
Freundlichkeit
Diese Meditation lädt dich ein, anderen und dir selbst Freundlichkeit in Form von guten Wünschen zu schenken. Mögliche Wünsche sind unter anderem: „Mögest du glücklich sein, mögest du gesund sein, mögest du sicher sein, mögest du mit Leichtigkeit leben.“ Wir fokussieren uns auf zwei dieser Wünsche: "Mögest du sicher sein" und "Mögest du glücklich sein". Du kannst in der Meditation diese beiden Wünsche auch gerne mit eigenen Wünschen ersetzen. (Angeleitet von Silke Gericke)
Transkription
Willkommen zur Freundlichkeitsmeditation.
Finde eine Position,
Die es dir erlaubt,
Gleichzeitig wach und entspannt zu sein.
Wenn du magst,
Kannst du deine Augen schließen oder den Blick weich werden lassen,
Ohne etwas Bestimmtes zu fokussieren.
Beginne mit drei tiefen Atemzügen.
Lass dich nun von deinem natürlichen Atemrhythmus leiten.
Achte auf deine Ein- und Ausatmung und sage in Stille zu dir selbst,
Einatmend,
Ich atme ein,
Ausatmend,
Ich atme aus.
Wir werden nun unsere Aufmerksamkeit auf die stille Wiederholung bestimmter Wünsche richten.
Diese sind ein Ausdruck der Freundlichkeit unseres Herzens.
Klassische Wünsche sind,
Mögest du glücklich sein,
Mögest du gesund sein,
Mögest du sicher sein,
Mögest du mit Leichtigkeit leben.
Wir werden uns in dieser Meditation auf zwei dieser Wünsche fokussieren.
Mögest du sicher sein und mögest du glücklich sein.
Wenn du möchtest,
Kannst du stattdessen auch eigene Wünsche formulieren.
Wähle hierzu die zwei Wünsche,
Welche zuerst in deinem Geist auftauchen.
Nimm die Gefühle zu den beiden Wünschen in deinem Herzen wahr.
Du kannst hierzu auch eine Hand auf deinen Herzbereich legen.
Rufe dir nun eine Person,
Die du liebst,
Ins Gedächtnis.
Du kannst dir ein Bild von diesem Menschen machen,
Den Namen sagen und ein Gefühl für die Gegenwart dieser Person entstehen lassen.
Schau,
Wie es sich anfühlt,
Dieser Person deine beiden Sätze der Freundlichkeit zu schenken.
Mögest du sicher sein,
Mögest du glücklich sein.
Wenn du magst,
Kannst du deine Wünsche dabei mit deinem natürlichen Atemrhythmus in Einklang bringen.
Beim Einatmen mögest du sicher sein und beim Ausatmen mögest du glücklich sein.
Wenn du bemerkst,
Dass deine Aufmerksamkeit abschweift,
Bringe sie sanft und freundlich zu der Wiederholung deiner Wünsche zurück.
Einatmend mögest du sicher sein,
Ausatmend mögest du glücklich sein.
Denke nun an jemanden,
Dem du neutral gegenüberstehst,
Vielleicht eine Person an der Kasse im Supermarkt oder jemand aus deiner Nachbarschaft.
Lass dir kurz Zeit für diese Person Freundlichkeit und Wärme zu empfinden.
Wiederhole nun deine Wünsche für sie in Stille.
Einatmend mögest du sicher sein,
Ausatmend mögest du glücklich sein.
Denke jetzt an eine Person,
Mit der du Schwierigkeiten hast.
Auch diese Person wünscht sich geliebt und respektiert zu werden.
Lass dir auch für diese Person Zeit Freundlichkeit und Wärme zu empfinden.
Wiederhole deine Wünsche für sie in Stille.
Einatmend mögest du sicher sein,
Ausatmend mögest du glücklich sein.
Und zum Schluss denke an dich selbst,
Vergiss dich selbst nicht.
Verbinde dich mit deinem Herzen und wiederhole deine Wünsche für dich in Stille.
Einatmend möge ich sicher sein,
Ausatmend möge ich glücklich sein.
Spüre nach,
Welche Wirkung diese Wünsche auf deinen Körper haben.
Welche Körperempfindungen nimmst du wahr?
Nimm deine Erfahrungen wahr,
Ohne sie zu verändern oder zu beurteilen.
Nimm zum Abschluss einen tiefen Atemzug.
Bringe deine Aufmerksamkeit wieder nach außen.
Öffne sanft die Augen und spüre hin,
Ob es eine Bewegung braucht,
Die deinem Körper jetzt gut tut.
Du kannst gerne einen Impuls aus dieser Meditation mit in deinen weiteren Tag nehmen und einen Atemzug mit Wünschen der Freundlichkeit verbinden.
Und vielleicht möchtest du dir zum Abschluss selber danken für die Zeit,
Die du dir für diese Praxis genommen hast.
Dankeschön.
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