20:30

Atemkraftwerk: Feldenkrais

by Martin Schubert

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4.7
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Aktivität
Meditation
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Alle
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In dieser Live-Aufnahme vom Atemkraftwerk machen wir Feldenkrais-Übungen für den ganzen Körper, um chronische Beschwerden anzugehen. Abgerundet wird das ganze durch Atemübungen. Diese Session wird im Liegen ausgeführt.

Transkription

Und es ist 7 Uhr morgens,

Wir starten gemeinsam in diesen Tag und heute treffen wir uns auf der Matte im Liegen.

Ich lege mich flach auf meine Matte hin und lasse erstmal alles los.

Und dann nehme ich wahr,

Welche Punkte berühren den Boden,

Wie durchgängig ist der Bodenkontakt.

Und dann scanne ich einmal von unten bis oben.

Ich schaue mir an,

Wie liegen die Füße auf dem Boden,

Fallen die Füße zu den Seiten oder bleiben sie eher mittig.

Fällt der linke Fuß anders eventuell als der rechte?

Wie sieht es mit dem Bodenkontakt der rechten Ferse aus?

Wie sieht es mit der linken Wade aus?

Der rechten Wade,

Den Kniekehlen,

Den Oberschenkeln,

Den Lenden.

Wie groß ist das Hohlkreuz?

Wie sieht es mit den Armen aus,

Wenn wir den linken Arm mit dem rechten Arm vergleichen?

Können wir die Schultern noch ein bisschen mehr loslassen,

Ein bisschen mehr in den Boden schmilzen lassen?

Wie sieht der Hinterkopf aus?

Was für ein Bodenkontakt hat er?

Und dann öffnen wir einmal unseren Mund und gähnen.

Und dann ziehen wir die Knie zur Brust und gönnen uns diese kreisende Massage über den Rücken.

Wir umarmen die Knie mit den Händen und kreisen über den Rücken.

Wir suchen uns erst eine Richtung aus und dann ändern wir einmal die Richtung.

Dann stellen wir die Füße parallel ab,

Die Knie zeigen zur Decke und wir fangen mit der Beckenschaukel an.

Das heißt,

Mit dem Einatmen lassen wir das Becken in Richtung Fersen gleiten.

Das Hohlkreuz wird größer und mit dem Ausatmen lassen wir das Becken wieder zurückgleiten und der untere Rücken kommt in vollem Bodenkontakt.

Einatmung durch die Nase,

Das Becken fährt in Richtung der Fersen.

Ausatmen und das Becken kommt zurück.

Wer mag,

Kann beim Ausatmen ein bisschen mit den Füßen in den Boden drücken zur Unterstützung.

Und so machen wir die Beckenschaukel koordiniert mit dem Atem.

Beim Einatmen immer in die Bewegung,

Das Becken fährt nach unten,

Hohlkreuz wird größer.

Ausatmen,

Das Becken fährt wieder nach oben und der untere Rücken hat vollen Bodenkontakt.

Und während wir hier diese Beckenschaukel genießen,

Achten wir darauf,

Wie weit geht dieses Echo dieser Bewegung durch den Körper.

Welche Bereiche möchten alle mitmachen?

Wie sieht es mit dem Hinterkopf aus?

Bewegt sich der Hinterkopf mit in dieser Bewegung?

Und wenn ja,

Wie und wann?

Ist es eher ein Ruckeln oder ist es eine durchgängige Bewegung?

Können wir die Schultern und den Kiefer noch mehr entspannen?

Und noch einmal.

Und dann wechseln wir in den Scheibenwischer,

Bringen beide Knie einmal nach rechts und dann beide Knie nach links.

Wir bringen die Knie von Seite zu Seite,

Die Füße wandern dabei von der Außenkante auf die Innenseite.

Und auch hier beobachten wir,

Wie ist das Echo dieser Bewegung im Körper?

Welche Bereiche möchten mitmachen?

Und dann erlauben wir,

Den Kopf in die gleiche Richtung mit den Knien mitzurollen.

Das heißt,

Der Kopf rollt von Seite zu Seite immer in die gleiche Richtung mit den Knien.

Und noch einmal zu jeder Seite.

Und dann treffen wir uns in der Mitte und atmen einmal durch die Nase ein und lassen mit einem Seufzer die Spannung der vergangenen Nacht los.

Noch einmal ein durch die Nase und noch einmal ein und wir lassen los.

Dann rollen wir den Kopf noch einmal von rechts nach links.

Und wenn wir das nächste Mal nach rechts rollen,

Ziehen wir den Unterkiefer noch mehr nach rechts.

Und wenn wir das nächste Mal nach links rollen,

Ziehen wir den Unterkiefer noch mehr nach links.

Das heißt,

Wir verlängern dieses Rollen mit dem Kopf,

Indem wir mit dem Unterkiefer noch mehr in die gleiche Richtung rollen,

Den Unterkiefer noch mehr in die gleiche Richtung ziehen.

Wir versuchen wirklich den Unterkiefer zu bewegen,

Nicht nur die Unterlippen.

Wenn wir das nächste Mal nach rechts rollen,

Ziehen wir den Unterkiefer nach links in die entgegengesetzte Richtung.

Wenn wir nach links rollen,

Ziehen wir den Unterkiefer nach rechts immer in die entgegengesetzte Richtung.

Und noch einmal zu jeder Seite.

Und dann treffen wir uns in der Mitte,

Atmen einmal ein und lassen los.

Mit geschlossenen Augen stellen wir uns vor,

Dass an unserer Decke vielleicht so etwas wie ein Vollmond scheint.

Und wir lassen unsere Augen auf dieser Lichtquelle,

Mit geschlossenen Augen.

Und dann rollen wir nochmal den Kopf von rechts nach links,

Aber lassen die Augen zentriert an der Decke.

Das heißt,

Während wir nach rechts rollen,

Versuchen wir die Augen an der Decke zu lassen.

Und während wir nach links rollen,

Genauso.

Noch einmal zu jeder Seite.

Und in der Mitte treffen wir uns und heben beide Arme senkrecht zur Decke.

Und dann verlängern wir einmal den rechten Arm,

Als ob uns jemand am rechten Handgelenk nach oben zieht.

Dabei heben wir immer wieder den rechten Arm länger zur Decke.

Die rechte Schulter hebt ab und senkt sich wieder.

Immer wieder den rechten Arm heben und senken lassen.

Die rechte Schulter hebt ab und senkt sich.

Und dann wechseln wir einmal die Seiten,

Heben den linken Arm Richtung Decke,

Als ob uns jemand am linken Handgelenk nach oben zieht.

Die linke Schulter hebt ab und senkt sich.

Und dann senken wir einmal die Arme auf den Boden und wir verlängern das linke Bein auf den Boden.

Das rechte Knie bleibt aufgestellt.

Dann verschränken wir die Arme vor dem Körper.

Rechte Hand an den linken Ellbogen,

Linke Hand an den rechten Ellbogen.

Wir atmen ein durch die Nase.

Und mit dem Ausatmen drücken wir den rechten Fuß in den Boden.

Die rechte Hüfte hebt ab.

Wir rollen nach links.

Und mit dem Einatmen kommen wir wieder zurück.

Mit dem Ausatmen rechten Fuß in den Boden drücken,

Rechte Hüfte hebt ab.

Und wir rollen nach links.

Und mit dem Einatmen wieder zurück.

Immer wieder darauf achten,

Dass der Kiefer entspannt ist.

Und mit dem Ausatmen den rechten Fuß in den Boden drücken.

Die rechte Hüfte hebt ab und wir rollen nach links und kommen wieder.

Und wir wechseln einmal die Seiten.

Das rechte Bein wird lang.

Das linke Knie wird aufgestellt.

Vielleicht ändern wir einmal die Verschränkung der Arme,

Dass der andere Arm einmal oben ist.

Wir atmen ein.

Und mit dem Ausatmen drücken wir den linken Fuß in den Boden.

Die linke Hüfte hebt ab und wir rollen nach rechts.

Schön mit dem Ausatmen,

Mit dem Einatmen kommen wir wieder zurück.

Immer mit dem Ausatmen in die Bewegung linken Fuß in den Boden drücken,

Linke Hüfte hebt ab.

Wir rollen nach rechts und mit dem Einatmen zurück.

Und noch zweimal.

Und dann strecken wir beide Beine lang aus,

Beide Arme strecken wir ebenfalls auf dem Boden aus.

Und auf dem Boden in der Liegehaltung angekommen,

Bewegen wir die Fußgelenke auf und ab,

Sodass die Fersen auf dem Boden hin und zurück fahren.

Und wir achten darauf,

Dass wir nur die Fußgelenke bewegen,

Aber die Zehen entspannt sind.

Und fühlen auch das Echo dieser Bewegung durch den ganzen Körper.

Was bewegt sich alles mit,

Wenn wir nur die Fußgelenke bewegen?

Und dann lassen wir einmal ganz los und fühlen uns jetzt nochmal in den Boden ein.

Wie sind jetzt die Berührungspunkte mit dem Boden?

Ist es schon durchgängiger als am Anfang?

Haben wir uns schon mehr mit dem Element Erde angefreundet?

Und dann atmen wir durch die Nase ein und entspannen uns in die Ausatmung auf F.

Atmen alles aus,

Bleiben kurz in der Atempause,

Warten den ersten Impuls zum Einatmen ab.

Wenn dieser Impuls stärker wird,

Wieder durch die Nase ein und in das Ausatmen auf F entspannen.

Ein und noch einmal ein und alles auf F loslassen.

Und dann ziehen wir nochmal die Knie zur Brust,

Umarmen nochmal die Knie und gönnen uns zum Abschied nochmal so eine Kreisenmassage über den Rücken.

Wer mag,

Kann auch einfach von links nach rechts schwenken,

So wie es angenehm ist.

Und dann lassen wir uns einmal nach links hinfallen,

Wo wir in der Seitlage noch ein bisschen verharren,

Warten bis sich alles einrichtet.

Und dann drücken wir langsam mit der rechten Hand in den Boden und kommen nach oben,

Wo wir uns dann im Sitzen treffen.

Und dann falten wir die Hände und bringen die Daumen zu Stirn.

Ich habe einen klaren und liebenden Geist.

Und dann bringen wir die Daumen zum Mund.

Ich habe eine klare und liebende Stimme.

Und wir bringen die Daumen zum Herz.

Ich habe ein klares und liebendes Herz.

Namaste.

Die Seele in mir erkennt die Seele in dir.

4.7 (31)

Neueste Bewertungen

Annette

May 24, 2025

Sehr gut, danke!

Petra

April 13, 2024

Vielen Dank, hat mir gut getan 😇

Tiff

March 3, 2024

Ganz tolle Übungen, sie helfen mir jedes Mal sehr und tun gut. Sehr angenehm auch deine motivierende und freundliche Art, mit der du jegliche Scheu bei mir mühelos überwunden hast. Herzlichen Dank dafür.

Lydia

December 14, 2022

Ich erschließe mir gerade die Welt des Feldenkraises. Ich habe Geduld mit meinem Körper. Danke für die gute Führung.

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