
Unterdrückte Gefühle wahrnehmen mit dem Inneren Kind
by Matthias Weh
In dieser Meditation leite ich dich in deine Mitte und Stabilität und dann in deinen Herzraum um deinem Inneren Kind zu begegnen. Hier spreche ich 5 basale Gefühle an, die in der Kindheit unterdrückt werden können. Angst, Enttäuschung, Trauer, Wut und Freude und lade dein Inneres Kind dazu ein selbige zu fühlen und jeweils das Bedürfnis dazu mitzuteilen. Ich empfehle die Meditation mit Raum und Zeit für Nachbereitung zu machen.
Transkription
Herzlich Willkommen zu einer Meditation mit dem Thema Gefühle erlauben.
Setz dich einmal an einen schönen ruhigen Platz und mach es dir gemütlich.
Schau aber zugleich,
Dass du aufrecht und gerade sitzt.
Du magst?
Stell dir dabei einfach einmal vor,
Wie ein dünner Faden von deiner Scheitelspitze aus in den Himmel geht und dich sanft und deinen Kopf oben hält,
Aufrecht.
Dann schließ einmal deine Augen und nimm einmal ganz bewusst deinen Atem wahr und spüre dabei einmal,
Wie er in deine Nase hineinströmt und in deinen Kopf.
Und nimm einmal diese ausbreitende Bewegung wahr,
Wie wenn sich der Atem in deinem Kopf ausbreitet und diesen nach und nach mit Sauerstoff und frischer Energie anfüllt.
Und während dem Atmen richte deine Aufmerksamkeit einmal auf deinen Hals und spüre einmal ganz bewusst deinen Hals.
Nimm einmal ganz bewusst auch deinen Kehlkopf wahr und deine Stimmbänder und die Speiseröhre.
Stell dir auch hier einmal vor,
Wie du mit dem Einatmen diesen Bereich deines Halses mit Energie und Kraft auflädst.
Dann richte deine Aufmerksamkeit einmal zu deiner Brust und zu deinen Lungen und lass auch hier deinen Atem ganz bewusst in diesen Bereich einströmen und ihn anreichern mit Energie.
Und lass die Luft ruhig weiter in den Bauch- und Magenbereich strömen,
Zu deinem Gesäß und zu deinen Beinen.
Mach das ruhig in langsamen,
Genüsslichen Atemzügen und lenke deine Aufmerksamkeit etwas weiter deine Beine hinunter bis zu deinen Füßen und Fußsohlen.
Und spüre einmal ganz bewusst diese Verbindung zum Boden und zur Erde.
Und wenn du magst,
Stell dir einmal vor,
Wie kleine Wurzeln aus deinen Fußsohlen langsam in die Erde hineinwachsen und wie sich diese Wurzeln ganz in Ruhe und ganz genüsslich in der Erde verankern und ihre Fühler ausstrecken und sich es dort gemütlich machen.
Und dann öffne dich einmal ganz bewusst für diese liebevolle,
Warme,
Nährende Energie der Erde.
Und spüre einmal diese Energie und dieses Bewusstsein von Beständigkeit und davon ganz tief in dir zu ruhen und dein eigener Fels in der Brandung zu sein.
Und spüre auch einmal ganz bewusst zurück deine ganze Lebensgeschichte entlang.
Und nimm einmal ganz bewusst wahr dabei,
Dass du jetzt hier bist,
Dass du all deine Herausforderungen gemeistert hast und dass du durch die Höhen und Tiefen gegangen bist und dass du zugleich voll und ganz hier und jetzt bist,
Sicher und verankert.
Und dann lenke deine Aufmerksamkeit einmal zu deinem Herzen und spüre dort einmal ganz bewusst deine Liebe und deine Freude und deine Hingabe für dich selbst.
Und in dieser Liebe gehe einmal in deinen Herzraum hinein und schau einmal dich in diesem Raum um.
Und an einer Stelle kannst du eine Tür entdecken,
Die dich zu deinem inneren Kind führt.
Und wenn du magst,
Setz dich einmal erst einmal in Liebe vor diese Tür und nimm sanft vor dieser Begegnung noch einmal Verbindung mit deinem Herzen auf.
Bevor du weitergehst,
Lade dir noch einmal ganz bewusst einige Qualitäten ein,
Die dich unterstützen.
Die erste Qualität ist Anerkennung,
Respekt und Würde und die Dankbarkeit,
Dass dein inneres Kind diesen Weg bereits gegangen ist.
Den Mut,
Den dieses innere Kind in sich trägt.
Nimm dir einen Moment,
Das einfach wertzuschätzen und anzuerkennen.
Und wenn du soweit bist,
Dann kannst du die Türe vor dir öffnen und dein inneres Kind in deinen Herzraum hineinbitten.
Und gib ihm dabei ganz den Raum,
Den es benötigt.
Schau einmal,
Dass du all deine Erwartungen für dich zurück behältst und diesem deinem inneren Kind ganz in Offenheit und Würde und Respekt für seinen Weg begegnest.
Schau dir einmal dein inneres Kind genau an.
Wie ist die Körperhaltung?
Welche Gefühle sind da bei deinem inneren Kind?
Wie bewegt es sich?
Wir werden jetzt deinem inneren Kind ganz bewusst eine Reihe von Gefühlen erlauben und ihm auch erlauben zu sagen,
Welches Bedürfnis es mit diesem jeweiligen Gefühl verbindet.
Dann sag deinem inneren Kind einmal ganz bewusst,
Ich erlaube dir deine Angst zu fühlen.
Frag es einmal,
Was für ein Bedürfnis es hat während diesem Gefühl und frag es ruhig,
Was es braucht.
Wenn du magst,
Kannst du deinem inneren Kind das geben,
Was es braucht.
Kannst du deinem inneren Kind wieder Raum geben,
Ihm ganz bewusst sagen,
Ich erlaube dir jetzt wütend zu sein.
Frag es einmal ganz bewusst,
Was es braucht in diesem Gefühl.
Wenn du magst,
Kannst du deinem inneren Kind das geben,
Was es jetzt gerade braucht.
Wenn es nur der Raum ist,
Wütend zu sein.
Dann kannst du deinem Kind wieder den Raum geben.
Dann schau deinem Kind einmal an und sag ihm ganz bewusst,
Du darfst jetzt enttäuscht sein,
Deine Enttäuschung zeigen.
Dann frag es einmal ganz bewusst,
Was es jetzt braucht in diesem Gefühl der Enttäuschung.
Wenn du magst,
Kannst du es ihm geben und dann kannst du deinem Kind wieder frei geben und dann schau dein inneres Kind nur einmal bewusst an und sag ihm,
Du darfst jetzt traurig sein und deine Trauer ausdrücken.
Frag es einmal,
Was es jetzt gerade braucht,
In dieser Trauer zu sein.
Wenn du magst,
Kannst du es ihm geben und dann gib deinem inneren Kind wieder den Raum und sag ihm einmal ganz bewusst,
Du darfst jetzt fröhlich sein und deine Fröhlichkeit zeigen und tanzen,
Wenn du magst.
Du kannst es einmal fragen,
Ob es jetzt etwas braucht und sollte es etwas geben,
Kannst du es ihm gerne geben.
Dann kannst du dein inneres Kind wieder frei geben und dann frag dein inneres Kind einmal,
Was es gerade braucht von dir und hör einfach zu,
Was es dir zu sagen hat.
Dann nimm dir einmal einen Augenblick Zeit und sag deinem inneren Kind von Herzen,
Dankeschön,
Danke dafür,
Dass es so offen mit dir war,
Danke für den Mut und die Kraft und die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit und danke,
Dass es so stark ist und all diese Erfahrungen mitmacht und wenn du magst,
Kannst du es dann wieder in sein Zimmer gehen lassen,
In deinem Herzraum und dann finde noch einen Moment einen eigenen Platz,
Der dir in deinem Herzraum selbst am besten gefällt und mach es dir dort bequem und tanke einen Moment auf und dann spüre noch einmal ganz bewusst diese Kraft und diese Beständigkeit aus deiner Verbindung zur Erde und deine Gewissheit darüber,
Was du alles schon geschafft hast,
Um jetzt hierher zu kommen und hier zu sein und ganz du zu sein.
Nimm dir noch einen Moment,
Dir selbst dafür Anerkennung zu zollen und dich selbst zu würdigen und dann spüre langsam einmal zu deinem Atem zurück und nimm einmal einen tiefen,
Kräftigen Atemzug voll frischer Lebensenergie bis ganz hinunter zu deinen Fußsohlen und spüre einmal zu deinen Händen und Füßen,
Die du leicht bewegen kannst und spüre einmal zu deinen Schultern und auch zu deiner Wirbelsäule und bewege deinen Oberkörper mal ganz leicht in Kreisbewegung und dann nimm noch einmal ganz bewusst drei tiefe Atemzüge voll frischer Lebensenergie und du kannst deine Augen wieder öffnen.
Herzlichen Dank für deine innere Arbeit.
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