
Achtsamkeitsmeditation - in sich selbst zu Hause sein
Im Alltag geht es ständig darum, vorwärts zu kommen. Leistung ist die Währung für Anerkennung und Wertschätzung. In der Schule, im Job und sogar in der Freizeit stellen wir immer größere Ansprüche an uns selbst. Obwohl wir ständig unser Bestes geben, ist gut nie gut genug. Nimm dir heute eine Auszeit, um zu erfahren, dass du längst angekommen bist. Für 10 Minuten musst du kein Ziel erreichen. Du musst nichts verbessern und nichts tun. Genieße es, in dir zu Hause zu sein.
Transkription
Hallo,
Ich bin Gabriele von Ja2Yoga und heiße dich herzlich willkommen zur heutigen Achtsamkeitsmeditation.
Schau,
Dass du eine Haltung findest,
Entweder auf dem Stuhl oder auf dem Kissen,
Die aufrecht ist und gleichzeitig entspannt.
Nimm zu Anfang drei tiefe Atemzüge und stell dir vor,
Du atmest mit der Einatmung die Wirbelsäule nach oben bis zum Schädeldach und mit der Ausatmung über das Schädeldach hinaus und dann lass die Schultern los.
Dreimal in deinem eigenen Rhythmus.
Dann lass den Atem fließen,
Ohne etwas zu verändern.
Spüre die Bewegung im Bauchraum,
Im Brustraum,
Spüre den Hauch an der Nasenöffnung.
Vielleicht nimmst du wahr,
Dass es noch eine Anspannung gibt irgendwo in deinem Körper.
Spüre deine Stirn,
Deine Augen,
Deine Wangen,
Deine Lippen.
Gerne kannst du die Lippen einen Zentimeter öffnen und dann wieder ganz sanft schließen.
Die Zunge ist entspannt im Unterkiefer,
Die Schultern sind gelöst,
Die Arme,
Die Hände vollkommen entspannt.
Schau,
Ob du die Oberschenkel noch mal anspannen und dann entspannen kannst.
Wenn du das Gefühl hast,
Angekommen zu sein auf deinem Kissen,
Auf deinem Stuhl,
Dann spüre,
Wie du angekommen bist in deinem Körper,
Wie deine Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist.
Ganz bewusst wach und entspannt.
Vielleicht nimmst du Geräusche wahr,
Vielleicht spürst du auch den Körper an einer bestimmten Stelle intensiver und wenn Gedanken kommen,
Und das werden sie,
Nimm sie wahr,
Wie all das,
Was sonst noch auftaucht und auch wieder verschwindet,
Wenn du diesem Gedanken nicht nachgehst.
Du kannst Geräusche hören und trotzdem mit dem Atem in Verbindung sein.
Du kannst Körperwahrnehmungen spüren und mit dem Atem in Verbindung sein.
Du kannst Gedanken wahrnehmen und mit dem Atem in Verbindung sein.
Schau,
Was gerade in diesem Augenblick ist,
Was in diesem Augenblick entsteht und was sich in diesem Augenblick auflöst.
Lass deine Aufmerksamkeit auf dieser Welle des Atems ganz sanft treiben.
Es gibt kein Segel zu setzen,
Kein Ziel anzupeilen.
Du bist schon angekommen.
Es ist ein Kommen und Gehen und in diesem Kommen und Gehen schau,
Ob du diese Stille wahrnehmen kannst.
Die Stille inmitten all dem,
Was gerade ist.
Nimm wahr,
Wie in diesem Augenblick alles,
Was du brauchst,
Da ist.
Vielen Dank fürs Mitüben.
Bis bald.
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