Energie von unten aus der Erde in die Wurzel bis nach oben zur Kopfkrone und darüber hinaus und beim Ausatmen bringen wir die Energie hinab von der Kopfkrone durch den Energiekanal in die Wurzel und in den Boden zurück.
Wir atmen ein durch die Nase und aus durch Nase oder Mund.
Ein in den Befreiungsflow von unten nach oben und aus in den Manifestationsflow von oben nach unten.
Ein und aus.
Ein und aus.
Und wir spüren,
Wie wir den Energiekanal immer mehr aufladen.
Ein,
Aus.
Ein und aus.
Ein und aus.
Und nochmal ein und wir atmen aus.
Jetzt bringen wir die Aufmerksamkeit zu unserem Hals.
Fühlen den Hals,
Die Kehle und versuchen ganz bewusst die Bereiche unterhalb und oberhalb des Halses zu entspannen.
Also sowohl den Herz-Brust-Raum als auch das Gesicht,
Sodass der Hals frei werden kann,
Weit werden kann,
Dass wir mit ganz viel Sicherheit unseren Hals der Welt zeigen und wir fühlen einmal den Raum vor dem Hals im Raum.
Wir fühlen den Raum hinter dem Hals,
Den Raum zu unseren Seiten und dann nehmen wir den Raum im Hals wahr.
Wer möchte,
Kann sich dabei so ein heilsames blaues Licht vorstellen,
Was sich in diesem Raum ausbreitet.
Ganz oft nehmen wir im Alltag den Halsraum als verengt wahr,
Besonders wenn wir das Gefühl haben,
Wir können nicht immer alles ausdrücken,
Was wir denken und müssen Gedanken hinunterschlucken.
Jetzt machen wir das Gegenteil.
Wir lassen diesen Raum ganz weit werden,
Sodass wir die Unendlichkeit des Raumes in unserem eigenen Hals spüren können.
Diese Weite und das Fließen und wir atmen ein und laden dieses blaue heilsame Licht im Hals auf und beim Ausatmen breitet sich dieses Licht nach oben und unten in den Körper aus,
Ein in den Hals und aus in die Verteilung dieses Lichts,
Ein und aus,
Ein und aus,
Ein und aus und wir bringen noch etwas mehr Lockerung in diesen Raum,
Indem wir ein paar Kieferübungen machen.
Wir ziehen den Unterkiefer nach unten und lassen ihn zurück gleiten.
Also wir öffnen den Mund dadurch,
Dass wir den Unterkiefer nach unten ziehen und zurück gleiten lassen.
Wir ziehen den Unterkiefer einmal nach unten rechts und lassen ihn zurück gleiten und nach unten links,
Schließen wieder den Mund und atmen weiter.
Wir haben es eben schon angesprochen.
Oft kann dieses Halschakra blockiert sein,
Dadurch dass wir Gedanken hinunterschlucken,
Dass wir nicht immer reden können,
Wie wir denken und fühlen.
Wir versuchen jetzt mit einer heilenden Vibration unsere eigene Stimme zu finden und diese heilende Vibration aus dem Hals in den gesamten Körper zu schicken.
Dazu atmen wir ein und mit dem Ausatmen machen wir einen Summton und nehmen dies als heilsame Vibrationen wahr.
Ein,
Ein,
Kiefer ist entspannt,
Ein,
Schultern sind entspannt,
Immer durch die Nase ein und in das Summen entspannen und diese Vibrationen aus dem Hals in den Körper schicken und wir machen noch dreimal,
Noch zweimal und nach dem letzten Mal behalten wir das Echo.
Wir legen die linke Hand auf das Brustbein,
Die rechte Hand auf die Linke,
Entspannen die Schultern,
Fühlen die Energie deiner Hände fließen in den Körper ein,
Der Körper nimmt es auf.
Wir setzen die Intention am heutigen Tag ganz besonders darauf zu achten,
Dass wir Gedanken,
Worte und unsere Stimme in Einklang bringen und da,
Wo es nicht möglich ist,
Im Alltag vielleicht immer offen,
Authentisch zu sein,
Dass wir da auch mit uns selbst behutsam umgehen,
Uns verzeihen und einfach wieder die Intention setzen,
Bei der nächsten Möglichkeit wieder darauf zu achten,
Immer nach vorne schauen,
Nicht bestimmt von einer Erinnerung an die Vergangenheit,
Sondern immer von einer Vision von der Zukunft und von der Behutsamkeit und der Achtsamkeit in diesem Moment.
Wir falten die Hände zusammen und bringen die Daumen zur Stirn.
Ich habe einen klaren und liebenden Geist,
Die Daumen zum Mund,
Ich habe eine klare und liebende Stimme und die Daumen zum Herzen,
Ich habe ein klares und liebendes Herz.
Namaste.
Die Seele in mir erkennt die Seele in dir.
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