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Yoga-Nidra für dein Halschakra

by Andreas Ziorjen

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Das Halschakra (auch Kehlkopfchakra oder Zentrum der Reinheit genannt) gilt als Sitz unseres inneren Co-Schöpfers, ist also verantwortlich dafür, was wir in unserem Leben konkret erschaffen — unterbewusst oder auch bewusst mit unseren Gedanken, Worten und Taten. Dieses Chakra ist bei vielen von uns am stärksten blockiert, da wir 1. jedesmal, wenn wir irgendetwas in der Innen- oder Außenwelt nicht akzeptieren, unseren Co-Schöpfer, der ein Teil von uns ist, ablehnen, und 2. da wir von der Gesellschaft seit frühester Kindheit die Information bekommen, dass es hilfreich ist, uns nicht 100% authentisch auszudrücken sondern eben den Regeln der Gesellschaft entsprechend. Diese Übung benutzt verschiedene Instrumente des Yoga-Nidra, Visualisierungen und positive Affirmationen zur Harmonisierung und Öffnung dieses Chakras.

Transkription

Yoga Nidra zur Harmonisierung des Halschakras.

Sei ganz präsent,

Nimm deine Haltung ganz ein.

Achte darauf,

Dass du gerade und möglichst entspannt liegst.

Schliess ganz sanft die Augenlider und halt sie während der ganzen Übung geschlossen.

Du wirst am Ende aufgefordert,

Sie wieder zu öffnen.

Beginn,

Mit der nächsten Ausatmung sanft zu summen.

Bleib sehr leicht dabei,

Streng dich nicht an.

Es muss nicht laut oder schön klingen.

Nimm die Vibration im Körper wahr,

Die durch das Summen entsteht.

Das Halschakra wird im Körper dem ganzen Hals,

Kehlkopf und Stimmbandbereich zugeordnet.

Werte dann wieder still und nimm aufmerksam deinen Körper und die Geräusche um dich herum wahr.

Beginn,

Mit der nächsten Ausatmung sanft zu hauchen.

Nimm wahr,

Wie sich dieser Hauchlaut jetzt in deinem Kehlkopf- und Gaumenbereich anfühlt.

Fühle den Raum im oberen Bereich des Halses.

Mach genau so weiter.

Schliess dazu jetzt aber den Mund.

Diese Atemübung wird im Yoga Ujjayi genannt,

Der siegreiche Atem.

Atme weiter mit H und dem geschlossenen Mund und achte dich auf die Weite im oberen Atemraum.

Lass den Atem jetzt wieder ganz frei fliessen.

Nimm den ungehinderten Fluss der Atmung wahr.

Entspann die Beine aus den Hüftgelenken heraus.

Lass die Füsse ganz gelöst etwas nach aussen kippen.

Entspann die Schultern,

Arme und Hände.

Entspann das ganze Gesicht.

Lass es ganz weich werden.

Stell dir vor,

Dass die Augenwinkel lächelnd ganz leicht in Richtung Ohren wandern.

Dehn dieses Gefühl der Weite auf den grossen Wirbel am unteren Ende der Halswirbelsäule aus.

Lass den ganzen Körper noch mehr zum Boden hin fliessen.

Geniess die Entspannung und die innere Ruhe im Körper und im Geist.

Entscheid dich dafür,

Dich während der Übung nicht zu bewegen.

Nimm die Befindlichkeit deines Körpers wahr.

Richte die Aufmerksamkeit ganz auf jene Bereiche im Körper,

Die sich jetzt wohl fühlen.

Lenk nun die Achtsamkeit auf deine Sinne.

Konzentrier dich auf die am weitesten entfernten Geräusche,

Die du jetzt hörst.

Bleib einen Moment bei diesen Geräuschen.

Der Hörsinn gehört zum Element Leere,

Zum Halschakra.

Nimm jetzt die Geräusche ausserhalb dieses Raums eins ums andere wahr,

Vom am weitesten entfernten bis zum nächstgelegenen.

Nimm alle Geräusche wahr,

Die innerhalb deines Übungsraums entstehen.

Wenn es keine gibt,

Kannst du auch Stille wahrnehmen.

Nimm die feinen Geräusche in deinem Innenohr wahr.

Töne mehrmals sehr achtsam und präsent,

Innerlich oder hörbar,

Hamm,

Die Keimsilbe des Halschakras.

Beobachte,

Wie du dich jetzt fühlst.

Kannst du dieses Gefühl irgendwie benennen?

Betrachte den Fluss der Gedanken,

Wie er immer ruhiger und sanfter wird.

Betrachte den Atem,

Ohne ihn zu verändern.

Mach dir bewusst,

Dass du deinem Atem voll und ganz vertrauen kannst,

Vom ersten bis zum letzten Moment deines Lebens.

Nun beginnt Yoga Nidra.

Sag dir innerlich die folgenden Sätze.

Ich übe jetzt mit meinem ganzen Wesen Yoga Nidra.

Ich bin tief entspannt und dennoch ganz wach und aufmerksam.

Ich bin und bleibe präsent im Hier und Jetzt.

Wiederhol nun mehrmals sehr achtsam und präsent den Sankalpa für diese Woche.

Ich gebe mir die Erlaubnis,

Alles zu sein,

Was ich sein möchte.

Ich gebe mir die Erlaubnis,

Alles zu sein,

Was ich sein möchte.

Reise nun mit der Achtsamkeit durch den Körper.

Schlafe nicht.

Beweg dich so schnell durch den Körper,

Wie du geführt wirst.

Lass vor deinem inneren Auge eine leuchtend blaue Lichtkugel erscheinen und lass sie jedes genannte Körperteil von innen her mit Licht füllen.

Lenk die Lichtkugel zum Daumen der rechten Hand.

Zeigefinger.

Mittelfinger.

Ringfinger.

Kleiner Finger.

Handfläche.

Das Zentrum der rechten Handfläche.

Handrücken.

Handgelenk.

Unterarm.

Ellbogen.

Oberarm.

Schulter.

Schultergelenk.

Achselhöhle.

Die rechte Seite des Rumpfes.

Becken.

Rechtes Hüftgelenk.

Der rechte Oberschenkel.

Knie.

Das Innere des rechten Knies.

Unterschenkel.

Fussgelenk.

Die rechte Ferse.

Sohle.

Der rechte grosse Zeh.

Zweiter Zeh.

Dritter Zeh.

Vierter Zeh.

Der rechte kleine Zeh.

Der ganze rechte Fuss.

Das ganze rechte Bein.

Fülle die ganze rechte Körperseite mit heilendem,

Blauem Licht.

Lenk die Energiekugel zum Daumen der linken Hand.

Zeigefinger.

Mittelfinger.

Ringfinger.

Kleiner Finger.

Handfläche.

Das Zentrum der linken Handfläche.

Handrücken.

Handgelenk.

Unterarm.

Ellbogen.

Oberarm.

Schulter.

Schultergelenk.

Achselhöhle.

Die linke Seite des Rumpfes.

Becken.

Das linke Hüftgelenk.

Der linke Oberschenkel.

Knie.

Das Innere des linken Knies.

Unterschenkel.

Fussgelenk.

Ferse.

Sohle.

Der linke grosse Zeh.

Zweiter Zeh.

Dritter Zeh.

Vierter Zeh.

Der linke kleine Zeh.

Der ganze linke Fuss.

Das ganze linke Bein.

Fülle die ganze linke Körperseite mit heilendem blauem Licht.

Lenk die Aufmerksamkeit und die blaue Lichtkugel jetzt zum Punkt etwa 30 cm unter deinen Füßen.

Komme dann zu den rechten Zehen.

Linke Zehen.

Rechte Sohle.

Linke Sohle.

Rechte Wade.

Linke Wade.

Rechte Kniekehle.

Linke Kniekehle.

Rechte Oberschenkelrückseite.

Linke Oberschenkelrückseite.

Die rechte Gesäßhälfte.

Linke Gesäßhälfte.

Rechte Seite des Rückens.

Linke Seite des Rückens.

Die ganze Wirbelsäule.

Das rechte Schulterblatt.

Das linke Schulterblatt.

Der Punkt zwischen den Schulterblättern.

Heilendes Licht im Punkt zwischen den Schulterblättern.

Heilendes Licht im ganzen Rücken.

Schultergürtel.

Armrückseiten.

Handkanten.

Der Punkt am Ansatz des Nackens.

Die Halswirbelsäule.

Der ganze Nacken.

Hinterkopf.

Die Rückseite der Ohren.

Leuchtend blaues Licht in der ganzen Rückseite des Körpers.

Füll auch die Aura hinter deinem Rücken mit blauem Licht.

Bring die Lichtkugel zum Punkt etwa 30 cm über deinem Scheitel.

Lass sie dann absteigen zum Scheitel.

Lenk die Aufmerksamkeit zur Kopfhaut und zu den Haaren.

Stirn.

Rechte Augenbraue.

Linke Augenbraue.

Der Punkt zwischen den Augenbrauen.

Rechtes Auge.

Linkes Auge.

Rechtes Ohr.

Linkes Ohr.

Beide Ohren zusammen.

Rechte Wange.

Linke Wange.

Rechtes Nasenloch.

Linkes Nasenloch.

Oberlippe.

Unterlippe.

Kinn.

Zunge.

Kiefergelenke.

Hals.

Kehlkopf.

Luftröhre.

Rechtes Schlüsselbein.

Linkes Schlüsselbein.

Halsgrube.

Rechte Brustseite.

Linke Brustseite.

Zentrum der Brust.

Oberbauch.

Bauchnabel.

Unterbauch.

Unterleib.

Geschlechtsorgane.

Rechte Leiste.

Linke Leiste.

Rechter Oberschenkel.

Linker Oberschenkel.

Rechtes Knie.

Linkes Knie.

Rechtes Schienbein.

Linkes Schienbein.

Rechter Fußrücken.

Linker Fußrücken.

Rechte Zehen.

Linke Zehen.

Der ganze rechte Fuß.

Der ganze linke Fuß.

Beide Füße zusammen.

Die ganze rechte Seite des Körpers.

Die linke Seite des Körpers.

Beide Körperseiten zusammen.

Rücken.

Kopf.

Bauch.

Der ganze Körper.

Der ganze Körper.

Der ganze Körper und die Aura.

Bleib wach und präsent.

Nimm den natürlichen Atem wahr,

Wie er den Körper mit jedem Einatmen leicht dehnt und mit jedem Ausatmen wieder etwas kompakter werden lässt.

Wie der Mund auf der Matte liegt.

Sieh den Körper von aussen,

Wie er auf der Matte liegt.

Nimm die Ausdehnung des Körpers von innen her wahr.

Fühl die Mitte des Körpers.

Fühl die Hülle des Körpers.

Fühl die Grenzenlosigkeit des inneren Raums.

Verbinde dich mit der Atembewegung im Hals- und Gaumenbereich.

Erlaube es der Atmung,

Frei ein- und auszuströmen.

Lass sie fliessen,

Wohin sie will.

Fühl die Liebe und Freundschaft des Atems.

Er erhält den Körper seit Anbeginn am Leben.

Bleibe beim Atem im Halsbereich und zähle deine natürlichen Atemzüge von 27 an abwärts.

Zähle abwärts in deinem Atemrhythmus und bleib mit der Aufmerksamkeit im Halsbereich.

Bleib wach und präsent.

Nimm den weiten Raum im Halsbereich wahr.

Erhole innerlich die folgenden Worte und Sätze und lass zu jedem ein Bild oder ein Gefühl im inneren Raum aufsteigen.

Ein weisser Kreis.

Sternenhimmel.

Wolken über dem Meer.

Stille.

Eine riesige leere Halle.

Singen.

Weite Ebene.

Große Trommel.

Weiter Himmel.

Freiheit.

Ich bin willens,

Mich zu wandeln.

Ich lerne mit Freude.

Zustimmung.

Alles in mir kommt ins Gleichgewicht und in Harmonie.

Unendlichkeit.

Ich spreche und handle in Harmonie.

Ich bin eingebettet in Frieden.

Blühender Lotus.

Liebevoll umarme ich meine Erfahrungen.

Tiefer Ton.

Alles Leben ist Wandlung.

Liebevoll gehe ich diesen Weg.

Klassische Musik.

Leicht und mühelos geht altes Geschehen von mir und Neues entsteht in mir.

Helles Mondlicht.

Von heute an treffe ich alle Entscheidungen leicht,

Einfach und freudig.

Unbeschwertheit.

Ausgewogenheit ist in mir.

Ich bin sicher in meinen Emotionen.

Gleichgewicht.

Meine Kehle ist offen und frei und ich spreche und singe voller Freude meine Wahrheit.

Singende Vögel.

Voller Liebe erlaube ich mir,

Meine Kreativität und meine Selbstliebe frei auszudrücken.

Ein weisser Kreis.

Lass nun ein Bild von dir selbst im inneren Raum erscheinen.

Stell dir vor,

Du stehst dir selbst gegenüber.

Sag dir selbst immer wieder die folgenden beiden Sätze.

Ich liebe dich.

Ich erlaube dir,

Alles zu sein,

Was du sein möchtest.

Ich liebe dich.

Ich erlaube dir,

Alles zu sein,

Was du sein möchtest.

Während du die Sätze weiter wiederholst,

Lass aus deinem Herz einen goldenen Lichtstrahl der Liebe zum Halsbereich deines Gegenübers fliessen,

Zu deinem eigenen Halschakra.

Sieh zu,

Wie der Halsbereich deines Gegenübers immer mehr zu leuchten beginnt,

Bis hunderte von blauen,

Weissen und goldenen Lichtstrahlen aus dieser Kehle in die Welt hinaus leuchten,

Zu allen Menschen und Wesen des Landes,

Der Lüfte und der Ozeane,

Ja sogar zur Erde und zu den Sternen im Himmel selbst.

Ich liebe dich.

Ich erlaube dir,

Alles zu sein,

Was du sein möchtest.

Schick weiter Liebe zu dir selbst das Gegenüber und über dich selbst zu allem Sein.

Lasse den Strahl der Herzenergie nun langsam verschwinden.

Verbeug dich vor dir selbst und lass dein Gegenüber langsam wieder mit dir verschmelzen.

Komm zurück zur Atembewegung im Körper.

Lass den Atem frei fliessen.

Verbinde dich ganz mit der Atembewegung im Unterbauch.

Nimm wahr,

Wie sich der Unterbauch mit der Atmung sanft dehnt und wieder kompakter wird.

Nimm die Auflagepunkte des Körpers auf der Unterlage achtsam wahr.

Wiederhol mehrmals für dich ganz achtsam und voller Vertrauen den Sankalpa für diese Übung.

Ich erlaube mir,

Alles zu sein,

Was ich sein möchte.

Bereite dich nun darauf vor,

Yoga Nidra zu verlassen.

Vertiefe die Ausatmung etwas und nimm wahr,

Wie dir der Einatmen folgt.

Atme frei und bewege zunächst nur einen Finger.

Bewege dann einen Zeh.

Alle Finger und Zehen bewegen.

Dann auch die Arme und Beine.

Bring jetzt den ganzen Körper in fliessende,

Sanfte Bewegung.

Mach Bewegungen,

Die dir jetzt gut tun und sei sehr sanft dabei.

Bleib weit weg von deinen Beweglichkeitsgrenzen.

Reib die Hände aneinander und leg sie für einige Momente auf die Augen.

Löse die Hände dann wieder und schüttle Arme und Beine kräftig zur Decke aus.

Komm zur Ruhe.

Leg dich mit angezogenen Knien auf eine Seite und nimm nochmals ganz achtsam die Verbindung zwischen Körper und Erde wahr.

Nimm auch noch mal wahr,

Auf welcher Seite du jetzt liegst und nimm dir vor,

Falls du es nicht ohnehin schon tust,

Die Seite ab und zu abzuwechseln.

Reckel dich dann mit geschlossenen oder halbgeschlossenen Augen auf ins Sitzen.

Leg die Handflächen vor dem Brustbein zusammen und richte die Wirbelsäule bewusst auf.

Bevor du dich zurück in deinen Alltag begibst,

Töne zum Abschluss dreimal für dich innerlich oder äußerlich OM,

Das Symbol unserer Verbindung zum Allumfassenden Göttlichen.

Namaste.

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Neueste Bewertungen

Tina

February 2, 2026

Dankeschön

Ju

December 2, 2025

Ich bin dankbar für diese Körperreise und -pflege und bin ganz bei mir. Trotz meiner beginnenden Erkältung und Sorgen um meine erkrankten Eltern. Das heilende, blaue Licht möge uns weiterhin umgeben.

Sabine

March 12, 2025

Danke ❤️

Kat

May 25, 2024

Sehr stimmig und wohltuend. Danke

Sabine

April 11, 2024

👌💚🙏

Nicole

February 4, 2024

Sehr intensiv. Vielen Dank 🙏

Kisette

June 29, 2023

Vielen Dank 🙏

Sylvie

June 13, 2023

Danke!

Sarah

March 12, 2023

Sehr wohltuend, Kopf und Regelbeschwerden fast weg.

Edith

March 5, 2023

Danke

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