
Yoga Nidra Für Leichtigkeit
Dies ist ein langes Yoga Nidra und dazu gebe ich eine kurze Erklärung. Es ist wichtig, dass du dich möglichst optimal hinlegst, sodass du dich wohl fühlst und deinen Körper wirklich loslassen und entspannen kannst. Es ist eine Reise in dich hinein, um deine Sinne zu erwecken und Klarheit in deinem Leben zu erlangen. Genieße die Reise! Diese Session wurde am 27. August in Bern, Schweiz, live aufgezeichnet.
Transkription
Yoga Nidra heißt übersetzt Yoga des Schlafes und eigentlich ist es ja so schön zu wissen,
Dass es auch einen Yoga Stil gibt,
Bei dem man gar nichts machen muss,
Weil sonst verbinden wir immer das Yoga mit irgendwas machen und Yoga Nidra ist eben das Yoga des Schlafes.
Das heißt,
Du darfst dich komplett entspannen und ob man sich komplett entspannen kann,
Das hängt von vielen verschiedenen Sachen zusammen,
Wie ihr das sicher bereits schon wisst.
Kann ich meinen Körper loslassen?
Kann ich meine Gedanken loslassen?
Kann ich in meinem Herz vertrauen für den Weg,
Der vor mir liegt?
Also die Qualität des Loslassens ist vielleicht schwieriger als etwas zu machen und somit möchte ich euch heute einladen in diesen Versuch so viel wie möglich zu entspannen und loszulassen.
Dafür dürft ihr euch mal hinlegen und beim hinlegen beginnt es schon,
Wie lege ich mich hin,
Sodass ich über eine längere Zeit wohl bin.
Es hilft,
Wenn ihr vielleicht etwas unter die Knie legt.
Es könnte auch helfen,
Wenn ihr euer T-Shirt oder etwas Kleines unter den Kopf legt,
Falls ihr das habt.
Eine kleine Decke.
Es ist auch wichtig,
Wenn ihr eher neigt kalt zu haben,
Dass ihr euch dann zudeckt,
Weil vielleicht habt ihr jetzt noch sehr angenehm warm,
Aber mit der Zeit wird es kälter.
Also schließt vielleicht den Reißverschluss der Jacke oder holt noch mal ein langes T-Shirt oder legt eine Decke über euren Körper.
Das ist sehr wichtig.
In diesem Yoga Nidra,
Yoga des Schlafes,
Es klingt so,
Als würden wir schlafen,
Aber tatsächlich lassen wir nur unseren Körper ruhen.
Der Geist ist aber komplett wach und von dem her hat Yoga Nidra eine andere Aufgabe als der Schlaf.
Im Schlaf lassen wir auch den Körper los,
Wir lassen die Gedanken los und wir lassen auch den Geist los.
Wir versuchen also alles ins Unbewusstsein fallen zu lassen und meistens machen wir morgen auf und wir erinnern uns über gar nichts mehr.
Vielleicht einige erinnern sich an gewisse Träume,
Aber die meisten Leute erinnern sich eigentlich an nichts.
Ich habe geschlafen und das war es dann auch schon.
Im Yoga Nidra versuchen wir möglichst bewusst zu bleiben mit unserem Geist.
Der Geist soll wach bleiben und der Körper komplett ruhen und loslassen.
Spanne jetzt noch mal den ganzen Körper fest an,
Du darfst auch Fäuste machen,
Die Gesichtszüge anziehen und dann mit einer Ausatmung lässt du alles noch mal los.
Das Ziel ist auch,
Dass wir im Yoga Nidra irgendwann mal gar nicht mehr bewusst sind,
Dass wir noch einen Körper haben,
Obwohl ich euch laufend durch verschiedene Körperstellen führen werde.
Und genau mit diesem Führen wirst du mehr und mehr deine Körperteile,
Einzelne Elemente des Körpers noch mehr loslassen können.
Ebenso setzen wir im Yoga Nidra einen Sankalpa.
Ein Sankalpa ist eine Intention und als Empfehlung dieser Intention kann etwas sein,
Womit du dein Leben anreichern möchtest.
Zum Beispiel mehr Gleichmut,
Mehr Mitgefühl,
Mehr Empathie oder mehr Geduld für dich und für deine Mitmenschen,
Mehr Zufriedenheit.
Das wäre die eine Richtung,
Was du wählst für einen Sankalpa.
Es kann aber auch etwas sein,
Dass du sagst,
Ich möchte dies oder jenes in meinem Leben bewusst loslassen.
Ich möchte nicht mehr,
Dass es so eine Macht über mich hat.
Und dann kannst du auf diese Art einen Sankalpa formulieren.
Ich gebe dir jetzt eine Weile Zeit,
Um dieses Sankalpa zu finden.
Und in diesem Finden frage dich vielleicht,
Was steht gerade im Moment bei mir an?
In welchem Prozess bin ich drin?
Was ist wichtig für mich jetzt in diesem Prozess und wie kann ich mich möglichst optimal in diesem Prozess unterstützen?
Und dann formuliere aus diesem Gefühl heraus deinen Sankalpa.
Formuliere einen kurzen Satz,
Wiederhole diesen Satz still für dich.
Und dann alles Weitere,
Was du noch zu tun hast,
Ist nur meiner Stimme zu folgen und mit deinem Bewusstsein in deinen Gedanken dorthin gehen,
Wo ich die einzelnen Körperteile erwähne.
Dann bringe jetzt dein Bewusstsein zu den Geräuschen,
Die du wahrnehmen kannst,
Welche außerhalb dieses Raumes stattfinden.
Dann bringe dein Bewusstsein zu jenen Geräuschen,
Die stattfinden innerhalb von diesem Haus,
Innerhalb von diesem Raum.
Dann bringe dein Bewusstsein zu jenen Geräuschen,
Die du hören und wahrnehmen kannst innerhalb von deinem Körper.
Dann bringe dein Bewusstsein zu deiner rechten Hand,
Deinem rechten Arm,
Deiner Schulter,
Zu der rechten Seite deines Oberkörpers,
Zum Becken.
Wandere mit einer Aufmerksamkeit zum rechten Bein und zum rechten Fuß.
Bringe dein Bewusstsein zur linken Hand,
Zum linken Arm,
Zur Schulter,
Zur linken Seite des Oberkörpers,
Zum Becken,
Zum linken Bein und zum linken Fuß.
Bringe dein Bewusstsein zum rechten Daumen,
Zum Zeigfinger,
Zu deinem Mittelfinger,
Zu deinem Ringfinger,
Zu deinem kleinen Finger.
Bringe deine Aufmerksamkeit zur Mitte deiner Handfläche und zum Zentrum deiner Handoberfläche.
Bringe dein Bewusstsein zum Handgelenk,
Zum Unterarm,
Zum Ellbogen und zum Oberarm.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zur rechten Achselhöhle,
Dann zu deiner Flanke,
Zum rechten Becken.
Bringe dein Bewusstsein zum rechten Oberschenkel,
Zum Knie,
Zum Unterschenkel und zum Fußgelenk.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zum Fußrücken,
Dann zu deinem rechten kleinen Zeh,
Zum zweiten kleinen Zeh,
Zur mittleren Zehe des rechten Fußes,
Zum zweitgrößten Zeh und zum rechten grossen Zeh.
Bringe deine Aufmerksamkeit zur rechten Fußsohle.
Wiederhole dein Sankalpa,
Still für dich.
Dein Körper ruht und dein Geist ist wach.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum linken Daumen,
Zum Zeigfinger,
Zum Mittelfinger,
Zum Ringfinger und zum kleinen Finger.
Wandere mit deinem Bewusstsein zum Zentrum vor deiner Handfläche und zum Zentrum deines Handrückens.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum Handgelenk,
Zum Unterarm,
Zum Ellbogen,
Zum Oberarm.
Bringe dein Bewusstsein zur linken Achselhöhle,
Zur Flanke und dann zur linken Hüft.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zum linken Oberschenkel,
Zum Knie,
Zum Unterschenkel,
Zum Fussgelenk,
Zur Oberseite des linken Fußes,
Zum kleinen Zeh,
Zum zweitkleinen Zeh.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum mittleren Zeh deines linken Fusses und dann zum zweitgrößten Zeh und zum linken grossen Zeh.
Bringe deine Aufmerksamkeit zur linken Fusssohle.
Wiederhole dein Sankalpa,
Still für dich.
Dein Körper ruht und dein Geist ist wach.
Dann bringe deine Aufmerksamkeit zu beiden Fusssohlen,
Zu beiden Fersen,
Zu beiden Wadenmuskeln,
Zur Hinterseite deiner beiden Knie,
Zur Unterseite deines Oberschenkels,
Zu beiden Gesäßhälften,
Zum Kreuzbein.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zum unteren Rücken,
Dann zum mittleren Rücken,
Zum oberen Rücken.
Bringe dein Bewusstsein zu beiden Schulterblättern und dann zur Hinterseite deines Nackens,
Zur Hinterseite deines Kopfes.
Bringe dein Bewusstsein zu deinem Scheitel,
Zu deiner Stirne,
Zum dritten Auge,
Dann zu einem Punkt zwischen Nase und Mund,
Zwischen Nasenansatz und Oberlippe.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu einem Punkt zwischen deinem Kinn und deiner Unterlippe.
Dann bringe dein Bewusstsein zur Basis der Kehle,
Zum Mittel deines Brustbeines.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Bauchnabel und von dort zu einem Punkt zwischen Schambein und Bauchnabel.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Beckenboden,
Von deinem Beckenboden zu deinen Fusssohlen.
Wiederhole deinen Sankalpa still für dich.
Dein Körper ruht und dein Geist ist wach.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum rechten Daumen und fühle wie schwer er ist.
Zum Zeigfinger,
Das Gewicht deines Zeigfingers,
Ganz schwer fühlt es sich an.
Dein rechter Mittelfinger,
So schwer wie Blei.
Bring dein Bewusstsein zum Ringfinger,
Ganz ganz schwer.
Dann dein kleiner rechter Finger fühlt sich enorm schwer an.
Bringe dein Bewusstsein zu deiner Handinnenfläche,
Auch diese ist ganz ganz schwer,
Wie Blei.
Dein Unterarm,
So schwer.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Oberarm,
Auch dieser ist enorm schwer.
Niemals könntest du den vom Boden abheben.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zur rechten Seite deines Oberkörpers auch diese ist komplett schwer,
So schwer.
Wandere mit deinem Bewusstsein zu deiner rechten Hüfte,
Auch diese ist schwer wie Blei oder noch schwerer,
Ganz ganz schwer.
Bringe dein Bewusstsein zum Oberschenkel,
Auch dieser ist enorm schwer.
Kein Millimeter könntest du den abheben vom Boden.
Bringe dein Bewusstsein zum Unterschenkel,
Auch dieser ist so schwer,
Schwer wie Blei.
Und dein ganzer rechter Fuß,
So schwer wie noch nie.
Bringe dein Bewusstsein zur Fußsohle,
Zur rechten Fußsohle.
Wiederhole deinen Sankalpa,
Still für dich und dein Körper ruht und dein Geist ist wach.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum linken Daumen,
Der fühlt sich enorm schwer an.
Zum Zeigefinger,
Auch dieser ist so schwer.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum Mittelfinger,
Nimm wahr wie schwer der sich anfühlt.
Und dann erst den Ringfinger,
Auch dieser ist so voll mit Blei.
Und der linke Ringfinger,
Ebenfalls komplett schwer.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum Zentrum der Handfläche.
Deine ganze Hand ist so schwer,
Schwer wie Blei.
Unmöglich vom Boden abzuheben.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Unterarm,
Auch dieser ist enorm schwer,
War noch nie so schwer,
So voller Blei.
Dann dein Oberarm,
Komplett schwer.
Spüre in deine linke Seite deines Oberkörpers,
Der ganze Oberkörper ist voller Schwere,
Wie gegossen aus Blei,
So schwer.
Auch deine linke Hüfte ist enorm schwer,
Unmöglich auch nur irgendetwas zu bewegen.
Bringe dein Bewusstsein zu deinem Oberschenkel,
Auch dieser ist so,
So schwer.
Und dein Unterschenkel,
Voll von Blei,
Ganz ausgefüllt.
Bringe dein Bewusstsein zu deinem linken Fuß,
Komplett schwer.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deiner linken Fußsohle.
Wiederhole deinen Sankalpa,
Der Körper ruht und der Geist ist wach.
Und präsent.
Dann bringe deine Aufmerksamkeit zum rechten Daumen,
Der ist federleicht.
Und dein Zeigefinger,
Ohne Gewicht,
Komplett ohne Gewicht.
Spüre in deinen Mittelfinger hinein,
Auch dieser ist so gefühlt wie eine Luft,
Wie eine Wolke,
So schwerelos.
Und dein Ringfinger,
Wie eine Feder,
Ohne Gewicht,
Fliegt im Wind.
Und dein Blatt,
Bringe deine Aufmerksamkeit zum kleinen Finger,
Auch dieser ist so luftig und leicht.
Eine wahre Freude.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deiner ganzen Hand,
Ganz schwerelos,
Kein Gewicht,
Wie eine Wolke.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum Unterarm,
Auch dieser ist komplett leicht,
Schwerelos und luftig.
So auch dein Oberarm,
Da gibt es kein Gewicht mehr,
Alles ist weggeflossen,
Alles hat sich in Luft aufgelöst.
Bringe dein Bewusstsein zur rechten Schulter,
Komplett luftig und leicht.
Und deine ganze rechte Seite,
Deine rechte Brust,
Dein Brustkasten,
Dein rechtes Becken,
Alles ist federleicht geworden,
Schwerelos,
Komplett schwerelos.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Oberschenkel,
Da gibt es kein Gewicht mehr.
So leicht,
Wie eine Feder.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum rechten Knie,
Ebenfalls so durchlässig und leicht.
Alles schwebt auf einer Wolke,
Du selber bist eine Wolke.
Und deinen rechten Unterschenkel,
Auch dieser ist komplett luftig und leicht.
Dein ganzer rechter Fuss ist federleicht und durchlässig.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deiner linken Fußsohle.
Wiederhole dein Sankalpa,
Still für dich.
Dein Körper ruht und dein Geist ist wach.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum linken Darm,
Dieser ist komplett ohne Gewicht,
So leicht wie eine Feder.
Wandere mit deinem Bewusstsein zum Zeigfinger,
Ohne Gewicht,
Wie eine Feder,
So federleicht und luftig.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zum Mittelfinger,
Auch der Mittelfinger ist wie eine Wolke,
Kein Gewicht mehr,
Federleicht und luftig.
Bringe dein Bewusstsein zu deinem Ringfinger,
Auch dieser ist federleicht.
Dann dein kleiner Finger,
Komplett aufgelöst in Luft,
Nichts mehr da außer Luft.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deiner linken Handfläche.
Spüre wie die Hand schwebt,
Weil sie gar nichts mehr wiegt,
Kein Gewicht mehr da.
Dein Unterarm,
Auch dieser ist federleicht und dein Oberarm schwebt über dem Boden wie eine Wolke,
Wie eine Nebelschwade.
Dann bringe deine Aufmerksamkeit zur linken Schulter,
Auch dieser hat sich komplett umgewandelt und ist federleicht geworden,
Kein Gewicht mehr.
Deine ganze linke Seite bis zum linken Becken,
Schwerelos und durchlässig.
Bringe deine Aufmerksamkeit zum linken Oberschenkel,
Auch dieser hat unterdessen kein Gewicht mehr,
Wie eine Wolke oder eine Nebelschwade.
Bringe dein Bewusstsein zum linken Knie.
Spüre wie leicht es sich anfühlt,
Absolut kein Gewicht mehr da,
Nur noch Luft.
Bringe dein Bewusstsein zu deinem Unterschenkel,
Auch dieser ist schwerelos und luftig und dein ganzer linker Fuß,
So frei und luftig ist er,
Komplett schwerelos.
Bringe dein Bewusstsein zur linken Fußsohle,
Wiederhole dein Sankalpa still für dich,
Dein Körper ruht und dein Geist ist wach,
Auch dein Kopf ist komplett frei und schwerelos,
Leicht wie eine Feder,
Dein ganzer Körper ist leicht wie eine Feder.
Bringe deine Aufmerksamkeit vom Scheitel zu deinem Beckenboden und dann zu deinen beiden Fußsohlen,
Wieder zurück zu deinem Beckenboden,
Zu deinem Bauchnabel,
Zu deinem Herz,
Zu deinem dritten Auge,
Zu deinem Scheitel.
Bringe deine Aufmerksamkeit zurück zu deinem Beckenboden und spüre die Energie wie sie fließt.
Nehme wahr in welche Richtung sie dreht und drehe diese Scheibe,
Diese Energiescheibe jetzt langsam und kontinuierlich hoch,
Von einem ersten Chakra zur Ebene von einem zweiten Chakra.
Lass dieses Drehen nie los,
Bleibe mit der Drehung präsent.
Wenn du bei der zweiten Ebene angekommen bist,
Drehe diese Scheibe weiter,
Hoch bis zu deinem Bauchnabel,
So wie eine Disc,
Die sich langsam und kontinuierlich hoch bewegt,
Ohne Widerstand,
Weil alles in dir ganz durchlässig und leicht ist.
Dann beim Bauchnabel angekommen,
Drehe diese Scheibe weiter,
Vom Bauchnabel hoch bis zu deinem Solaplexus,
Zu deinem Brustbein und dann durch diesen Engpass hindurch,
Was sich jetzt auch ganz flüssig anfühlt,
Ganz einfach,
So dass du in deinen ganzen Herzraum hineinkommst,
Ohne große Probleme und diesen Herzraum ausdehnst,
Diese Bewegung,
Diese kreisende Bewegung vergrösserst.
Drehe diese Scheibe weiter hoch,
Bis zur Basis deiner Kehle und dann von der Basis der Kehle,
Durch den ganzen Hals hoch,
Bis in den Kopfraum und wenn du im Kopfraum angekommen bist,
Drehst du diese Scheibe weiter hoch,
Durch den ganzen Kopf hindurch,
Bis hoch zu deinem Scheitel und wenn du bei deinem Scheitel angekommen bist,
Öffnest du deinen Scheitel wie ein tausendblättriger Lotus und dann lässt du warmes,
Goldenes Licht in dich hinein strömen,
Direkt von der Quelle.
Dieses warme,
Goldene Licht bedeutet Information,
Bedeutet Erneuerung,
Wiederbelebung,
Bedeutet Nahrung und Klarheit.
Dieser warme Strom von Licht,
Das ganz in deinen Kopf eintritt und deinen Schädel von innen her ausfüllt,
So ein flüssiges Licht.
Nun lass dieses flüssige Licht weiter fliessen in deinen ganzen Oberkörper hinein.
Lass dich ganz auffüllen von diesem warmen,
Flüssigen Licht.
Strömt und strömt in dich hinein.
Es erneuert all deine Zellen von innen und dann lass dieses warme,
Goldene Licht weiter strömen,
Weiter fließen in deine Arme hinein,
In deine Hände und bis zur Spitze deiner Finger.
Wenn die Arme,
Hände und Finger ganz ausgefüllt sind mit diesem flüssigen Licht,
Dann lass es von deinem Oberkörper weiter in dein Becken hineinfließen,
Von dort in deine Beine,
Durch die Kniegelenke hindurch,
Hinunter zu deinen Füßen.
Lass es in deine Füße hineinströmen,
Bis zur Spitze deiner Zehen,
Sodass du schlussendlich komplett ausgefüllt bist von innen her mit diesem warmen,
Goldenen Licht.
Nimm deine Energie wahr in deinem Körper innen drin.
Nimm deine Energie wahr unmittelbar um deinen Körper herum.
Ist es die gleiche Energie?
Fühlt es sich gleich an?
Bringe sein Bewusstsein zu einer Stelle in deinem Körper,
Innerhalb deiner Haut und spüre nochmal,
Wie es sich anfühlt,
Wie sich deine Energie anfühlt.
Und dann in deinem Geist überhüpfe diese physische Grenze von deiner Haut und spüre in die Energie hinein unmittelbar ausserhalb von dir.
Wie fühlt sich diese Energie da an?
Bist du da auch immer noch?
Du?
Oder hörst du bei deiner physischen Grenze auf?
Ist die Schwingung von dir auch ausserhalb von deinem physischen Körper?
Und wenn ja,
Wie weit ausserhalb von deinem physischen Körper?
Ist die Energie von dir?
Gehe bis zum Ende von dem,
Was du wahrnehmen kannst.
Wie unendlich gross bist du?
Wie unendlich weit?
Spüre in diese Weite hinein,
Weil es immer noch du bist.
Du bist alles und nichts gleichzeitig.
Dann ganz langsam,
In deinem eigenen Tempo,
Kommst du langsam wieder zurück zu deinem Herz und ruhe dich aus in deinem Herz,
In deinem inneren Zuhause.
Ruhe dich aus.
Ich bin,
Dass ich bin.
I am,
That I am.
Dann komme langsam zurück und belebe deinen Körper.
Vorsichtig wieder.
Nimm vielleicht zuerst einen tiefen Atemzug oder zwei.
Bewege langsam wieder deine Finger und deine Zehen.
Und dann strecke dich aus.
Strecke und recke dich.
Stelle vielleicht die Füße auf.
Und dann nehme die Knie zu deinem Körper.
Umarme dich und rolle ganz sanft auf dem Rücken ein wenig nach links,
Ein wenig nach rechts.
Und dann rolle ganz auf die rechte Seite.
Nimm hier nochmal eine tiefe Einatmung und eine tiefe Ausatmung.
Und bedanke dich bei dir selber für die Fähigkeit,
Den Körper eine Stunde lang einfach in Ruhe gelassen zu haben,
Sodass er sich erneuern und erholen kann und darf.
Bedanke dich bei deinem Geist,
Dass du wach bleiben konntest.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (80)
Neueste Bewertungen
More from Heidi Aemisegger
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
