
Yoga-Nidra zur Selbstvergebung – mit Ho'oponopono
Nicht vergeben können ist einer der schlimmsten inneren Stressoren. Und doch tun wir uns manchmal sehr schwer mit der Vergebung, obwohl wir uns rational alle darüber im Klaren sind, dass es vor allem wir selbst sind, die darunter leiden und schlimmstenfalls sogar krank werden, wenn wir es nicht tun. Selbstvergebung ist für viele Menschen sogar noch schwieriger als die Vergebung anderer - aber genauso essentiell. Denn: mit uns selbst sind wir jeden Tag zusammen - unser ganzes Leben lang. Die alte hawaiianische Heilmethode Ho’oponopono — hier in einer modernisierten Form enthalten — bietet hierzu einen schönen Ansatz, zurück zum inneren Frieden zu finden.
Transkription
Yoga Nidra der Selbstvergebung mit Ho'oponopono Willkommen zu Yoga Nidra.
Schließe ganz sanft deine Augen und behalte sie während der ganzen Übung geschlossen.
Nimm die Position deines Körpers von innen her wahr.
Du sitzt oder liegst vollständig gerade.
Die Handflächen zeigen nach oben.
Die Füße liegen ungefähr hüftbreit auseinander.
Lasse die Beine ganz leicht aus den Hüftgelenken nach außen entspannen.
Entspanne auch bewusst die Schultergelenke.
Wenn du deine Position nochmals verändern möchtest,
Dann tue das jetzt.
Fühle die Ausdehnung deines Körpers im Raum.
Vergegenwärtige dir die Fähigkeit,
Dich zu bewegen.
Mach dir bewusst,
Dass du diese Fähigkeit während der Übung nicht nutzen wirst.
Beobachte den natürlichen Atem.
Spüre,
Wie du mit jedem Ausatem noch ruhiger und gelassener wirst.
Lasse alle körperlichen und geistigen Anspannungen los.
Töne dreimal stimmhaft oder leise für dich das Mantra AUM.
Richte die Aufmerksamkeit auf die Geräusche außerhalb dieses Raums.
Nimm sie eines ums andere achtsam wahr und lege sie in deinem Ohr ab.
Du brauchst sie während der Übung nicht mehr zu beachten.
Nimm nun die Geräusche innerhalb deines Übungsraums wahr.
Aufnehmen und ablegen.
Höre auf die feinen Geräusche deines eigenen Körpers,
Deines Innenohrs.
Nimm wahr,
Wie du dich jetzt fühlst.
Beobachte den Fluss der Gedanken,
Wie sie mit jedem Atemzug immer ruhiger und sanfter durch dein Bewusstsein schweben.
Nimm alles wahr.
Halte nichts fest.
Meine Stimme wird dich jetzt durch Yoga Nidra und das Ho'oponopono-Ritual der Selbstvergebung führen.
In dieser Übung kannst du nichts falsch machen.
Richte einfach deine Aufmerksamkeit immer wieder und so konstant wie möglich auf die Anleitung.
Wiederhole in deinem Inneren.
Ich übe jetzt Yoga Nidra.
Während der Übung werde ich mich tief entspannen und dabei bewusst bleiben.
Ich bin mir meines Körpers und meines Geistes bewusst.
Erinnere dich an deinen Sankalpa,
Deinen höchsten Entschluss.
Falls du noch keinen hast,
Verwende für diese Übung.
Ich bin ein wundervoller und liebenswerter Ausdruck des Lebens.
Wiederhole deinen Sankalpa mehrmals.
Sehr achtsam und voller Vertrauen.
Verwende immer die genau gleichen Worte.
Führe dein Bewusstsein nun durch den Körper.
Konzentriere dich nicht zu stark und folge der Geschwindigkeit der Anleitung.
Stelle dir deinen Bewusstseinsfluss als Strom heilenden Lichts vor,
Der alle Körperbereiche erfüllt und miteinander verbindet.
Richte das Bewusstsein auf die rechte Hand,
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Das rechte Handgelenk,
Unterarm,
Ellbogen,
Oberarm,
Schulter,
Schultergelenk,
Achselhöhle,
Die rechte Seite des Oberkörpers,
Hüftgelenk,
Der rechte Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Rechte Sohle,
Der rechte große Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Der ganze rechte Fuß,
Die ganze rechte Körperseite.
Richte das Bewusstsein auf die linke Hand,
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Das linke Handgelenk,
Linker Unterarm,
Ellbogen,
Oberarm,
Schulter,
Schultergelenk,
Achselhöhle,
Die linke Seite des Oberkörpers,
Hüftgelenk,
Der linke Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Die linke Sohle,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Der ganze linke Fuß,
Die ganze linke Körperseite.
Lege deine Aufmerksamkeit auf die rechten Zehen,
Linke Zehen,
Rechte Sohle,
Linke Sohle,
Rechte Ferse,
Linke Ferse,
Rechte Wade,
Linke Wade,
Rechte Kniekehle,
Linke Kniekehle,
Rechte Oberschenkelrückseite,
Linke Oberschenkelrückseite,
Rechte Gesäßhälfte,
Linke Gesäßhälfte,
Rechte Seite des Rückens,
Linke Seite des Rückens,
Die ganze Wirbelsäule,
Der ganze Rücken,
Rechtes Schulterblatt,
Linkes Schulterblatt,
Der Punkt zwischen den Schulterblättern,
Nacken,
Hinterkopf,
Kopfhaut,
Scheitel,
Stirne,
Rechte Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Der Punkt zwischen den Augenbrauen,
Augen,
Ohren,
Wangen,
Nase,
Lippen,
Kinn,
Kiefer,
Hals,
Rechtes Schlüsselbein,
Linkes Schlüsselbein,
Rechte Brustseite,
Linke Brustseite,
Brustbein,
Oberbauch,
Nabel,
Unterleib,
Spür das rechte Bein,
Das linke Bein,
Beide Beine zusammen,
Rechter Arm,
Linker Arm,
Beide Arme,
Die ganze Rückseite des Körpers,
Die ganze Vorderseite des Körpers,
Die ganze rechte Seite des Körpers,
Die ganze linke Seite des Körpers,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper,
Fühle die Stellen,
Wo der Körper die Unterlage berührt,
Gehe ganz genau zu diesen Punkten,
Nimm die Unterstützung der Erde wahr,
Betrachte den natürlichen Atem,
Bewege das Bewusstsein mit der Atmung vor und zurück,
Falls Gedanken auftauchen,
Lasse sie kommen und gehen,
Stelle dir nun vor,
Dass du durch die Herzregion ein- und ausatmest,
Zähle deine natürlichen Atemzüge von 27 an abwärts,
Ein,
Aus,
27,
Ein,
Aus,
26,
Ein,
Aus,
25,
Zähle weiter abwärts in deinem Atemrhythmus,
Bleib wach und präsent,
Bring ein Gefühl von Schwere in den Körper,
Bring nun ein Gefühl von Leichtigkeit zum Körper,
Der Körper wird leicht wie eine Feder,
Lass nun den ganzen Körper kühl werden,
Bring ein Gefühl von Wärme in den Körper,
Das Zentrum bis hinaus zu den Finger- und Zehenspitzen,
Fühle die durchdringende Wärme,
Richte das Bewusstsein auf den Bereich vor den geschlossenen Augen,
Beobachte diesen Raum und alles,
Was darin erscheint,
Übe das Nicht-Urteilen,
Bringe nun das Geschehnis,
Das Verhalten oder das Denkmuster in diesen Bewusstseinsraum,
Mit dem du heute arbeiten möchtest.
Das kann etwas sein,
Was du an dir selbst nicht magst,
Das dir Schwierigkeiten macht oder mit dem du dich oder andere verletzt,
Klein gemacht oder behindert hast.
Finde ein Wort oder einen sehr kurzen Satz,
Mit dem du das Thema während der Übung für dich benennen kannst.
Falls du diese Übung öfter machst,
Ist es am besten,
Wenn du dir das bereits vorher zurechtlegst.
Erinnere dich an eine Situation,
In der das Problem präsent war.
Lasse sie klar und lebendig in deiner Erinnerung aufscheinen.
Was ist passiert?
Wie hast du dich gefühlt?
Wie haben sich vielleicht andere damals präsente Wesen gefühlt?
Bewerte nicht,
Analysiere,
Wiederhole innerlich mit mir.
Ich bin mir bewusst,
Dass die Fähigkeit,
Mir selbst und anderen zu vergeben,
Mir inneren Frieden bringt und mich befreit,
Wirklich konstruktiv zu handeln.
Ich entscheide mich jetzt zu vergeben.
Denn auf mich selber oder andere ärgerlich zu sein,
Verletzt und blockiert nur mich selbst,
Nicht den Täter oder die Täterin.
Wenn ich nicht vergebe,
Erhalte ich meine Resonanz zu dieser vergangenen Situation am Leben und sie kann in meiner Gegenwart weiter wirken.
Ich öffne mich der Vergebung gegenüber allen Wesen,
Die mich in der Vergangenheit verletzt oder behindert haben.
Ich vergebe mir nun selbst,
Dass ich mich selbst und andere verletzt und behindert habe.
Ich entscheide mich jetzt dafür,
Alles richtig zu stellen,
Was richtig gestellt werden kann und alles loszulassen,
Was nicht mehr korrigiert werden kann.
Denn es ist Vergangenheit.
Um wirklich und ehrlich vergeben zu können,
Bitte ich um Hilfe der Kraft,
Die größer ist als ich.
Im Ho'oponopono nennen wir diese Kraft Akua,
Die Urquelle allen Seins.
Wiederhole mit mir innerlich die folgenden Worte.
Sprich gleichzeitig als ein Ausdruck allen Seins zu dir selbst,
Zu allen Beteiligten und zur Urquelle.
Ich bin verantwortlich für alles,
Was in mir ist.
Das gibt mir die Macht,
Es zu ändern.
Ich bin verantwortlich.
Es tut mir leid.
Ich entschuldige mich.
Ich danke dir dafür,
Dass du mir vergibst.
Ich vergebe dir und ich vergebe mir.
Ego me absolvo.
Ich spreche mich von jeglicher Schuld frei.
Ich danke für mein Sein.
Ich danke für alle gemachten Erfahrungen.
Ich danke für die stets beste Lösung für mich und alle Beteiligten.
Ich liebe mich und ich liebe dich.
Erinnere dich nun an die Bezeichnung deines Themas und füge sie für dich in die Pause im folgenden Satz ein.
Ich liebe dich,
Akua,
Urquelle allen Seins in meinem Herzen und ich danke dir dafür,
Dass du alles in mir vorhandene Negativpotential im Zusammenhang mit Liebe heilst.
Ich liebe dich,
Akua,
Urquelle allen Seins in meinem Herzen und ich danke dir dafür,
Dass du alles in mir vorhandene Negativpotential im Zusammenhang mit Liebe heilst.
Ich liebe dich,
Akua,
Urquelle allen Seins in meinem Herzen und ich danke dir dafür,
Dass du alles in mir vorhandene Negativpotential im Zusammenhang mit Liebe heilst.
Ich liebe dich,
Akua,
Urquelle allen Seins in meinem Herzen und ich danke dir dafür,
Dass du alles in mir vorhandene Negativpotential im Zusammenhang mit Liebe heilst.
Ich lasse jetzt alles noch in mir verbliebene Negative im Innen und Aussen endgültig los.
Ich lasse jetzt alles noch in mir verbliebene Negative im Innen und Aussen endgültig los.
Heilung mit Liebe geschieht im Hier und Jetzt.
Heilung mit Liebe geschieht im Hier und Jetzt.
Heilung mit Liebe geschieht im Hier und Jetzt.
Heilung mit Liebe geschieht im Hier und Jetzt.
Heilung mit Liebe geschieht im Hier und Jetzt.
Danke für die Heilung.
Danke für die Transformation.
Danke für das Wunder.
Komm zurück zum inneren Raum vor den geschlossenen Augen.
Ruhe dich in diesem warmen und angenehmen Raum aus.
Wenn Gedanken auftauchen,
Lasse sie kommen und gehen.
Sei dir der Atmung bewusst.
Erinnere dich an deinen Sankalpa und wiederhole ihn mehrmals voller Vertrauen und Achtsamkeit.
Ich bin ein wundervoller und liebenswerter Ausdruck des Lebens.
Beobachte von innen,
Wie sich dein Bauch mit dem Atem leicht hebt und senkt.
Zentriere dein Bewusstsein jetzt im Unterbauch.
Über den Unterbauch verbindest du dich wieder voll und ganz mit der Außenwelt,
Dem Raum,
In dem du dich befindest und deinem Alltag.
Vertiefe deinen Atem.
Bewege die Zehen.
Bewege die Finger,
Füße,
Hände,
Beine,
Arme.
Bewege den ganzen Körper.
Dehne dich.
Mache alle Bewegungen,
Die dir jetzt gut tun.
Reibe deine Hände aneinander und lege sie über die Augen,
Über die Ohren oder wohin du sonst möchtest.
Wenn du magst,
Schüttle Hände und Füße zum Abschluss kräftig aus.
Komm zur Ruhe,
Öffne die Augen und sei ganz wach.
Genieße deinen klaren und erfrischten Zustand.
Yoga Nidra ist nun beendet.
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