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Ein Jahresrückblick durch die Brille der Dankbarkeit

by Norbert Distler

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Meditation
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Erfahrene
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Ein liebevoller Rückblick auf das vergangene Jahr im weitgestellten konstatierenden Modus. Welche Ereignisse, Erlebnisse waren besonders wichtig, herausfordernd, wertvoll, voller Freude? Wofür bin ich dankbar? Der weite Blick lädt ein, sich überraschen zu lassen und auch emotionaler Reaktionen ruhig zu konstatieren, neugierig zu beforschen und gelassen und gestärkt in das neue Jahr zu gehen.

Transkription

Am Ende dieses Jahres lade ich dich ein,

Mit mir auf die vergangenen zwölf Monate zurückzusehen.

Das vergangene Jahr ist für jeden von uns mit sehr verschiedenen Herausforderungen,

Ungewissheiten,

Abschieden,

Verlusten,

Doch auch vielem Neuen und Schönem gefüllt.

Unter den verschiedenen Dingen,

Die die Psychologie bereithält,

Um mit Ungewissheit und Herausforderungen umzugehen,

Sind Dankbarkeit und ein wohlwollender Umgang mit sich selbst sehr,

Sehr wichtig.

Deswegen lade ich dich heute zu einem wohlwollenden,

Liebevollen Blick auf 2020 ein,

Durch die Brille der Dankbarkeit,

Und ich werde dich immer wieder einladen,

Dabei eine bestimmte Art der Wahrnehmung einzunehmen,

Die als konstatierende,

Aufmerksame Wahrnehmung bezeichnet wird.

Was meine ich damit?

Konstatieren?

Ja,

So ist das gerade.

Das sind die Dinge,

Die mir dazu einfallen,

Die Emotionen,

Die dazu auftauchen.

Aufmerksam,

Von Moment zu Moment neugierig zu sein,

Immer wieder Neues entstehen zu lassen und auch immer wieder die Wahrnehmung zu balancieren,

Was im Moment zu hören,

Zu sehen,

Zu spüren ist.

Gerade emotional intensive Erinnerungen neigen dazu uns sehr,

In diese Erinnerung hineinzuziehen.

Umso wichtiger ist es,

Eine gute Balance zu halten zwischen den gegenwärtigen Wahrnehmungen und dem Blick auf die Situationen aus unserer Erinnerung.

Und dabei unterstützt uns das konstatierende,

Aufmerksame Wahrnehmen.

Und damit starten wir heute.

Nehme bitte eine stabile Sitzposition ein,

Sodass Deine Atmung frei fließen kann.

Und spüre,

Wo Du Deine Atmung besonders gut wahrnehmen kannst,

Im Bauchbereich,

Im Brustbereich oder an den Nasenflügeln.

Und für die nächsten Momente beobachte einfach Deine Atmung,

Ohne sie zu verändern.

Lass Deine Atmung wie ein Magnet sein,

Der Deine Aufmerksamkeit hält.

Und weite doch Deine Wahrnehmung,

Dass Du auch all die anderen Körpereindrücke in diesem Moment wahrnehmen kannst.

Aufmerksam,

Konstatierend von Moment zu Moment.

Und falls Deine Gedanken wandern,

Du abgelenkt bist,

Nimm das wahr und komm immer wieder zur Beobachtung Deiner Atmung zurück.

Und ich lade Dich ein,

Den Kreis Deiner Wahrnehmung noch weiter zu machen und all die Dinge dazuzunehmen,

Die Du im Moment hören kannst.

Das Zentrum Deiner Aufmerksamkeit ist die Atmung.

Und doch nimmst Du all die anderen Körpereindrücke und die Dinge,

Die Du in diesem Moment hören kannst,

Konstatierend,

Neugierig,

Möglichst ohne zu bewerten,

Wahr.

Und möglicherweise ist diese Wahrnehmung der gegenwärtigen Sinneseindrücke verbunden mit einem inneren Gefühl von Weite.

Und diese gegenwärtigen Sinneseindrücke können für Dich immer wieder auch wie ein Anker sein,

Wenn wir jetzt dann durch die Erinnerungen der vergangenen zwölf Monate gehen.

Ein Anker,

Um die auftauchenden Emotionen zu balancieren,

Alles,

Was geschehen ist,

In den Blick zu nehmen und Dich doch nicht darin zu verlieren,

Sondern gegenwärtig zu bleiben.

Und erinnere Dich vor zwölf Monaten.

Wie hast Du auf das Jahr,

Das vor Dir lag,

Geblickt?

Welche Ziele hattest Du?

Was war Dir wichtig?

Bei welchen Themen warst Du vielleicht besorgt?

Und welche Themen waren erfüllt mit Vorfreude?

Und welcher Mensch warst Du vor zwölf Monaten?

Und wenn Du vor Deinem inneren Auge das zweite Bild eines Menschen nun auftauchen lässt,

Der Mensch mit all den Erfahrungen der vergangenen zwölf Monate,

Der Du jetzt bist,

Und aus dieser Haltung der inneren Weite,

Was hat sich verändert?

Was ist gleich geblieben?

Und welche Herausforderungen hast Du in den vergangenen zwölf Monaten gemeistert,

Bestanden?

Wenn Du zurückdenkst an die ersten Monate des Jahres,

Mit welchen Befürchtungen,

Unsicherheiten,

Gewohnheiten,

Die Du loslassen musstest oder wolltest,

Warst Du konfrontiert.

Und welche weiteren Herausforderungen kamen im Verlauf des Jahres noch dazu?

Und wie bist Du damit umgegangen?

Stell Dir vor,

Du würdest die Geschichte der Herausforderungen der letzten zwölf Monate einem sehr,

Sehr guten Freund vertrauensvoll erzählen.

Die Herausforderungen und wie Du mit ihnen umgegangen bist.

Vom Jahresbeginn,

Über das Frühjahr,

Dem Sommer,

Dem Herbst und in der Gegenwart.

Und wenn Du für einen Moment die Rollen tauscht und Dir vorstellst,

Ein guter Freund hätte Dir diese Geschichte erzählt,

An welchen Stellen würdest Du ihr oder ihm Trost spenden?

Und an welchen Stellen würdest Du ihr oder ihm Zuspruch oder Deine Bewunderung ausdrücken?

Toll,

Wie Du das gemacht hast.

Es war wirklich schwer.

Und doch,

Du hast es mit all Deiner Kraft gemeistert.

Und an welchen Stellen würdest Du diesen lieben Menschen einfach nur in den Arm nehmen,

Weil es vielleicht auch keine passenden Worte gibt?

Und bitte kehre immer wieder zu der weiten Form der Wahrnehmung zurück,

Dass Du auch immer wieder hören und spüren kannst,

Was es in diesem Moment zu bemerken gibt.

Und aus dieser inneren Weite heraus lade ich Dich ein,

Noch einmal zwölf Monate zurückzugehen und diese Monate unter die Lupe zu nehmen durch die Brille der Dankbarkeit,

Bei allem,

Was herausfordernd war.

Wofür bist Du in diesen zwölf Monaten dankbar?

Im vergangenen Winter?

Momente,

Die schön waren,

Überraschend waren?

Erfolge?

Menschen,

Die Dich begleiten?

Und für welche Erlebnisse,

Momente bist Du im vergangenen Frühjahr dankbar?

Kleine Dinge?

Große Dinge?

Momente des Staunens?

Eigene Erfolge?

Glücksmomente von Menschen,

Die Dir wichtig sind?

Und wofür bist Du im Sommer dankbar?

Für welche Erlebnisse,

Begegnungen,

Gedanken,

Errungenschaften,

Momente der Gelassenheit oder was auch immer es an Erinnerungen gibt,

Für die Du dankbar bist.

Und wenn Du dann Deine Aufmerksamkeit,

Ohne die innere Weite zu verlieren,

In der Wahrnehmung auf den Herbst richtest,

Darauf blickst,

Was auftaucht,

Wenn Du Dir die Frage stehst,

Wofür bin ich im Herbst diesen Jahres dankbar?

Das ist der Schwerpunkt Deiner Aufmerksamkeit.

Und wandere weiter in die Gegenwart,

Für welche Aspekte,

Erlebnisse,

Dinge,

Personen bin ich in diesen Tagen und Wochen dankbar.

Und wenn Du nun Deinen inneren Suchradius wieder auf das ganze Jahr ausdehnst,

Für welche Menschen,

Die mich dieses Jahr begleitet haben,

Bin ich dankbar.

Und wähle nun einen Menschen,

Der,

Wenn Du an ihn oder sie denkst,

Ein Lächeln auf Deine Lippen bringt.

Und stell Dir vor,

Wie es Dir in seiner,

In ihrer Gegenwart geht,

Und Deine Aufmerksamkeit bleibt weit.

Und Du kannst wahrnehmen,

Wo im Körper Du dieses Gefühl des Wohlbefindens spüren kannst,

In der Gegenwart dieser Person.

Und dann lade ich Dich ein,

Die folgenden Wünsche mit mir zu denken.

Für diese Person.

Mögest Du glücklich sein.

Mögest Du gesund sein.

Mögest Du lange leben.

Mögest Du mit Leichtigkeit leben.

Und dann lade ich Dich ein,

Den Kreis des liebevollen Mitgefühls etwas zu weiten.

Wenn Du Dir vorstellst,

Wie es Dir geht,

Wenn Ihr zusammen seid,

Und Du dann die folgenden Wünsche aussprichst oder denkst.

Mögen wir glücklich sein.

Mögen wir gesund sein.

Mögen wir lange leben.

Mögen wir mit Leichtigkeit leben.

Und erlaube Dir,

Den Radius Deines Mitgefühls noch einmal zu weiten,

Auf alle Menschen dieser Erde auszudehnen.

Mögen wir alle glücklich sein.

Mögen wir alle gesund sein.

Mögen wir alle lange leben.

Mögen wir mit Leichtigkeit leben.

Und so wie Du vorher Deinem Selbst vor zwölf Monaten begegnet bist,

Stell Dir vor,

Es sind zwölf Monate vergangen.

Und Du hast zwölf Monate voller Erfahrung gesammelt.

Und Du betrachtest Dich,

Wie Du jetzt bist.

Und Dich,

Wie Du möglicherweise in zwölf Monaten bist.

Und aus einer offenen,

Weiten Haltung heraus,

Aus einer Haltung des Wohlwollens,

Was wünschst Du Dir,

Dass diesem Menschen in der Zukunft,

In den kommenden zwölf Monaten,

Begegnet?

Was sich entwickelt?

Was er in den kommenden zwölf Monaten erfahren hat?

Und vielleicht magst Du Dir nach dieser Übung die drei wichtigsten Wünsche für die nächsten zwölf Monate notieren.

Und der Person,

An die Du heute besonders gedacht hast,

Auf Deine Weise ein ganz persönliches Danke sagen.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute.

Und mögest Du glücklich sein.

Mögest Du gesund sein.

Mögest Du lange leben.

Und mögest Du mit Leichtigkeit leben.

Namaste und danke,

Dass Du heute dabei bist.

4.8 (24)

Neueste Bewertungen

Lutz

January 9, 2026

Danke 🙏 🙏 🙏 Norbert. Das hat gut getan, mir das vergangene Jahr nochmal mit Dankbarkeit anzusehen. LG

Joe

January 2, 2021

Lieber Norbert, vielen Dank für diesen dankbaren Jahresrückblick und deine sehr hilfreiche Führung durch diese Meditation! Joe

Helmuth

December 31, 2020

Danke 🙏

Jens

December 31, 2020

Ganz herzlichen Dank für diese wunderbare Meditation mit Rückblick und Ausblick mit liebevoller Güte. Deine ruhige, angenehme Stimme ist ein wohltuender Begleiter in die Wahrnehmung. Ich wünsche Dir all das was Du Dir wünschst für 2021! 🙏

Marco

December 30, 2020

Eine sehr gute, passende und einfühlsame Meditation. Herzlichen Dank

© 2026 Norbert Distler. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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