
Liebende Güte Meditation (Metta)
Liebende Güte Meditation (Metta). Satipatthana Vipassana (Mahasi Sayadaw Style) and other techniques taught by the Buddha.
Transkription
Wir machen jetzt Metta,
Metta-Meditation,
Wichtig immer in der komfortabelsten Position möglich zu sein.
Und dann beginnen wir damit,
Dass wir Metta an uns selber schicken.
Wir wiederholen dazu drei Sätze.
Möge ich glücklich sein,
Möge ich friedlich sein,
Möge ich frei sein.
Also wir wünschen uns Glück,
Frieden und Freiheit.
Wiederholt die drei Sätze immer wieder und lasst es keine leeren Worte sein,
Sondern wünscht euch das ehrlich.
Akzeptiert euch so wie ihr seid,
Müsst nichts ändern.
Ihr seid es wert,
Glücklich zu sein,
Friedlich und frei,
So wie ihr jetzt seid.
Ist völlig okay.
Wenn da noch andere Gedanken auftauchen,
Ah ich kann nicht glücklich sein oder irgend sowas,
Das nehmen wir nicht.
Wichtige sind nur Gedanken und ihr könnt die Gedanken auch mit Metta umhüllen.
Mit Akzeptanz ist es okay und lasst sie los.
Füllt euer ganzes Wesen auf mit diesen heilsamen Wünschen.
Macht euch bewusst,
Was es bedeutet,
Glücklich sein.
Das ist,
Was ihr euch wünscht.
Friedlich sein,
Also frei von Hass und Ärger.
Und ihr wünscht euch frei zu sein.
Freiheit von Anhaftung,
Die doch dann nur wieder zu leiden führt,
Wenn man das nicht haben kann,
Was man möchte.
Stellt euch vor,
Dass ihr mit jedem Einatmen,
Metta einatmet oder eben Licht und Liebe einatmet und euren ganzen Körper und Geist damit auffüllt.
Und beim Ausatmen könnt ihr euch vorstellen,
Dass ihr alles andere,
Das dagegen spricht,
Ausatmet.
Alles was noch dunkel ist,
Alles was nicht akzeptierend,
Intolerant ist,
Das atmen wir aus.
Wir füllen jede Zelle im Körper mit diesem Metta auf,
Mit diesem Licht,
Dieser Liebe.
Es ist,
Als ob ihr euer ganzes Wesen neu programmiert.
Total heilsam,
Positiv.
Und ihr erlaubt es von ganzem Herzen.
Und langsam geht das Metta,
Dieses Licht,
Diese Liebe,
Über den Körper hinaus,
In unseren feinstofflichen Körper,
In die Aura,
Die uns umhüllt und strahlt weiter.
Und wir füllen langsam diesen ganzen Raum hier mit Metta auf.
Und wir schließen alle Wesen,
Die in diesem Raum hier sind,
Mit ein.
Die Menschen,
Insekten,
Die Wesen,
Die wir sehen können,
Die wir vielleicht nicht sehen können.
Und wir wünschen,
Möge ich und alle Wesen in diesem Raum glücklich sein,
Friedlich und frei.
Und so wie wir uns selbst versuchen zu akzeptieren,
Wie wir sind,
Versuchen wir jetzt auch alle Wesen in diesem Raum anzunehmen und zu akzeptieren,
Wie sie sind.
Und wünschen eben auch für sie von ganzem Herzen,
Dass sie glücklich sind,
Friedlich und frei.
Und dann geht das Metta noch weiter,
Strahlt aus aufs ganze Haus hier und über das Haus hinaus ins ganze Dorf.
Es verbreitet sich im ganzen Dorf.
Und wir schließen alle Wesen in diesem Dorf mit ein.
Die,
Die wir kennen,
Die,
Die wir nicht kennen.
Alle,
Die sich hier befinden,
Sind mit eingeschlossen.
Menschen,
Tiere,
Insekten.
Wesen,
Die wir sehen können und die,
Die wir nicht sehen können.
Möge ich und alle Wesen in diesem Dorf glücklich sein,
Friedlich sein und frei sein.
Und der Metta-Kreis wird immer weiter,
Strahlt weiter aus und langsam füllen wir das ganze Land hier mit Metta.
Wir schließen alle Wesen,
Die in diesem Land leben,
Mit ein.
Möge ich und alle Wesen in diesem Land glücklich sein,
Friedlich und frei.
Stellt euch die Form des Landes vor und wie das ganze Land aufgefüllt wird mit Licht,
Liebe,
Mit Akzeptanz und Toleranz.
Und dann erweitert sich unser Metta-Kreis auf den ganzen Kontinent.
Stellt euch wieder vor,
Wie die Form von diesem Kontinent ist und wie sich Metta auf den ganzen Kontinent ausbreitet.
Licht und Liebe und Akzeptanz.
Und wir wünschen,
Möge ich und alle Wesen auf diesem Kontinent glücklich sein,
Friedlich und frei.
Da ist kein forcieren dahinter.
Ihr müsst da keine besondere Anstrengung machen.
Es reicht,
Diese heilsamen Gedanken zu haben und sie auszusenden.
Vor allem,
Dass ihr es auch wirklich so meint.
Dass es ehrlich ist.
Das könnt ihr am besten im Herzen spüren.
Wie fühlt sich das da an?
Ist es offen?
Manchmal ist da noch ein bisschen Schmerz oder Verkrampfung,
Dann wissen wir das.
Und wenn es offen ist,
Dann wissen wir eben,
Dass es offen ist.
Und dann stellen wir uns vor,
Dass wir diese liebende Güte,
Das Metta-Licht und Liebe vom Herzen nach unten ins Zentrum der Erde schicken.
Zur Mutter Erde.
Und wir schicken es vom Herzen nach oben durch die Schädeldecke in die Atmosphäre und umhüllen die ganze Erde mit Licht und Liebe,
Mit Akzeptanz,
Toleranz.
Und wir wünschen,
Möge ich und alle Wesen dieser Erde glücklich sein,
Friedlich und frei.
Wir schließen alle Wesen dieser Erde mit ein.
Und dann lassen wir das Metta,
Die liebende Güte,
Grenzenlos werden.
Wir stellen uns vor,
Wie es vom Herzen ausstrahlt in alle Richtungen,
Ohne Begrenzung,
Ohne Beschränkung.
Es strahlt nach vorne,
Grenzenlos.
Nach hinten,
Nach rechts,
Nach links,
In alle Zwischenrichtungen,
Nach oben und nach unten.
Es wird zu allumfassender liebender Güte.
Wir schließen alle Wesen im Universum mit ein.
Möge ich und alle Wesen im Universum glücklich sein,
Friedlich sein und frei sein.
Alle Wesen,
Ob wir sie kennen oder nicht,
Ob wir sie sehen können oder nicht,
Die die nah sind,
Die die fern sind,
Die großen und die kleinen,
Sichtbaren und die unsichtbaren,
Wünschen allen Wesen,
Dass sie glücklich sind,
Friedlich und frei.
Das Metta ist jetzt unbegrenzt und weit.
Und so ist der Geist,
Bleibt ein bisschen bei dieser Weite des Geistes,
Dieser allumfassenden Weite.
Es ist,
Als ob ihr eins seid mit allem.
Das ist die wahre Natur des Geistes,
Dass er alles sein kann,
Überall sein kann.
Alle Begrenzungen im Geist machen wir uns immer selber.
Wenn jetzt noch ein Gedanke auftaucht,
Dann wissen wir einfach nur,
Es ist ein Gedanke.
Er soll nicht unseren Geist begrenzen.
Er kommt,
Bleibt ein Weilchen und dann verlässt er auch wieder.
Und so ist es mit allen anderen Dingen,
Die noch im Geist auftauchen.
Sind vergänglich,
Flüchtig,
Tauchen auf und verschwinden.
Der Geist selbst kann dadurch nicht verunreinigt werden.
Und dann kommen wir langsam wieder zurück zur Erde.
Die Erde ist unsere Begrenzung.
Möge ich und alle Wesen dieser Erde glücklich sein,
Friedlich und frei.
Es ist nicht,
Dass wir das Meta aus dem Universum abziehen,
Aber wir sammeln unsere Achtsamkeit wieder.
Zurück zur Erde.
Dann kommen wir langsam zurück zum Kontinent.
Möge ich und alle Wesen auf diesem Kontinent glücklich sein,
Friedlich und frei.
Wir kommen zurück zum Land.
Möge ich und alle Wesen in diesem Land glücklich sein,
Friedlich und frei.
Dann kommen wir zurück in dieses Dorf.
Möge ich und alle Wesen in diesem Dorf glücklich sein,
Friedlich und frei.
Und wir kommen zurück in dieses Haus,
In diesen Raum und wünschen,
Möge ich und alle Wesen in diesem Raum glücklich sein,
Friedlich und frei.
Dann kommt zu euch selbst zurück und spürt nochmal in euer Herz hinein,
Wie fühlt es sich jetzt an und wünscht,
Möge ich glücklich sein,
Friedlich und frei.
Und dann geben wir noch individuelles Meta.
Wir denken zuerst an die Wesen,
Die uns wichtig sind im Leben,
Die wir respektieren,
Wie unsere Eltern,
Lehrer und wünschen für sie,
Mögen sie glücklich sein,
Friedlich und frei.
Dann schickt man das Meta an all die,
Die wir lieben,
Unsere Familie,
Freunde und wünschen für sie,
Mögen sie glücklich sein,
Friedlich und frei.
Und dann wünscht man das auch für alle neutralen Wesen,
Also diejenigen,
Die wir vielleicht manchmal sehen,
Aber wir haben keine spezielle Beziehung zu ihnen,
Die Menschen,
Die irgendwo im Laden stehen und Sachen verkaufen oder Nachbarn,
Mit denen wir keine richtige Beziehung haben.
Wir wünschen,
Mögen alle neutralen Wesen glücklich sein,
Friedlich und frei.
Und dann wünscht man das auch für die Feinde,
Also die Wesen,
Mit denen wir Schwierigkeiten haben.
Ganz ehrlich wünschen,
Mögen alle Feinde glücklich sein,
Friedlich und frei.
Dann machen wir noch Wünsche,
Dass die Wesen,
Denen wir schon mal Schaden oder Leid zugefügt haben,
Bewusst oder unbewusst,
In der Vergangenheit oder Gegenwart,
Körperlich,
Sprachlich oder geistig,
Mögen uns diese Wesen das Vergeben.
Und wir wünschen für sie,
Mögen sie glücklich sein,
Friedlich und frei.
Und dann machen wir Wünsche,
Dass auch wir fähig sind,
Denen zu vergeben,
Die uns schon mal Leid zugefügt haben,
Bewusst oder unbewusst,
In der Vergangenheit oder Gegenwart,
Körperlich,
Sprachlich oder geistig.
Und wir wünschen für sie,
Mögen sie glücklich sein,
Friedlich und frei.
Und letztendlich machen wir Wünsche für uns selber,
Was immer euch wichtig ist im Leben,
Das ihr erreichen wollt.
Überlegt euch das gut,
Nehmt euch Zeit dazu und macht dann Wünsche für euch selbst.
Jetzt mit konzentriertem Geist ist es viel kraftvoller.
Und wenn ihr fertig seid,
Kommt wieder raus aus der Konzentration.
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