
Meditation über Glaubenssätze
Diese Praxis wendet "RAIN" auf das Thema Glaubenssätze an. Sie unterstützt uns dabei, Glaubenssätze, die uns einengen zu hinterfragen und loszulassen. Wir erkennen welchen Nutzen die Glaubenssätze hatten und lernen neue heilsamere Gedanken zu denken. Ich habe diese Praxis von Tara Brach gelernt.
Transkription
Ich möchte dich einladen,
Eine bequeme Sitzposition einzunehmen,
In der du sowohl aufrecht als auch entspannt sitzen kannst.
Du kannst die Augen schließen und ein paar mal tief ein- und ausatmen.
Du kannst ganz ankommen in diesem Augenblick.
Bring dann deine Aufmerksamkeit zu einem Glaubenssatz,
Der dich beschäftigt oder zu einer Situation,
Die konfliktbeladen war in der letzten Zeit,
Die dich beschäftigt.
Spür mal in deinen Körper hinein,
Hör mal hinein und nimm zur Kenntnis,
Welche Gedanken in diesem Moment präsent sind.
Was denkst du in diesem Moment über dich oder über das Leben?
Wenn du einen Glaubenssatz mitbringst,
An dem du jetzt gerade arbeiten möchtest,
Formuliere den in deinem Inneren.
Der erste Schritt ist wieder des Erkennens,
Was gerade ist.
Vielleicht ist es hilfreich,
Sich eine bestimmte Situation vorzustellen,
In der dieser Glaubenssatz,
Diese Gedanken präsent sind.
Und du kannst in diesem Augenblick einfach zulassen,
Dass diese Gedanken präsent sind.
Gedanken über dich,
Gedanken über das Leben.
Und dann kannst du anfangen zu erforschen,
Wie sich diese Gedanken,
Dieser Glaubenssatz eigentlich in deinem Körper anfühlen.
Was lösen diese Gedanken in deinem Inneren aus?
Vielleicht verändern sich die Gedanken,
Verändert sich der Glaubenssatz und du stellst fest,
Dass darunter noch etwas anderes verborgen ist.
Vielleicht nimmst du vor allem Körperempfindungen und Gefühle wahr,
Die ausgelöst werden.
Nimm dir ruhig einen Moment Zeit,
Wirklich zu erforschen,
Wie fühlt es sich an,
Mit diesem Glaubenssatz zu leben.
Welchen Einfluss haben diese Gedanken auf dein Leben?
Du kannst dich vielleicht fragen,
Ob es wahr ist.
Ist es wirklich wahr,
Was du denkst?
Oder fühlt es sich so echt an?
Aber wenn du genau hinschaust,
Merkst du,
Es stimmt eigentlich gar nicht.
Dann kannst du den nächsten Schritt nehmen und in dein Innerstes hören und dich fragen,
Was bräuchte mein Inneres?
Was wäre jetzt wirklich wichtig?
Was wäre hilfreich?
Und lass dir hier Zeit,
Wirklich das Bedürfnis zu finden,
Das sich ganz stimmig anfühlt in dir.
Vielleicht beginnt es mit einem Bild oder einem Gefühl,
Einem angenehmen Gefühl,
Einem heilsamen Gefühl,
Eine Empfindung im Körper,
Die gut tut.
Vielleicht ist es ein Satz oder ein Wort,
Eine Geste.
Du kannst dich fragen,
Wie wäre es,
Wenn ich nicht mit diesem Glaubenssatz leben würde,
Wenn diese Gedanken sich aufgelöst hätten,
So wie sich die schweren Regenwolken auflösen?
Wer wäre ich dann?
Wie würde sich mein Leben anfühlen?
Wenn es für dich stimmig ist,
Kannst du deine Hand entweder auf den Brustkorb oder den Bauch oder das Gesicht legen und einfach für einen Moment hier verweilen,
In dieser Offenheit,
In der bedingungslosen Freundschaft mit dir selbst,
Zu sehen,
Dass wir Gedanken haben,
Aber nicht unsere Gedanken sind,
Dass sich unsere Gedanken oft echt anfühlen,
Aber vielleicht nicht wahr sind und dass der Geist so weit und frei ist,
Dass wir immer wieder neu hinschauen können.
Dann kannst du ein paar mal tief ein- und ausatmen und wenn du soweit bist,
Die Augen wieder öffnen.
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