
Wenn dein Erfolg dich nicht erfüllt
by Thomas Mayer
Wenn du eigentlich erfolgreich bist, aber dich trotzdem oft leer fühlst, bist du nicht allein. Das ist häufiger als viele denken. In dieser Meditation geben wir deinen inneren Anteilen Raum, die dazu beitragen, dass du dich wirklich zufrieden fühlst. Sie wirken auf unterschiedliche Weise, und genau das bringen wir in Ausgleich. Damit Erfolg dich erfüllt, weil er wirklich zu dir passt.
Transkription
Ich begrüße dich ganz herzlich zu dieser Meditation.
Es ist besonders dann für dich,
Wenn du eigentlich ganz erfolgreich bist mit dem,
Was du tust,
Aber dich trotzdem oft leer fühlst oder nicht zufrieden.
Und Erfolg kann natürlich bei der Arbeit sein,
Aber das kann genauso gut im Sport sein oder auch in der Art und Weise,
Wie du deine Familie managst.
In dieser Meditation bringen wir ein Gefühl von Weite und auch spielerische Neugierde zusammen.
Damit du mehr Erfüllung in dem findest,
Was du tust.
Und um zu Beginn,
Mach es dir gemütlich.
Du kannst sitzen oder auch liegen.
Dass dein Körper als erstes zur Ruhe kommt.
Und während du das tust.
.
.
Schließe sanft deine Augen,
Wenn das gut für dich ist.
Oder richte einen sanften Blick vor dich.
Lass uns als erstes etwas Raum schaffen,
Indem du auf deinen Atem achtest.
In Sanft ein- und ausströmen lässt.
Und mit jedem Einatmen ein kleines bisschen mehr Raum schaffst.
Spüre dabei dann Körper von den Füßen bis hoch zum Scheitel.
Spüre den Raum,
Als ob ein weiches Licht dich erfüllen würde.
Und Raum entsteht für deine eigene Neugierde für dich selbst.
Und dann lade ich dich als erstes ein,
In dir selbst Kontakt aufzunehmen mit dem Teil der Erfolgsjagd.
Der immer das nächste Ziel vor Augen hat.
Der vielleicht wie ein unermüdlicher Wanderer immer auf der Suche nach dem nächsten Gipfel ist.
Vielleicht spürst du sogar eine körperliche Empfindung,
Die aufkommt,
Wenn du an diesen Teil von dir denkst.
Und während du dir immer bewusster wirst über den Teil in dir,
Der sich nach Erfolg streckt und immer weiter wandern will,
Um immer weitere Gipfel zu erklimmen.
Frage dich ganz sanft.
Was treibt dich eigentlich so an?
Vielleicht magst du dich auch fragen.
Was schützt du eigentlich?
Lass die Worte oder die Bilder wirklich einfach kommen.
Dann lassen dir das Gefühl aufkommen von.
.
.
Ich danke dir.
Dass du mich antreibst.
Und ich danke dir,
Dass du hier bist.
Ich danke dir.
Dass du etwas schützt.
Du darfst hier bleiben.
In mir und bei mir.
Dann lade ich dich ein,
Einen anderen Teil in dir zu erforschen.
Nämlich den,
Der den Genuss kennt.
Denke dazu an einen kürzlichen Erfolg.
Also nicht das Hinterherjagen,
Sondern als du angekommen bist.
Wie sie das angefühlt hat.
Der Moment des Erreichens.
Der Moment des Erfolges.
Und werde dir jetzt dieses Gefühl bewusst,
Dass du nirgends hin musst.
Dass du genau in diesem Moment richtig bist und genau diesen Moment Genießen.
Tief empfinden kannst.
Spüre nach,
Wie sich dieser Moment für dich anfühlt.
Wie du vielleicht jetzt hier mehr Ruhe oder Stille empfindest.
Vielleicht auch sowas wie Tiefe.
Das Streben nach Gipfelerklingen und immer weiter.
Das ist sehr aufregend und macht auch Spaß.
Es ist etwas anderes,
Den Moment zu genießen,
Angekommen zu sein.
Beides hat seinen Platz und beides ist wichtig.
Und du kannst jetzt den Unterschied spüren,
Wie sich das eine und das andere für dich anfühlt.
Als nächstes lade ich dich ein,
Einen weiteren Teil von dir zu erforschen.
Nämlich den Teil von dir,
Der vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt und ja selten ans Licht darf.
Das,
Was sich ganz leise rührt in dir als Sehnsucht.
Vielleicht spürst du eine Sehnsucht in dir nach mehr Ruhe oder nach mehr Freude oder auch mehr Nähe mit anderen.
Die aber gar nicht so deutlich raus kann,
Weil das Streben.
.
.
Oder das Ankommen und Feiern.
Zu sehr im Vordergrund sind.
Dieser ungelebte Teil von uns,
Der ist oft langsamer und auch weicher als die Jagd nach Erfolg.
Ein bisschen stiller und nicht so laut wie das Feiern.
Deswegen ist jetzt der Moment,
Im Raum zu gehen.
Was spürst du in dir?
Was größer werden möchte.
Ein Bedürfnis von dir.
Was mehr Raum braucht.
Vielleicht kannst du spüren,
Wo es sitzt in deinem Körper.
Vielleicht hast du sogar eine Idee,
Was es braucht,
Um sich zu zeigen.
Und ich lade Dich ein,
Das genau jetzt auch zu tun,
Indem Du Dir selber sagst,
Ich seh' dich.
Und spüre den Raum,
Der dadurch entsteht.
Und lade nun als nächstes alle drei Teile in diesen Raum ein.
Also den Teil,
Der rastlos wandert und immer weiter will in dir.
Der Thail��ndier,
Der den Erfolgsmoment genießen möchte.
Und den Thailändier,
Der sich nicht so zeigen darf,
Der noch ganz andere Sehnsüchte beherbergt.
Das Design wie Musiker in einem Orchester das gemeinsam spielt.
.
.
.
Unterschiedlich laut.
Und natürlich schnell.
Aus deiner eigenen Mitte heraus,
Mit deiner eigenen stillen Weisheit.
Frage dich.
Wie wird daraus ein harmonisches Miteinander?
Welcher Teil in dir?
Ich darf etwas zurücktreten.
Aber trotzdem da bleiben.
Welcher Teil von dir braucht ein bisschen mehr Zeit?
Und welcher Teil von dir darf ein bisschen mehr gehört werden?
Sieh das wirklich vor dir und fühle ganz sanft diese Wirkung.
Wenn die Anteile und Stimmen in mehr Balance geraten.
Lass in dir ein Gefühl aufsteigen für diesen angenehmen Zustand gerade.
Diesen Zustand,
Wo die drei Anteile von dir im Gleichklang sind.
In einer Balance.
Für dich stimme ich.
Und erfüllend.
Stell dir nun vor,
Wie du mit dieser Weisheit und dieser Erkenntnis in den nächsten Tagen in deine Arbeit gehst.
Mit dem Sport umgehst.
Mit deiner Familie umgehst.
Und vielleicht auch deine Freizeit mit deinen Freundinnen und Freunden gestaltest.
Und zum Abschluss danken und jeden von diesen drei Teilen.
Fürs Erscheinen.
Durch ein einfaches Danke im Geist.
Dann bewege sanft deine Finger.
Kleine Fußzähne.
Nimm noch einen letzten tiefen Atemzug.
Beim Ausatmen.
Öffne deine Augen.
Ich danke dir ganz herzlich,
Dass wir diese Meditation gemeinsam gemacht haben.
Und sage bis zum nächsten Mal.
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