
Meditieren Lernen für Anfänger*innen
Wenn du lernen möchtest, zu meditieren, dann hab ich genau die richtige Praxis für dich! In dieser kurzen geleiteten Meditation konzentrieren wir uns auf den Atem, den Anker deiner Meditation. Wir halten es kurz in der Zeit und es gibt auch keine Hintergrundmusik, die ablenken können. Kurz und achtsam - mehr brauchst du gar nicht.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu Meditation für komplette AnfängerInnen.
Mein Name ist Doris,
Ich unterrichte Hatha-Yoga,
Yin-Yoga und trauma-informiertes Yoga und die Meditation ist ja quasi das Zentrale,
Das Verbindende von allen Yogastilen und ich selbst habe auch schon eine lange Meditationspraxis und kann mich noch sehr gut an meine anfänglichen Zeiten erinnern.
Und für die heutige Praxis halten wir es relativ kurz,
Weil es reichen wirklich ein paar Minuten zum Einstieg und sobald eine Praxis etabliert ist,
Sobald wir eine Gewohnheit geschaffen haben,
Können wir immer noch die Zeit steigern und aus meiner Erfahrung setzen sich viele oft ein zu hohes zeitliches Ziel,
Was die Meditation angeht und das ist dann oft der Grund,
Warum sie im Laufe der Praxis scheitern.
In der heutigen Praxis werden wir uns mit dem Atem beschäftigen und für deine Haltung ist es ganz dir überlassen,
Je nachdem wie bequem es für dich ist,
Beispielsweise am Boden zu sitzen.
Generell würde ich dir immer empfehlen auf dem Buch,
Einem Block,
Einem Kissen zu sitzen,
Wenn du mit dem Unterkörper am Boden bist,
Aber setz dich gerne auch auf einen Stuhl,
Kannst dich an die Wand anlehnen,
Du kannst dich auch hinlegen,
Je nachdem was für dich komfortabel ist,
Das kannst du auch im Laufe der Zeit immer noch verändern.
Also suche für dich eine Position,
Einen Ort und dann komm erst mal hier an.
Und zu Beginn,
Nimm erst mal wahr,
Wie fühlt sich mein Körper an?
Vielleicht willst du die Augen schließen,
Um den Blick mehr nach innen zu lenken.
Ganz wertfrei,
Körperwahrnehmung,
Auch eine Form der Meditation.
Was kann ich spüren?
Dann lade ich dich ein,
Den Blick auf deine innere Landschaft zu lenken,
Dein Innenleben,
Wo deine Emotionen und Gefühle zu Hause sind.
Wie sieht es da aus?
Ist irgendwas präsent,
Greifbar?
Und dann kehre schließlich zu deinem Atem.
Und wenn du möchtest,
Kannst du dir dafür Hände auf Brust- und oder Bauchraum legen,
Um den Atem auch zu spüren.
Und ohne ihn zu beeinflussen,
Auch wenn das schwer sein kann,
Sobald wir den Fokus darauf gelegt haben,
Nimm wahr,
Wo im Körper spürst du deine Atmung?
Und deine Atmung wird in einer Meditationspraxis ein stetiger Begleiter sein,
Also lerne ihn erst mal kennen.
Nimm wahr,
Ob sich jetzt in dieser Zeit vielleicht was im Körper verändert hat.
Vielleicht kam auf einmal eine Anspannung.
Vielleicht fällt es dir schwer,
Den Kontakt zum Atem zu halten.
Alles,
Was wir machen,
Gilt wirklich nur der neutralen Beobachtung.
Wir wollen nicht werten,
Wir wollen einfach nur schauen.
Das ist im Prinzip Meditation,
Introspektion,
Den Blick nach innen wenden.
Bleibe nach wie vor bei deiner Atmung,
Deinem Anker.
Wenn du abschweifst,
Kehre immer wieder dahin zurück,
Ohne das zu bewerten oder dich zu ärgern.
Es ist alles eine Praxis,
Alles ein Lernen.
Und dann komm wieder in den Körper zurück.
Vielleicht magst du dich ein bisschen sanft bewegen,
Aufblinzeln,
Vielleicht mal durch den Mund ausatmen und wahrnehmen,
Wie es dir geht.
Die Erfahrung einordnen,
Wie war das,
Was ist mir aufgefallen.
Und dann kannst du jederzeit zu dieser Praxis zurückkehren.
Ich danke dir für deine Zeit und hoffe,
Dass wir uns bald wieder begegnen.
Bis dahin,
Mach's gut.
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