
Die goldene Regel
Die goldene Regel geführte meditation.
Transkription
Inspirierend und niederdrückend,
Niederschmetternd,
Zum Verzweifeln.
Welche Welt mag ich mit anderen teilen?
Wie soll sie sein?
Die Welt,
Die gemeinsame Welt,
Die ich mit anderen gerne teile.
Wie soll die sein?
Wie darf die sein?
Wie muss die sein?
Habe ich eine Fantasie,
Wie ich sein müsste,
Damit ich die Welt aushalte,
So wie sie ist?
Haben wir da Vorstellungen,
Ideen,
Fantasien?
Welche Qualitäten wir brauchen,
Damit wir die Welt,
So wie sie ist,
Nehmen können,
Annehmen können,
Schätzen können,
Aushalten?
Wonach sehnen wir uns,
Wenn wir an Erwachen denken,
An Freiheit,
An Befreiung,
An eine Vision eines guten Lebens?
An was denken wir da?
Was verbinden wir damit?
Und was lieben wir an dieser Welt,
Wenn wir sagen,
Ich liebe das Leben,
Ich liebe die Welt?
An was denken wir dann?
Was lieben wir?
Und dann fassen wir die Übung zusammen,
Bringen sie auf den Punkt mit der Frage,
Was ist mir jetzt aufgefallen?
Deutlicher,
Klarer geworden bei dieser Übung.
Stell die Frage und warten.
Vielleicht taucht ein Bild auf oder ein Satz oder ein Schlüsselwort,
Etwas,
Was unsere Einsicht auf den Punkt bringt.
Und das lassen wir noch einige Momente auf uns wirken.
Und dann widmen wir unsere Erfahrungen,
Wir geben ihnen eine Richtung,
Angeregt durch die Frage,
Wie soll sich diese Übung auf mein Leben auswirken?
Auf mein Leben mit mir und mit anderen Menschen?
Möge die Übung dazu beitragen,
Dass wir klarer erkennen,
Wohin unsere Sehnsucht geht,
Was wir eigentlich meinen,
Wenn wir von Befreiung,
Freiheit,
Erwachen,
Vom spirituellen Weg sprechen.
Und möge sie dazu beitragen,
Dass wir auch klarer werden,
Wie unsere Haltung zum Leben ist,
Zu den anderen Menschen,
Zur Welt,
Zu den schönen und schwierigen Seiten des Lebens.
Möge sie dazu beitragen,
Dass wir unsere Verbundenheit mit anderen immer tiefer erkennen,
Spüren und aus dieser Verbundenheit heraus leben.
Mit der tiefen Einsicht,
Dass die Welt in einem Sinne nie perfekt wird,
Nur angenehm,
Nur schön,
Alles prima,
Sondern dass es immer Herausforderungen gibt,
Aufs und Abs.
Möge die Übung dazu beitragen,
Dass unser Herz sich öffnet und der Geist sich klärt und wir mit Würde und Wertschätzung für uns und andere leben können.
Zum eigenen Wohl und dem aller.
Mögen wir,
Mögen alle Wesen glücklich sein.
Treffen Sie Ihren Lehrer
