
Dreiecksatmung Für Nervensystemregulation
Die Dreiecksatmung ist eine einfache Atemtechnik, die dein Nervensystem dabei unterstützen kann, aus einem Zustand innerer Anspannung wieder zu mehr Ruhe und Stabilität zu finden. Dabei besteht jeder Atemzyklus aus drei gleich langen Phasen: Einatmen – Ausatmen – eine kurze Atemruhe. Durch diesen gleichmäßigen Rhythmus erhält dein Nervensystem ein Gefühl von Vorhersehbarkeit und Sicherheit. Atme dabei ganz entspannt durch die Nase und achte auf eine tiefe Bauch-Zwerchfellatmung. Diese Übung kann auch wunderbar bei Bedarf über den Tag verteilt angewandt werden. Viel Freude beim Praktizieren.
Transkription
Hallo,
Ihr Lieben!
Heute möchte ich euch gerne durch ein,
Zwei Runden der Dreiecksatmung anleiten und euch auch ein bisschen was zum Thema Dreiecksatmung allgemein erklären.
Ihr habt vielleicht schon von der Boxatmung gehört oder auch von der Kohärenzatmung.
Also es gibt ganz viele verschiedene Arten Techniken,
Die super regulieren,
Super unterstützend für innere Ruhe,
Innere Stabilität und für Regulation im Nervensystem sein können.
Und die Dreiecksatmung ist eben eine davon.
Und die Dreiecksatmung ist eigentlich eine ganz einfache Atemtechnik,
Die das Nervensystem eben dabei unterstützen kann,
Gerade in auffühlenden Momenten,
Auch über den Tag hinweg,
Immer mal wieder zwischendurch,
Gerade für ein paar Minuten.
Aus dem Zustand innerer Anspannung eben wieder zu mehr Ruhe und auch innerer Stabilität zu finden.
Dabei besteht jeder Atemzyklus aus drei gleichlangen Phasen.
Das Einatmen,
Das Ausatmen und eine kurze Atempause.
Durch diesen gleichmäßigen Rhythmus erhält dann das Nervensystem ein Gefühl von Vorhersehbarkeit.
Das ist immer super beruhigend,
Wenn das Nervensystem schon weiß,
Was als nächstes kommt sozusagen und eben auch ein Gefühl von innerer Sicherheit.
Wir atmen dabei ganz entspannt durch die Nase ein und wieder aus.
Und es geht auch hier nicht darum,
Besonders tief zu atmen,
Sondern vor allem schön gleichmäßig und eben so,
Dass es sich für einen selbst angenehm anfühlt.
Ich würde aber empfehlen,
Auch hier mit dem Fokus bei der Bauchzwerchfellatmung zu bleiben.
Also nicht super flach zu atmen zum Beispiel,
Sondern wirklich mit dem Fokus dabei zu bleiben,
Die Rippenbögen zu weiten,
Mit jeder Einatmung das Zwerchfell zu weiten.
Und auch wirklich damit noch diesen Körperbezug stärker herzustellen.
Auch das ist super regulierend und beruhigend.
Bei der Dreiecksatmung ist es auch so,
Dass man standardmäßig in einem Rhythmus von jeweils vier Sekunden atmet.
Das heißt,
Wir atmen über vier Sekunden ein,
Über vier Sekunden wieder aus und halten dann den Atem auch nochmal vier Sekunden.
Diese vier Sekunden,
Das kommt auch aus dem Bereich der Kohärenzatmung,
Also der gleichmäßigen Atmung,
Wo eben Ein- und Ausatmung im gleichen Rhythmus gehalten werden.
Und auch da werden die vier Sekunden eigentlich als optimaler Atemrhythmus für den Menschen behandelt.
Alternativ,
Das kann man für sich selber auch gerne ausprobieren,
Kann man auch gerne.
.
.
Testen,
Ob vielleicht eine Atempause nach dem Einatmen.
Anstatt nach dem Ausatmen angenehmer ist.
Das kann man gerne mal testen und dann beides miteinander vergleichen.
Ein paar Runden.
Einatmen,
Ausatmen,
Pause.
Und dann irgendwann ein paar Runden einatmen,
Pause,
Ausatmen.
Und dann kann man auch herausfinden,
Was für einen selbst einfach individuell am besten passt und was sich auch am besten anfühlt.
Ich leite euch jetzt noch durch zwei kurze Runden Dreiecksatmung an.
Dann bekommt ihr ein bisschen besseres Gefühl für den Ablauf allgemein.
Und hier werde ich euch jetzt anleiten im Vier-Sekunden-Rhythmus und wir machen die Atempause nach dem Ausatmen.
Wenn sich das jetzt heute gut für dich anfühlt.
Du kannst auch gerne die Augen schließen.
Wir sitzen ganz entspannt.
Einer aufrechten Sitzposition.
Dann nehmen wir nochmal gemeinsam einen tiefen Atemzug ein durch die Nase.
Und vollständig wieder aus.
Und dann beginnen wir gemeinsam.
Wir atmen ein,
Zwei,
Drei,
Vier,
Aus,
Zwei,
Drei,
Vier.
Halten zwei,
Drei,
Vier.
1,
2,
3,
4,
Aus,
2,
3,
4,
Halten,
2,
3,
4.
Lass dann im Anschluss deinen Atem wieder ganz natürlich fließen.
Ohne ihn zu verändern oder zu beeinflussen,
Finde wieder in deinen ganz natürlichen Atemrhythmus.
Und spüre noch einen Moment nach.
Vielleicht spürst du einen Unterschied.
Wie sich der Körper anfühlt nach dieser Übung im Vergleich zu vor der Übung.
Dann im abschließenden noch einmal einen tiefen Atemzug durch die Nase ein.
Die Rippenbögen weiten sich,
Das Zwerchfell.
Und dann langsam wieder aus.
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More from grow.h _ Mona Senger
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