
Liebende Güte Sätze - Bhante Nyanabodhi
Mit dieser Anleitung führt uns Bhante Nyanabodhi sanft in die Meditation, indem wir zunächst unsere Herzensstimmung wahrnehmen und dann uns selbst mit Zuwendung und Fürsorge begegnen. Durch die Wiederholung der liebenden Güte Sätze öffnet sich unser Herz und wird ganz weit, so dass wir das, was wir im Herzen empfinden, mit anderen teilen können.
Transkription
Erste Mal den Körper spüren.
Bewusst erleben,
Dass wir sitzen.
Etwas,
Das wir als selbstverständlich nehmen und das doch großer Geschicklichkeit bedarf.
Wenn wir ein kleines Kind beobachten,
Können wir erkennen,
Wie viel Übung notwendig ist,
Um sitzen zu können,
Wie viel Balancefähigkeit notwendig ist,
Wie viel Kraft notwendig ist,
Wie viel Ausgleich notwendig ist und sich diese Tatsache einmal kurz bewusst machen,
Sodass das Sitzen wieder etwas Besonderes wird,
Etwas Wertvolles wird,
Was wir durchaus mit Wertschätzung erleben können und spüren,
Wenn wir sitzen auf die Art und Weise erleben,
Dass es entspannter ist,
Wenn wir es mit einem Gefühl der Dankbarkeit und Wertschätzung und Anerkennung erleben,
Dass es sich dadurch wohliger anfühlt.
Wenn noch irgendwo Verspannungen sind,
Druckstellen,
Vielleicht noch einmal ganz kurz ausrichten,
Einmal korrigieren,
Sodass wir wirklich entspannt und aufrecht sitzen.
Beide Qualitäten sind notwendig für den Weg.
Entspanntheit und Disziplin.
Entspannt und aufrecht.
Und dann wollen wir für ein paar Momente die Herzensstimmung betrachten.
Wie geht es mir momentan?
Bin ich zufrieden oder unzufrieden?
Bin ich ruhig oder unruhig?
Bin ich gesammelt oder ganz zerstreut?
Bin ich klar oder vernebelt?
Eine eigene Gemütsstimmung einmal kennenlernen.
Wir können sie kurz benennen,
Ohne sie zu bewerten und vor allem ohne zu verurteilen.
Und dann wollen wir am Anfang der Meditation Sätze der Zuwendung,
Der Fürsorge zu entsprechen.
Möge ich glücklich sein und sich ganz öffnen für die Kraft dieser Botschaft.
Möge ich glücklich sein,
Sich selbst erlauben glücklich zu sein,
Das eigene Herz davon berühren lassen,
Das eigene Sein davon erfüllen lassen.
Möge ich glücklich sein und die Kraft dieses Wunsches ganz tief in unser Herz sinken lassen,
Sodass die Kraft tatsächlich wirken kann.
Möge ich frei sein von Leiden.
Möge ich frei sein von Verkrampfung und Verspannung.
Möge ich ganz offen und weit und entspannt sein.
Möge ich frei sein von Verkrampfung und ganz offen und weit und entspannt sein.
Möge ich zufrieden sein und sich immer wieder für die Kraft der Sätze,
Der Worte öffnen,
Sich davon berühren lassen und spüren,
Wie das Herz tatsächlich eine Veränderung erfährt,
Wie es tatsächlich weiter und offener wird,
Wie wir tatsächlich Entspannung,
Zufriedenheit in unseren Geist einziehen,
Wie wir tatsächlich durch heilsame Gestaltungen mit Gedanken angenehme,
Heilsame Gefühle erleben.
Mögen alle Wesen glücklich sein und spüren,
Wie durch das Ausdehnen der Wünsche noch mehr Weite ins eigene Herz kommt.
Mögen alle Wesen frei sein von Leiden,
Frei von Bedrückung und Verkrampfung.
Mögen alle Wesen offen und weit und entspannt sein,
Voller Leichtigkeit.
Mögen alle Wesen zufrieden sein und immer wieder das eigene Herz spüren,
Wie es tatsächlich ganz entspannt ist,
Ganz licht,
Ganz weit,
Wie unsere Geistestimmung ganz hell wird.
Und mit dieser entspannten,
Zufriedenen Geisteshaltung jetzt auf den Atem konzentrieren,
Den Atem bewusst erleben.
Erleben,
Dass es durch diese Leichtigkeit im Geist auch ganz leicht ist,
Den Atem zu erleben,
Wie wir auf der einen Seite sehr gesammelt sind,
Wie aber doch auch ganz viel Raum vorhanden ist,
Ganz viel Weite vorhanden ist,
Indem diese gesammelte Achtsamkeit Platz hat.
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