
Du mit Dir
by Miriam Amavi
Diesen Warm Hug Letter kannst du dir als meditation anhören, bei einem Spaziergang, oder einfach, wenn du ein paar liebe Worte brauchst. Es geht darum, die Geschenke des Stillwerdens zu erkennen und deine exquisite Feinheit wahrzunehmen.
Transkription
Mögest Du erkennen,
Dass tief in Dir eine liebevolle Stille lebt,
Die geduldig auf Dich wartet.
Es ist der Ort,
An dem sich Deine Liebe und Dein Frieden zu einem süßen Nektar vermischen,
Der Dich bedingungslos nährt und stärkt.
Es ist der Ort,
Dem Dein Leuchten entspringt und in allen Farben durch Dich hindurch und in die Menschen fließt,
Mit denen Du in Liebe verbunden bist.
Das Leuchten,
Das Dein Sein einfärbt,
Wenn die Sonne an einem eisigen Wintertag Dein Gesicht erwärmt oder Du die Augen für einen Moment schließt,
Um diese eine Stelle in diesem einen Song vollkommen zu erleben.
Mögest Du erkennen,
Dass es nichts in Dir gibt,
Was gebrochen ist,
Denn Du bist vollkommen und es gibt nichts,
Was gerichtet oder repariert werden muss.
Das,
Was in Dir schmerzt,
Zeigt Dir Deine exquisite Sensibilität,
Die geehrt werden möchte.
Es sind die Teile in Dir,
Die danach rufen,
Gesehen und liebevoll gehalten zu werden.
Mögest Du die sanfte Magie spüren,
Die hinter den Ecken und Kanten Deines Lebens wohnt und langsam aus seinem Versteck hervorkommt,
Wenn Du still wirst und sie in Dein Herz einlädst.
Mögest Du Dich stets daran erinnern,
Dass es nicht darum geht,
Auf welcher Stufe Du auf der Leiter zum Erfolg stehst oder wie viel Du Dir von Deinen Talern kaufen kannst,
Sondern darum,
Wie Du mit Dir umgehst,
Wenn Dich spät in der Nacht dunkle Zweifel plagen.
Wie Du mit Dir bist,
Wenn Dein Herz schmerzt und niemand anders Dich halten kann.
Mögest Du Dich daran erinnern,
Dass es darum geht,
Wie liebevoll Du mit Deiner feinen inneren Welt umgehst,
Wie viel Liebe Du an die wunden Stellen in Dir sendest,
Auch wenn sie sich nicht zur Ruhe legen wollen.
Mögest Du die Verbundenheit zu Deiner inneren Welt hegen und pflegen,
Bis Du sie in- und auswendig kennst.
Liebes,
Mögest Du oft still werden,
Um zu Dir selbst nach Hause zu kommen.
Mögest Du Dir erlauben,
Vollkommen lebendig zu sein.
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4.8 (205)
