26:58

Die Perfektion der Liebenden Güte

by MC Brigitte Schrottenbacher

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Metta parami (liebende Güte) hält diese Welt zusammen. Ohne Metta wäre diese Welt ein sehr dunkler Ort. Es hilft, Angst und Furcht abzubauen und unterstützt jeden Heilungsprozess. Ein Jemand der Metta hat, ist beliebt bei Menschen und und andere Wesen.

Transkription

Guten Morgen und willkommen beim Talk on Metta Parami.

Liebende Güte ist so die übliche Übersetzung von Metta.

Und natürlich sehr,

Sehr wichtig in unserer Praxis,

Um unseren Geist zu entwickeln,

Diese Metta Parami sozusagen zu entwickeln.

In unserer täglichen Online-Meditation machen wir auch immer wieder Metta-Meditation.

Metta meist in Kreisen.

Wir beginnen immer damit,

Uns selbst Metta zu geben,

Uns selbst anzunehmen,

Uns selbst zu akzeptieren,

So wie wir sind.

Und strahlen dann das Metta aus.

Erstmal all die,

Die ganz nahe an uns sind,

Also die mit uns zum Beispiel im selben Raum sind,

Im selben Haus,

In der selben Straße wohnen,

Im selben Ort und so weiter.

Bis wir alle Wesen im ganzen Universum mit einschließen.

Das ist eine sehr gute Möglichkeit,

Metta Parami zu entwickeln und überhaupt Metta im eigenen Geist zu entwickeln.

Weil diese Art von Metta-Meditation nicht direkt zu einzelnen Personen geht,

Was es manchmal ein bisschen schwieriger für uns macht.

Weil da gibt es sozusagen zwei Feinde des Metta.

Da gibt es einen nahen Feind des Metta und einen entfernten Feind des Metta.

Und dieser nahe Feind des Metta,

Das ist irgendwie Begierde,

Lust,

Was wir in Pali Tanha nennen,

Also ein Anhaften.

Das ist der nahe Feind von Metta,

Weil es erscheint uns ziemlich ähnlich wie Metta.

Lieben,

Also ich liebe jemanden.

Aber diese Art von Liebe,

Das ist nicht Metta.

Das hat noch immer was ganz Egozentrisches,

Egoistisches.

Man liebt eine Person,

Weil die Person so ist,

Wie man es halt gern hat.

Ich liebe dich,

Weil du bist so,

Wie ich es gern haben möchte.

Aber wenn diese Person sich verändert,

Was natürlich normal ist,

Weil ganz klar,

Alles ist vergänglich,

Verändert sich.

Die Person verändert sich auf eine Weise,

Die mir nicht so gefällt,

Dann entziehe ich der Person wieder die Liebe.

Nimm sie wieder weg,

Jetzt liebe ich dich nicht mehr.

Das ist nicht,

Was wir unter Metta verstehen.

Das ist eben so eine egoistische Haltung,

Etwas zu wollen.

Also ich liebe,

Weil ich was will von der Person,

Dann liebe ich die Person.

Wenn die das auch befriedigt,

Was ich da will,

Wenn nicht,

Dann keine Liebe mehr,

Liebesentzug.

Was wir aber unter Metta verstehen,

Das ist sozusagen unbedingt,

Es hat keine Bedingungen.

Es ist eine bedingungslose Liebe und das ist schon mal ganz was anderes.

Es kann allen gegeben werden,

Man kann mit allen Wesen Metta haben.

Ob die jetzt nett zu uns sind oder nicht nett,

Ob wir sie kennen oder nicht.

Metta ist da irgendwo bedingungslos und allumfassend,

Wenn es wirklich richtig praktiziert wird.

Dem Ganzen kommt wahrscheinlich die Liebe von Eltern dem Kind gegenüber noch am ähnlichsten,

Würde ich sagen.

Die Mutter,

Der Vater liebt das Kind,

Selbst wenn das Kind manchmal irgendwie schlimm ist,

Nicht so ist,

Wie man es gerne haben möchte,

Man entzieht denen trotzdem die Liebe nicht.

Man macht halt dann was,

Um es zu belehren oder sonst was,

Aber die Liebe wird dem Kind nicht entzogen.

Und es geht so weit,

Dass man sagt,

Es gibt da auch eine Sutta,

Die ich noch vorlesen möchte.

Da wird auch beschrieben,

Dass so wie eine Mutter ihr eigenes Kind oder ihr einziges Kind sogar mit ihrem Leben schützen würde,

So sollte man Metta praktizieren und das praktisch mit allen Wesen entwickeln.

Das ist natürlich nicht unbedingt das Einfachste,

Aber es ist möglich,

Wenn man es wirklich praktiziert.

So zu sagen,

Was jetzt diesen nahen Feind von Metta angeht,

Begierde oder Lust oder Anhaften.

Da muss man aufpassen,

Weil es sehr ähnlich ist,

Weil wir das oft verwechseln mit Metta.

Und dann gibt es noch einen entfernten Feind von Metta und das wäre Hass,

Ärger.

Und der ist nicht ganz so gefährlich wie diese Lust oder dieses Anhaften an Menschen,

Weil Hass halt völlig verschieden ist von Liebe.

Das spürt man sofort,

Das merkt man sofort,

Das ist einfach ganz eine andere Sache,

Eine andere Emotion,

Wenn da Ärger ist.

Wichtig dabei auch zu sagen ist natürlich,

Wenn wir wirklich Metta entwickeln,

Dann kann kein Hass da sein.

Also es ist unmöglich,

Im Herzen Metta zu haben,

Wenn da Ärger ist oder Hass.

Das funktioniert nicht.

Die können miteinander einfach nicht existieren.

Das sieht man auch sehr klar,

Wenn man sich selbst beobachtet.

Wohingegen,

Wenn da jetzt Lust auftaucht,

Das sieht man dann oft nicht so.

Es ist auch so ein angenehmes Gefühl oder etwas,

Was erscheint uns halt eben wie Liebe.

Und da ist es oft schwer,

Das zu differenzieren.

Aber man kann kein wirkliches Metta entwickeln,

Wenn dieser Geisteszustand sozusagen vorherrscht in uns.

Da gibt es auch ein ganz gutes Beispiel.

Da war mal eine Frau in Burma,

Die war sehr schön und war irgendwie Manager von so einer Firma.

Und hatte sehr viele Leute,

Die sie begehrten.

Und ganz besonders eben der Präsident von der Firma,

Der auch alleinstehend war und schon etwas älter war.

Der hat sie auch heiß geliebt sozusagen.

Und dann war ein jüngerer Mann,

Der war der Buchhalter oder so,

Der sie auch sehr geliebt hat.

Beide haben alles für sie getan,

Um ihr zu helfen,

Um den Fortschritt sozusagen für sie zu unterstützen.

Und eines Tages hat sie eben bekannt gegeben,

Dass sie heiratet.

Und jemand anderen,

Nicht die zwei.

Und dann war eben dieser ältere Mann,

Der war immer noch sehr freundlich und sehr glücklich für sie.

Und hat sogar versucht,

Ihr da zu helfen,

Ihre Heirat zu arrangieren und so weiter.

Also da ist Metta da.

Da ist auch dann diese Fähigkeit zu vergeben,

Wenn es nicht so läuft,

Wie man es sich vielleicht hätte vorgestellt.

Wohingegen in dem Fall der jüngere Mann total sauer war.

Der war dann nicht mehr nett,

Hat alle möglichen Hindernisse verursacht für sie.

Und dann sogar versucht,

Mit Freunden die Hochzeitszeremonie zu stören,

Zu unterbrechen.

Also da sieht man jetzt den Unterschied zwischen einem Geisteszustand,

Wo eben wirklich noch Metta da ist,

Oder wo eben das einfach nur Anhaften,

Lust oder sowas war.

Das ist dann unterschiedlich.

Dann gibt es kein Verzeihen oder sowas.

Kriegt man das nicht,

Was man möchte,

Ist man dann sauer.

Nur um ein Beispiel zu nennen.

Ja,

Was ist jetzt Metta?

Also jeder Zustand,

Jedes Hinwenden zu anderen Wesen,

Zum Wohle von anderen Wesen.

Dass man sich wünscht,

Dass die Wesen glücklich sind,

Dass sie frei sind von Leid,

Von Krankheit,

Von Schmerz.

Und nicht nur,

Dass man diese Wünsche im Geist hat,

Sondern unter Umständen eben auch wirklich,

Wenn man kann,

Dass das tut,

Was man eben kann,

Um das zu unterstützen,

Dass es den Wesen besser geht.

Und das alles ohne etwas dafür zu verlangen oder etwas zu erwarten im Gegenzug zu diesen Taten oder zu diesen Gedanken.

Also frei von Erwartungen einfach diese liebende Güte geben in Form von Gedanken,

Vom Weitergeben dieser Energie oder eben auch wirklich von Sprache,

Dass man auf eine Metta-Weise spricht oder eben auch Taten.

Also das würde man dann eben sagen,

Manu-Metta,

Also Manu vom Geist her,

Metta zu geben.

Vajji-Metta,

Also die Sprache von der Sprache her zu sprechen auf eine Weise,

Die eben Metta ist,

Die mit Metta,

Durch Metta unterstützt ist,

Liebevoll ist.

Und eben vom Gaia,

Also vom Körper her,

Also auch wirklich Taten ausführen aus Metta heraus.

Also drei Arten von Weitergabe von Metta,

Die es da eben gibt.

Dann,

Wenn wir Metta praktizieren,

Wenn wir den Geist mit Metta füllen,

Dann hat es eine sehr heilende Wirkung,

Also jetzt für andere und auch für uns selbst.

Durch Metta kann Heilung passieren.

Wenn Metta sehr stark ist,

Heilen wir uns selbst,

Weil oft auch,

Wahrscheinlich wisst ihr das auch,

Weil oft eben irgendwelche physischen Krankheiten und auch psychischen Krankheiten,

Natürlich besonders die,

Auch damit zusammenhängen,

Dass wir uns selbst schon gar nicht akzeptieren können,

Uns nicht selbst respektieren können und nicht lieben können.

Und das führt dazu,

Dass man auch wirklich geistig oder körperlich krank wird.

Es gibt natürlich auch andere Ursachen für Krankheiten,

Eh ganz klar,

Aber das ist mit oft ein Grund.

Und wenn dann da Liebe da ist,

Wenn Akzeptanz da ist,

Dass eben Krankheiten sehr viel schneller auch wieder heilen.

Also das ist auch eine Sache,

Die wichtig ist zu wissen.

Und das Gleiche ist auch,

Wenn man anderen Metta gibt,

Dann kann das sehr heilend wirken,

Wenn die einfach irgendwo von uns Liebe erhalten.

Das hilft,

Unterstützt auch den Heilungsprozess.

Natürlich reduziert es unseren Egoismus,

Dass wir nur auf unsere eigenen Vorteile schauen.

Also Metta ist ganz klar,

Das hilft auch dabei.

Ja,

Und Buddha hat da wirklich spezifisch auch im Guttara Nikaya ist das eben festgehalten,

Was Buddha eben auch ausgesprochen hat damals für Mönche und Nonnen,

Dass wenn man dieses Metta,

Diese universelle Liebe praktiziert,

Immer wieder praktiziert,

Intensiv praktiziert,

Zu einem Teil des Lebens werden lässt,

Also dass es dauernd irgendwo auch anwesend ist,

Nicht nur in der Meditation,

Sondern was immer man auch macht und wirklich etabliert wird in unserem Leben,

Dann hat es elf Segnungen,

Also elffachen Segen für uns zufolge.

Und dieser elffache Segen ist eben,

Man schläft glücklich,

Kann gut einschlafen,

Schläft glücklich,

Man wacht glücklich frisch,

Erholt wieder auf,

Man leidet nicht an Albträumen oder irgendwelchen schlechten Träumen,

Dann man ist den Menschen lieb und treu sozusagen.

Also die Menschen lieben einen,

Wenn man diese Ausstrahlung von Metta hat.

Aber nicht nur die Menschen,

Auch nicht-menschliche Wesen,

Also Tiere und andere Wesen,

Die spüren das irgendwie und sind gerne um einen herum.

Also die haben dann keine Angst,

Weil Metta hat auch diese Funktion,

Dass es praktisch von Angst befreit.

Also Wesen,

Die spüren,

Jemand hat Metta,

Die fürchten sich dann auch nicht,

Weil sie keine Angst haben,

Geschlagen oder ermordet zu werden.

Dann,

Es wird auch gesagt,

Die Götter beschützen einen,

Also Götter in dem Fall,

Also himmlische Wesen,

Sind auch gerne bei Wesen,

Die eben Metta haben und schützen einen dann auch.

Ob ihr jetzt glaubt,

Ob es die gibt oder nicht,

Ist eine andere Frage.

Dann wird auch gesagt,

Dass kein Feuer,

Kein Gift und keine Waffen einen verletzen können.

Echt spannend,

Also wenn jemand wirklich starkes Metta entwickelt hat,

Können einen diese Waffen kein Leid zufügen.

Ich nehme an,

Was da wahrscheinlich auch mit gemeint ist,

Ist,

Dass man halt wahrscheinlich auch nicht leicht attackiert wird oder jemand versucht,

Einem da Leid zuzufügen,

Wenn man ein Mensch ist,

Der halt viel Metta besitzt.

Obwohl,

Es gibt da auch eine Geschichte aus der Buddha-Zeit,

Wo gesagt wird,

Dass ein Jäger irgendwie eine wilde Kuh da mit einem Pfeil erschießen wollte.

Und diese Kuh hat gerade ihr Kalb gefüttert,

Mit Milch gefüttert.

Und der Pfeil ist einfach an der Kuh abgeprallt.

Also es wird beschrieben wie ein Bananenblatt einfach abgeprallt.

Also es konnte nicht in die Haut der Kuh eindringen.

Und zwar wurde das eben damit erklärt,

Weil diese Kuh halt einfach so viel Metta mit ihrem Kalb hatte,

Während sie das Kalb da gefüttert hat,

Dass es gar nicht möglich war,

Sie zu verletzen.

Also ist halt eine Geschichte,

Die da aus der Buddha-Zeit,

Die ihr auch finden könnt in den Schriften.

Ja,

Dann,

Wenn wir Metta haben,

Konzentriert sich der Geist einfacher.

Also es ist viel leichter,

Konzentration zu erreichen,

Wenn der Geist auch wirklich Metta besitzt,

Liebende Güte besitzt.

Und unser Gesichtsausdruck ist eben wie heiter,

Ist erfreulich und nett.

Und man stirbt unbeehrt.

Also der Tod scheint viel einfacher zu sein,

Ohne zu viele Ängste.

Also eben,

Metta befreit von Ängsten.

In dem Fall hilft das auch beim Sterben,

Weil oft Menschen halt Ängste haben,

Wenn sie sterben.

Also da hilft Metta auch.

Man stirbt einfacher und unbeirrt.

Und das Letzte wäre dann,

Selbst wenn man jetzt Metta praktiziert und nicht die Erleuchtung oder völlige Befreiung von Samsara erreichen kann,

Nirvana erreichen kann,

So wird man zumindest im sogenannten Brahmaloka wiedergeboren.

Das ist so die Ebene von ganz speziellen höheren Gottheiten.

Brahmaloka kann man immer so erklären.

Also die Ursache,

Um in so einem Zustand wiedergeboren zu werden,

Ist Samadhi,

Also Konzentration.

Das heißt,

Wenn wir sehr intensive Konzentration praktizieren und Vertiefungszustände erreichen,

Dann kann man davon ausgehen,

Wenn man nicht Erleuchtung erreichen kann,

Dass man nach dem Ableben in so einem Zustand wiedergeboren wird.

Weil der Geist,

Wenn der in Vertiefung ist,

Also wenn ihr mal sitzt und wirklich gute,

Tiefe Konzentration habt,

Dann habt ihr das bestimmt auch schon erfahren,

Dass es scheint,

Dass da gar kein Körper mehr ist,

Sondern einfach nur Konzentration und sehr,

Sehr viel Freude im Geist.

Und das ist auch,

Was eben der Zustand in diesem Brahmaloka ist.

Das heißt,

Wenn man das jetzt so im menschlichen Körper schon oft erfährt,

Ist es sehr wahrscheinlich,

Dass das beim Tod eben passiert,

Dass man in so einem Zustand geht.

Weil man auch schon weiß,

Wie schön,

Wie angenehm der ist.

Und wenn man dann nicht getrübt ist,

Weil man viel Metta hat,

Nicht getrübt ist durch irgendwelches schlechtes Gewissen von irgendwelchen Dingen,

Die man vielleicht irgendwann gemacht hat oder nicht gemacht hat,

Also der Geist ungestört ist,

Dann ist es leicht,

Auch wirklich in den Zustand zu gehen,

Sich dessen zu erinnern und in diesen Zustand zu gehen.

Und man nennt ja diese vier göttlichen Verweilungszustände auch die vier Brahma-Viharas.

Brahma ist eben dieser Geisteszustand,

Von dem ich gerade gesprochen habe.

Und Vihara bedeutet so viel wie ein Platz zum Bleiben.

Also ein Wohnplatz,

Wenn man es so haben will.

Und die vier göttlichen Zustände sind eben Metta,

Also Metta zu entwickeln,

Oder eben Karuna mit Gefühl,

Dann Mudita,

Das ist mit Freude,

Also dass man sich mit anderen freuen kann über die guten Dinge,

Die sie erfahren oder machen können.

Und der vierte wäre eben Gleichmut.

Dieses über den Dingen stehen und nicht mehr aus der Balance zu kommen.

Also die vier Brahma-Viharas,

Göttlichen Verweilungszustände,

Die bringen einen sozusagen in diesen Zustand von den Brahmas.

Und deshalb eben,

Wer Metta praktiziert,

Kann davon ausgehen,

Falls er nicht Erleuchtung erreicht,

Dass man in so einem Zustand wiedergeboren wird.

Dann,

Was jetzt diese Kraft von Metta noch weiter angeht,

Also es gibt da Geschichten,

Die zur Buddha-Zeit passiert sind.

Und zwar kommt das auch in einigen Segens-Chants vor,

Also im Mangala-Sutta zum Beispiel,

Über den Elefanten-Nalagiri hieß der.

Das war auch so eine Geschichte,

Wo Buddha irgendwie mit seinen Mönchen vom Almosengang zurück in den Tempel gegangen ist.

Und da sind sie am Gefängnis vorbeigekommen.

Und da hat ein Gefängniswärter den Elefanten-Nalagiri freigelassen,

Um dem Buddha was zu tun.

Dieser Gefängniswärter war sozusagen ein Freund von Devadatta,

Der ja immer so ein Feind von Buddha war,

Ein Cousin von Buddha,

Der aber sehr eifersüchtig war und der war halt einfach kein sehr guter Mensch und hat mehrere Male versucht,

Dem Buddha Schaden zuzufügen,

Sogar ihn zu ermorden,

Aber das hat nicht wirklich geklappt.

Und in dem Fall eben auch,

Da hat er das versucht,

Der hat diesen Gefängniswärter gut bezahlt,

Dass er diesen Elefanten freilässt.

Und dieser Elefant,

Der wurde damals benutzt,

Um Gefangene hinzurichten,

Also die eben was wirklich Schlimmes sozusagen angestellt haben.

Und die wurden durch den Elefanten irgendwie hingerichtet.

Und der war natürlich jetzt auch schon in einem extremen Geisteszustand,

Also blutdurstig oder wie immer man das nennen will.

Und den hat er dann eben losgelassen,

Dass er auf den Buddha zurennt.

Buddha war da eben mit anderen Mönchen unterwegs und er war auch Ananda,

Sein Sekretär,

Also der Liebevollste und der,

Der dem Buddha halt wirklich immer beigestanden hat oder immer eben geholfen hat,

Sein Assistent.

Der ist dann vor dem Buddha gelaufen,

Weil er wollte halt den Elefanten da irgendwie ablenken oder so,

Dass dem Buddha ja nichts passiert.

Und Buddha hat dann gesagt,

Ananda,

Geh zur Seite,

Weil das Meta,

Das Buddha gibt,

Reicht,

Um den Elefanten zu zähmen.

Und wirklich,

Als der Elefant immer näher an den Buddha rankam,

Dann wurde er völlig gezähmt.

Es wird beschrieben,

Wie jemand,

Der total betrunken ist,

Von einem Moment auf dem anderen nüchtern wurde.

Und dann ist er da auf die Knie gegangen und hat den Buddha noch respektiert.

Also den Rüssel hoch und den Buddha respektiert.

Da gibt es einige Bilder auch darüber,

Malereien und so.

Also ganz schöne Geschichte.

Und das war eben auch diese Power von Meta.

Also natürlich hat Buddha halt das perfektioniert,

Diese Meta-Parami,

Und konnte eben dann wirklich so einen Einfluss haben auf diesen wilden,

Wild gewordenen Elefanten.

Also Meta wirkt da wirklich extrem stark,

Wenn es praktiziert ist.

Man muss es halt wirklich auch praktizieren und da dranbleiben.

Und eben verstehen,

Was ist Meta,

Was ist ein Feind von Meta,

Was soll man vermeiden,

Wie soll man es entwickeln.

Also sind natürlich auch andere Methoden,

Wie ich schon am Anfang gesagt habe,

Meta zu entwickeln.

Und da muss man manchmal vorsichtig sein,

Wenn man eben Menschen Meta gibt,

Dass man halt dann natürlich mit sich selber anfängt und dann das den Wesen gibt,

Die man respektiert.

Also zum Beispiel sind oft Lehrer,

Irgendwelche Respektpersonen für uns,

Denen man wirklich Respekt entgegenbringt.

Dann ist es einfacher,

Wirkliches Meta zu geben.

Und dann fährt man fort mit den Wesen,

Die man mag,

Die einem nahe stehen.

Aber dabei sollte man zum Beispiel den Partner immer hinten anstellen.

Weil wenn man den Partner als erste Person nimmt,

Da kann wieder dieses Anhaften und diese Lust reinkommen und dann verfälscht das das Meta.

Nicht,

Dass es jetzt eine schlimme Sache ist,

Aber es verfälscht das Meta.

Das heißt,

Man macht es dann erst mit den Wesen,

Wo nicht so eine extreme Anziehungskraft ist.

Das wäre besser.

Und dann zum Schluss eben den Partner.

Und dann soll man es auch mit neutralen Wesen machen und letztendlich dann mit Feinden.

Also nicht mit den Feinden anfangen,

Weil es wird wahrscheinlich nicht so gut funktionieren.

Aber wie gesagt,

Die Metameditation,

Die ich ja meist mit euch mache,

In diesen Concentric Circles,

Also Kreisen,

Die es einfach hat.

Also da kann man nicht so leicht was falsch machen.

Ja,

Gut,

Das war es jetzt soweit zu Meta.

Da gibt es natürlich viel mehr.

Ich wollte eigentlich die Karania Meta Sutta noch vorlesen,

Aber vielleicht kann man da zu ein anderes Mal noch mal ein Talk machen,

Weil ich es noch auf Englisch machen sollte.

Gut,

Dann wünsche ich euch alles Gute und schicke euch viel Meta.

Bleibt gesund,

Lasst euch nicht frustrieren durch Lockdowns und alles Mögliche,

Sondern schickt Meta,

Wenn Frust auftaucht,

Dann noch Meta geben.

Bye.

4.8 (61)

Neueste Bewertungen

Frank

March 21, 2023

Danke für diesen Vortrag. Ich werde mir das auf jeden Fall beherzigen und freue mich auf eine neue Perspektive. Vielen lieben Dank ❤️

Alexa

January 26, 2022

Sehr sehr schön erklärt. 💗 Danke dafür.

Martina

December 19, 2021

Ich habe die Hintergründe und Auswirkungen von Metta erfahren. Dies wird meine Metta-Praxis unterstützen. Nach dem Talk fühle ich mich nun ruhig, dankbar und glücklich. Herzlichen Dank MC Brigitte 🙏

© 2026 MC Brigitte Schrottenbacher. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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