
Loslassen
by Sylvia Kolk
Diese Meditation ermöglicht die Erfahrung des reinen Gewahrseins. Aus dieser Perspektive erleben wir, wie der Atem von selbst kommt und geht, Gedanken sich selber denken — ein Prozess der unaufhörlichen Wandlung.
Transkription
Also beste Körperhaltung einnehmen,
Die dir jetzt möglich ist,
Und die Augen sanft schließen.
Nochmal nachspüren,
Ob du wirklich gut sitzt,
Sodass du für die nächsten 35-40 Minuten so diese Körperhaltung ohne dich zu bewegen wahren kannst.
Und dann lenke deine Aufmerksamkeit einmal auf den Atem,
Auf die direkte Erfahrung des Atems,
Der von selbst kommt und geht.
Und dann richte die Aufmerksamkeit auf die Empfindung,
Während der Atem in die Nasenlöcher hinein und wieder herausströmt.
Auf die Empfindung.
Und dein Gewahrsein wird ganz weich und öffnet sich,
Und es vereint sich mit jedem einzelnen Atemzug.
Und das Gewahrsein wird dadurch nicht beeinflusst.
Nimm einfach wahr,
Das Natürliche auf und ab der Atemzüge kommen und gehen.
Und öffne dich und nimm jede Veränderung der Empfindungen wahr.
Die den Atem von Augenblick zu Augenblick begleiten.
Und lass den Atem so sein,
Wie er ist.
Wenn er langsam ist,
Lass ihn langsam sein.
Wenn er tief ist,
Dann lass ihn tief sein.
Und wenn er flach ist,
Lass ihn flach sein.
Und lass Gewahrsein und Empfindung verschmelzen von Augenblick zu Augenblick.
Du hast nur der Atem,
Der sich selbst atmet.
Und von Augenblick zu Augenblick entstehen die Empfindungen in der unermesslichen Weite des Gewahrseins.
Lass den Atem vollständig los.
Und lass den Körper einfach von selbst atmen.
Mische dich in diesen subtilen Fluss nicht ein.
Nur Gewahrsein.
Unermesslich wie der Himmel.
Weiter Raum.
Und die Empfindungen des Atems entstehen und vergehen in dieser Offenheit.
Und du musst nichts festhalten.
Du musst nichts tun.
Da ist nur der Atem so,
Wie er ist.
Und andere Empfindungen des Körpers entstehen und vergehen im grenzenlosen Gewahrsein.
Und jeder Augenblick der Empfindung fließt frei dahin.
Die Empfindungen des Atems,
Die Empfindungen des Körpers,
Sie fließen frei dahin.
Und du übst keinen Einfluss auf den Atem aus.
Auch nicht auf den Körper.
Da sind nur Augenblicke der Erfahrung,
Die in der unermesslichen Weite erscheinen und wieder vergehen.
Auch Geräusche ziehen durch den Raum des Gewahrseins,
Haben einen Anfang,
Verlauf und Ende.
Und nimm wahr,
Wie Gedanken entstehen.
Jede Gedanke zieht wie eine Seifenblase durch den weiten Raum des Geistes,
Existiert nur für einen Augenblick,
Löst sich wieder im Fluss auf.
Du brauchst nichts zu kontrollieren.
Da ist nur der weite,
Offene Fluss der Wandlungen,
Der Prozess der unaufhörlichen Entfaltung.
Und die Gedanken denken sich selbst.
Du brauchst nichts zu bewerten.
Gib den leisesten Anflug von Kontrolle auf und lass alles so sein,
Wie es ist,
In der endlosen Weite des Seins,
Wie alles erscheint und wieder vergeht.
Und lass den Körper los.
Lass die Empfindung im weiten Raum dahinfließen und lass den Geist los.
Die Gedanken,
Die Gefühle entstehen und lösen sich wieder auf.
Du brauchst nichts festzuhalten.
Und du brauchst nur zu sein.
Du bist ganz weich.
Öffnest dich in die grenzenlose Weite des Gewahrseins hinein.
Und du brauchst nichts zu tun.
Du brauchst niemand zu sein.
Und du brauchst auch nirgendwo hinzugehen.
Es gibt nur das Jetzt.
Erfahre das Sein,
Das sich ganz von selbst entfaltet.
Es gibt nicht die geringste Notwendigkeit zur Kontrolle,
Keine Bewertung,
Kein Eingreifen,
Nur Sein,
Fluss und Wandlung.
Und sei einfach still und löse dich von Ängsten und Zweifeln und überlasse alle Dinge dem Fluss ihrer eigenen Natur und löse dich auf in der unermesslichen Weite des Gewahrseins.
Da sind Gedanken,
Empfindungen dahinschwebend im unermesslichen Raum.
Und da sind Augenblicke des Denkens,
Augenblicke des Hörens und sie sind wie Wellen,
Die sich für einen Moment erheben und dann wieder im Ozean des Seins sich auflösen.
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