
Vergebung Üben Mit Ho'oponopono
Vergebung ist nicht immer einfach. Es kann schwerfallen, sich eigenes Fehlverhalten einzugestehen und um Vergebung zu bitten. Ebenso kann es unmöglich erscheinen, jemandem zu vergeben, der uns Unrecht getan hat – besonders, wenn Vergebung mit der Billigung von Ungerechtigkeit verwechselt wird. Doch letztlich dient Vergebung unserem eigenen inneren Frieden. Die traditionelle hawaiianische Praxis Ho‘oponopono lehrt, dass zwischenmenschliche Herausforderungen das Ergebnis beidseitiger Handlungen sind. Indem wir Verantwortung übernehmen, um Vergebung bitten und selbst vergeben, lösen wir alte Muster und schaffen Raum für Heilung. Mit dieser Übung wirst du zunächst dir vergeben, dann einem geliebten Wesen und im dritten Schritt einem Wesen, bei dem es dir gerade sehr schwer fällt. Bei regelmäßiger Praxis wirst du bemerken, wie es immer einfacher wird, Vergebung, Liebe und Dankbarkeit zu empfinden. Musik: Guitar For Relaxation (1 Hour) by TunePocket Sounds Bild: Chris Jarvis on Unsplash
Transkription
Ja,
Dann freue ich mich,
Dass du heute da bist zur Ho'oponopono-Meditation und ich möchte dich gerne einladen,
Jetzt eine bequeme Haltung zu finden.
Das kann im Liegen sein,
Du kannst dich gerne zudecken,
Du kannst es dir gerne ganz gemütlich machen,
Es kann auch im Sitzen sein.
Nimm eine Haltung ein,
In der du einerseits gut entspannen kannst,
In der du dich aber auch gut fokussieren kannst.
Nimm dir jetzt Zeit,
Um deine Position zu finden.
Und dann lade ich dich ein,
Hier deine Augen zu schließen.
Um mal ganz bei dir anzukommen.
Nimm einen tiefen Atemzug ein durch deine Nase.
Atme durch den Mund aus.
Mach das noch zweimal und stell dir dabei vor,
Wie du mit der Ausatmung jede Anspannung,
Die vielleicht gerade noch im Körper vorhanden ist,
Loslässt.
Und mit der nächsten Ausatmung entspannst du deinen Körper noch etwas mehr.
Deine Augen dürfen ruhen,
Die Augenlider sind entspannt,
Die Augäpfel sinken zurück,
Deine Stirn ist glatt,
Das ganze Gesicht ist weich.
Und du bringst die Aufmerksamkeit noch etwas mehr nach innen,
Nach innen zu dir,
Zu deinem Wesen,
Deinem Sein,
Deinem Kern.
Und hier lade ich dich gern ein,
Dich auf dein Herz zu fokussieren,
Dein Herz,
Der Sitz von Zuneigung,
Gefühlen und auch von dem Potenzial zu vergeben.
Egal,
Ob das jetzt ein physisches Herz ist,
Der Muskel,
Oder ob es dein Herzzentrum ist,
Das Herzchakra in der Mitte deines Brustkorbs.
Spür dein Herz.
Bei Ho'oponopono geht es um Vergebung.
Und im ersten Schritt hast du die Möglichkeit,
Dir selbst zu vergeben.
Vielleicht kommt dir eine Situation in den Sinn,
In der du vielleicht unnötig hart zu dir selbst warst.
Oft sind wir zu uns selbst strenger als zu anderen.
Und auch wenn sich da gerade nichts Konkretes zeigt,
Dann kannst du dennoch für dich in dieses generelle Gefühl eintauchen,
Dieses Potenzial dir selbst zu vergeben,
Wenn du dir selbst Unrecht tust.
Und in diesem Sinne bleibst du ganz mit dem Fokus bei dir und wiederholst nun innerlich die Worte Es tut mir leid.
Bitte verzeih mir.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Danke.
Danke.
Immer wenn du diese Worte für dich wiederholst,
Spür sie voll und ganz.
Tauch ganz in ihre Bedeutung ein.
Bleib mit dem Fokus bei dir.
Es tut mir leid.
Bitte verzeih mir.
Ich liebe dich.
Danke.
Dann spür wieder deinen Herzraum.
Spür dein eigenes Potenzial zu vergeben und Liebe zu empfinden.
Egal was ist.
Unabhängig von den Umständen.
Dein Potenzial zu lieben,
Zu vergeben und Dankbarkeit zu empfinden.
Und nun lass vor deinem inneren Auge das Bild eines geliebten Wesens entstehen.
Es kann gerne auch ein Tier sein,
Es kann ein Mensch sein,
Wer auch immer hier gerade auftaucht.
Lass das Bild entstehen.
Hol es dir her.
Und dann forsche.
Gibt es mit diesem Wesen eine Situation,
Vielleicht auch eine Situation,
Die weit lange zurückliegt,
Die noch Vergebung benötigt.
Es kann eine Kleinigkeit sein.
Es kann auch ein grösserer Konflikt sein.
Und wenn sich hier nichts zeigt,
Dann lade ich dich ein,
Gerne in dein Potenzial,
Diesem Wesen zu vergeben,
Einzutauchen.
Und mit Fokus auf das Wesen wiederholst du wieder,
Es tut mir leid.
Es tut mir leid.
Bitte verzeih mir.
Bitte verzeih mir.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Danke.
Danke.
Und wieder tauchst du ganz in diese Worte ein,
Fühlst sie voll und lässt sie Wahrheit sein.
Deine tiefste Wahrheit.
Es tut mir leid.
Bitte verzeih mir.
Ich liebe dich.
Danke.
Und mit deiner nächsten Ausatmung lässt du nun das Bild von diesem Wesen,
Von diesem Tier,
Diesen Menschen wieder verblassen.
Lass den Atem weiter fließen.
Kommst ins Spüren deines Herzeraums zurück.
Du spürst dein Potenzial zu vergeben,
Zu lieben,
Verbunden zu sein.
Und nun lade ich dich ein,
Das Bild von jemandem,
Mit dem vielleicht noch ein größerer Konflikt im Raum steht.
Von jemandem,
Wo es dir schwer fällt zu vergeben oder wo du das Gefühl hast,
Es braucht genau diese Vergebung.
Lade ich dich ein,
Jetzt das Bild,
Die Vorstellung von diesem Wesen zu dir einzuladen und zu beobachten,
Wie sich langsam dieses Bild zeigt.
Und vielleicht taucht mit dem Bild von diesem Wesen auch ein Widerstand,
Ein innerer Widerstand auf.
Das darf so sein.
Auch der darf da sein.
Vergebung ist nicht immer leicht.
Alles,
Was sich zeigt an Gefühlen,
Darf jetzt genau so sein.
Und dennoch wirst du Vergebung üben.
Und du weißt,
Es geht darum,
Inneren Frieden zu finden,
Klarheit zu finden und zu Vergebung zu gelangen.
Und du blickst diesem Wesen,
Diesem Menschen in die Augen und voller Überzeugung sprichst du die Worte nach.
Es tut mir leid.
Es tut mir leid.
Bitte verzeih mir.
Bitte verzeih mir.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Danke.
Und noch einmal wiederholst du nach mir,
Richtest die Worte an das Wesen,
Blickst ihm in die Augen und wiederholst voller Aufrichtigkeit.
Es tut mir leid.
Bitte verzeih mir.
Ich liebe dich.
Danke.
Danke.
Und langsam lässt du nun das Bild dieses Wesens,
Dieses Menschen wieder verblassen.
Lös dich wieder davon.
Mit der nächsten Ausatmung,
Die gerne durch den Mund fließt,
Löst du dich noch etwas mehr von diesem Wesen,
Von dieser Situation.
Das Bild verblasst ganz.
Du kommst zurück in deinen Körper,
In den Raum hinter deinen Augen,
In deinen Herzraum.
Nimm drei tiefe Atemzüge.
Atme dabei ein durch die Nase und aus durch den Mund.
Und dann beginnst du,
Deinen Körper langsam wieder aufzuwecken,
Deine Finger,
Deine Zehen zu bewegen,
Hand und Fuß,
Gelenke in Bewegung zu bringen,
Dich hier vielleicht zu regeln,
Zu strecken.
Schau mal,
Was es gerade braucht,
Um für dich den Übergang zu finden in das Hier und Jetzt,
In den Rest deines Tages.
Und wenn du dann bereit bist,
Öffnest du auch langsam wieder deine Augen.
Du kommst in deinen Raum zurück,
Ganz in diesen Moment,
Das Hier und Jetzt.
Danke,
Dass du mit mir meditiert hast.
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