
Abendmeditation: Dankbarkeit Für Den Heutigen Tag
Diese abendliche Meditation lädt dich ein, den Tag bewusst und dankbar ausklingen zu lassen. Mit sanfter Atemführung und der Ausrichtung auf den Herzraum darfst du Momente der Dankbarkeit aus deinem Tag wahrnehmen – für dich selbst, für Begegnungen, für kleine und oft selbstverständliche Geschenke des Lebens. In der Ruhe können sich diese Momente ganz von selbst zeigen, ohne Druck oder Müssen. So entsteht ein Gefühl von Wärme, Verbundenheit und innerem Frieden, das dich sanft in den Abend und in den Schlaf begleitet. Musik: Meditative Background Music Space Travel by Muyo5438, Freesound License: Attribution 4.0 Foto von Darius Bashar auf Unsplash
Transkription
Willkommen zu dieser abendlichen Dankbarkeitsmeditation.
Schön,
Dass du dir jetzt Zeit schenkst.
Zeit,
Um den Tag sanft abzurunden und mit einem offenen Herzen in die Nacht zu gehen.
Finde eine bequeme Position im Sitzen oder im Liegen.
Wenn es sich stimmig anfühlt,
Schließe deine Augen.
Atme tief ein und langsam wieder aus.
Spüre,
Wie dein Atem ruhiger wird.
Wie dein Körper mit jedem Ausatmen,
Das jetzt folgt,
Ein wenig mehr loslassen darf.
Nichts ist jetzt zu tun.
Du darfst einfach hier sein.
Richte nun deine Aufmerksamkeit sanft auf den Bereich deines Herzens.
Es kann dein physisches Herz sein oder auch dein Herz-Chakra.
Der Raum in dir,
In dem Dankbarkeit,
Verbundenheit und Wärme wohnen.
Vielleicht spürst du hier eine Empfindung,
Ein Pulsieren,
Eine Weite,
Ein sanftes Kribbeln.
Vielleicht spürst du Dankbarkeit hier in deinem Herzen oder auch an einem ganz anderen Ort in deinem Körper.
Es ist genauso in Ordnung,
Wie es gerade ist.
Alles darf genau so sein.
Lass die Wahrnehmung einfach geschehen.
Mit jedem Einatmen darf dein Herz sich ein wenig mehr öffnen.
Mit jedem Ausatmen darf Ruhe einkehren.
Nun lade ich dich ein,
Deinen heutigen Tag noch einmal in deinem Inneren vorüberziehen zu lassen und zu betrachten.
Ganz ohne Eile.
In der Ruhe dürfen sich bestimmte Momente zeigen.
Du musst aber nicht danach suchen.
Du darfst dich einfach entspannen und empfangen.
Beginne dabei mit einem Moment,
In dem du heute ganz bei dir selbst warst.
Vielleicht ein stiller Augenblick,
Ein bewusster Atemzug,
Ein Gefühl von Ich bin da.
Lass diesen Moment auftauchen.
Schau,
Ob sich etwas zeigt und was das ist.
Wenn sich etwas zeigt,
Nimm es wahr und spüre,
Wie sich Dankbarkeit in deinem Körper ausbreitet.
Dankbarkeit für genau diesen Moment,
Den du heute erlebt hast.
Gib dir Zeit,
Dieses Gefühl zu spüren.
Lass dabei den Atem ganz sanft weiter fließen.
Öffne dich für eine Begegnung mit einem anderen Menschen,
Die du heute erlebt hast.
Eine Begegnung,
Für die du dankbar bist.
Vielleicht ein Gespräch,
Ein Lächeln,
Ein Blick,
Ein kurzer Austausch oder auch eine tiefe Verbindung.
Was auch immer sich zeigen mag,
Nimm es an.
Auch wenn sich jetzt nichts zeigt,
Ist es in Ordnung.
Wenn sich eine Begegnung zeigt,
Spüre,
Wie sich von ihr ausgehend Dankbarkeit in deinem Herzraum ausbreitet.
Erinnere dich daran,
Auch wenn sich nichts zeigt,
Ist das in Ordnung.
Manche Tage sind einfach stiller als andere.
Es ist genau so gut,
Wie es ist.
Als nächstes lade ich dich ein,
An eine Begegnung mit einem anderen Lebewesen zu denken.
Eine Begegnung an dem heutigen Tag.
Ein Tier,
Eine Pflanze,
Ein Vogel,
Ein Baum,
Eine Katze,
Vielleicht ein Insekt.
Vielleicht war es ein kurzer Moment des Wahrnehmens.
Vielleicht war es eine tiefergehende Begegnung,
Ein Miteinander,
Nebeneinander sein.
Lass auch hier die Dankbarkeit ihren eigenen Weg finden und spüre,
Wo sie sich in deinem Körper zeigt.
Und lass sie von dort aus wachsen,
Sich ausbreiten.
Nun richte deine Aufmerksamkeit auf etwas ganz Kleines,
Das heute für dich besonders war.
Vielleicht ein Geruch,
Ein Sonnenstrahl,
Ein Schluck warmes Getränk,
Ein Detail,
Das leicht übersehen wird.
Gerade diese kleinen Dinge tragen oft zu viel Schönheit in sich.
Lass dir Zeit,
Sie zu würdigen.
Und tauche wieder in das Gefühl von Dankbarkeit ein.
Und nun weite deinen Blick noch etwas.
Gibt es etwas in deinem Leben,
Das du vielleicht als selbstverständlich betrachtest und wofür du heute bewusst dankbar sein möchtest?
Vielleicht dein Körper,
Ein Dach über deinem Kopf,
Dein Atem,
Freundschaft,
Sicherheit,
Zeit,
Was auch immer sich zeigt.
Erlaube dir,
Dankbarkeit dafür tief zu fühlen.
Vielleicht möchte sich auch noch etwas anderes zeigen,
Ein Moment,
Eine Erkenntnis,
Eine Herausforderung,
An der du gewachsen bist.
Auch daraus darf Dankbarkeit entstehen.
Vertraue darauf,
Dass genau das auftaucht,
Was heute stimmig ist.
Du nimmst dir jetzt noch etwas Zeit,
Um noch einmal in dich zu gehen und zu schauen,
Ob sich noch etwas zeigt,
Wofür du heute dankbar bist.
Mit jeder Einatmung nimmst du nun diese gesammelten Momente in dein Herz auf.
Mit jeder Ausatmung darf sich Dankbarkeit in deinem ganzen Körper ausbreiten,
Wie eine warme,
Sanfte Welle.
Wenn sich heute nur wenig oder vielleicht gar nichts gezeigt hat,
Ist auch das vollkommen in Ordnung.
Jeder Tag bringt neue Möglichkeiten,
Dankbarkeit zu entdecken,
In der Reflexion über den Tag,
Als auch in vielen kleinen Momenten während deines Tages.
Erinnere dich daran,
Du musst nichts leisten,
Nichts erzwingen,
Alleine deine Bereitschaft hinzuspüren ist genug.
Bleibe noch einen Moment hier im Gefühl der Wertschätzung,
Im Kontakt mit deinem Herzen.
Wenn du bereit bist,
Bringe langsam deine Aufmerksamkeit wieder zurück.
Ich lade dich ein,
Einen tiefen Atemzug zu nehmen.
Tief ein und lange aus.
Bewege jetzt sanft deine Hände,
Deine Finger,
Deine Füße und deine Zehen und wenn es sich stimmig anfühlt,
Öffne deine Augen.
Möge dieses Gefühl der Dankbarkeit dich in den Abend und in den Schlaf begleiten.
Danke,
Dass du dir diese Zeit geschenkt hast.
Ich wünsche dir eine ruhige,
Erholsame Nacht.
Treffen Sie Ihren Lehrer
More from Irene Schanda
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
