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Wenn alles zu viel wird – Hilfe bei ADHS & Reizüberflutung

by Melina Offenburger

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5
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Meditation
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Alle
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Diese Meditation lädt dich ein, einen Raum zu betreten, in dem du einfach sein darfst – ohne Anpassung, ohne Druck. Wenn sich die Welt oft zu laut, zu schnell oder zu starr anfühlt, schenkt dir diese Reise einen Moment der Ruhe und Selbstakzeptanz. Du erkundest deine eigene Art zu denken, zu fühlen und die Welt wahrzunehmen – nicht als etwas, das verändert werden muss, sondern als wertvollen Teil von dir. Lass dich begleiten in einen Zustand innerer Geborgenheit, in dem du dich nicht erklären musst – sondern ankommen darfst.

Transkription

Willkommen und schön,

Dass Du da bist.

Finde nun eine Position,

In der Du Dich wohl fühlst.

Du musst nicht auf eine bestimmte Art sitzen,

Du musst gerade gar nichts Bestimmtes tun.

Einfach nur hier sein.

Hier für Dich.

Falls irgendwelche Gefühle aufkommen,

Sind auch die willkommen,

Auch die dürfen sein.

Schließe sanft Deine Augen,

Wenn Du möchtest,

Und atme einmal tief ein und wieder aus.

Lass die Dinge des Alltags gerade für diesen Moment einfach in den Hintergrund treten.

Und sei einfach nur mit Deinem Atem tief ein und wieder aus.

Scanne nun mit Deiner Aufmerksamkeit einmal Deinen Körper.

Beginne mit den Füßen und gehe dann langsam,

Stück für Stück,

Mit der Aufmerksamkeit durch Deinen Körper.

Nimm hier einfach nur wahr.

Versuche nichts zu bewerten oder irgendeine Zuschreibung zu machen.

Vielleicht fühlst Du irgendwo leichte Anspannungen,

Auch die dürfen sein.

Jetzt ist es Zeit für Deinen Körper ganz weich zu werden.

Versuche Deine Hände,

Deine Füße und Deine anderen Körperteile einfach mal ganz locker zu lassen.

Vielleicht kennst Du das Gefühl,

Dass die Welt nicht immer so gebaut ist,

Dass sie zu Dir passt.

Vielleicht fühlt sie sich manchmal zu hektisch an,

Zu grell,

Zu laut oder auch zu reglementiert.

Vielleicht fühlt es sich manchmal so an,

Als würdest Du versuchen,

In eine Form zu passen,

In die Du nicht reinpasst,

Die einfach nicht für Dich gemacht ist.

Aber was wäre,

Wenn Du gar nicht das Problem hier wärst?

Was wäre,

Wenn das,

Was Dich anders macht,

Das,

Was Dir das Gefühl gibt,

Dass es vielleicht manchmal alles ein bisschen zu viel ist oder zu anders,

Genau das Deine Stärke wäre?

Stell Dir Deinen Geist als weite,

Offene Landschaft vor.

Vielleicht ist sie bunt und chaotisch.

Vielleicht gibt es viele wirbelnde Gedanken.

Vielleicht hat sie viele unerwartete Wege und Pfade.

Versuch Dir diese Landschaft so klar und deutlich vorzustellen,

Wie Du kannst.

Wie genau sieht sie heute aus?

Ist sie tatsächlich eher chaotisch und bewegt oder ist sie vielleicht ganz ruhig,

Ruhig und klar?

Egal wie genau diese Landschaft gerade ist,

Mach Dir bewusst,

Dass sie genau so in Ordnung ist,

Wie sie ist.

Diese Landschaft muss nicht bekämpft werden,

Sondern sie darf erkundet werden.

Jeder Umweg,

Jedes Detail,

Jede neue Idee,

Die auftaucht,

Alles davon gehört zu Dir.

Lass uns nun einen Moment lang alles würdigen,

Was Dich besonders macht.

Vielleicht hast Du ein besonders tiefes Gespür für Emotionen.

Vielleicht siehst Du aber auch Details,

Die andere übersehen.

Vielleicht hast Du ganz viele kreative Gedanken und Ideen.

Vielleicht ist Dein inneres Erleben irgendwie lebendiger,

Tiefer und reicher als das vieler anderer.

Vielleicht ist aber auch nichts davon für Dich wahr und das ist genauso in Ordnung.

Die Welt braucht genau Dich,

Mit Deiner Art,

Die Dinge zu sehen,

Zu spüren und zu verstehen.

Lass uns jetzt ein paar alte Lasten ablegen,

Die Du vielleicht oft mit Dir trägst.

Das können bestimmte Gedanken sein oder Sätze,

Die Du von außen manchmal gehört hast.

Es kann ein bestimmtes Gefühl sein,

Zum Beispiel ein gewisser Druck funktionieren zu müssen.

Das Gefühl,

Zu viel oder zu wenig zu sein.

Das Gefühl,

Immer kämpfen zu müssen und doch irgendwie auf der Stelle zu treten.

Ganz egal,

Was es ist,

Wir werden es heute ablegen.

Komm zurück in Deine innere Landschaft und stell Dir nun vor,

Dass Du in dieser Landschaft auch einen Fluss vorfindest.

Vielleicht ist er hinter ein paar Bäumen versteckt.

Vielleicht ist er aber auch ziemlich prominent,

Direkt im Zentrum zu sehen.

Geh an das Wasser heran und beobachte,

Wie leicht und ohne Widerstand es einfach fließt.

Wenn Du möchtest,

Dann ist jetzt die Zeit gekommen,

Diese alten Gefühle,

Gedanken oder Zuschreibungen in den Fluss zu legen und einfach davon tragen zu lassen.

Denk daran,

Du bist nicht hier,

Um Dich irgendwie erklären oder rechtfertigen zu müssen.

Du bist hier,

Um Dein Leben auf Deine Art und Weise zu leben.

Und daher ist nichts falsch daran,

Wenn Du fremde Dinge abgibst.

Dinge,

Die Dir nicht mehr länger gut tun und dienen.

Ich werde nun im folgenden einige Worte zu Dir sprechen.

Wenn sich diese Worte für Dich richtig und gut anfühlen,

Dann kannst Du sie gerne einfach auf Dich wirken lassen und für Dich so übernehmen.

Wenn Du das Gefühl hast,

Dass sie nicht richtig mit Dir in Resonanz gehen oder sich nicht ganz stimmig anfühlen,

Dann kannst Du sie gerne so anpassen,

Dass sie für Dich und Dein Leben,

Deine Gefühlswelt passen.

Du musst nicht länger versuchen,

Dich in irgendeine Form zu pressen,

Sondern Du darfst Dir selbst aussuchen,

Was für Dich funktioniert.

Ich werde nun die Worte sprechen.

Ich bin genug,

So wie ich bin.

Meine Art zu denken ist wertvoll und bereichernd.

Ich darf mir Räume schaffen,

Die zu mir passen.

Ich verdiene es,

Verstanden und geschätzt zu werden.

Ich muss nicht anders sein,

Um lebenswert zu sein.

So wie ich bin,

Bin ich richtig.

Wenn Du soweit bist,

Bringe Deine Aufmerksamkeit ganz langsam zurück zu Deinem Körper.

Bühre ganz bewusst den Kontakt mit dem Boden,

Dem Stuhl,

Dem Kissen oder der Unterlage unter Dir.

Bewege gerne auch sanft Deine Finger oder Deine Schultern,

Wenn es sich für Dich gut anfühlt.

Nimm noch einen tiefen,

Letzten Atemzug.

Einatmen.

Spüre,

Wie sich Dein Brustkorb hebt.

Und ausatmen.

Wenn Du bereit bist,

Kannst Du Deine Augen öffnen und zurückkommen ins Hier und Jetzt.

Versuch,

Das Gefühl von Selbstannahme und Weichheit,

Das Du vorher vielleicht gespürt hast,

Mit in Deinen Moment zu nehmen,

In Deinen Tag.

Denk dran,

Du musst nicht die ganze Zeit kämpfen und Du musst auch nicht beweisen,

Dass Du richtig bist.

Du bist bereits richtig.

Ein Geschenk für diese Welt.

So wie Du bist.

Danke,

Dass Du Dir diesen Raum für Dich genommen hast.

Danke,

Dass Du Du bist.

5.0 (7)

Neueste Bewertungen

Marike

February 24, 2026

Danke von Herzen 🤍

Vera

February 13, 2026

Wundervoll🩵

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