
Morgenmeditation: Das Herzchakra
Das Herzchakra oder das 4. Chakra. Können wir lernen, trotz Schicksalschlägen und Trauer uns immer wieder dem Leben in Neugier zu öffnen? Weg von dem "Ich habe doch alles schon gesehen" und hin zu dem "Was kann ich Neues im Gewohnten entdecken?". Atme und meditiere mit uns!
Transkription
Ich heiße euch herzlich willkommen zu dieser Meditation für das Herzchakra.
Wir fangen an,
Wir finden unseren Sitz und dann rollen wir die Schultern zurück.
Wir ziehen die Schultern hoch und rollen sie zurück,
Schaffen uns Platz im Hals-Nacken-Raum und dann rollen wir die Schultern nach vorne und mit dem nächsten Einatmen heben wir die Arme zu den Seiten nach oben.
Die Handflächen treffen sich über dem Kopf,
Die Hände verschränken sich ineinander und wir strecken uns in die Luft so lange,
Bis wir mit ein bisschen Nachhilfe einmal gähnen können.
Und wir senken die Hände ab,
Wir kreieren ein bisschen Wärme,
Wir ballen die Hände zu leichten Fäusten und trommeln uns einmal auf die Nieren.
Dann trommeln wir uns einmal auf die Brust und wir strecken den linken Arm aus und klopfen ihn von beiden Seiten ab.
Und dann strecken wir den rechten Arm aus und klopfen ihn mit der linken Hand von beiden Seiten ab.
Und wir senken die Hände zu den Knien und schließen die Augen und nehmen sofort wahr,
Wie durch das Schließen der Augen die anderen Sinne stärker werden.
Wir lauschen diesen Moment,
Nehmen alle Geräusche wahr.
Wir fühlen diesen Moment,
Wir nehmen diesen Moment mit der Haut ganz bewusst wahr,
Fühlen die Anziehsachen an unserem Körper,
Fühlen die Zimmerer Temperatur.
Wir schmecken diesen Moment.
Welchen Geschmack hast du in deinem Mund?
Was bedeutet es zu schmecken?
Und dann atmen wir langsam durch die Nase ein,
Nehmen die Gerüche wahr und atmen durch Nase oder Mund aus.
Durch die Nase ein und wir nehmen bewusst wahr und durch Nase oder Mund aus.
Ein für vier und aus für sechs.
Ein,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus,
Fünf,
Vier,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus,
Fünf,
Vier,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus,
Fünf,
Vier,
Drei,
Zwei,
Eins.
Ein,
Drei,
Zwei,
Eins,
Aus,
Fünf,
Vier,
Drei,
Zwei,
Eins.
Und wir fühlen uns nochmal in unseren Sitz ein,
Die Erdung,
Unser Wurzelchakra.
Welche Punkte berühren den Boden?
Können wir,
Anstatt uns abgetrennt zu fühlen von der Welt,
Wirklich mit dem Sitz uns mit diesem Planeten vereinigen und stabilisieren?
Vielleicht können wir am Ende der Wirbelsäule sogar einen Austausch wahrnehmen von Energien,
Die nach oben fließen,
Die hinab fließen.
Einen lebendigen Austausch.
Dann fühlen wir uns in den unteren Bauch ein,
In den Raum des Sakralchakras,
Dem Element Wasser.
Wir verbinden uns auch mit ein bisschen Bewegung.
Wir atmen ein,
Öffnen die Brust nach oben und vorne.
Atmen aus,
Runden den Rücken leicht ein.
Ein,
Wir öffnen die Brust nach oben und vorne.
Aus,
Runden uns ein,
Fließend wie Wasser in dieser Bewegung,
Mit dem Atem zusammen.
Ein,
Aus,
Ein in das Öffnen,
Aus in das Runden.
Dann fühlen wir uns in unser Sonnengeflecht ein,
In der Mitte des Körpers,
Dem Solaplexus.
Wir atmen in diesen Raum ein und fühlen,
Wie eine Energiesonne,
Ein Ball dort wächst mit dem Atmen und mit dem Ausatmen noch mehr strahlt und diese Energie in den Körper ausstrahlt.
Wir atmen in die Körpermitte ein und atmen aus und noch mal ein und aus.
Dann bringen wir die Aufmerksamkeit zur Kopfkrone.
Wenn wir die ersten drei Chakren schon aufgerichtet haben,
Versuchen wir jetzt die oberen auch anzusprechen.
Wir fühlen den Stirnraum.
Wir fühlen Weite in der Stirn.
Entspannen das Gesicht ganz bewusst.
Lassen die Augen weich werden.
Treten aus den rasenden Gedanken aus.
Treten in den Raum der Intuition,
In den Raum des Vertrauens ein.
Entspannen den Hals und die Schultern und dann fühlen wir den Raum des Herzens und der Brust und fühlen diesen Raum als Verbindungspunkt zwischen unten und oben.
Von unten schaffen wir die Energie.
Von oben schaffen wir dieses Vertrauen in die Intuition,
Sodass das Herz frei ist.
Die Brust ist frei,
Dem neuen Tag entgegen.
Die Schultern sind entspannt und wir atmen in das Herz ein und atmen aus.
Wir atmen Energie ein in unser Herz und atmen alles Alte aus.
Ein und aus.
Ein und aus.
Wir legen die linke Hand auf das Brustbein,
Die rechte Hand auf die linke und fühle die Energie deiner Hände auf dem Herzchakra.
Fühle das fließende Leben durch deine Hände und wie du von innen diese Energie annehmen und aufnehmen kannst.
Es gibt einen Spruch von Rumi.
Wir müssen nicht die Liebe suchen,
Sondern die Barrieren,
Die wir entwickelt haben dagegen,
Schmelzen lassen.
Das heißt,
Wir lassen los diesen Wunsch,
Etwas anderes zu werden,
Diese Idee,
Dass wir noch nicht vollkommen sind in diesem Augenblick und versuchen,
Sachen schmilzen zu lassen.
Alles an uns,
Was nicht neugierig ist auf diesen neuen Tag,
Lassen wir schmilzen,
Sodass immer mehr die Bereitschaft zum Vorschein kommt,
Zu vertrauen,
Bereit zu sein.
Wir sprechen unser Herzchakra noch mehr an,
Indem wir uns jetzt eine Sache vorstellen.
Und zwar,
Wir denken an ein Wesen.
Es kann ein Mensch sein,
Der lebt oder gelebt hat.
Es kann ein Haustier sein.
Irgendetwas,
Was in uns das Gefühl von selbstloser Liebe weckt.
Irgendeine Vorstellung,
Die uns hilft,
Herauszutreten aus dem Egoismus des Alltags und hineinzutreten in diesen Raum der selbstlosen Liebe.
Vielleicht ist es ein Elternteil,
Ein Kind,
Vielleicht ist es eine Katze oder ein Hund.
Wir denken an irgendein Wesen,
Das dies in uns wecken kann.
Das Gefühl von selbstloser Liebe.
Und wir lassen dieses Gefühl wachsen,
Geben uns diesem Gefühl hin.
Wir senken die Hände langsam ab,
Bleiben aber in der Aufmerksamkeit,
Im Herzraum und in dieser Vorstellung.
Und wir versuchen,
Unseren Herzraum als offen wahrzunehmen.
Und dann versuchen wir,
Dieses Gefühl von dieser Person,
Von diesem Wesen in die Breite zu bringen,
Ausstrahlen zu lassen,
In die gesamte Welt.
Sodass das Gefühl ist,
Dass das,
Was uns dieses Wesen beigebracht hat,
Die Selbstlosigkeit in der Liebe,
Dass das jetzt geweckt ist und ausstrahlen kann,
Nach vorne,
Nach hinten,
Zu den Seiten.
Und wir lassen das zu.
Wir sind ganz sicher in diesem Moment.
Wir haben nicht dieses Gefühl des Alltags,
Uns schützen zu müssen,
Sondern wir lassen es zu,
Dass dieses Gefühl wächst.
Und wenn wir uns vorstellen,
Wir beobachten diesen Planeten aus dem Weltraum in dem vollen Wissen,
Dass viele merkwürdige Dinge hier geschehen,
Versuchen wir heute diese Perspektive der Empathie und der selbstlosen Liebe einzunehmen.
Dass wir diesen Planeten auch aus dieser Perspektive betrachten können.
Dass vieles von dem,
Was geschieht,
Auf Missverständnissen beruht,
Auf Ängsten,
Auf Eitelkeiten.
Aber dass vieles von dem einfach schmilzen kann.
Und was zum Vorschein kommt,
Ist Anander,
Freude,
Frohsinn,
Was an der tiefsten Wurzel der Existenz ist.
Das zuzulassen,
Dieses Licht scheinen zu lassen.
Und wir atmen in unser Herz ein,
Laden es mit diesem Licht auf.
Und mit dem Ausatmen lassen wir es aus dem Herzen nach unten,
Nach oben und zu den Seiten strahlen.
Wir atmen ein und mit dem Ausatmen lassen wir es strahlen.
Wir atmen das Licht ein und lassen es strahlen.
Ein und aus.
Wir kehren zur natürlichen Atmung zurück und setzen die Intuition,
Die Intention,
Dieses Gefühl heute zu behalten in uns.
Das Wissen.
Wir müssen niemand anderes werden,
Aber manchmal einfach bestimmte Schichten schmilzen lassen.
Und auch wenn es im Alltag nicht immer möglich ist,
Uns so emotional offen der Welt zu präsentieren,
Dass wir es nie vergessen,
In Momenten zu uns zurückzukommen und uns dieses Licht bewusst zu werden.
Wir falten die Hände zusammen und bringen einmal die Daumen zur Stirn.
Ich habe einen klaren und liebenden Geist.
Und die Daumen zum Mund.
Ich habe eine klare und liebende Stimme.
Und die Daumen zum Herzen.
Ich habe ein klares und liebendes Herz.
Namaste.
Die Seele in mir erkennt die Seele in dir.
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